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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2020

Mehr Spannung wäre toll gewesen

Wenn das Licht gefriert
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Der Klappentext hat mich neugierig auf die Story gemacht und da auch mein Vater von Demenz betroffen ist, wollte ich natürlich umso mehr erfahren.

Also habe ich mich euphorisch in die Seiten gestürzt ...

Der Klappentext hat mich neugierig auf die Story gemacht und da auch mein Vater von Demenz betroffen ist, wollte ich natürlich umso mehr erfahren.

Also habe ich mich euphorisch in die Seiten gestürzt und war anfangs auch total gefesselt von dem Plot. Leider ist meine Neugier dann wieder etwas abgeebbt, bis mich das Buch zum Schluss wieder packen konnte.

Die Handlung selbst war zwar hin und wieder spannend, wirkte auf mich aber teilweise unrealistisch. Gerade die Dialoge mit Elisabeth und ihrem erkrankten Mann Friedrich waren etwas übertrieben und wiederholten sich sehr oft.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitetet und kamen authentisch rüber. Ich konnte zu allen eine Verbindung herstellen, was mir sehr gut gefiel.

Der Schreibstil war einfach, flüssig und hat die einzelnen Kapitel fließend verbunden.

Im Schlussteil kam wieder Spannung rein, die auch bis zum Ende anhält.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Plot, der mit etwas mehr Spannung definitiv ein Highlight hätte sein können.

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Veröffentlicht am 21.08.2020

Eher Science Fiction statt Thriller

Aus schwarzem Wasser
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Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und meine Neugier geweckt.

Der Plot startet rasant und mit jeder Menge Action. Schnell gelingt es dem Leser sich in die Story einzufinden. Auch die Charaktere ...

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und meine Neugier geweckt.

Der Plot startet rasant und mit jeder Menge Action. Schnell gelingt es dem Leser sich in die Story einzufinden. Auch die Charaktere sind einem recht bald bekannt.

Der Plot wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Hauptprotagonistin ist Maja, die Tochter der Innenministerin Patricia Kohlbeck. Maja überlebt den Autounfall, bei dem ihre Mutter stirbt. Sie will herausfinden, wer dahinter steckte und begibt sich dabei in Lebensgefahr.

Ihr Charakter hat mir sehr gut gefallen, da man sich ihr sehr nah und verbunden gefühlt hat. Ich habe mit ihr gelitten und ihre Emotionen auf der Suche nach der Wahrheit miterlebt.

Aufgrund der Handlung ist dies für mich eher ein Science Fiction Thriller. Die Story ist teilweise ziemlich weit hergeholt und für die Menge an Seiten auch hin und wieder etwas langatmig.

Der Schluss war mir etwas zu abrupt und hat die Handlung für mich nicht richtig abgeschlossen. Viele Fragen sind offen geblieben.

Fazit:
Definitiv kein Thriller sondern eher ein Science Fiction Krimi für mich. Leider etwas zu langatmig, aber dennoch unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 15.08.2020

Spannender Beginn, aber das wars dann auch...

Geburtstagskind (Ewert Grens ermittelt 1)
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Ich habe diesem Buch so entgegengefiebert, da mich der Klappentext und die Leseprobe total überzeugt haben. Auch das dazu passende düstere Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt.

Der Einstieg in ...

Ich habe diesem Buch so entgegengefiebert, da mich der Klappentext und die Leseprobe total überzeugt haben. Auch das dazu passende düstere Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt.

Der Einstieg in den Plot war daher super spannend und hat mich gleich fesseln können. Leider hat meine Euphorie kurz darauf schon nachgelassen und ich habe mich mühsam durch den Plot gekämpft.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und waren auch sehr gut beschrieben. Das war auch mein einziger Lichtblick, dass ich an den Charakteren festhalten konnte, um zu erfahren, wie es mit ihnen weitergeht.

Die Story selbst konnte mich leider nur zu Beginn fesseln und hat sich dann träge gezogen. In 9 Teilen führt uns der Autor durch die Story und wechselt hierbei oft die Perspektive. Das bringt Abwechslung rein und hat mich hin und wieder doch zum Weiterlesen animieren können. Der Schreibstil war zwar flüssig, aber mitunter etwas gewöhnungsbedürftig - wie so oft bei schwedischen Autoren.

Die Auflösung am Ende war für mich eine riesen Überraschung und hat so einiges wieder wett gemacht. Schade nur, dass im Mittelteil jegliche Spannung fehlte und ich mich wirklich zwingen musste, das Buch zu beenden.

Fazit:
Ein langatmiger Krimi, der mich anfangs packen konnte, dann aber leider nachgelassen hat. Sympathische Charaktere animierten mich jedoch zum Weiterlesen, was sich zum Ende hin definitiv gelohnt hat.

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Veröffentlicht am 11.08.2020

Dieser Anruf endet tödlich

Wer auf dich wartet
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Mit Freude habe ich auf ein neues Werk dieser Autorin gewartet und war schon vor dem Lesen des Klappentextes nur allein vom Cover fasziniert.

Sofort habe ich mich in die Seiten gestürzt und war bereits ...

Mit Freude habe ich auf ein neues Werk dieser Autorin gewartet und war schon vor dem Lesen des Klappentextes nur allein vom Cover fasziniert.

Sofort habe ich mich in die Seiten gestürzt und war bereits nach kurzer Zeit voll im Handlungsgeschehen. Denn diese Story beginnt wirklich nervenaufreibend, sodass man sehr schnell ans Buch gefesselt wird.

Der Hauptprotagonist Aidan beobachtet den Mord an seiner Freundin Zoe via Skype. Zunächst hat man Mitleid mit ihm aufgrund seines Live-Erlebnisse. Doch schon bald darauf kommt raus, das nichts ist wie es scheint und auch Aidan seine Geheimnisse hat.

Die Handlung spielt in der Gegenwart, wobei es kapitelweise immer wieder Rückblicke gibt, die Zoes Leben vor dem Mord erzählen. Hierbei lernen wir weitere Charaktere kennen und auch auf die Beziehung zwischen ihr und Aidan wird hier tiefer eingegangen.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er mich flüssig in die einzelnen Kapitel übergeleitet hat. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und wurden dem Leser dadurch real nahe gebracht.

Der Plot lebt von den Spannungsmomenten, die die Autorin präzise gesetzt hat. Geschickte Plottwists verwirren den Leser und führen ihn bewusst auf die falsche Fährte.

Zum Ende hin wartet dann eine große Überraschung, mit der man so gar nicht gerechnet hätte.

Fazit:
Ein toller Plot, der mich voller Spannung durch die Seiten gepeitscht hat. Bis zum Schluss war der Täter unvorhersehbar, was für mich eine klare Leseempfehlung bedeutet!

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Veröffentlicht am 06.08.2020

Nervenkitzel im Escape Room

Raum der Angst
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Escape Rooms sind angesagt und voll cool. Als ich dieses passende Buch gesehen habe, war es um mich geschehen. Der neugierige Klappentext hat mich sofort zum Lesen angestachelt.

Es geht rasant los und ...

Escape Rooms sind angesagt und voll cool. Als ich dieses passende Buch gesehen habe, war es um mich geschehen. Der neugierige Klappentext hat mich sofort zum Lesen angestachelt.

Es geht rasant los und nach kurzer Zeit war ich drin im Plot. Es kommen schon gleich viele Charaktere vor, die zunächst für Verwirrung sorgen. Aber ich muss sagen, dass es mir sehr leicht fiel diese auseinander zu halten. Der Autor nimmt sich auch genug Zeit, jeden vorzustellen.

Die Story fand ich richtig gelungen. Die düstere Atmosphäre hat mir richtigen Nervenkitzel beschert und habe mitgefiebert und war ängstlich zugleich.
Der flüssige Schreibstil hat mich prima durch die Kapitel geleitet. Diese hatten die perfekte Länge und machten Lust auf mehr.

Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch und kamen auch authentisch rüber. Schon allein durch die detaillierte Vorstellung des Autors sind einem die Charakter viel näher.

Das Spannungsbarometer war konstant hoch und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Vor allem im Schlussteil, kurz vor dem Showdown, hielt ich es kaum mehr aus. Das Ende hat mich überrascht und verblüfft zurückgelassen.

Persönliches Fazit:
Wer Escape Room liebt, der muss dieses Buch einfach lesen. Man mutiert vom Leser zum Mitspieler und kämpft mit den Protagonisten ums Überleben. Unbedingt lesen!

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