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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2026

Jeder ist verdächtig

Beth is dead
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Hier wird das Hörbuch bewertet:

Beth wird von ihren zwei Schwestern Jo und Amy tot aufgefunden. Schnell ist klar: Sie ist Opfer eines Mordes geworden. Doch wer ist der Mörder? Wer hätte ein Motiv dazu? ...

Hier wird das Hörbuch bewertet:

Beth wird von ihren zwei Schwestern Jo und Amy tot aufgefunden. Schnell ist klar: Sie ist Opfer eines Mordes geworden. Doch wer ist der Mörder? Wer hätte ein Motiv dazu? Ist der Mörder vielleicht eines ihrer Geschwister, einer ihrer Freunde
oder doch ein Fremder?

Dieses Hörbuch lädt eindeutig zum Miträtseln ein! Die Geschichte setzt mit dem Fund von Beths Leiche ein und ab da teilen sich die Kapitel in Perspektivwechsel der Geschwister. Auch zeitlich springen die Kapitel in die Zeit vor und nach Beths Tod. So lernt man die Geschwister immer besser kennen und merkt schnell: Es gibt hier viele Verdächtige, die etwas zu verbergen zu haben scheinen. Immer mehr Geheimnisse kommen ans Licht und so wird man sich als Hörer immer unsicherer, wer denn nun der Mörder war. Ab circa der Hälfte hatte ich zwar einen Verdacht, wer der Mörder ist, welcher sich dann am Ende auch bestätigt hat, aber trotzdem wurde ich dann durch eine zusätzliche Wendung noch überrascht. Ich mochte den Perspektivwechsel, so konnte man die einzelnen Charaktere gut kennenlernen und konnte gut miträtseln, wer ein Motiv gehabt hätte Beth zu töten. Auch gut fand ich hierbei, dass es auch einige Kapitel aus Beths Perspektive gab, so hat man auch sie besser kennengelernt. Man erfährt auch viel über das Leben von Amy, Meg und Jo und dabei gefiel mir besonders, dass alle drei ihren ganz eigenen Charakter haben.

Jede der Schwestern hat eine eigene Sprecherin bekommen und so wird das Hörbuch insgesamt von vier Sprecherinnen gelesen. Die Stimmen waren sehr angenehm zu hören und haben die verschiedenen Emotionen der Charaktere gut rüberbringen können.

Ein tolles Hörbuch mit tollen Charakteren, eingen spannenden Wendungen und einer schlüssigen Auflösung.

Veröffentlicht am 15.04.2026

Süße Fortsetzung

Grumpy Darling
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Paige und Grayson sind beste Freunde. Dass Grayson seit Jahren in Paige verliebt ist, ahnt diese nicht. Umso schlimmer ist es für Grayson, als Paige ihn bittet ihr zu helfen, ihren ersten Kuss vor ihrem ...

Paige und Grayson sind beste Freunde. Dass Grayson seit Jahren in Paige verliebt ist, ahnt diese nicht. Umso schlimmer ist es für Grayson, als Paige ihn bittet ihr zu helfen, ihren ersten Kuss vor ihrem Highschool-Abschluss zu bekommen. Soll er ihr helfen oder soll er endlich versuchen aus der Friendzone auszubrechen?

Ich habe bereits den ersten Teil der Reihe gelesen und kannte daher die Hauptcharaktere schon etwas, da sie dort als Nebencharaktere vorkamen. Paige und Grayson könnten unterschiedlicher nicht sein. Er ist sehr grummelig und mürrisch, sie ist immer gut gelaunt. Und doch passen die beiden perfekt zusammen. Paige erkennt eine Seite in Grayson, die andere nicht sehen und er liebt Paige genau so, wie sie ist. Ich fand die beiden total süß zusammen und habe richtig mit Grayson mitgelitten, als er Paige helfen muss. Der "Grumpy meets Sunshine"-Trope wird hier gut umgesetzt und man hat als Leser mit den Charakteren mitgefiebert. Manchmal fand ich aber, dass die Probleme der Charaktere zu oft wiederholt wurden, wie beispielsweise bei Grayson, dass er Angst hat Paige zu verlieren, wenn er seine Gefühle gesteht. Das hat mich dann irgendwann etwas genervt. Gut fand ich, dass Reed und Violet aus dem ersten Teil auch als Nebencharaktere vorgekommen sind und man so noch ein bisschen was von ihrer Beziehung mitbekommen hat. Ansonsten ist dies wieder ein Buch ohne spicy Szenen, was ich wieder sehr gut fand.

Insgesamt eine süße Geschichte, für Fans vom "Grumpy meets Sunshine"-Trope. Ich freue mich nun schon sehr auf den dritten Teil und damit Parkers Geschichte.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Ein gelungener Auftakt

The House Witch 1
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Kurz zum Inhalt: Fin kommt als neuer Koch ins Schloss der königlichen Familie. Er kocht die köstlichsten Gerichte, aber dass er dazu Magie benutzt weiß im Schloss niemand. Auch wenn Fin eigen ist, entwickeln ...

Kurz zum Inhalt: Fin kommt als neuer Koch ins Schloss der königlichen Familie. Er kocht die köstlichsten Gerichte, aber dass er dazu Magie benutzt weiß im Schloss niemand. Auch wenn Fin eigen ist, entwickeln sich nach und nach Freundschaften.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie schafft es alles so zu beschreiben, dass man Fin förmlich vor sich sehen kann, wie er durch die Küche wirbelt und seine Gerichte kocht. Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist eine ruhige Geschichte, die einfach zum Wohlfühlen einlädt. Den Hauptanteil nehmen Alltagssituationen ein und die Beziehungen, die zu den anderen Personen aus dem Schloss entstehen. Dennoch gibt es auch hier immer wieder etwas Spannung im Handlungsstrang, zum Beispiel durch einen drohenden Krieg oder durch zwischenmenschliche Konflikte. Insgesamt erwartet einen hier aber eine ruhige cosy Fantasygeschichte, bei der ich mir manchmal doch etwas mehr Spannung gewünscht hätte. So haben sich leider ein paar Abschnitte etwas gezogen.

Die Charaktere in diesem Buch sind wirklich toll, sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere sind mit die größte Stärke des Buchs. Ruby, die Hausdame mochte ich wirklich gerne. Sie kann Fin zunächst gar nicht leiden, denn er bringt ihre ganzen Abläufe durcheinander und erkennt ihre Autorität nicht an. Ihre Wortgefechte waren immer sehr amüsant. Es war schön zu verfolgen, wie Fin immer mehr im Schloss ankommt und wie sich Beziehungen zu den anderen Charakteren entwickeln. Hier findet sich dann auch eine Lovestory im Buch, dazu will ich aber gar nicht viel vorwegzunehmen.

Insgesamt ein gelungener Auftakt, der Lust auf den zweiten Teil macht!

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Wieder ein tolles Buch

The Night We Met
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Dies ist nicht das erste Buch von Abby Jimenez, das ich gelesen habe. Ich mag die Mischung zwischen Humor, Liebesgeschichte und ernsten Themen immer sehr gerne und genau das bekommt man auch wieder in ...

Dies ist nicht das erste Buch von Abby Jimenez, das ich gelesen habe. Ich mag die Mischung zwischen Humor, Liebesgeschichte und ernsten Themen immer sehr gerne und genau das bekommt man auch wieder in diesem Buch. Larissa ist mit Mike zusammen, doch der ist leider alles andere als zuverlässig. Dadurch hilft der beste Freund von Mike ihr regelmäßig aus. Larissa und Chris verbringen so immer mehr Zeit zusammen und verstehen sich wirklich gut. Aber natürlich kann da nicht mehr entstehen als Freundschaft.

Die Charaktere in diesem Buch haben mir wieder gut gefallen. Die Liebesdreiecksstory fand ich sehr interessant und man konnte die Problematik, in der Larissa und Chris stecken, gut nachvollziehen. Natürlich kann Chris seinem besten Freund nicht die Freundin ausspannen! Gerade mit Chris habe ich sehr mitgelitten. Mein Highlight in diesem Buch war Wufferine, der Hund von Chris. Dieser macht dem Namen Jagdhund wirklich alle Ehre und hat mich oft zum Kachen gebracht.

Auch dieses Buch der Autorin kann ich daher wieder weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 23.03.2026

Die Arbeit mit Cold Cases

Cold Cases
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Das Buch beginnt mit einer allgemeine Info über die Arbeit mit Cold Cases und der Erläuterung der Motivation von Helmut Eigner genau diese Fälle aufzuklären. Diesen Einstieg in das Buch fand ich sehr passend ...

Das Buch beginnt mit einer allgemeine Info über die Arbeit mit Cold Cases und der Erläuterung der Motivation von Helmut Eigner genau diese Fälle aufzuklären. Diesen Einstieg in das Buch fand ich sehr passend und zusätzlich konnte man so auch den Autor und seine Ansichten zunächst etwas besser kennenlernen.

Nach diesem Einstieg ging es dann mit den einzelnen Cold Cases weiter. Die Fälle reichen von 1960 bis heute und insgesamt werden in diesem Buch 11 Fälle besprochen. An all den Fällen hat Helmut Eigner entweder alleine oder im Team gearbeitet. Die Fälle werden dabei anschaulich erklärt, genau wie die Ermittlungen direkt nach dem Tathergang und nach der Wiederaufnahme der Ermittlungen. Helmut Eigner wählte hierbei nicht nur Fälle, die erfolgreich gelöst werden konnten, sondern auch Fälle, bei denen zwar ein Tatverdächtiger ermittelt werden konnte, die Beweise aber nicht für ein Verfahren ausreichten. Dies fand ich sehr gut, da so die Realität der Arbeit mit Cold Cases gut abgebildet wird. Nicht jeder aufgenomme Fall führt nunmal zur Aufklärung. Zwischen den Fällen gab es immer die "Cold Case Facts", die passend zu den Fällen Hintergrundinformationen zu Ermittlungsarbeit und Kriminaltechnik lieferten. Anhand der Fälle und der Facts konnte man deutlich die Fortschritte in der Kriminaltechnik erkennen und einiges dazulernen.

Ich fand die Fälle sehr interessant und der Autor hat es geschafft, mir die Arbeit mit Cold Cases und dessen Herausforderungen näherzubringen. Wer Interesse an True Crime hat und auch interessiert daran ist, mehr über die Arbeit mit Cold Cases zu erfahren, dem wird dieses Buch sicherlich gefallen.