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Veröffentlicht am 25.07.2018

Enttäuschender zweiter Teil…

Die Verzauberung der Schatten
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Da ich bereits den ersten Teil gelesen habe, wollte ich wissen, wie es mit Lila weiter geht.
Cover:
Das Cover ist in der Trilogie einheitlich gestaltet. Der ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Da ich bereits den ersten Teil gelesen habe, wollte ich wissen, wie es mit Lila weiter geht.
Cover:
Das Cover ist in der Trilogie einheitlich gestaltet. Der Schatten der Person auf der Ellipse ist diesmal eine Frau, ich denke, dass es sich dabei um Lila handelt.
Inhalt:
Das Spiel der Elemente, Essen Tasch, ist ein großes Event im roten London. Viele bekannte Personen nehmen an dem magischen Turnier teil. Der Magie-Wettkampf verlangt einiges von den Magiern. Wird Kell als mächtigste Person des roten Londons teilnehmen? Was hat Lila damit zu tun?
Handlung und Thematik:
Die Handlung wirkt wie eine Mischung aus dem Tri-Magischen-Turnier aus Harry Potter und der Fussball-WM. Sie plätscherte eigentlich durchgehend dahin, nur die letzten 30 Seiten waren spannender… Die Passagen mit Lila waren besser, aber auch diese waren nicht sonderlich mitreißend… Das Ende besaß einen Cliffhanger, der wohl dafür sorgen soll, dass man trotz dem schlechten zweiten Teil noch den letzten Band liest…
Charaktere:
Leider gab es nur wenig Veränderung zum ersten Teil. Kell war wiedermal der durchsetzungsarme Kerl, der alles für seinen Bruder opfert und missverstanden wird. Rhy führte sich diesmal stellenweise wie ein Fünfjähriger auf und konnte sich nicht sonderlich beliebt bei mir machen.
Lila war wieder meine Favoritin von den Charakteren, sie konnte etwas an Stärke gewinnen und erlebte einige abenteuerliche Situationen.
Schreibstil:
Leider konnte mich der Schreibstil in diesem Buch nicht überzeugen. Es wurde für mein Empfinden keine Spannung hergestellt (bis auf die letzten ca. 30 Seiten, was bei einem über 600-seitigen Buch aber sehr schwach ist) und die Charaktere wurden (bis auf Lila) auch nicht weiter ausgebaut. Sogar die bildlichen Beschreibungen, die mir ja im letzten Teil gut gefallen hatten, waren hier fast gar nicht mehr vorhanden…
Persönliche Gesamtbewertung:
Leider enttäuschte mich der zweite Teil dieser vielversprechenden Trilogie sehr! Die Handlung plätscherte nur dahin und das Potential wurde leider nicht ausgeschöpft. Das Buch war nur zu maximal 10% spannend und mitreißend, der Rest war einfach nur langweilig. Da ich mir leider den dritten Teil schon gekauft habe, werde ich ihn mir noch antun, ansonsten würde ich das vermutlich aber nicht tun… Wenn der dritte Teil auch so schlecht ist, kann ich diese Trilogie wirklich nicht empfehlen… Die Rezension zum dritten Teil folgt in ein paar Tagen…

Veröffentlicht am 23.07.2018

Anfangs etwas anstrengend, aber dennoch gelungener Auftakt der Weltenwanderer-Trilogie

Vier Farben der Magie
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch „blind“ ertauscht und wusste nicht, was auf mich zukommt.
Cover:
Das Cover ist bei allen drei Bänden der Trilogie ähnlich: Der Titel befindet ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch „blind“ ertauscht und wusste nicht, was auf mich zukommt.
Cover:
Das Cover ist bei allen drei Bänden der Trilogie ähnlich: Der Titel befindet sich in einer Ellipse, während darauf eine Person oder Schatten zu sehen ist. Durch die verspielten Rahmen dachte ich zuerst an ein Fantasy-Buch (was es ja auch ist ).
Inhalt:
Es gibt vier verschiedene Welten, die eines gemeinsam haben: London. Jede Welt ist anders, die eine Welt wird von Magie beherrscht, in der anderen gibt es so gut wie keine Magie. Die Türen zwischen den Welten wurden verschlossen und nur die Antari (die Weltenwanderer) können zwischen den Welten hin und her wandern.
Handlung und Thematik:
Die Hintergründe zur Handlung sind sehr komplex. Somit hatte ich am Anfang erhebliche Probleme bzw. fand es sehr anstrengend, dieser zu folgen. Nachdem ich aber in der Handlung drin war, ging es gut voran. Durch die vier verschiedenen Welten wird gut dargestellt, was Magie aus der Welt machen kann. Die Handlung wurde zur Mitte hin super spannend.
Charaktere:
Kell (den Namen fand ich irgendwie störend) ist ein Weltenwanderer. Er wiedersetzt sich Vorschriften und Regeln und schmuggelt Gegenstände zwischen den Welten. Ich fand ihn toll, aber richtig sympathisch wurde er mir irgendwie nicht.
Delilah Bard (Lila) fand ich großartig! Sie ist eine Diebin und angehende Piratin, die sofort mein Herz geklaut hat! Ihre direkte Art und liebenswürdige Art fand ich super.
Schreibstil:
Anfangs kamen die Hintergründe nicht ganz rüber. Die Beschreibung der unterschiedlichen London’s war verwirrend und komplex. Die Gegenden wurden gut beschrieben, aber bei Kell fehlte mir irgendwie was um besser mit ihm zu sympathisieren. Ich fand seine Liebe zu seinem Stiefbruder Rhy irgendwie nicht nachvollziehbar.
Persönliche Gesamtbewertung:
Ich fand das Buch gut, aber nichts Außergewöhnliches. Aber allein wegen Lila werde ich nun mit Band 2 weiter machen, da mich interessiert, ob sie ihr Schiff bekommt

Veröffentlicht am 23.07.2018

Mitreißendes Assassinen-Abenteuer mit teilweise brutalen (aber guten) Beschreibungen

Nevernight
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Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Ich habe bereits viel über dieses Buch gehört und habe mich dann spontan für dieses Hörbuch entschieden
Cover:
Das Cover wirkt fantasy-mäßig und irgendwie mysteriös. Die Katze ...

Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Ich habe bereits viel über dieses Buch gehört und habe mich dann spontan für dieses Hörbuch entschieden
Cover:
Das Cover wirkt fantasy-mäßig und irgendwie mysteriös. Die Katze lässt mein Tierliebhaber-Herz aufblühen. Das dunkle Mädchen lässt schon vermuten, dass es sich um Meuchelmörder oder ähnliches handeln muss.
Inhalt:
Mia Corvere erleidet in ihrer Kindheit schwere Schicksalsschläge. Aus diesem Grund hat sie ihr Leben danach ausgerichtet, Rache an den Verantwortlichen zu verüben. Da diese die drei mächtigsten Männer des Reiches sind, muss sie harte Geschütze auffahren. Sie hat sich daher entschlossen, die Assassinen-Ausbildung in der Konklave der Roten Kirche zu bestreiten. Können ihr ihre Schatten dabei helfen?
Handlung und Thematik:
Die Handlung und das Thema des Buches ist sehr blutrüstig und hart. Die Story des kleinen Mädchens, das gar nichts hat und sich hochkämpft und durchsetzt, packte mich sehr. Sie muss für alles was sie haben will kämpfen. Dies wurde realistisch beschrieben und könnte auch der Wirklichkeit entsprechen (wenn auch hoffentlich ohne Mord und Todschlag).
Charaktere:
Mia Corvere war mir gleich zu Beginn sympathisch. Sie hat außer Herr Freundlich keine Freunde, schafft es aber super durchs Leben zu kommen. Sie weiß immer was zu tun ist. Auch wenn der Weg noch so aussichtslos ist, sie bleibt stark und mutig. Ihre Rachegelüste sind verständlich und nachvollziehbar.
Herr Freundlich ist mein absoluter Favorit in diesem (Hör-)Buch. Er ist direkt und nimmt kein Blatt vor dem Mund. Er steht Mia bei und ist in Gestalt einer Katze
Sprecher:
Robert Frank hat eine angenehme Stimme. Man konnte ihm immer gut folgen und sein Stimmeinsatz war phänomenal! Er schrie, wenn die Charaktere schrien, er flüsterte, wenn die Charaktere flüsterten. So muss ein guter Sprecher sein! Ich bin begeistert!
Schreibstil:
Auch wenn ich das Buch gehört und nicht gelesen habe, muss ich trotzdem noch eine kurze Anmerkung zum Schreibstil machen: Das Buch ist ziemlich blutrünstig und brutal, es ist nichts für Kinder oder sensible Menschen. Da ich gerne Thriller lese, hab mir das sehr gut gefallen.
Persönliche Gesamtbewertung:
Ich war begeistert von diesem Hörbuch! Die Story und auch die Beschreibung der Gegenden fand ich sehr gelungen. Ich fand es abwechslungsreich, dass dieses Fantasy-Abenteuer blutrünstig und brutal war. Ich freue mich schon sehr auf Teil 2 (Nevernight Das Spiel) und kann den ersten Teil auf alle Fälle Fantasy-Liebhabern empfehlen.

Veröffentlicht am 23.07.2018

Mehr Roman-Elemente als (Psycho-) Thriller…

A Stranger in the House
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Klappentext ganz interessant und auch die Leseprobe klangen vielversprechend.
Cover:
Das Cover wirkt geheimnisvoll. Es zeigt aber leider (meines ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Klappentext ganz interessant und auch die Leseprobe klangen vielversprechend.
Cover:
Das Cover wirkt geheimnisvoll. Es zeigt aber leider (meines Erachtens) ein Mädchen im Schatten, das leider nichts mit dem Inhalt zu tun hat. Für mich ist das Buch aber klar als Thriller erkennbar.
Inhalt:
Karen ist eine vorbildliche Ehefrau. Als sie jedoch eines Abends einen Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Nähe eines Mordtatortes erleidet, wird sie von der Polizei verdächtigt, den Mord begangen zu haben. Da sie unter einer Amnesie leidet, ist sie sich selbst nicht sicher, was passiert ist und ob es einen Zusammenhang zwischen ihr und dem Mord gibt.
Handlung und Thematik:
Die Handlung beginnt super spannend. Die unter Amnesie leidende Karen fühlt sich bedroht und es passieren gruselige Dinge. Leider ebbt die Spannung im Mittelteil total ab. Das Buch ähnelt da eher einem Roman als einem (PsychThriller. Das Ende ist aber wieder überraschend und gut.
Charaktere:
Karen konnte ich während des ganzen Buches nicht einschätzen. Ich fand sie gut beschrieben und es war super, dass man sie nicht durchschauen konnte.
Ihren Mann Tom konnte ich gar nicht leiden. Er war meines Erachtens ein Heuchler und viel zu unentschlossen.
Brigid, die verrückte Nachbarin, war mein Favorit-Charakter in diesem Buch. Sie wurde total durchgedreht beschrieben und man wusste nie, was von ihr als nächstes kam.
Schreibstil:
Wie bereits oben erwähnt fühlte ich mich bei diesem Buch eher wie in einem Roman. Die Story war nur zu Anfang spannend. Der Rest war gut, aber nicht ganz so mitreißend und überraschend. Das Ende rettete dieses Buch. Die Charaktere wurden dafür sehr gut ausgearbeitet und gefielen mir sehr!
Persönliche Gesamtbewertung:
Wer auf Mörder-Rätseln steht, ist bestimmt auch ein Fan dieses Buches. Thriller-Freunden kann ich das Buch eher weniger empfehlen, da es sich größtenteils eher wie ein Roman las. Ich fand das Ende jedoch so gut, dass das Buch trotzdem 4 Sterne verdient hat, auch wenn es nicht das war, was ich zu Beginn erwartet hatte.
Vielen lieben Dank an Lübbe und die Lesejury, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Spannung
  • Psychologie
Veröffentlicht am 18.07.2018

Spannender Einstieg in eine neue Dystopie-Reihe!

Scythe – Die Hüter des Todes
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich hatte vor einiger Zeit eine Leseprobe zu diesem Buch bei einem anderen Buch dabei, diese hat mich so überzeugt, dass ich es unbedingt lesen wollte.

Cover:
Das ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich hatte vor einiger Zeit eine Leseprobe zu diesem Buch bei einem anderen Buch dabei, diese hat mich so überzeugt, dass ich es unbedingt lesen wollte.

Cover:
Das Cover wirkt düster und geheimnisvoll. Für mich sah es auf den ersten Blick eher wie ein Fantasybuch oder ein Thriller aus und nicht wie ein Jugendbuch. Der schillernde Effekt macht es besonders.

Inhalt:
Citra und Rowan leben in einer Zukunft, in der es weder Tod, noch Krankheiten, noch Armut gibt. Um für ein Gleichgewicht zu sorgen und eine Überbevölkerung zu verhindern, gibt es die Scythe. Sie sind die Hüter des Todes. Das Töten wird jedoch nicht Töten genannt, sondern Nachlesen. Sowohl Citra als auch Rowan verabscheuen die Tätigkeiten der Scythe. Aus diesem Grund wurden sie von Scythe Faraday ausgewählt, bei ihm in die Lehre zu treten, aber nur einer der beiden kann ein Scythe werden. Wer wird es sein?

Handlung und Thematik:
Die Vorstellung von der Zukunft, in der es keine Krankheiten und keine Armut gibt, hört sich im ersten Moment toll an. Auch das Resetten des Alters finde ich eine coole Idee. Dass es dann jemanden gibt der für Gleichgewicht sorgt ist wohl ein notwendiges Übel. Ich finde der Autor hat es gut dargestellt, welche Probleme diese Personen haben und wie schwer die Aufgabe eines Todbringers ist. Anfangs war die Handlung etwas zäh, aber sie nah eigentlich schnell Fahrt auf. Besonders das Ende fand ich überraschend und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil.

Charaktere:
Citra Terranova ist direkt, schnell aufbrausend und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie äußert genau das, was sie gerade denkt. Das machte sie gleich zu Beginn sehr sympathisch. Sie ist sehr bedacht darauf, dass in der Welt Gerechtigkeit herrscht. Das macht sie zur Heldin dieses Buches.
Durch Rowans anfängliche „schlechte Stellung“ in der Familie, als mittleres Kind und somit „Salatblatt“ (wie er sich selbst bezeichnet) hatte ich anfangs viel Mitleid mit ihm. Direkt sympathisch wurde er mir leider nicht. Ich fand seine Einstellung nicht klar abgegrenzt und konnte ihn somit nicht einschätzen.
Scythe Faraday ist sehr streng und korrekt. Er wirkt ein bisschen wie der strenge aber doch liebenswürdige Onkel. Scythe Curie wirkt am Anfang wie der Star der Scythes. Sie ist irgendwie unnahbar, ich fand sie aber mit der Zeit immer sympathischer. Die Scythes Goddard & Co. sind eindeutig die Antagonisten in diesem Buch, sie waren super dargestellt und mir absolut unsympathisch

Schreibstil:
Neal Shusterman beschreibt die Story in mehreren verschiedenen Perspektiven, sodass nicht nur Citras Blick auf die Dinge, sondern auch z.B. Rowans Sicht dargestellt wird. Der Schreibstil ist Jugendbuch-typisch einfach und leicht zu lesen. Todesszenen werden nicht allzu brutal beschrieben. Ich fand das Buch angenehm zu lesen, spannend und mitreißend. Anfangs war noch nicht ganz klar wo es hingehen soll, aber die Story nahm dann (vor allem ab der Mitte) Fahrt auf. Die Tagebucheinträge zwischendrin fand ich fast ein bisschen störend, die habe ich irgendwann nur noch überflogen, weil sie nicht wichtig für die Hauptstory waren.

Persönliche Gesamtbewertung:
Tolles Dystopie-Abenteuer welches mitreißend war und Lust auf den zweiten Teil macht. Ich kann dieses Jugendbuch empfehlen, es ist mal was anderes und interessant zu lesen. Der Schreibstil war angenehm und die Charaktere fand ich super beschrieben. Bin gespannt, was (vor allem) Citra im nächsten Teil so erwartet.