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Veröffentlicht am 27.10.2018

Durchgehend spannend, kaum Zeit zum Durchatmen!

Winterkalt: Thriller
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe bereits „Der Flüstermann“ von Catherine Shepherd als Hörbuch gehört und war davon sehr begeistert. Auch der Klappentext hat mir sehr zugesagt.

Cover:
Das ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe bereits „Der Flüstermann“ von Catherine Shepherd als Hörbuch gehört und war davon sehr begeistert. Auch der Klappentext hat mir sehr zugesagt.

Cover:
Das Cover ist passend zum Inhalt gestaltet. Sowohl die Tänzerin im weißen Kleid als auch der angedeutete Schnee sind super. Die rote Schrift des Titels verrät schon von weitem, dass es sich um einen Thriller handeln muss.

Inhalt:
Mitten in der Stadt an einem belebten Platz wurde über Nacht eine Skulptur hingestellt, die sich bei näherem Hinsehen als eingeeiste Frau rausstellt. Rechtsmedizinerin Julia Schwarz und Kriminalkommissar Florian Kessler tun alles dafür, dass der oder die Mörder schnell gefasst werden. Der Eiskünstler legt allerdings ein sehr hohes Tempo an den Tag. Was hat es mit dieser schockierenden Kunst auf sich?

Handlung und Thematik:
Achtung, wer dieses Buch einmal anfängt, kann es nicht mehr weglegen! Man muss sich direkt zwingen zwischendrin Pause zu machen. Die Handlung ist wirklich durchgehend spannend und mitreißend. Man bekommt sowohl die Sicht der Rechtsmedizin, als auch der Ermittler und sogar des Mörders und der Opfer gezeigt. Die Hintergründe der Morde ist erschreckend, aber logisch und gar nicht abwegig.
Dieses Buch ist das dritte Buch um die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz, ich kannte die Vorgänger nicht, kam aber trotzdem super mit.

Charaktere:
Julia war mir gleich von Anfang an sehr sympathisch. Ihr oberstes Ziel ist es, den Leichen Gerechtigkeit zu verschaffen, dafür setzt sie sich sehr ein und bricht sogar die ein oder andere Regel. Florian war mir leider ein bisschen zu eifersüchtig und nicht selbstsicher genug. Ich konnte ihn leider nicht so gut leiden, aber er kam ja nicht ständig vor
Julias neue Assistentin Lenja ist offenbar aus dem selben Holz geschnitzt wie Julia, ich mochte sie daher auch sehr gerne und ich hoffe, dass alle drei in einem Nachfolgeband wieder vorkommen.

Schreibstil:
Catherine Shepherds Schreibstil ist der absolute Hammer! Die Spannung begann auf Seite 1 und hielt sich bis zur letzten Seite. Ich hatte kaum Zeit zum Durchatmen. Die kurzen Kapitel und die bildlichen Beschreibungen haben die Spannung echt angeheizt. Auch die Perspektivenwechsel waren sehr gelungen, so konnte man nicht nur Julia und Florian beim Rätseln helfen, sondern auch mit den Opfern mitfühlen. Die Autorin verriet nie zu viel und so wusste man eigentlich bis zum Schluss nicht, wer der Mörder war.

Persönliche Gesamtbewertung:
Absolutes Suchtpotential! Ich bin echt begeistert von diesem Buch und Catherine Shepherds Schreibstil! Ich denke ich muss mir noch mehr von ihr holen und kann nur sagen: Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 26.10.2018

Fressende Städte – großartig!

Mortal Engines - Krieg der Städte
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe ein Poster im Kino gesehen und musste wissen, um was es geht, dann sah ich, dass es ein Buch dazu gibt.

Cover:
Die große Stadt auf dem Cover ist ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe ein Poster im Kino gesehen und musste wissen, um was es geht, dann sah ich, dass es ein Buch dazu gibt.

Cover:
Die große Stadt auf dem Cover ist sehr beeindruckend. Man erkennt schon, dass es sich um SciFi oder Fantasy handelt. Der lila-blaue Himmel ist super, macht das ganze irgendwie unheilvoll. Das Mädchen mit dem roten Schal passt super zum Inhalt des Buches

Inhalt:
Die Zukunft – nach einem 50-Minuten-Krieg gibt es auf der Erde nicht mehr viel das gleich geblieben ist… Viele Städte haben beschlossen, nicht mehr statisch zu sein und sich zu bewegen, so auch London. Die Rohstoffe und das Essen sind knapp und für die Städte und deren Bewohner gilt: fressen oder gefressen werden! Tom Natsworthy ist ein Waisenjunge, der als Gehilfe in der Londoner Historikergilde tätig ist. Er ist mit seinem Leben eigentlich zufrieden, bis zu dem Zeitpunkt als er das Attentat eines jungen Mädchens auf den obersten der Gilde, Valentine, verhindert und daraufhin aus der Stadt gestoßen wird.

Handlung und Thematik:
Das Lesen dieses Buches hat total Spaß gemacht. Die Vorstellung, dass nach einem 60 Minuten-Krieg die Erde größtenteils zerstört ist und die Städte auf Wanderschaft gehen ist der Hammer. Die Argumentation war schlüssig, auch wenn es schwer fällt zu glauben, dass sich so kolossale Bauwerke fortbewegen und dabei noch Treibstoff haben. Die Handlung war eigentlich durchgehend spannend und enthielt die ein oder andere Überraschung. Das Ende lies ein paar Fragen offen, aber man soll sich ja auf den nächsten Teil freuen

Charaktere:
Ich fand Tom das ganze Buch über relativ schwach, er hat sich zum Ende hin aber gemacht und ich empfand dann sogar ein bisschen Sympathie für ihn. Hester ist für mich die Heldin in diesem Buch, die zwar nicht hübsch, aber verdammt klug ist. Auch Katherine mochte ich sehr gerne, sie hat sich zu einer richtigen Detektivin und Kämpferin entwickelt. Über die anderen Charaktere mag ich eigentlich nichts schreiben, da ich ansonsten zu viel verraten würde…

Schreibstil:
Philip Reeve hat einen super fesselnden Schreibstil, den man auch gut folgen kann. Die Seiten flogen nur so dahin. Die bildlichen Beschreibungen waren großartig, auch wenn ich mich schwer tat, mir so eine riesige Stadt in der Fortbewegung vorzustellen. Die Story wurde aus der Sicht von Tom und von Katherine geschrieben. Es war immer klar, um wen es gerade ging. Überrascht hat mich jedoch der letzte Abschnitt (also die letzten 3-4 Sätze), da diese ungewohnt schnulzig waren. Aber ich fands super und bin schon gespannt auf Teil 2!

Persönliche Gesamtbewertung:
Super Auftakt der Dystopie-Serie. Das Buch hat mir mega-gut gefallen und ich bin schon gespannt auf die Verfilmung (die übrigens schon im Dezember 2018 in die Kinos kommt). Mein Lieblingscharakter ist Hester, sie ist stark, mutig und klug. Die Idee der wandernden Städte finde ich großartig, auch wenn es schwer vorstellbar ist (bin gespannt, ob der Film das ändern kann). Absolute Leseempfehlung für Fantasy- und SciFi-Fans!

Veröffentlicht am 26.10.2018

Super Story, aber leider war der Sprecher nicht meins…

Escape Room
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Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Ich gehe gerne in Escape Rooms und der Klappentext war einfach fantastisch. Ursprünglich hatte ich das Buch im Blick, hatte aber dann auf einmal das Hörbuch in den Händen.

Cover:
Das ...

Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Ich gehe gerne in Escape Rooms und der Klappentext war einfach fantastisch. Ursprünglich hatte ich das Buch im Blick, hatte aber dann auf einmal das Hörbuch in den Händen.

Cover:
Das Cover verrät meines Erachtens schon etwas zu viel… Ich hätte mir hier eher das Hotelzimmer vorstellen können, in dem schon eine Leiche liegt… Die dunkle Aufmachung mit der hellen Schrift und den Blutflecken zeigt eindeutig, dass es sich um einen Thriller handelt.

Inhalt:
Morgan Sheppard ist ein Fernsehstar, seitdem er als Jugendlicher einen Mordfall aufgedeckt hat. Seitdem besitzt er eine Fernsehshow, in der er Mordfälle aufklärt. Eines Tages wacht er zusammen mit 6 weiteren Personen in einem Hotelzimmer auf, wobei einer von ihnen bereits Tod ist. Ein Mann mit einer Pferdemaske teilt ihnen mit, dass Morgan 3 Stunden Zeit hat aufzuklären, wer bei ihnen im Raum der Mörder ist. Schnell müssen sie feststellen, dass es kein Entkommen gibt und das Mistrauen gegeneinander steigt schnell…

Handlung und Thematik:
Die Handlung ist super mitreißend und spannend. Es kommt wirklich richtiges Escape Room-Feeling auf, da Chris McGeorge genau die Gedankengänge von Morgan beschreibt. Auch wenn mir der Mörder schnell bekannt war, wurde ich doch wieder verunsichert.

Charaktere:
Auch wenn mir Morgan Sheppard unsympathisch war, mochte ich seinen Charakter sehr gerne. Man merkte schnell seine Unsicherheit und den Druck unter dem er steht. Seine Gedankengänge waren schlüssig und ich hätte größtenteils genauso gehandelt. Über die anderen Charaktere mag ich nichts schreiben, da ich fürchte zu viel zu verraten

Sprecher:
Leider fand ich Torben Kessler nicht ganz so toll… Ich fand seine Stimme manchmal unangenehm und stellenweise nicht differenziert genug. Er wirkte manchmal lustlos.

Persönliche Gesamtbewertung:
Super Story und tolle Charaktere. McGeorge hat sowohl den Raum als auch die Gefühle und Gedanken super beschrieben. Ich kann das Buch Thriller-Fans empfehlen, auch wenn ich mich wahrscheinlich mehr über das Buch als über das Hörbuch gefreut hätte, da mir der Sprecher nicht zugesagt hat.

Veröffentlicht am 21.10.2018

Ich wünsche mir auch einen Bob! Und mehr von James und Bob!

Bob, der Streuner
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, da ich ein großer Katzenfan bin.

Cover:
Die Katze auf dem Cover hat mich schon in den Bann gezogen, bevor ich das ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, da ich ein großer Katzenfan bin.

Cover:
Die Katze auf dem Cover hat mich schon in den Bann gezogen, bevor ich das Buch überhaupt gelesen habe. Das Buch ist ein absoluter Magnet für Katzenfans.

Inhalt:
Das Leben von James, einem drogenabhängigen Straßenkünstler in London, ist nicht gerade das Gelbe vom Ei, bis er eines Tages einen völlig verwahrlosten, abgemagerten und hilfesuchend maunzenden Kater auf der Türschwelle in seinem Wohnhaus findet. Der Kater entscheidet sich voll und ganz, James zu adoptieren und verändert so sein Leben völlig.

Handlung und Thematik:
Eine wahnsinnig mitreißende Story über einen Straßenmusiker, der aufgrund eines neuen Lebensgefährten beschließt, sein gesamtes Leben zu verändern. Ich hatte mir vor diesem Buch nie Gedanken darüber gemacht, wie es Leuten gehen könnte, die an der Straße sitzen und Musik machen. Das wirft natürlich jetzt ein ganz anderes Licht auf sie. Ob es mehrere solche Glücksbegegnungen gibt? Hier sieht man mal, dass Tiere Leben verändern können, sogar bei Leuten, denen man vielleicht im ersten Moment nicht zutrauen würde, dass sie sich um ein Lebewesen kümmern könnten.

Charaktere:
Bob, der absolute Star dieses Buches hat auch mich schon ab dem ersten Augenblick gebannt. Alleine auf dem Cover ist er schon so sympathisch, dass man gar nicht anders kann als ihn gern zu haben!
James hatte es wirklich nicht leicht in seinem Leben und ich bin begeistert, wie er die ganzen Probleme gelöst hat. Auch er ist ein absoluter Held! Umso mehr begeistert mich auch, dass er es dann auch noch geschafft hat, dieses Buch zu schreiben!

Schreibstil:
Bereits ab der ersten Seite war ich völlig gefesselt von James Schreibstil! Er beschreibt total mitreißend und ergreifend, wie er die Welt sieht und auch Bob. Es ließ sich leicht und schnell lesen und war total herzerwärmend! Keine einzige Seite war langweilig oder überflüssig. Bob wurde so gut beschrieben, dass ich ihn mir förmlich neben mir vorstellen konnte. Ich war absolut geschockt, als das Buch auf einmal zu Ende war, ich will mehr!

Persönliche Gesamtbewertung:
Die berührendste Geschichte die ich in 2018 gelesen habe! Hammermäßiges Schicksal, dass sich durch eine Begegnung zum Guten gewendet hat. Ich hoffe noch mehr über James und Bob zu lesen! James ist der geborene Autor, hoffentlich geht es ihnen mittlerweile finanziell so gut, dass sie nicht von Tag zu Tag leben müssen. Absolute Leseempfehlung für alle (vor allem für Katzenfans)!!!

Veröffentlicht am 21.10.2018

Das etwas andere Märchen

Hazel Wood
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar auf der Buchmesse Frankfurt vom Verlag erhalten und mich sehr gefreut, da ich schon viel darüber gelesen habe.

Cover:
Das ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar auf der Buchmesse Frankfurt vom Verlag erhalten und mich sehr gefreut, da ich schon viel darüber gelesen habe.

Cover:
Das Cover ist verspielt und glitzert. Der absolute Eyecatcher, da es neben anderen Jugendbüchern total heraussticht. Ich finde es super, es lädt zum Träumen ein.

Inhalt:
Alice und ihre Mutter sind auf der Flucht vor dem Unglück solange sie denken kann. Sie sind nie länger an einem Ort. Als ihre Großmutter, die Geschichtenerzählerin Althea Proserpine stirbt, scheint Ruhe einzukehren, doch dann wird ihre Mutter auf einmal entführt. Auf der Suche nach ihr verschlägt es Alice an den Ursprung, nach Hazel Wood.

Handlung und Thematik:
Die ganze Geschichte enthält märchenhafte und düstere Elemente. Ich fühlte mich stellenweise so wie bei Alice im Wunderland oder wie bei Der Zauberer von Oz. Melissa Albert beschreibt die Suche eines Mädchens nach ihrer Geschichte sehr gut. Vom Ende hätte ich mir mehr erwartet, da hätte ich mir eine bessere Ausarbeitung von „Egal was für dich vorgesehen ist, du kannst es ändern, wenn du es wirklich willst“ gewünscht.

Charaktere:
Althea und Ella wirken das gesamte Buch über sehr geheimnisvoll.
Alice ist nett und sympathisch, aber in meinen Augen wächst sie in diesem Buch nicht wirklich. Ich hätte mir an manchen Stellen genauere Gedankengänge gewünscht.
Ellery Finch ist ein komischer Kauz, er ist ein großer Fan von Althea und ihren Geschichten. Er unterstütz Alice wo er nur kann. Ich fand in sehr sympathisch und mutig.
Meine persönliche Favoritin in diesem Buch war jedoch eine Nebenfigur, Janet. Ich hätte mir irgendwie mehr von ihr gewünscht, seien es Geschichten über frühere Besucher oder ihre Beziehung zu Ingrid. Ich wäre super interessiert an ihr gewesen.

Schreibstil:
Melissa Alberts Schreibstil ist einfach und gut zu verstehen. Manchmal fand ich jedoch die Erzählung nicht ganz klar verständlich. An manchen Stellen fehlte mir einfach was. Die Ich-Perspektive von Alice fand ich gut, allerdings fehlten mir manchmal längere Gedankengänge. Ich fands gut, dass das Buch nicht nur Friede – Freude – Eierkuchen war, sondern dass es auch brutalere Szenen beinhaltete. Das Motto Baum bzw. Blätter zog sich durchs ganze Buch, das fand ich super. Nicht nur das Cover beinhaltet Blätter, sondern auch die Seiten mit den Kapitelzahlen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich fands gut, dass es keine typische Märchen-Geschichte war. Auch wars keine friedliche Story sondern mit ein bisschen Action. Mir fehlten stellenweise noch ein paar Ausschmückungen und Gedankengänge, im Großen und Ganzen fand ich das Buch aber nicht allzu schlecht. Ich würde mir die Story aus der Sicht von Janet wünschen