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Veröffentlicht am 15.08.2018

Großartiges Buch, dessen Fortsetzung ich kaum erwarten kann!

Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover und der Klappentext haben mich gefesselt. Die Leseprobe fand ich großartig und ich wollte einfach wissen, wie es weiter geht.

Cover:
Das Cover finde ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover und der Klappentext haben mich gefesselt. Die Leseprobe fand ich großartig und ich wollte einfach wissen, wie es weiter geht.

Cover:
Das Cover finde ich großartig! Ich liebe die Farbe Lila, von daher ist es mir schon förmlich ins Auge gesprungen. Das mysteriös wirkende deutet auf ein Fantasy- und/oder Jugendbuch hin. Ich finde die beiden Personen toll, vor allem, dass sie unterschiedliche Augenfarben haben.

Inhalt:
Luke und seine Familie leben in einer Welt, in der es Menschen gibt die anders sind, die Ebenbürtigen mit Geschick. Jeder der kein Ebenbürtiger ist, muss 10 Jahre seines Lebens opfern und Sklavendienst verrichten. Eigentlich wollten Luke und seine Familie die Zeit gemeinsam auf dem Anwesen der Familie Jardine verbringen, doch leider kommt alles anders als geplant.

Handlung und Thematik:
Die Vorstellung, dass es Menschen gibt die eine Art Magie besitzen und andere unterdrücken ist nicht neu. Allerdings bekommt dies eine neue Ausprägung durch die 10 Jahre Sklavendienst und die schockierenden Begebenheiten in der Sklavenstadt Millmoor. Die Handlung des ganzen Buches ist sehr detailliert und mitreißend. Ab und an gab es Überraschungs- und Schock-Momente. Das Ende hat ein einen fiesen Cliffhanger der die Sehnsucht nach Band 2 deutlich erhöht.

Charaktere:
Luke war mir gleich von Beginn an sehr sympathisch. Er kämpfte sich durch die Ungerechtigkeiten der Stadt Millmoor und wuchs mit seinen Taten. Seine Schwestern Abi und Daisy fand ich auch super nett.
Meine Gefühle gegenüber der Jardine-Brüder waren immer zwiegespalten, einerseits fand ich sie nett, andererseits auch wieder nicht. Bin gespannt, ob sich das in Band 2 ändert.
Es gab noch viele Nebencharaktere, die super ausgearbeitet waren, die ich hier aber gar nicht alle aufzählen kann

Schreibstil:
Vic James Schreibstil fand ich leicht und schnell/gut zu lesen. Sie hat mich gut abgeholt und gestaltete das Buch durchgehend spannend. Einzig und allein am Ende passierte so viel, dass ich manche Stellen doppelt lesen musste, um alles mitzubekommen. Die Umgebungs- und Charakterbeschreibungen waren grandios!

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich liebe dieses Buch! Es enthält alles was ich mir zu Beginn beim Lesen des Klappentextes und der Leseprobe gewünscht habe. Der Cliffhanger ist echt fies und ich hoffe Band 2 kommt ganz schnell! Ich kann das Buch vor allem Jugendbuchfans empfehlen, aber auch Fantasy-Freunde dürften hier nicht zu kurz kommen. Von mir klare 5 Sterne!!!

Veröffentlicht am 15.08.2018

Konnte meine Erwartungen nicht ganz erfüllen...

Vier.Zwei.Eins.
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Hintergrund der Sonnenfinsternis spannend und der Klappentext klang sehr spannend.

Cover:
Das düstere Cover hat mich gleich auf den ersten Blick ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Hintergrund der Sonnenfinsternis spannend und der Klappentext klang sehr spannend.

Cover:
Das düstere Cover hat mich gleich auf den ersten Blick angezogen. Für mich war das Buch gleich klar ersichtlich als Thriller. Durch die einzelne Person zwischen den Bäumen vermutet man, dass es sich wohl um eine Flucht handelt oder darum, dass jemand alleine ist. Alles in allem finde ich das Cover großartig!

Inhalt:
Laura und Kit erleben 1999 die Sonnenfinsternis, kurz danach werden sie Zeuge einer Vergewaltigung, oder doch nicht? Ein Netz aus Lügen breitet sich aus, welches erhebliche Konsequenzen hat.

Handlung und Thematik:
Die Grundidee der Handlung fand ich gut. Allerdings war vor allem der erste Teil sehr langatmig und schleppend… Anfangs gings eigentlich sehr oft um Alkohol und Drogen. Die beiden Handlungsstränge der Vergangenheit und der Gegenwart sind super dargestellt, allerdings wirkte vor allem das Ende sehr konstruiert und unrealistisch. Die Sonnenfinsternis fand ich super dargestellt und die Sonnenfinsternis-Jäger sind ja tatsächlich real.

Charaktere:
Anfangs war mir Laura sympathisch. Sie ist eine hilfsbereite Person die gerne auch mal ihre Bedürfnisse nach hinten stellt. Dies hat sich allerdings mit der Zeit gelegt.
Kit handelte nicht immer logisch, da ich Charaktere nicht mag, die sich durch große Dummheit irgendwo rein manövrieren (mehrfach!) konnte ich Kit bereits am Anfang nicht leiden.
Beth war gut dargestellt, bei ihr war ich mir nie sicher was ich von ihr halten soll.

Schreibstil:
Das Buch war einfach geschrieben, allerdings vor allem am Anfang sehr langatmig und langweilig. Es wurde etwas besser, aber vom Hocker gehauen hat mich der Schreibstil nicht. Die Ich-Perspektiven-Wechsel fand ich gut und auch, dass man immer gleich wusste um wen es geht und zu welchem Zeitpunkt.

Persönliche Gesamtbewertung:
Leider konnte dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Ich fand auf den ersten Seiten die Charaktere gut, später aber nicht mehr. Die Handlung wirkte viel zu konstruiert und die Spannung fehlte zu Beginn ganz. Da ich im Mittelteil aber miträtseln konnte, was jetzt nun wahr ist und was nicht, fand ich es dann nicht soo schlecht. Wer gerne rätselt, ist mit diesem Buch gut bedient. Für den ersten Teil würde aber auch die gekürzte Leseprobe ausreichen…

Veröffentlicht am 12.08.2018

Hat mich leider enttäuscht, war mir zu wenig Spannung...

Autonom
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich lese gerne Science-Fiction und der Klappentext hat mich sehr angesprochen.

Cover:
Das Cover wirkt sehr düster, aber dennoch geordnet und futuristisch. ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich lese gerne Science-Fiction und der Klappentext hat mich sehr angesprochen.

Cover:
Das Cover wirkt sehr düster, aber dennoch geordnet und futuristisch. Für mich entspricht es genau dem Typ eines SF-Buches.

Inhalt:
Jack ist eine Patentpiratin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, für arme Leute Medikamente und Drogen zu kopieren. Leider geriet sie dadurch ins Visier von Ermittlungen, als die neue Droge Zacuity dafür sorgte, dass Menschen süchtig nach Arbeit wurden und daran starben.

Handlung und Thematik:
In dieser Dystopie spielen Medikamente und Drogen sowie deren Patente eine große Rolle. Die Vorstellung, dass Pharma-Unternehmen einmal die Welt beherrschen, ist sehr beängstigend. Auch der Einfluss von Roboter ist gut dargestellt. Diese Punkte sind quasi die Haupthandlung, welche leider nicht wirklich bewegend ausgebaut wurde. Das Ende hat mich auch nicht gerade vom Hocker gehauen, ich hätte mir mehr Inhalt oder zumindest eine Moral oder ähnliches gewünscht.

Charaktere:
Judith Chen alias Jack ist absolut selbständig und stark. Ich finde es gut, dass sie sich für Menschen einsetzt, denen es schlechter geht, auch wenn sie dadurch alles aufs Spiel setzt. Sie war leider der einzige Charakter, den ich in diesem Buch leiden konnte. Ihr Weggefährte Dreinull war etwas seltsam, ich konnte ihn nie einschätzen.
Eliasz und Paladin handelten für mich nicht immer ganz schlüssig. Auch ihre Beziehung zueinander fand ich absolut verstörend und unpassend. Das ist nicht das, was ich in einem SF-Buch lesen möchte… Mir fehlte auch irgendwie die Charakter-Tiefe…

Schreibstil:
Der Einstieg ins Buch war nicht ganz leicht. Auch wenn ich mich in IT und Medizin auskenne, fand ich es sehr anstrengend, gleich mit so vielen Begrifflichkeiten bombardiert zu werden. Auch fehlte mir irgendwie der Einstieg ins Szenario. Einzig und allein die Dialoge zwischen den Bots, mit deren Protokollen fand ich cool. Die Story war größtenteils echt langatmig und hatte wenig Inhalt und Spannung.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich wurde leider von diesem Buch sehr enttäuscht. Das Thema und die Idee waren großartig, leider wurde das Potential nicht genutzt. Mir fehlte es auch an der Charakter-Tiefe und an einem leichteren Einstieg. Besonders die Beziehung zwischen Eliasz und Paladin fand ich verstörend und etwas too much. Leider kein Buch, das ich empfehlen kann.

Veröffentlicht am 08.08.2018

Absolute Hör- bzw. Leseempfehlung!

Der Flüstermann: Thriller
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Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Ich durfte dieses Hörbuch im Rahmen einer Hörrunde hören. Ich fand den Klappentext und die Leseprobe des Buches sehr spannend.

Cover:
Das Cover fand ich irgendwie gruselig, ...

Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Ich durfte dieses Hörbuch im Rahmen einer Hörrunde hören. Ich fand den Klappentext und die Leseprobe des Buches sehr spannend.

Cover:
Das Cover fand ich irgendwie gruselig, auch wenn ein Löwenzahn bzw. eine Pusteblume abgebildet ist. Ich finde es sehr gelungen.

Inhalt:
Das Video eines Mordes taucht im Internet auf… Eine Frau wird scheinbar getötet, da sie 2x einem Bettler kein Geld gab. Ist das Video echt? Wer ist das Opfer? Wird es weitere Opfer geben? Wenn ja, wann kommt dann das nächste Video und kann es jeden treffen der Bettler ignoriert? Laura Kern steht vor einem großen Fall bei welchem sie zu Beginn noch im Dunkeln tappt.

Handlung und Thematik:
Die Handlung beginnt super spannend, dies zieht sich bis zum Schluss durch! Die Vorstellung, dass es jemanden geben könnte, der Leute tötet, weil sie einem Bettler kein Geld geben ist sehr beängstigend. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, der Vergangenheit und der Gegenwart. Das Vereinen der Stränge ist der Autorin sehr gut gelungen!

Charaktere:
Laura Kern hat es geschafft, ihren Fähigkeiten entsprechend den idealen Beruf zu finden: Sie ist durch ihre außergewöhnliche Kombinationsgabe eine brilliante Ermittlerin. Ihre Empathie zu den Opfern macht sie super sympathisch. Sie ist eine starke Frau, auch wenn sie selbst schon Opfer einer Gewalttat wurde. Sie hat sich in mein Herz ermittelt!

Sprecherin:
Beate Rysopp war die erste weibliche Hörbuchsprecherin bei der ich ein komplettes Hörbuch gehört habe und ich war begeistert! Ich fand ihre Intonation gut, sie konnte mit ihrer Stimme Spannung und Angst spürbar machen. Besonders die Opfer konnte sie gut rüberbringen! Ich hörte ihr sehr gerne zu.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich fand das Hörbuch großartig! Einzig und allein der Mörder hat mich minimalst enttäuscht, weil ich jemand anderen erwartet hatte. Die Story ist durchgehend spannend und beängstigend! Das (Hör-) Buch ist eine absolute Lese- bzw. Hörempfehlung!!!

Veröffentlicht am 04.08.2018

Spannende Fortsetzung des brutalen Fantasy-Abenteuers

Nevernight - Das Spiel
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Teil 1 (Nevernight Die Prüfung) hatte ich bereits als Hörbuch gehört. Ich fand die Protagonistin Mia und ihre Schatten-Nicht-Katze Herr Freundlich so gut, ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Teil 1 (Nevernight Die Prüfung) hatte ich bereits als Hörbuch gehört. Ich fand die Protagonistin Mia und ihre Schatten-Nicht-Katze Herr Freundlich so gut, dass ich mehr von ihnen wissen wollte.
Cover:
Das Cover erinnert stark an Teil 1, was mich anfangs immer sehr verwirrt hatte, da sie sich so ähnlich sahen. Das Assassinen-Thema ist ersichtlich und auch das Fantasy-Genre ist hier gleich erkennbar. Das Cover gefällt mir sehr gut, auch den Papiereinband des Buches finde ich großartig.
Inhalt (Achtung, spoilert Band 1!):
Mia Corvere hat es geschafft, endlich ist sie eine Klinge der Roten Kirche. Leider stellt sich schnell heraus, dass Scaeva und Duomo wohl unter dem Schutz der Kirche stehen. Um sich endlich an ihnen für den Tod ihrer Familie zu rächen, kehrt sie der Roten Kirche den Rücken und begibt sich in die Sklaverei um an den großen Spielen der Gladiatoren teilzunehmen. Schafft sie es lebendig wieder aus der Sklaverei heraus? Kann sie Scaeva und Duomo so nahe kommen um sie zu töten?
Handlung und Thematik:
Der zweite Teil gefiel mir noch besser als der erste! Es passieren noch mehr Dinge als in „Die Prüfung“. Die Spiele erinnern etwas an „Die Tribute von Panem“ und an die Arena von „Children Of Blood And Bone“. Dennoch ist die Handlung super spannend und es wurde nie langweilig. Das harte Schicksal von Sklaven wurde gut dargestellt. Man wünscht sich ständig, dass es das in der Realität und in der heutigen Zeit nicht gibt.
Charaktere:
Herr Freundlich war bereits in Teil 1 mein Liebling. Er ist so flapsig und sarkastisch wie immer. Er hatte nicht ganz so viele Auftritte, blieb aber mein Favorit in diesem Buch.
Mia Corvere ist stark wie eh und je! Sie stellt sich jeder Herausforderung und jedem Problem mit großartigen Plänen, sie ist eine wahre Heldin (oder nicht?).
Ashlinn traue ich seit dem Ende von Teil 1 nicht mehr und auch zum Ende des Buches war ich mir unsicher, ob man ihr trauen kann oder nicht.
Schreibstil:
Da ich Teil eins nur als Hörbuch gehört habe, war mir garnicht so bewusst, wie großartig Jay Kristoffs Schreibstil ist! Kristoff versteht es, Spannung aufzubauen und die Leser in den Bann zu ziehen. Die Kapitelunterteilungen sind super. Auch der den Leser ansprechende Schreibstil ist super. Es ist gleich klar wer von den Schatten spricht, da Herr Freundlich ausschließlich in Kleinbuchstaben und Eclipse ausschließlich in Großbuchstaben spricht. Die bildlichen Beschreibungen und die gnadenlose Brutalität fand erschreckend und begeisternd zugleich! Einzig und allein die Fußnoten fand ich manchmal ein bisschen störend (vor allem um Kapitel 4 rum).
Persönliche Gesamtbewertung:
Eine gelungene Fortsetzung die Lust auf mehr macht! Mia und Herr Freundlich waren super. Die Handlung war durchgehend spannend und mitreißend. Ein Muss für jeden Fantasy-Liebhaber, aber Achtung! Nichts für sensible Leser, da schonmal das Blut und die Gedärme spritzen können!