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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2021

Rockstarromance mit Irland Vibes.

Wild Irish - Cillian
3

Delaney reist nach dem Tod ihrer Schwester nach Irland und wird dort mit ihrem Mietwagen von der Straße gedrängt. Cillian, der sich gerade eine Auszeit von seiner Band, den Wild Irish, nimmt, bietet ihr ...

Delaney reist nach dem Tod ihrer Schwester nach Irland und wird dort mit ihrem Mietwagen von der Straße gedrängt. Cillian, der sich gerade eine Auszeit von seiner Band, den Wild Irish, nimmt, bietet ihr daraufhin einen Platz zum Schlafen an. Da es zwischen den beiden seit dem ersten Moment an knistert, ist es nur eine Frage der Zeit, wann sie sich der Anziehung hingeben. Doch es entwickelt sich unverhofft weit mehr als sexuelle Leidenschaft. Cillian, der ein immenses Vertrauensproblem hat, lässt sich nur widerwillig auf die Verbindung zu Delaney ein und kämpft mit allen Mitteln gegen seine Gefühle zu ihr an, als auch sie ihn zu verraten scheint.
Wild Irish - Cillian ist eine ziemlich kurze Rockstargeschichte, deren Potenzial leider nicht auserzählt wird. Das Auf und Ab zwischen den Protagonisten ist ziemlich hektisch und verfehlt das Ziel Spannung aufzubauen spätestens mit dem kindischen Verhalten der Protagonisten, die gefühlt wegen jeder Kleinigkeit eingeschnappt und sämtliche Klärungsgespräche abblocken. Einzig und allein das Setting Irland und der Rockstaraspekt hätten meiner Meinung nach der Geschichte noch etwas Gutes getan, kommen jedoch beide ziemlich zu kurz.
Schade, denn die Geschichte an sich gefällt mir wirklich gut, ist aufgrund ihrer Kürze doch eher ein Häppchen für Zwischendurch. Kleiner Disclaimer: Die Kürze an sich ist nicht unbedingt ein Störfaktor, jedoch habe ich bei Wild Irish den starken Eindruck gehabt, dass wesentliche Bestandteile der Geschichte leider zu kurz kommen. Wer jedoch Lust auf eine knackige Geschichte mit interessanter Backstory hat, greift mit Wild Irish - Cillian sicherlich nicht daneben.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.07.2021

Spannender Auftakt wirft viele Fragen auf.

IMPERIAL - Wildest Dreams 1
0

Der Auftakt der Imperial Trilogie ist der Autorin sehr gut gelungen. Wir werden eingeführt in die Welt des Königshauses von Wittles Cay und lernen durch die Augen von Lauren das Leben auf dem Schloss kennen. ...

Der Auftakt der Imperial Trilogie ist der Autorin sehr gut gelungen. Wir werden eingeführt in die Welt des Königshauses von Wittles Cay und lernen durch die Augen von Lauren das Leben auf dem Schloss kennen. Und den jungen Prinzen Alexander, dessen verbitterte Züge bei Lauren zunächst gar nicht gut ankommen. Doch hat er alle Gründe, verärgert zu sein, nachdem sin Vater ihm eröffnet hat, dass er sein Leben über seinen Kopf hinweg vorbestimmt.
Lauren und Alex laufen sich wieder über den Weg. Und wieder. Und wieder. Bis sie irgendwann die aufkeimenden Gefühle füreinander nicht mehr ignorieren können. Doch sich dem Prinzen zu nähern hat weitaus größere Konsequenzen als den Verlust des Jobs. Für Lauren steht ihr Herz auf dem Spiel und zwischen Intrigen und Machtspielchen ist die Chance sehr gering, unbeschadet davon zu kommen.
Imperial erzählt die Liebesgeschichte von Lauren und Alexander, die dank hintergründiger Intrigen unter einem sehr schlechten Stern steht. Was es damit auf sich hat? Keine Ahnung, auf jeden Fall etwas gewaltiges. Da kann sich Lauren sicher sein, nachdem sie auf der Insel des Schlosses ihrem jahrelang verschollenem Vater begegnet. Ein Entkommen war für Lauren sowieso nie möglich, denn sie steckt von Anfang an viel tiefer in der Sache, als sie erahnen kann. Ob es ihre Lieber zu Alexander einfacher macht und ob diese überhaupt Bestand hat, ist nur eine von vielen Fragen, die man sich nach dem ersten Band stellt. Für Spannung ist gesorgt und auch, wenn es jetzt weh tut, so lange auf Band 2 warten zu müssen, ist es diese Geschichte auf jeden Fall wert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2021

Humorvoll und romantisch. Willkommen in Moonflower Bay.

Still into you (Moonflower Bay 1)
0

Moonflower Bay hat mich verzaubert und ist zu einem meiner Liebsten Buchorte geworden. Alles, an dieser niedlichen Kleinstadt, lädt zum Verweilen ein. Den Auftakt einer Reihe, die ich definitiv lieben ...

Moonflower Bay hat mich verzaubert und ist zu einem meiner Liebsten Buchorte geworden. Alles, an dieser niedlichen Kleinstadt, lädt zum Verweilen ein. Den Auftakt einer Reihe, die ich definitiv lieben werde, machen Sawyer und Evie, nachdem sie sich zehn Jahre lang aus den Augen verloren hatten. Das nicht ganz ohne Grund, denn Evies große Liebe Sawyer hat sie vor den Augen aller betrogen und sie dazu gebracht Moonflower Bay für immer hinter sich zu lassen. Fast immer, denn nach dem Tod ihrer Tante Lucille erbt sie das Mermaid Inn und ist somit gezwungen für den Verkauf zurück in die Stadt am See zu kehren, in der sie ihr Herz verloren hat. Das Testament soll schnellstmöglich abgehandelt werden, da in auf Evie nicht nur der Traumjob in Toronto wartet, sondern auch der Berg Studienschulden, die sie mit dem Verkauf des Inns endlich abbezahlen kann. Doch ihr Plan scheitert und sie muss wohl oder übel länger in Moonflower Bay verweilen als ihr lieb ist. Vor allem, da das Heimatgefühl Tag für Tag mehr wird und obendrein auch noch ihr Herz verrückt spielt, wenn sie auf Sawyer Collins trifft, der mittlerweile Chief ist. Doch Sawyer hat Evie gebrochen und damit ihr Leben zerstört…oder? In Moonflower Bay ist nicht alles, wie es auf den ersten Blick scheint, aber alles ein wahr gewordener Traum. Fragt sich nur, ob Evie das rechtzeitig erkennen wird.
Still into you hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt wieder zurückkehren will, und zwar wieder und wieder und wieder. Gemütliches Kleinstadtfeeling, große Gefühle und Geschichten, die das Leben schöner nicht hätte schreiben können.
Der schnelle, aber nicht zu knappe, Szenenwechsel sorgt dafür, dass wir viel Zeit zwischen den Seiten in Matchmaker Bay verbringen dürfen und dabei so einiges erleben. Jenny Holiday verzaubert den Leser mit dem traumhaften Setting und den charmanten Charakteren. Ich liebe es!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2021

Spannende Handlung mit überraschenden Wendnungen

Beyond the Sea
0

Auf dich war ich nicht vorbereitet.
Sagt Noah zu Estella, passt aber auch zudem, was ich nach dem Lesen von Beyond the Sea empfinde.
Die Geschichte ist einzigartig und mit keinem New Adult Buch, das ich ...

Auf dich war ich nicht vorbereitet.
Sagt Noah zu Estella, passt aber auch zudem, was ich nach dem Lesen von Beyond the Sea empfinde.
Die Geschichte ist einzigartig und mit keinem New Adult Buch, das ich kenne, zu vergleichen. Beyond the Sea ist ein ziemlich düsterer, modern erzählter Cinderellaroman, den es bisher so noch nie gab (Meines Wissens.)
Facettenreich und besonders erzählt die Autorin die lebensverändernde Geschichte der jungen Estella, die kurz vor ihrem Abschluss steht. Sie lebt bei ihrer Stiefmutter Vee, die scheinbar all den Frust, über ihr alkoholverseuchtes Leben, an ihrer Mutter Sylvia, die wegen ihrer MS Krankheit pflegebedürftig ist, und Estella auslässt. Estellas Vater ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen und sie glaubt, dass ein Fluch die Ereignisse in Gang gesetzt hat. Der einzige Lichtblick: mit ihrem Erbe will Estella nach dem Schulabschluss auf Reisen gehen und anschließend an der Universität studieren. Doch bis es so weit ist, muss sie Vees Grausamkeiten über sich ergehen lassen. Bis eines Tages Noah, Vees Bruder, plötzlich auftaucht und sich alles verändert.
Ohne zu Spoilern kann man wohl kaum einen tieferen Einblick in die Handlung geben. Doch eines kann ich sagen: das, was alles passiert, erwartet man definitiv nicht.
Die Geschichte hält sowohl düstere als auch mystisches und romantische Elemente bereit. Wobei ich den übernatürlichen Touch nicht ganz zur Handlung passend bzw. überflüssig empfunden habe.
Da es in einer anderen Rezi kritisiert wurde: Ja, Estella ist gläubig und wie wichtig ihr das ist, spürt man auch das ganze Buch über. Ich selbst habe keinen Glauben, fand es aber nicht weiter schlimm, dass es hier so thematisiert wird. Ihr Glauben ist eine Aspekt ihres Charakters und gehört genauso wie all ihre Eigenschaften zu ihr. Man muss sich nicht immer mit einem Charakter identifizieren, ich tue das auch oft nicht, damit die Geschichte gut ist. Man darf auch mal uneinig mit den Protagonisten sein. Das soll keine Gegenposition darstellen, ich glaube lediglich es ist Geschmackssache, ob man einen Aspekt der Geschichte als überbetont oder nervig empfindet.
Mehr gestört hat mich das Übernatürliche, das meiner Meinung nach nicht wirklich in die Geschichte reingepasst hat. Außerdem kam mir das Ende ziemlich hektisch vor und bei der großen Wendung dachte ich mir: das kann jetzt nicht sein.
Wie gesagt, das Ende ist unerwartet und ich möchte auch nichts davon vorwegnehmen, aber zuerst dachte ich mir: krass, okay, wow. Nachdem ich mich damit angefreundet hatte und dann doch noch etwas passiert ist dachte ich: ok, ne, geht gar nicht.
Noah und Estella mochte ich ebenfalls gerne, wobei die Emotionen zwischen den Beiden mich nicht ganz erreicht haben.
Alles in allem kann ich die Geschichte sehr empfehlen, vor allem, weil die Handlung etwas ganz Besonderes ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2021

Spannende Handlung mit überraschenden Wendungen

Beyond the Sea
0

Auf dich war ich nicht vorbereitet.
Sagt Noah zu Estella, passt aber auch zudem, was ich nach dem Lesen von Beyond the Sea empfinde.
Die Geschichte ist einzigartig und mit keinem New Adult Buch, das ich ...

Auf dich war ich nicht vorbereitet.
Sagt Noah zu Estella, passt aber auch zudem, was ich nach dem Lesen von Beyond the Sea empfinde.
Die Geschichte ist einzigartig und mit keinem New Adult Buch, das ich kenne, zu vergleichen. Beyond the Sea ist ein ziemlich düsterer, modern erzählter Cinderellaroman, den es bisher so noch nie gab (Meines Wissens.)
Facettenreich und besonders erzählt die Autorin die lebensverändernde Geschichte der jungen Estella, die kurz vor ihrem Abschluss steht. Sie lebt bei ihrer Stiefmutter Vee, die scheinbar all den Frust, über ihr alkoholverseuchtes Leben, an ihrer Mutter Sylvia, die wegen ihrer MS Krankheit pflegebedürftig ist, und Estella auslässt. Estellas Vater ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen und sie glaubt, dass ein Fluch die Ereignisse in Gang gesetzt hat. Der einzige Lichtblick: mit ihrem Erbe will Estella nach dem Schulabschluss auf Reisen gehen und anschließend an der Universität studieren. Doch bis es so weit ist, muss sie Vees Grausamkeiten über sich ergehen lassen. Bis eines Tages Noah, Vees Bruder, plötzlich auftaucht und sich alles verändert.
Ohne zu Spoilern kann man wohl kaum einen tieferen Einblick in die Handlung geben. Doch eines kann ich sagen: das, was alles passiert, erwartet man definitiv nicht.
Die Geschichte hält sowohl düstere als auch mystisches und romantische Elemente bereit. Wobei ich den übernatürlichen Touch nicht ganz zur Handlung passend bzw. überflüssig empfunden habe.
Da es in einer anderen Rezi kritisiert wurde: Ja, Estella ist gläubig und wie wichtig ihr das ist, spürt man auch das ganze Buch über. Ich selbst habe keinen Glauben, fand es aber nicht weiter schlimm, dass es hier so thematisiert wird. Ihr Glauben ist eine Aspekt ihres Charakters und gehört genauso wie all ihre Eigenschaften zu ihr. Man muss sich nicht immer mit einem Charakter identifizieren, ich tue das auch oft nicht, damit die Geschichte gut ist. Man darf auch mal uneinig mit den Protagonisten sein. Das soll keine Gegenposition darstellen, ich glaube lediglich es ist Geschmackssache, ob man einen Aspekt der Geschichte als überbetont oder nervig empfindet.
Mehr gestört hat mich das Übernatürliche, das meiner Meinung nach nicht wirklich in die Geschichte reingepasst hat. Außerdem kam mir das Ende ziemlich hektisch vor und bei der großen Wendung dachte ich mir: das kann jetzt nicht sein.
Wie gesagt, das Ende ist unerwartet und ich möchte auch nichts davon vorwegnehmen, aber zuerst dachte ich mir: krass, okay, wow. Nachdem ich mich damit angefreundet hatte und dann doch noch etwas passiert ist dachte ich: ok, ne, geht gar nicht.
Noah und Estella mochte ich ebenfalls gerne, wobei die Emotionen zwischen den Beiden mich nicht ganz erreicht haben.
Alles in allem kann ich die Geschichte sehr empfehlen, vor allem, weil die Handlung etwas ganz Besonderes ist.

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