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Veröffentlicht am 24.04.2023

Nichts ist wie es scheint – keine gewöhnliche Love Story

Wie ein Stern in dunkler Nacht
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Christina hat einige private Schicksalsschläge erlebt unter der auch die Beziehung zu ihrem Lebensgefährten Steffen gelitten hat, da kommt es ihr gerade recht, dass ihre Studienkollegin Melina, die als ...

Christina hat einige private Schicksalsschläge erlebt unter der auch die Beziehung zu ihrem Lebensgefährten Steffen gelitten hat, da kommt es ihr gerade recht, dass ihre Studienkollegin Melina, die als Landärztin in Schottland arbeitet, sie um die Vertretung ihrer Praxis für die nächsten Monate bittet. Christina packt ihre Sachen in der Hoffnung, den Kopf frei und ihr Leben wieder geregelt zu bekommen, doch die Bewohner dort machen es ihr nicht leicht und treten ihr zunächst skeptisch und abweisend entgegen. Ob sie es schafft ihr Herz zu erwärmen und wirklich in Schottland anzukommen?

Das Cover zu „Wie ein Stern in dunkler Nacht“ harmonisiert farblich und der Titel suggeriert eine emotionale Liebesgeschichte. Zu Beginn wird jedoch direkt ganz tief in die Negativkiste gegriffen und die Schicksalsschläge und deren Folgen für Christina und Steffen ausführlich thematisiert, noch bevor man die Protagonisten wirklich kennenlernen und Mitgefühl für sie entwickeln kann. Das hat mir trotz des flüssigen Schreibstils den Einstieg ziemlich schwer gemacht und ich wurde auch danach nie das Gefühl los, Christina nicht richtig zu kennen und ihre Entscheidungen nachvollziehen zu können, obwohl die Geschichte nur aus ihrer Sicht erzählt wird. Der fehlende Perspektivenwechsel hat auch dazu geführt, dass die anderen Personen, allen voran Aidan, bis zum Schluss verschlossen und farblos wirkten, weil man eben nur die äußerlichen Eindrücke, die Christina so mitbekommt, als Leser angeboten bekommt.

Der gesamte Aufbau der Geschichte wirkte auf mich völlig anders als man sie von Liebesgeschichten kennt, und rückblickend könnte man sogar sagen, dass man aufgrund der vielen negativen Geschehnisse und Emotionen vielleicht hätte kommen sehen müssen, dass die Story möglicherweise auf ein Unglück zusteuert. Ich mag solche Überraschungen leider gar nicht und fühlte mich aufgrund des Covers und des Titels irgendwie irregeleitet.
Leider fehlte mir am Ende auch ein Ausblick in Form eines Epilogs, ein kleiner Lichtblick, dass doch noch alles gut werden könnte und der mein Herz nicht ganz so gebrochen zurückgelassen hätte. Aber leider blieb mir auch das verwehrt.

Die Story an sich hätte schön werden können und lies sich gut und schnell lesen, aber inhaltlich und emotional hat mich dann doch einiges gestört, weshalb ich gut gemeinte 3 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 20.04.2023

Leichte Sommerlektüre auf einer tollen Insel

Azurblau für zwei
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Isa trennt sich aufgrund eines unerfüllten Kinderwunschs von ihrem Freund und schafft es auch ein Jahr danach kaum wieder Fuß zu fassen in ihrer gewohnten Umgebung. Da kommt ihr die Stellenanzeige für ...

Isa trennt sich aufgrund eines unerfüllten Kinderwunschs von ihrem Freund und schafft es auch ein Jahr danach kaum wieder Fuß zu fassen in ihrer gewohnten Umgebung. Da kommt ihr die Stellenanzeige für Recherchearbeiten einen Sommer auf Capri zu verbringen gerade recht, und sie wagt das Experiment, nicht ahnend was sie dabei über sich selbst und das Leben an sich herausfinden wird.

Das Cover ist sommerlich, der Titel auffällig groß und der Klappentext interessant gestaltet, was direkt Lust auf das Buch macht. Erwartet habe ich eine locker-leichte Urlaubslektüre und die habe ich auch bekommen, allerdings on top noch die Lebensgeschichte einer interessanten Persönlichkeit in Form der Autorin Mitzi Hauptmann.
Die Kapitel sind schön kurz und man ist superschnell in der Geschichte drin. Trotz fehlendem Perspektivenwechsels lernt man neben Isa auch Mitzi gut kennen und ich finde, sie spielt irgendwann die eigentliche Hauptrolle in dem Buch, zumal Isa sich mit ihrem Verhalten zum späteren Zeitpunkt der Geschichte manchmal wirklich keine Sympathiepunkte bei mir verdient hat. Zu viel möchte ich aber darüber nicht verraten, jeder darf und muss sich ein eigenes Bild machen. Die darin verborgene Liebesgeschichte kommt recht spät, aber mich hat das überhaupt nicht gestört, denn es gab so viel anderes, vielleicht sogar interessanteres zu entdecken und kennenzulernen.
Das Setting auf Capri fand ich herrlich erfrischend und ich konnte mir die Insel wirklich gut vorstellen. Auch die Bewohner dort wurden so liebenswürdig dargestellt, dass ich mit ihnen gerne mal einen Abend verbringen würde.

Abgesehen von dem oft fragwürdigen Verhalten von Isa hatte ich eine schöne Zeit auf Capri und angenehme Lesestunden und vergebe daher 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.04.2023

Kuriose Geschichte auf einer besonderen Insel

Alles beginnt mit dir und mir
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Die Journalistin Laura fliegt zu Recherchezwecken für einen Artikel auf die Insel Jersey, der Ort an dem die Liebesgeschichte ihrer Eltern einst begann. Doch bereits am Flughafen beginnt das Chaos und ...

Die Journalistin Laura fliegt zu Recherchezwecken für einen Artikel auf die Insel Jersey, der Ort an dem die Liebesgeschichte ihrer Eltern einst begann. Doch bereits am Flughafen beginnt das Chaos und endet damit, dass sie sich den falschen Koffer schnappt. Als sie ihn öffnet, findet sie jedoch viele Dinge darin, die ihr klar machen, dass das ihr Traummann sein muss. Sie versucht also den Besitzer aufzuspüren und gerät dabei in allerhand kuriose Situationen. Aber kann ein Koffer wirklich so viel über seinen Besitzer aussagen, dass daraus eine Liebesbeziehung wird?

Das Cover ist sommerlich, auffällig und in Pastelltönen gehalten und gefällt mir richtig gut. Zusammen mit dem Klappentext musste ich diese Geschichte einfach lesen.

Der Lesefluss ist gut, die Übersetzung gelungen und die kurzen Kapitel lassen einen durch die Geschichte fliegen. Das Buch ist zwar ausschließlich aus Lauras Sicht geschrieben, aber dennoch hatte ich nicht das Gefühl, dass die anderen Protagonisten farblos bleiben. Manche habe ich direkt nach dem ersten Kennenlernen ins Herz geschlossen und zusammen mit den Beschreibungen der Gegend und den Besonderheiten der Insel und ihrer Bewohner habe ich mich dort sofort wohl gefühlt.

Was ich besonders positiv bewerte ist, dass der Klappentext außer den Rahmenbedingungen nichts von der eigentlichen Handlung preisgibt und so war ich vom Werdegang der Geschichte zeitweise echt überrascht. Die kurzen Einschübe alter Briefe und Buchausschnitte hätte es für mich jedoch nicht gebraucht, hier wäre weniger mehr und der Überraschungseffekt dann an manchen Stellen noch etwas größer gewesen.

Manchmal verliert sich die Geschichte außerdem etwas in den Nebenhandlungen und wichtige Dinge werden dann, gerade gegen Ende, recht schnell und lieblos abgehandelt. Deshalb wäre die eigentliche Geschichte bestimmt auch mit 100 Seiten weniger ausgekommen.

Dennoch hatte ich kurzweilige Lesestunden auf Jersey und freue mich Laura und die Jersey-Bewohner kennengelernt zu haben.

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Veröffentlicht am 05.04.2023

Schöne Grundidee, hat mich aber nicht abgeholt

Die Liebe an miesen Tagen
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Als Clara auf Elias trifft, ist sie sofort hin und weg und ihm geht es trotz seiner Beziehung zu Vera nicht anders. Doch Claras Zweifel sind groß, ist doch der Altersunterschied nicht unerheblich und ihre ...

Als Clara auf Elias trifft, ist sie sofort hin und weg und ihm geht es trotz seiner Beziehung zu Vera nicht anders. Doch Claras Zweifel sind groß, ist doch der Altersunterschied nicht unerheblich und ihre Vorbehalte da. Dennoch lässt sie sich irgendwie darauf ein und erlebt Einiges mit Elias neu. Doch kann die Liebe den Altersunterschied wirklich überdauern?

Das Cover ist schlicht, in hellen Farben gehalten und der Klappentext verspricht eine liebevolle Geschichte mit reifen Protagonisten. Ich bin durch den einfachen Schreibstil und die kurzen Kapitel ganz gut gestartet und fand die Konversationen zwischen Elias und Clara herrlich erfrischend.
Dennoch muss ich sagen, dass die Protagonisten wenig beschrieben wurden und sie mir deshalb allesamt zu farblos geblieben sind. Speziell anfänglich hatte ich Probleme Vera von Clara zu unterscheiden, weil ihnen einfach besondere Eigenheiten gefehlt haben. Den Kapiteln hätte eine Überschrift oder kurze Erwähnung der Person am Anfang gut getan, weil ich manchmal mehrere Seiten gelesen habe, in denen immer nur „sie“ erwähnt wurde ohne dass man wusste, ob es jetzt um Vera oder Clara ging.

Die Idee war zwar gut gedacht, aber dem „Grundproblem“ des Altersunterschieds wurde meiner Ansicht nach zu wenig Raum gegeben, außer dass Clara bereits einmal verheiratet war, so dass die Protagonisten auch gut beide erst 30 hätten gewesen sein können.

Ich habe mir so viel von diesem Buch erhofft, aber es konnte mich leider nicht abholen. Ich werde den anderen Geschichten von Ewald Arenz aber noch eine Chance geben, da ich viel Gutes darüber gehört habe.

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Veröffentlicht am 05.04.2023

Toller Abschluss einer sehr besonderen Reihe

Dream and Dare (Faith-Reihe 3)
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Die Straßenmusikerin Hope bringt sich und ihren Bruder Noah finanziell mehr schlecht als recht durch, aber sie macht ihrem Namen alle Ehre und gibt die Hoffnung nicht auf. Als ihnen auch noch die Wohnung ...

Die Straßenmusikerin Hope bringt sich und ihren Bruder Noah finanziell mehr schlecht als recht durch, aber sie macht ihrem Namen alle Ehre und gibt die Hoffnung nicht auf. Als ihnen auch noch die Wohnung gekündigt wird, kommt das Angebot eines Musikmanagers gerade rechtzeitig, dass sie Isaac Walker und dessen Band bei der laufenden Tour unterstützen soll. Doch Isaac und Hope sind wie Benzin und Feuer, eine mehr als explosive Mischung. Doch können sie sich zusammenraufen und zumindest auf der Bühne harmonieren?

Das Cover des Finalbandes der Faith-Trilogie ist so auffällig wie auch passend gewählt.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, fesselnd und dennoch liebevoll in den richtigen Momenten.

Bereits der Prolog hat mich einmal tief durchatmen und schlucken lassen und so war ich noch vor Beginn des ersten Kapitels gefangen und wollte wissen, was diese möglicherweise besondere Geschichte noch für mich bereithält.

Der Perspektivenwechsel zwischen Isaac und Hope ist wunderbar aufgeteilt, manchmal gibt es mehrere Kapitel aus der Sicht einer Person, manchmal geht mit jedem Kapitel auch ein Wechsel der Perspektiven einher. Das ist toll gewählt und so lernt man Isaac und Hope unfassbar schnell kennen und auch lieben. Sie haben beide ihre Dämonen, die aber mehr als nachvollziehbar sind und sie keineswegs weniger liebenswürdig machen, ganz im Gegenteil.

Ich könnte noch weiter schwärmen, müsste dann aber zu sehr auf die eigentliche Geschichte eingehen und ich möchte, dass jeder diese Vielfalt der Gefühle, die ich beim Lesen hatte, ohne jeglichen Spoiler empfinden darf. Daher nur so viel: ich ziehe meinen unsichtbaren Hut vor der Stärke, Reife, Vernunft und dem Durchhaltevermögen, das Isaac hier an den Tag gelegt hat, ich bezweifle, ob ich diese Stärke bewiesen hätte. Ganz große Liebe für dieses Couple, das Buch ist ein echtes Highlight und bekommt daher eine klare Leseempfehlung von mir!

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