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Veröffentlicht am 28.07.2018

Ein dunkles Herz, das sich durch das Böse nährt - düstere, bedrohliche Atmosphäre und ein geheimnisvolles Phänomen

Das dunkle Herz
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Annas älterer Bruder Ben ist seit zehn Jahren verschollen. Bei der alljährlichen Trauerfeier wird die 14-Jährige ohnmächtig und wacht in vor den Mauern einer verlassenen Stadt auf. Dort ist sie fast zeitlich ...

Annas älterer Bruder Ben ist seit zehn Jahren verschollen. Bei der alljährlichen Trauerfeier wird die 14-Jährige ohnmächtig und wacht in vor den Mauern einer verlassenen Stadt auf. Dort ist sie fast zeitlich mit mehreren Personen aus aller Welt angekommen. Gemeinsam machen sie sich auf in die Stadt, um das Rätsel ihrer Ankunft zu lösen und zu versuchen, wieder nach Hause zu gelangen.
Als Anna in einer Kirche den Namen Ben geschrieben sieht und später seine Stimme hört, die sie zu warnen versucht, hofft sie, dass sie in der Stadt ihren Bruder finden und wieder zurückbringen kann.
Die Stadt ist von weiteren Ankömmlingen bewohnt, die von dem machthungrigen Álvaro angeführt werden. Im Kampf um Wasser und Nahrung stehen diese einer Horde Kinder gegenüber, die außerhalb der Stadt eine Obstplantage besetzt haben.
Anna und ihre Weggefährten versuchen zwischen den Parteien zu vermitteln, denn bald ist klar, dass sie den Weg nach Hause nur gemeinsam bestreiten können, um sich gegen das "dunkle Herz", das durch Wut und Hass zu erstarken scheint, wehren zu können.

Nach einem kurzen Rückblick auf das mysteriöse Verschwinden von Ben findet man sich mit Anna in der Ruinenstadt in der Wüste ein, ohne genau zu wissen, ob es sich um einen Zeitsprung handelt und wo sich die Erwachsenen und Kinder, die alle noch nicht allzu lange dazu sein scheinen, befinden. Was mit einer Suche nach Wasser und Nahrung beginnt, entwickelt sich bald zu einem Kampf ums nackte Überleben, da verschiedene Machtansprüche und Interessen aufeinander treffen.

Es ist ein Fantasy-Jugendroman, in der eine durchgehend düstere, bedrohliche Atmosphäre herrscht. Dabei geht die Bedrohung für Anna und ihre Weggefährten sowohl von dem selbst ernannten Machthaber Álvaro und seinen Handlangern, aber auch von dem mysteriösen "dunklen Herz" aus, dem Opfer gebracht werden müssen.
In dem abenteuerlichen Roman geht es für die Helden darum, ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen, sich dabei vor Gefahren zu schützen, da Álvaro auch vor Mord nicht zurückschreckt und die schier unlösbare Aufgabe zu bewältigen, Freund und Feind dazu zu bewegen, an einem Strang zu ziehen, um wieder nach Hause zu gelangen.

Die Idee eines "dunklen Herzens", das sich von dem Bösen nährt, fand ich sehr spannend, doch der Roman zog sich vor allem dadurch in die Länge, dass die jugendlichen Helden des Buches viel mehr diskutierten, als zu handeln und sich wie dem Leser Fragen stellten, die bis zum Schluss nicht ganz geklärt wurden.

Was sich weder aus dem Cover noch aus dem Klappentext ergibt ist, dass "Das dunkle Herz" der Auftakt einer dreiteiligen Buchreihe ist, was die andauernde Rätselhaftigkeit erklärt. Um das Mysterium des "dunklen Herzens" und das Verschwinden von Ben in Gänze zu entschlüsseln, ist es erforderlich, die weiteren Teile zu lesen, auch wenn der erste Teil in sich geschlossen ist, aber eben kein befriedigendes Ende hat.

Veröffentlicht am 27.07.2018

Roman der großen Gefühle. Die klassische Liebesgeschichte ist vorhersehbar, aber unterhaltsam und ergreifend geschrieben

Nichts als Liebe
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Macy Sorensen hat mit elf Jahren ihre Mutter verloren und ist allein bei ihrem Vater aufgewachsen, der nach dem Tod seiner Ehefrau ein Wochenendhaus gekauft hat, um sich und Macy von dem Schmerz um den ...

Macy Sorensen hat mit elf Jahren ihre Mutter verloren und ist allein bei ihrem Vater aufgewachsen, der nach dem Tod seiner Ehefrau ein Wochenendhaus gekauft hat, um sich und Macy von dem Schmerz um den Verlust abzulenken. In Healdsburg/ Kalifornien lernt sie dort Elliot kennen, einen gleichaltrigen Nachbarsjungen, der wie sie eine Leidenschaft für Bücher und Worte hat. Die beiden freunden sich an, verbringen fast jedes Wochenende und die Ferien miteinander. Mit 17 Jahren entwickeln sie zarte Gefühle für einander und können sich nach langem Zögern ihre Liebe eingestehen. Macy hatte nach dem Verlust ihrer Mutter stets Angst, Elliot durch eine Liebesbeziehung als ihren besten Freund zu verlieren und hat ihn deshalb auf Abstand gehalten. Ihre Befürchtungen haben sich bewahrheitet...

Elf Jahre später begegnen sie sich wieder, sind beide in festen Beziehungen, spüren aber nach wie vor tiefe Vertrautheit miteinander. Macy begreift dadurch, dass ihre Beziehung zu Sean nur so harmonisch ist, da sie sich ihm nie so wie Elliot öffnen könnte und Seans Verlust sie niemals derart treffen könnte. Sie löst die Verlobung mit ihm, ohne sich sicher zu sein, ob sie den Mut aufbringen kann, einen Neustart mit Elliot zu wagen oder doch lieber an ihm als guten Freund festhalten möchte.

Die Geschichte wie aus Freundschaft Liebe wird, ist aus der Perspektive von Macy geschrieben, die seit dem frühen Verlust der Mutter unter Bindungsängsten leidet. In Rückblenden wird ihre Freundschaft mit Elliot geschildert, die chronologisch 14 bis elf Jahre vor der Wiederbegegnung mit Elliot handelt. Als Jugendliche sind sie liebenswerte Außenseiter, die gemeinsam in Macys Bücherzimmer lesen und mit dem Heranwachsen immer mehr für einander empfinden.

Gespannt möchte man als Leser erfahren, was zwischen den beiden Seelenverwandten vor elf Jahren vorgefallen ist, das sie so entzweit hat, dass sie all die Jahre nicht mehr miteinander gesprochen haben. Vergangenheit und Gegenwart werden abwechselnd geschildert, in der sich die Geschichte von der Annäherung, eine tiefe Verbundenheit bis zur Liebe, die nie geendet hat, wiederholt.

"Nichts als Liebe" ist wie Titel und das romantische Cover vermuten lassen, ein Roman großer Gefühle. Es ist eine klassische Liebesgeschichte über zwei Menschen, die vom Schicksal für einander bestimmt sind, Seelenverwandte, die sich auch körperlich anziehen und die aufgrund eines einzigen Fehlers und eines tragischen Unglücks nicht zu einander finden und Jahre ihres Lebens verschwenden, bis sie eine zweite Chance bekommen.
Der Roman hat traurige, aber vor allem in den Jugendjahren der Protagonisten viele witzige Momente. Die Charaktere sind authentisch dargestellt, sympathisch und machen es leicht, sich in sie hineinzuversetzen.
Es ist ein Buch voller Emotionen, das schon sehr vorhersehbar ist, aber dennoch unterhaltsam und ergreifend geschrieben ist.

Veröffentlicht am 25.07.2018

Herzerwärmender Roman über Liebe, Freundschaft und die Kraft, zu vergeben - unterhaltsame, romantische Komödie

Die Liebe schreibt die schönsten Geschichten
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Der Autorin Grace Waterhouse wird von ihrem Agenten Neil eine Auszeit verordnet, nachdem sie zu blockiert ist, um an den Erfolg ihrer unbeschwerten Liebesgeschichten anzuknüpfen. Ihr Exmann Aiden hat kürzlich ...

Der Autorin Grace Waterhouse wird von ihrem Agenten Neil eine Auszeit verordnet, nachdem sie zu blockiert ist, um an den Erfolg ihrer unbeschwerten Liebesgeschichten anzuknüpfen. Ihr Exmann Aiden hat kürzlich ein Baby mit seiner neunen Partnerin bekommen, weshalb Grace den Kopf nicht frei hat, für ihre Figuren ein Happy End zu erschaffen.

Als ihre Putzfrau Rose für einen längeren Auslandsaufenthalt pausieren muss, springt Grace für sie ein. Sie übernimmt die Reinigung des Haushalts von Rechtsanwalt James, der auf Grace einen arroganten Eindruck macht und auch noch seine Freundin zu betrügen scheint. Mit dieser versteht sich Grace dagegen gut und auch mit James Nachbarin, der älteren Dame Percy, freundet sich Grace an. Sie mag ihren neuen Job, schreibt nur noch in ihrer Freizeit eine Art Tagebuch und kann sogar zu Aiden einen freundschaftlichen Kontakt aufbauen, der allerdings doch mehr für sie zu empfinden scheint, als nur Freundschaft. Aber auch James scheint bei näherer Betrachtung doch nicht so ein fieser Kerl zu sein, wie zunächst angenommen...

Grace ist eine etwas chaotische junge Frau, die sich durch ihr oftmals unüberlegtes Geplapper in so manche peinliche Situation bringt, dabei aber auch ein herzensguter Mensch ist, was von ihren Freunden sehr geschätzt wird. Grace wurde in der Vergangenheit von ihrem Mann verletzt und wurde durch die Geburt seines Sohnes erneut erschütter, so dass ihr neuer Liebesroman ein Desaster geworden ist.
Durch ihren neunen Job lernt sie ganz andere Menschen kennen, was sie bald auf andere Gedanken bringt. Durch die Fettnäpfchen, in die sie immer wieder bei James tritt, ist von ihrem Ärger über Aiden abgelenkt und kann letztlich mit der Vergangenheit abschießen, ist dabei aber blind für ihre Gefühle für James und schafft es immer wieder unabsichtlich, ihn auf Distanz zu halten. Ihre Freunde können dabei nicht länger zugucken, denn in ihren Augen hat die hilfsbereite, liebenswürdige Grace endlich selbst ein Happy End verdient.

Von Jo Platt habe ich bereits "Herz über Kopf" gelesen und auch mit "Die Liebe schreibt die schönsten Geschichten" bleibt sie ihrem warmherzigen und gleichzeitig spritzig-dynamischen Schreibstil treu. Die Geschichte um Schriftstellerin Grace ist leicht zu lesen, ein witziges, romantisches Stück Chiclit. Auch wenn das Ende bei dieser Art von Büchern vorprogrammiert ist, ist dieser Roman durch die liebevoll gestalteten, einzigartigen Charaktere, die liebenswerte Protagonistin Grace und durch so manchen Überraschungsmoment sehr unterhaltsam zu lesen.

Es ist ein herzerwärmender Roman über Liebe, Freundschaft und die Kraft, zu vergeben mit Happy End-Garantie, der einfach zu lesen und perfekt zum Abschalten ist. Jo Platt hat einen Schreibstil mit hohem Wiedererkennungswert, so dass alle, die schon einen der beiden Vorgängerromane mochten, auch diesen Liebesroman mit großen Unterhaltungsfaktor genießen werden, sich allerdings nicht von einer geballten Ladung Gutmenschentum abschrecken lassen dürfen.

Veröffentlicht am 23.07.2018

Berührender Roman über die Abwägung der Rechte einer schwangeren komatösen Frau und der Rechte des ungeborenen Kindes

Ich versprach dir die Liebe
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Die ehemalige Astronautin Elle wird ohnmächtig und stürzt beim Fensterputzen unglücklich von der Leiter. Die Kopfverletzungen sind so drastisch, dass Elle keine Chance auf Heilung hat. Da sie als Jugendliche ...

Die ehemalige Astronautin Elle wird ohnmächtig und stürzt beim Fensterputzen unglücklich von der Leiter. Die Kopfverletzungen sind so drastisch, dass Elle keine Chance auf Heilung hat. Da sie als Jugendliche miterleben musste, wie ihre an Krebs erkrankte Mutter leiden musste und ihr Leben auf Wunsch ihres Ehemanns künstlich verlängert wurde, hat Elle damals eine Patientenverfügung verfasst, in welchem sie alle lebensverlängernden Maßnahmen ablehnt.

Ihr Ehemann Matthew ist selbst Neurochirurg und hätte unter anderen Umständen auch dem Wunsch seiner Frau entsprochen. Bei einem Routinetest stellt sich allerdings heraus, dass Elle schwanger ist. Das Ehepaar hat sich schon lange ein Kind gewünscht, Elle hatte jedoch aufgrund einer Autoimmunerkrankung mehrere Fehlgeburten erlitten. Da diese Erkrankung allerdings rein durch die Einnahme von "Baby-Aspirin" bekämpft werden kann, möchte Matt Elle so lange am Leben erhalten, bis das Kind lebensfähig ist und auf die Welt geholt werden kann.

Seine Mutter wurde in der Patientenverfügung allerdings als Vormund benannt und möchte unbedingt den Willen ihres Patenkindes und Schwiegertochter Elle durchsetzen. Auch Elles Bruder Christopher und ihr Exfreund Adam sind auf der Seite der Mutter. Es beginnt ein juristisches Tauziehen um die Abwägung der Rechte der schwangeren komatösen Frau und der Rechte des ungeborenen Kindes.

"Ich versprach dir die Liebe" ist wie der Titel bereits vermuten lässt, ein sehr emotionaler Roman. Der Leser lernt Elle nur noch in Rückblenden kennen, da der Roman direkt mit dem tragischen Unfall und der Benachrichtigung von Matt beginnt. Während zunächst Untersuchungen, Operation und die Streitigkeiten der Familienangehörigen um den Willen von Elle im Vordergrund stehen, erhält man anschließend Rückblicke in die Vergangenheit, wie Matt und Elle als Nachbarn aufgewachsen sind, sich als Teenager verlieben, sich nach dem Tod von Elles Mutter trennen und Jahre später wieder zusammengekommen. Seit vier Jahren sind die beiden wieder unzertrennlich und wünschten sich sehnlichst ein Baby.

Aufgrund des Hintergrunds von des Ehepaares ist man als Leser tendenziell auf der Seite von Matthew, vor allem da sich die Beweggründe seiner Mutter bei all der Tragik juristisch gegen ihren Sohn vorzugehen nicht wirklich erschließen. Auch bleiben die Argumente der Interessengruppen "Pro-Choice" und "Pro-Life", die zwar während des Gerichtsverfahrens am Rande auftauchen, eher schwach.

Der vielversprechende Plot hätte meiner Meinung nach mehr Potenzial gehabt. Die Charaktere lassen an Tiefgang vermissen und vor allem Matthew war mir in seiner Rolle als Arzt und Ehemann zu nüchtern und sachlich.

Dennoch lässt sich der Roman flüssig lesen und hält die Spannung über den Ausgang des Verfahrens bis zum Ende durch überraschende Wendungen und die sehr berührenden Tagebucheinträge und Briefe von Elle aufrecht.

Veröffentlicht am 21.07.2018

Romantische Komödie, die sich zu einem Familiendrama entwickelt - sehr überraschend, aber auch etwas weit hergeholt

Muss es denn gleich für immer sein?
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Sylvie und Dan sind seit zehn Jahren ein Paar, verheiratet und Eltern von Zwillinge. Nach einem Routinecheck bei ihrem Hausarzt stellt sich heraus, dass Sylvie und Dan so gesund sind, dass sie gute Chancen ...

Sylvie und Dan sind seit zehn Jahren ein Paar, verheiratet und Eltern von Zwillinge. Nach einem Routinecheck bei ihrem Hausarzt stellt sich heraus, dass Sylvie und Dan so gesund sind, dass sie gute Chancen haben, weitere 68 Jahre miteinander teilen dürfen. Was eigentlich eine Grund zur Freude sein sollte, wird von ihnen eher mit Entsetzen aufgenommen. Obwohl sie sich lieben, können sie sich nicht vorstellen, noch weitere sieben Jahrzehnte mit ein und demselben Partner glücklich zu verbringen. Sie beschließen, sich im Alltag zu überraschen, um Langeweile vorzubeugen und ihre Ehe so am Leben zu erhalten.

Nicht mit jeder Überraschung beweisen sie ein glückliches Händchen, zumal es auch schwierig ist, sich immer wieder aufs Neue Erlebnisse oder Geschenke zu überlegen, die für beide gleichermaßen schön sind. Ihre sonst so harmonische Beziehung wird zu einem anstrengenden Wettbewerb und beide werden im Umgang miteinander regelrecht verkrampft. Die Stimmung ändert sich, als Sylvie spürt, dass Dan etwas vor ihr verheimlicht, was nichts mit einer vorbereiteten Überraschung zu tun haben kann. Ihre Ehe ist wie aus dem Nichts in eine Schieflage geraten und Sylvie fürchtet, dass mit ihrer Ehe mehr im Argen ist, als eine fehlende Würze im Alltag. Dan zieht sich dagegen immer mehr von ihr zurück und scheint etwas vor ihr zu verbergen. Mit so einer Überraschung hatte Sylvie nun gar nicht gerechnet...

"Muss es denn gleich für immer sein?" ist zu Beginn ein witziger Gute-Laune-Roman über ein Ehepaar, das sich Gedanken darüber macht, ob seine Liebe stark genug ist, noch viele weitere Jahrzehnte zu überdauern und ob es so etwas wie ewige Liebe und Treue wie es sich Sylvie und Dan zur Heirat selbstverständlich versprochen haben.
Die kleinen Episoden über die Alltagsfluchten sind unterhaltsam zu lesen, bis der Roman dann mit einer unvorhersehbaren Wendung überrascht und der humorvollen Handlung um die etwas frühe Midlife Crisis der Protagonisten mehr Tiefgang verleiht. Die leichte Liebeskomödie entwickelt sich zu einem unerwarteten Familiendrama, bei dem ein Geheimnis der Vergangenheit enthüllt wird, das Auswirkungen bis in die Gegenwart hat. Der Weg dorthin ist spannend zu lesen, vor allem weil der Leser zunächst raffiniert auf eine falsche Fährte gebracht wird.
Ich hatte allerdings den Eindruck, zwei unterschiedliche Bücher zu lesen und fand den Wechsel in ein anderes Genre, was man von einem Kinsella-Roman nicht gerade erwartet, als etwas eigenartig und weit hergeholt.