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Veröffentlicht am 11.03.2026

Emotionslose und eintönige Geschichte über drei Generationen von Frauen, die stoisch ihren Weg gehen

Die Riesinnen
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Liese ist eine Riesin in einem kleinen Dorf im Schwarzwald. In den 1960er-Jahren heiratet die Außenseiterin den Metzgerssohn Bernhard Riessberger und bekommt mit ihm die gemeinsame Tochter Cora. Die Ehe ...

Liese ist eine Riesin in einem kleinen Dorf im Schwarzwald. In den 1960er-Jahren heiratet die Außenseiterin den Metzgerssohn Bernhard Riessberger und bekommt mit ihm die gemeinsame Tochter Cora. Die Ehe ist von Unterdrückung und Gewalt geprägt und so ist Liese vom überraschend frühen Tod ihres Mannes nicht weiter berührt. Um für ihre Tochter zu sorgen, übernimmt sie die Metzgerei der Schwiegereltern und beweist ungeahnte Durchsetzungskraft.
Cora wird noch schlimmer als ihre Mutter ausgegrenzt, träumt von Freiheit und kehrt dem Dorf unmittelbar nach dem Schulabschluss den Rücken. Nach wenigen Stationen innerhalb Europas kehrt Cora notgedrungen ins Haus ihrer Mutter zurück. Nach anfänglichem Hadern baut sie sich selbst ein Standbein im Dorf auf und ist regelrecht entsetzt, als ihre Tochter ihr Jahre später eröffnet, in ihre Fußstapfen treten zu wollen statt von der großen weiten Welt zu träumen.

"Die Riesinnen" ist das Porträt dreier Generationen von Frauen, die in Wittenmoos, einem fiktiven Ort im Schwarzwald, verwurzelt sind. Während Liese und Cora mit Ausgrenzung zu kämpfen haben, ist Eva schon als kleines Kind im Ort beliebt.

Die Geschichte handelt über mehrere Jahrzehnte hinweg und wechselt dabei chronologisch die Perspektive. Die Frauen sind sich mit ihrer blassen Haut, den roten Haaren und der hageren, langen Statur nicht nur äußerlich ähnlich, sondern haben auch alle drei eine kämpferische, zupackende Art, die sie nach Niederlagen wieder aufstehen lässt.

Die Erzählweise ist nüchtern und distanziert. Auch wenn geweint wird, wird mit Emotionen gespart, was eine tiefere Einsicht in die Charaktere verhindert. Freud und Leid ziehen wie die Lebensjahre unbemerkt hinweg. Die Hauptfiguren werden älter, ohne dass es an wesentlichen Ereignissen festzumachen wäre. Ohne die Erwähnung der Proteste gegen das Kernkraftwerk Wyhl oder des Mauerfalls wäre überhaupt keine zeitliche Einordnung der Handlung möglich.
Die Geschichte wird gleichförmig und ohne Variation der drei Erzählstimmen geschildert. Weder sind der jeweilige Zeitgeist, noch die Besonderheiten der Schwarzwaldregion zu spüren.
Mit dem weitgehenden Verzicht auf Dialoge ist die Geschichte zudem wenig lebendig. Die Nebencharaktere, die die Wege der Hauptfiguren kreuzen, bleiben blutleer.

"Die Riesinnen" - drei Frauen, die fast unbeeindruckt von den äußeren Umständen mühelos Schwierigkeiten umschiffen, ihren Weg gehen und der Enge des Dorfes trotzen. Ohne wesentliche Hoch- und Tiefpunkte ist der Roman unaufgeregt und langatmig. Er bleibt inhaltlich in Bezug auf die Themen Heimat, Mutter-Tochter-Beziehungen und Wildheit hinter den Erwartungen zurück und enttäuscht mit einem unoriginellen Schlusspunkt. Auch sprachlich überzeugte mich die Geschichte nicht.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Pageturner mit dunklen Geheimnissen, einem spannenden Kriminalfall und lebensechten Figuren in unwirtlicher Moorlandschaft

Moorland. Die Zwillinge
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Die beiden 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana möchten Aufnahmen für ihren TikTok-Account machen und begeben sich dafür vor Anbruch der Dunkelheit im Nebel ins Moor in der Nähe ihres Wohnorts. Als sie ...

Die beiden 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana möchten Aufnahmen für ihren TikTok-Account machen und begeben sich dafür vor Anbruch der Dunkelheit im Nebel ins Moor in der Nähe ihres Wohnorts. Als sie abends nicht zurück sind, meldet der Vater seine Töchter vermisst und freiwillige Helfer suchen vergebens nach den beiden Mädchen.
Kommissarin Malia Gold hat damit ihren ersten Fall in ihrem Heimatort, in den sie nach 15 Jahren Abwesenheit zurückgekehrt ist. Sie beginnt mit den Ermittlungen, wobei sich bereits am nächsten Tag durch Aufnahmen der Kamera der Zwillinge und ein gepostetes Video auf ihrem "Moormaid"-Kanal herausstellt, dass sich ein Verbrechen ereignet haben muss.

"Moorland - Die Zwillinge" ist der erste Band einer neuen Thriller-Reihe des Bestseller-Autors Andreas Winkelmann. Das Setting rund um das "Namenlose Moor" und die Samtgemeinde Riedberg, in der so manches im Verborgenen liegt, ist geheimnisvoll und düster.

Der Roman handelt an nur wenigen Tagen und ist aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Im Zentrum steht Malia, die die Leitung der Ermittlungen übernimmt und privat ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Ruth hat, die als "Fährtenleserin" im Ort bekannt ist und sich wie keine andere im Moor auskennt.

"Moorland" ist eine gelungene Mischung aus Kriminalroman und Thriller. Die Ermittlungen zwischen digitalen Spuren und den Spuren im Moor sind authentisch und zugleich lauert etwas Böses im Moor, das für ein anhaltendes Gefühl der Gefahr sorgt. Die bildhaften Beschreibungen der einsamen Gegend und verfallener Gebäude unterstreicht die düstere, bedrohliche Atmosphäre. Dazu kommen Charaktere, die so undurchsichtig sind, wie der Nebel über dem Moor, und zu wechselnden Verdächtigen führen.

Die Geschichte ist temporeich und fesselnd. Malia und ihre Kollegen kämpfen gegen die Zeit und einen brutalen Täter, der durch grausame Videos Botschaften auf TikTok hinterlässt.
Neben den Ermittlungen beschäftigt Malia zudem die Beziehung zu ihrer Familie und der ungelöste Konflikt mit ihrer resoluten Mutter.

"Moorland" ist ein Pageturner mit dunklen Geheimnissen, einem spannenden Kriminalfall und lebensechten Figuren, der mit dem Privatleben Malias neugierig auf eine Fortsetzung mit weiteren Bänden der Reihe macht.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Be careful what you wish for - magische Liebesgeschichte über zweite Chancen

You and Me - Die zweite erste Liebe
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Jules und Adam haben sich 1989 kennen und lieben gelernt und sind inzwischen seit fast 25 Jahren verheiratet. Die beiden gemeinsamen, erwachsenen Kinder leben noch bei ihnen. Die Routinen haben sich eingefahren, ...

Jules und Adam haben sich 1989 kennen und lieben gelernt und sind inzwischen seit fast 25 Jahren verheiratet. Die beiden gemeinsamen, erwachsenen Kinder leben noch bei ihnen. Die Routinen haben sich eingefahren, aber kleinere und größere Streitereien stehen im Familienalltag an der Tagesordnung. Jules und Adam sind nicht unglücklich, aber auch nicht wirklich zufrieden mit dem Leben, das sie gemeinsam führen.
Im Gartenschuppen, in den sich Adam regelmäßig zurückzieht, öffnet Adam eine Kiste mit Mixtapes, die er und Jules früher für einander aufgenommen haben und die Jules eigentlich entsorgen möchte. Als Adam eine der Kassetten einlegt, um in liebevollen Erinnerungen zu schwelgen, findet er sich in seinem alten Kinderzimmer wieder.
Jules und Adam erhalten die Chance, in der Zeit zurückzureisen und entscheidende Momente ihrer Vergangenheit erneut zu erleben. Sehnsüchtig nach der jungen Liebe haben sie die Möglichkeit, ihre Zukunft zu beeinflussen, doch die Folgen sind unkontrollierbar.

"You and Me - Die zweite erste Liebe" ist der Roman eines Autorenduos, das selbst verheiratet ist und diese Erfahrungen sind auf jeder Seite zu spüren. Trotz des Science-Fiction-Aspekts der Zeitreisen wirkt die Geschichte damit authentisch und die Protagonisten lebensecht und mit ihren Gefühlen nachvollziehbar.

Durch die Mixtapes, die einen Sprung in der Zeit ermöglichen, erleben Jules und Adam nicht nur erneut ihre erste Anfangsverliebtheit, sondern die Geschichte geht noch viel weiter. Wie sie es aus Zeitreisefilmen à la "Zurück in die Zukunft" kennen, haben beide Respekt davor, die Vergangenheit so zu verändern, dass es Auswirkungen auf die Zukunft hat, die sie gar nicht abschätzen können. Die Neugier und der Wunsch nach Selbstoptimierung und Verbesserung ihres Ehealltags ist jedoch größer, was beide in Versuchung führt.

Durch die beiden Perspektiven aus weiblicher und männlicher Sicht sowie die steten Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit, beginnend im Jahr 1989, ist die Geschichte abwechslungsreich und unterhaltsam. Mit dem Wissen aus der Zukunft manipulieren Jules und Adam ihre gemeinsame Geschichte in der Hoffnung auf ein besseres Leben in der Gegenwart.
Was wäre wenn, sie in einem Punkt anders abgebogen wären - in materieller oder emotionaler Hinsicht? Und ist dieses vermeintlich bessere Leben wirklich besser oder ergeben sich daraus nur wieder neue Probleme?

Es ist eine erwachsene Liebesgeschichte, die aufzeigt, wie schwierig es ist, sich als Paar im Alltag nicht zu verlieren. Gleichzeitig zeigt der Wunsch nach Verbesserung, dass die Liebe nicht verloren ist, sondern Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen, Kommunikation und Loyalität braucht.
Auch wenn die Botschaft des Romans, dankbar zu sein, für das, was man hat, sehr schnell deutlich wird, entwickelt sich die Liebesgeschichte durch die Manipulationen und die ausufernde Einflussnahme auf eine perfekte Zukunft mit einem bangen Gefühl spannender als gedacht.

Die Spotify-Playlist, auf die zu Beginn des Romans hingewiesen wird, ist ein stimmiges Gimmick, um sich selbst auf eine musikalische Zeitreise zu begeben.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Drei verlorene Personen an einem lost place - kein klassischer Krimi, aber eine Geschichte mit menschlichen Abgründen

Giftiger Grund
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Joran ist nach knapp sieben Jahren Haft wegen eines bewaffneten Raubüberfalls wieder auf freiem Fuß kehrt an den Tatort zurück, um nach dem dort versteckten Diebesgut zu suchen. Doch mitten in der Nacht ...

Joran ist nach knapp sieben Jahren Haft wegen eines bewaffneten Raubüberfalls wieder auf freiem Fuß kehrt an den Tatort zurück, um nach dem dort versteckten Diebesgut zu suchen. Doch mitten in der Nacht findet er die Leiche seines ehemaligen besten Freundes und ist zudem nicht allein an der stillgelegten Tankstelle. Charu dreht an dem lost place Aufnahmen für ihren Social Media-Kanal und wird selbst von einem jungen Mädchen im Schlafanzug überrascht, das dort Zuflucht sucht.
Während Charu herauszufinden versucht, was es mit dem Mädchen auf sich hat, bekommt Joran zu spüren, wie schwer es ist, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich als ehemaliger Häftling zu resozialisieren.

"Giftiger Grund" ist kein Kriminalroman im klassischen Sinn, denn trotz des Funds einer Leiche zu Beginn des Romans handelt er nicht von den Ermittlungen zur Aufklärung der Tat. Im Vordergrund stehen stattdessen die Schicksale von drei ganz unterschiedlichen Personen, die auf ihre Art verloren erscheinen und an einem "lost place" zufällig auf einander treffen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus den drei Perspektiven der Hauptfiguren geschildert, wobei ihre schwierigen, gar ausweglosen Situationen, die sie verzweifeln lassen und wütend machen, realitätsnah wirken. Geprägt von ihren Erfahrungen begegnen sie einander misstrauisch, bis sie zu einer Schicksalsgemeinschaft werden.

Die Handlung ist aufreibend und entwickelt durch den Druck, der auf den Figuren lastet, einen Lesesog. Alle drei sehen sich ihrem jeweiligen Peiniger ausgesetzt und werden erpresst. Die Gewalt eskaliert und es entwickelt sich ein Kampf ums Überleben, der in einer Täter-Opfer-Umkehr mündet.
Die Stimmung ist durchgehend düster und die derbe Sprache ist passend zur Situation und dem Milieu, in dem sich die Charaktere befinden.
Es geht um Schuld und Sühne, Vorurteile und zweite Chancen. Die Geschichte ist kurzweilig und dynamisch, berührt durch menschliche Abgründe und Ungerechtigkeit, entfaltet aber mit dem Fokus auf den dramatischen Schicksalen nicht die Spannung, die man von einem Kriminalroman erwartet.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Facettenreiche Familiengeschichte über Identitätssuche, Zugehörigkeit und die Suche nach Glück

Real Americans
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Kurz vor dem Jahrtausendwechsel lernt Lily Chen, Tochter chinesischer Einwanderer, die als unbezahlte Praktikantin in New York jobbt, den vermögenden Matthew, Erben eines Pharmaunternehmens, kennen. Trotz ...

Kurz vor dem Jahrtausendwechsel lernt Lily Chen, Tochter chinesischer Einwanderer, die als unbezahlte Praktikantin in New York jobbt, den vermögenden Matthew, Erben eines Pharmaunternehmens, kennen. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft und Lilys Bedenken, dass eine Beziehung keine Zukunft hat, verlieben sie sich ineinander und gründen eine Familie.
Jahre später lebt Nick allein mit seiner Mutter Lily auf einer Insel bei Seattle. Es gab immer nur sie beide, da Lily stets behauptete, Nicks Vater wolle nichts von ihm wissen. Heimlich macht Nick, dem man seine chinesischen Wurzeln nicht ansieht, einen Gentest, um mehr über seine Herkunft zu erfahren und kommt dabei seinem Vater auf die Spur.
2030 lebt Lilys Mutter Mei einsam und verarmt in San Francisco. Sie hatte als Bauernmädchen, das in der von Mao Zedong geprägten kommunistischen Volksrepublik China aufgewachsen ist, große Träume und konnte diesen als Wissenschaftlerin in Amerika folgen.

Der Roman ist aus drei Perspektiven, die nicht im Wechsel, sondern hintereinander erzählt werden, aufgebaut. Beginnend mit Lily von 1999 bis 2005, folgt man ihrem Sohn Nick ungefähr weitere fünf Jahre ab 2021, um schließlich mit seiner Großmutter Mei im Jahr 2030 zu enden.

Nach einem nüchternen Einstieg und einer wenig emotionalen Liebesgeschichte endet Lilys Abschnitt unerwartet spannend mit einem Familiengeheimnis und der Frage, was Lilys Eltern und Matthews Vater vor ihren Kindern verbergen.
Nicks Abschnitt gleicht einer Coming-of-Age-Geschichte. Er hat chinesische Wurzeln, die man ihm nicht ansieht und Fragen zu seinem Vater, die ihm seine Mutter nicht gestattet.
Mei blickt 2030 auf ihr Leben zurück, auf ihren steinigen Weg des "American Dream", aber auch auf die Fehler, die sie begangen hat.

"Real Americans" ist eine Familiengeschichte über mehrere Jahrzehnte hinweg, die überwiegend in den USA handelt, wobei die Hauptfiguren chinesische Wurzeln hat, was sich zu einer generationenübergreifenden Geschichte über Zugehörigkeit und Identitätssuche entwickelt.
Der Roman ist durch die drei Hauptfiguren, deren unterschiedliche Lebensalter und die Erfahrungen, die sie prägen, aber auch durch die Themen, die sie bewegen und die Herausforderungen, vor die sie gestellt werden, facettenreich und vielschichtig.
Die unterschiedlichen Erzählstimmen gestalten die Lektüre abwechslungsreich und lassen jede(n) LeserIn eine Identifikationsfigur finden.
Die Trennung der Erzählperspektiven und die Zeitsprünge erwecken allerdings das Gefühl, drei Kurzgeschichten zu lesen. Als Familienroman fehlt eine geschickte Verknüpfung, wobei insbesondere der dritte Abschnitt, in dem Mei ihrem fremden Enkel ihre Lebensgeschichte erzählt, unbeholfen wirkt und zudem die Erzählperspektive nicht konsequent eingehalten wird, um die Geschichte zu Ende zu erzählen.

Die Fülle der Themen ist ambitioniert, weshalb der Roman ihnen nicht vollumfänglich gerecht werden kann. Während Fragen nach der eigenen Identität und die Suche nach Glück, Klassenunterschiede, Sexismus, Fremdsein und Einsamkeit aus drei Perspektiven mannigfaltig betrachtet werden, geraten andere Aspekte wie Rassismus, Forschung und Ethik, aber auch die entscheidenden innerfamiliären Konflikte, zu sehr in den Hintergrund.
Die vererbte Gabe des Stopps der Zeit, das in allen drei Erzählsträngen verwendet wird, verleiht der Geschichte einen Hauch Magie, passt damit aber nicht zu dem wissenschaftlichen Komplex, der mit der Frage nach der Beeinflussung des Schicksals durch Veränderung der DNA einen wesentlichen Kern der Handlung ausmacht.

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