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Veröffentlicht am 06.04.2026

Schreibblockade eines Autors

Doppelspiel
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Tom Borg ist Bestsellerautor, doch nach seinem letzten großen Verkaufsschlager ist schon eine ganze Weile vergangen und er hat noch nichts zu Papier gebracht. Seine Verlegerin ist irritiert, aber Tom kann ...

Tom Borg ist Bestsellerautor, doch nach seinem letzten großen Verkaufsschlager ist schon eine ganze Weile vergangen und er hat noch nichts zu Papier gebracht. Seine Verlegerin ist irritiert, aber Tom kann irgendwie keinen klaren Gedanken fassen. Er besucht seinen alten Freund Lennart und hofft von ihm Tipps zu bekommen, um wieder schreiben zu können. Dieser gibt ihm den Rat sich in die Unterwelt zu begeben, zu gefährlichen Plätzen, um neue Inspirationen zu sammeln. Der Gedanke kommt Tom etwas abwegig vor, doch als er bei einer Lesung eine jungen hübsche rothaarige Frau kennenlernt, die fast so aussieht wie die Freundin seines Romanhelden Nic, verliebt er sich in sie. Sie lädt ihn ein sie in einen Nachtclub zu begleiten, in dem sie arbeitet. Doch als sie zusammen in einem Whirlpool sitzen, wird sie von einem Maskierten Mann erschossen. Da alles auf ihn als Täter hindeutet, entschließt sich Tom zu fliehen.
Der Krimi „Doppelspiel“ von Arne Dahl und Jonas Moström beschäftigt sich mit einem Autor und seiner Schreibblockade. Das möchte man glauben, wenn man diesen Titel liest. Das Cover zeigt gut den Mann auf der Flucht und das ist der Autor Tom Borg, der vor irgendetwas wegläuft. Die Spannung, die die Autoren auf den ersten Seiten ist spürbar. Als erstes hat man das Gefühl, der Krimi ist zu Ende, da der Hauptcharakter stirbt, doch es ist nur die letzte Szene aus dem letzten Krimis des Autors Tom Borg und schon beginnt etwas, das nach einem Schachspiel aussieht. Ein unbekannter setzt seine Figuren ein, um den Autor aus seinem Tief zu befreien und dabei scheinen ihm die Mittel egal zu sein, auch Mord. Der andere Hauptcharakter ist Olivie eine Polizistin mit Hang zur Gewalt und einem rätselhaften zweifarbigen Augenpaar. Eine Chimäre, die noch für große Spannung sorgen wird. Jedenfalls bis zur Hälfte, doch dann lässt irgendwie die Spannung nach und die Auflösung diese Krimis wird im Hauruckverfahren durchgeführt. Es passiert alles sehr schnell und nicht mehr richtig nachzuvollziehen. Hier wäre mir eine größere Sorgfalt in der Erzählung lieber. Der Ansatz für einen spannenden Showdown ist auf jeden Fall da. Es wird schon eine gewisse Spannung aufrechterhalten, doch die Plausibilität lässt nach und das finde ich ist eher untypisch für Arne Dahl. Die Schreibweise in diesem Krimi ist schon sehr bildhaft und lässt den Leser sich gut in der Story zurechtfinden, nur am Ende kann man sich schnell verirren.
Ich finde unterm Strich den Krimi schon sehr spannend und rasant erzählt. Die Schwäche am Ende trübt das Gesamtbild ein wenig ein. Nichtsdestotrotz sollten sich Leser, die gerne Skandinavien Krimis lesen, dieses Buch gönnen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charatere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 06.04.2026

Giftmorde

Rote Sonne - Mord auf Fuerteventura
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Flaco Lozano ist der Sicherheitschef im Hotel von Dona Esmeralda und ein ehemaliger Polizist. Sein Job ist es seine Chefin zu beschützen und kleinere kriminelle Handlungen zu unterbinden. Nun steht die ...

Flaco Lozano ist der Sicherheitschef im Hotel von Dona Esmeralda und ein ehemaliger Polizist. Sein Job ist es seine Chefin zu beschützen und kleinere kriminelle Handlungen zu unterbinden. Nun steht die Jubiläumsfeier des Hotels an auf dem sich über 200 Gäste tummeln. Für einen Sicherheitschef eher ein Albtraum als ein Vergnügen. Ausgerechnet an dem Tag wird die Patentochter seiner Chefin ermordet und das auch noch in den Armen von Flaco. Er hat alles versucht, doch er konnte sie nicht retten. Wie sich später herausstellte war es Gift, das die Frau tötete. Natürlich muss Flaco in diesem Fall ermitteln. Er hat zwar noch gute Freunde bei der Polizei, doch auch Gegner. Da er sich stark verantwortlich fühlt setzt er alles daran, dieses Verbrechen aufzuklären.
Der Krimi „Rote Sonne – Mord auf Fuerteventura“ von Eric Berg spielt in der Idylle einer beliebten Ferieninsel. Das Cover gibt einen Eindruck, dass die Insel nicht nur aus Strand besteht, sondern auch sehenswerte Objekte. Mir gefällt dieses Cover. Es lässt mich auf der Insel ankommen, um dann in die Handlung einzutauchen. Der Hauptcharakter Fabio „Flaco“ Lozano ist sehr interessant beschrieben. Sicherheitschef und ehemaliger Polizist mit großen Erfolgen. Manchmal fragt man sich, was ist passiert, dass er nicht mehr Polizist ist? Doch im Laufe des Romans merkt man, wie freiheitsliebend dieser Mensch ist, aber auch sehr ehrgeizig. Dieses letztere macht er sich hier zu eigen, um den Mord aufzuklären. Die Story greift einige Probleme auf, die auf der Insel und in Spanien an sich ein Thema sind. Hier sammeln sich Menschen im Asyl oder mit anderen Plänen und natürlich sind auch wieder Drogen im Spiel, was aber auch kein Wunder ist. So ist die Geschichte sehr authentisch erzählt und mit einigen Wendungen versehen, die sie bis zum Ende spannend hält. Der Spannungsbogen ist sehr konsequent entwickelt und bis zum Ende, war mir nicht ganz klar, worauf es hinauslaufen konnte. Die Sprache, die der Autor benutzt ist sehr bildhaft und so war es für mich sehr einfach mich in den Film der roten Sonne einzufinden.
Ich finde diesen Krimi sehr lesenswert und da ich auch ein Fan von regionalen Krimis bin, bin ich hier auf meine Kosten gekommen. Der Band zwei dieser Reihe ist sehr gut erzählt, spannend und ich habe mich sehr gut unterhalten. Was will ich als Leser mehr, deshalb auch eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.04.2026

Ein brisanter Spionagefall

Dunkelmann
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Maja Birks letzter Fall führt sie in die Türkei. Dort soll sie als Archäologin einen aus dem Iran geschmuggelten USB-Stick übernehmen. Sie trifft sich mit Ihrem „Assistenten“ für die Übergabe, doch sie ...

Maja Birks letzter Fall führt sie in die Türkei. Dort soll sie als Archäologin einen aus dem Iran geschmuggelten USB-Stick übernehmen. Sie trifft sich mit Ihrem „Assistenten“ für die Übergabe, doch sie werden von Unbekannten verfolgt und in einen Unfall verwickelt. Maja ist schwer verletzt und wird durch den dänischen Geheimdienst nach Dänemark ausgeschleust. Ihr „Assistent“ Ramin muss fliehen und sich auf eigene Faust durchschlagen. Zurück in Dänemark hat der Geheimdienst ein weiteres Problem, denn es wird eine chinesische Delegation erwartet, die Pläne in Grönland haben. Ob und wie die beiden Fälle zusammenhängen ist hier die spannende Frage.
Der Thriller „Dunkelmann“ von Jacob Weinreich und Lars Findsen spielt in der Welt der Geheimdienste, die gegen Feinde aufgestellt sein müssen und dort jede Information nutzen, die sie bekommen können. Die Story weist einige aktuelle Bezüge aus, gerade wenn es um die Einflussnahme von Großmächten geht, die sich auf Grönland beziehen. Es sind natürliche wirtschaftliche Dinge, die in diesem Thriller thematisiert werden. Die Spionage von heute geht mehr um wirtschaftliche Einflussnahme, denn um Kriegsvorbereitungen. Die beiden Hauptcharaktere sind Maja Birk und Daniel Hartmann, die sich um unterschiedliche Bereiche im Geheimdienst kümmern, aber einige Gemeinsamkeiten haben. Eine ist sicherlich die Schwierigkeiten, die in persönlichen Beziehungen auftauchen. Gerade als Maja verletzt in der Türkei war, hat sich ihr Freund Jonas Sorgen gemacht, wusste aber nicht, wo und warum sich Maja in der Türkei aufgehalten hat. Dieses führt natürlich unweigerlich zu Rissen in einer Beziehung. Bei Daniel ist es ähnlich, aber hier geht es um die unterschiedlichen Sichtweisen, der des Geheimdienstes und der einer Journalistin. Auch hier ist die Arbeit im Geheimdienst nicht Beziehungsförderlich. Aber auch die Fälle, die hier beschrieben werden, haben spannende Inhalte und sind auch immer wieder von persönlichen Sichtweisen geprägt. Die Sprache ist sehr spannend in der dieser Thriller geschrieben wurde und auch der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut. Es liegt eine latente Spannung über den ganzen Kapiteln dieses Thrillers.
Ein sehr guter Thriller über die Arbeit eines Geheimdienstes liegt hier vor und die unterschiedliche Interessen und Finessen in der Arbeit von Geheimdiensten. Ich kann dieses Buch gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Die Hoffnungsvollen

The Ordeals
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Sophia de Winter möchte die Aufnahmeprüfungen für die Magierschule von Killmarth bestreiten. Sie fühlt eine gewisse Magie in sich. Doch der Wunsch wird stärker als Dolly, ihre Unterstützerin von einem ...

Sophia de Winter möchte die Aufnahmeprüfungen für die Magierschule von Killmarth bestreiten. Sie fühlt eine gewisse Magie in sich. Doch der Wunsch wird stärker als Dolly, ihre Unterstützerin von einem Weißen getötet wird. In einer Kneipe macht sie die Bekanntschaft von Adrian Locke und den trifft sie wenig später bei der Feuerprobe, dem ersten Schritt zu den sogenannten Ordeals. Es ist ein interessantes Paar, dass sich dort zusammengefunden hat. Während sie sich die Ansprache der Professoren zu der Feuerprobe anhören sie diese Probe mit einem Partner durchführen sollen, wird klar, dass es Sophia und Adrian gemeinsam versuchen. Nur wer lebend diese Probe besteht wird in den Kreis der Hoffnungsvollen aufgenommen. Es ist ein sehr harte Probe und am Ende bestehen sie sie, doch von nun an ist klar, dass war nur der Anfang von etwas viel Größerem.
In dem Roman „The Ordeals“ von Rachel Greenlaw dreht es sich um starke Magie, rätselhafte neue Mächte und tödlichen Prüfungen, die sich die Hoffnungsvollen stellen müssen. Die Hauptcharaktere Sophia und Adrian sind sich eigentlich von Anfang an sehr sympathisch, doch es braucht seine Zeit bis das Vertrauen zueinander groß genug ist, um die Zusammenarbeit auszubauen. Der Roman ist in 5 Kapitel aufgeteilt, nach der Anzahl der Prüfungen. Diese Prüfungen sind die zentrale Thematik in diesem Roman. Wer ist am Ende in der Lage sich gegen die neuen und gefährlichen Mächte zur Wehr zu setzen. Diese Mächte bedrohen schon jetzt das Leben in der Gemeinschaft und es ist ein steter Kampf um das Überleben. Deswegen werden die Nachwuchskräfte auch die Hoffnungsvollen genannt und deshalb sind Auswahlregeln so hart und tödlich. Nur die Stärksten werden überleben und das Überleben der Gemeinschaft sichern. Diese Story setzt die Autorin sehr gut in Sprache um und es ist schonsehr spannend, was die jungen Leute erleben müssen. Der Leser ist gleich mittendrin, wie in einem Film, und mir kam es irgendwie vor, als wenn ich in Harry Potter Film angekommen wäre. Ein gewisse Ähnlichkeit kam meiner Meinung nach immer durch. Spannend ist die Story allemal und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Es ist alles auf einen Spannungshöhepunkt ausgelegt.
Ich finde diese Story sehr gut zu lesen und da ich auch Harry Potter mag, war dieses Buch für mich keine Herausforderung, sondern eher Vergnügen. Ich kann das Für Fans von Magie und übernatürlichen Kräften gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Ein Geheimbund

Donaumelodien - Wiener Verschwörung
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Der frisch lizensierte Detektiv Hieronymus bekommt seinen ersten Auftrag von Polizeichef Marx. Eine enthauptete Leiche macht den Wiener Polizisten Kopfzerbrechen. Auch die Ermittlungen im Wien des Jahres ...

Der frisch lizensierte Detektiv Hieronymus bekommt seinen ersten Auftrag von Polizeichef Marx. Eine enthauptete Leiche macht den Wiener Polizisten Kopfzerbrechen. Auch die Ermittlungen im Wien des Jahres 1879 sind nicht leicht, doch Hieronymus kennt eine Menge Leute und arbeitet mit seinem Freund dem Droschkenkutscher Franz zusammen. Es dauert eine ganze Weile, bis die beiden dem Toten einen Namen geben können, doch unter diesem ist dieser kaum bekannt. Ein Zufall hilft ihnen auf die Sprünge und so können sie eine Verbindung in das Jahr 1848 ziehen, wo es revolutionäre Aufstände gegeben hat. Doch was hat das mit dem heutigen Toten zu tun. Diesem Rätsel macht sich Hieronymus auf die Spur.
Der historische Kriminalroman „Donaumelodien – Wiener Verschwörung“ von Bastian Zach, lässt den Leser tief in das Wien der k.k Monarchie eintauchen. Auf dem Cover wird auch ein typisches Bild aus Wien dargestellt, der Viaker in der Hofburg und schon ist die Verbindung zu einer Hauptperson hergestellt. Es ist der Droschkenkutscher Franz, der wegen seines Verkrüppelung meist unterschätzt wird, der mit Agnezka und 6 Kindern unter einem Dach lebt und den Hieronymus unterstützt. Der Detektiv Hieronymus, der Detektiv und Hauptermittler, wird sehr vom Polizeichef Marx und seiner Verlobten Karolina unterstützt. Die Kontakte, die Hieronymus hat gehen tief in die Wiener Gesellschaft, aber auch in die Schausteller Wiens und so hat er viele Möglichkeiten, Ermittlungen durchzuführen. Die Figuren, die der Autor beschreibt, sind alle mit sehr vielen Details gezeichnet und auch die typische Wiener Sprache, mit sehr eigenen Ausdrücken, lässt diesen Roman sehr authentisch erscheinen. Das hat mir auch geholfen langsam in der Geschichte anzukommen, da doch einige Dinge n dieser Erzählung mir sehr fremd waren. Doch auch hier wird der Fortlauf der Story immer spannender und interessanter. Dieser Spannungsbogen ist dem Autor gut gelungen und auch die sehr typische Wiener Sprache finde ich gut gelungen.
Ich mag diesen Kriminalroman, denn er ist mal etwas anderes. Ich mag Wien und in die Zeit der k und k Monarchie einzutauchen, gefällt mir sehr gut. Fall hilft mit die Welt dieser Monarchie ein bisschen zu verstehen. Ich habe mich gut unterhalten und ich kann ihn Freunden der historischen Krimis gut empfehlen.

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