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Veröffentlicht am 22.03.2026

Einfach verschlungen!

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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Ich habe Witch of the Wolves absolut geliebt und ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen. Es ist genau diese Art von Romantasy, die super leicht zu lesen ist und einen komplett mitnimmt.

Die ...

Ich habe Witch of the Wolves absolut geliebt und ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen. Es ist genau diese Art von Romantasy, die super leicht zu lesen ist und einen komplett mitnimmt.

Die Geschichte folgt Cordelia, die plötzlich erfährt, dass sie nicht nur eine mächtige Hexe ist, sondern auch die Tochter eines Alpha-Werwolfs. Dann wird sie von dessen Rudel entführt und soll ausgerechnet ihren Entführer Bishop heiraten. Klingt nach Drama und genau das bekommt man auch.

Cordelia ist eine richtig starke Protagonistin. Ich mochte total, wie stur und widerstandsfähig sie ist und sich nicht einfach kontrollieren lässt, selbst als sie in eine komplett neue Welt geworfen wird. Und dann ist da noch Bishop… mysteriös, düster, ein bisschen gefährlich aber gleichzeitig total beschützend. Er hat auf jeden Fall diese „Rhysand-Vibes“, die man einfach liebt.

Die Chemie zwischen den beiden ist von Anfang an da. Es knistert die ganze Zeit und ihre Dynamik macht einfach Spaß. Die romantischen und etwas spicy Szenen sind genau richtig dosiert und passen gut zur Entwicklung der beiden.

Auch die Welt hat mir gut gefallen. Diese Mischung aus viktorianischem Setting, Magie und Werwolf-Politik wirkt frisch und interessant, ohne zu kompliziert zu werden. Man kommt schnell rein, versteht die Zusammenhänge und trotzdem bleibt es spannend durch die ganzen Intrigen und Konflikte.

Insgesamt ist Witch of the Wolves eine super unterhaltsame, schnelle Romantasy mit starken Charakteren, viel Spannung und einer richtig guten Portion Romance. Perfekt für zwischendurch – vor allem, wenn man einfach mal in eine andere Welt abtauchen will. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf Band 2.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Rätsel, Gefühle und ganz viel Herz

Die Rätsel meines Großvaters
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Ich hatte schon den ersten Band gelesen und wirklich geliebt, deshalb war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und ich wurde nicht enttäuscht. Wenn ich die Reihe beschreiben müsste, würde ich sagen: eine ...

Ich hatte schon den ersten Band gelesen und wirklich geliebt, deshalb war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und ich wurde nicht enttäuscht. Wenn ich die Reihe beschreiben müsste, würde ich sagen: eine Mischung aus Cozy Crime, ein bisschen Agatha Christie-Vibes, Familiengeschichte und dieser besonderen japanischen Erzählweise.

Gerade dieser Schreibstil ist ja etwas, das nicht jedem gefällt. Ich habe dazu auch schon Kritik gesehen, aber man muss einfach im Hinterkopf behalten, dass es sich um übersetzte japanische Literatur handelt. Wenn man sich darauf einlässt, hat das Ganze einen ganz eigenen Charme, den ich persönlich sehr mag.

Auch in diesem Band gibt es wieder mehrere kleinere Geschichten rund um Kaede, ihren Großvater und ihr Umfeld, kombiniert mit einer übergeordneten Handlung, die sich bis zum Ende durchzieht und dort aufgelöst wird. Besonders aufgefallen ist mir, dass dieser Band emotional noch einmal stärker war als der erste. Es gab einige wirklich rührende Momente, die mich fast zu Tränen gebracht haben, wahrscheinlich auch, weil man die Charaktere inzwischen besser kennt und eine ganz andere Verbindung zu ihnen hat.

Die Rätsel und ihre Auflösungen haben mich wieder mehrfach überrascht, und zwischendurch gab es auch einige unterhaltsame und schöne Szenen. Ein großes Lob geht für mich erneut an den Umgang mit dem Thema Demenz. Ich finde, man nimmt aus diesen Passagen immer auch etwas mit, weil Kaede vieles erklärt und einordnet, was gut zu ihrem Beruf passt und gleichzeitig sehr natürlich in die Geschichte eingebaut ist.

Insgesamt hat mir auch dieser Band wieder richtig gut gefallen, und ich freue mich jetzt schon sehr auf den nächsten. Ich habe gesehen, dass in Japan gegen Ende des Jahres der dritte Band erscheinen soll und ich kann es kaum erwarten.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Es geht spannend weiter

The Ravages of Time
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Auch der zweite Band von The Ravages of Time war wieder richtig spannend. Da das Buch ziemlich dick ist, passiert entsprechend viel und die Handlung entwickelt sich ständig weiter. Besonders gut gefallen ...

Auch der zweite Band von The Ravages of Time war wieder richtig spannend. Da das Buch ziemlich dick ist, passiert entsprechend viel und die Handlung entwickelt sich ständig weiter. Besonders gut gefallen haben mir in diesem Band der Handlungsstrang um Sun Shu sowie die Geschichte der Krüppelkrieger. Diese Teile fand ich am interessantesten zu verfolgen.

Man merkt aber auch deutlich, wie komplex die Story ist. Die Geschichte ist voller politischer Intrigen, Allianzen und Verschwörungen, wodurch man manchmal wirklich aufmerksam lesen muss. Es gab ein paar Stellen, an denen ich kurz verwirrt war und ein Kapitel noch einmal von vorne lesen musste, um sicherzugehen, dass ich alles richtig verstanden habe (hust hust die vielen Lü Büs ).

Der Zeichenstil gefällt mir weiterhin sehr gut. Gerade die Kampfszenen sind beeindruckend umgesetzt, vor allem wenn mit wenigen Sprechblasen und großen Panels gearbeitet wird. Dadurch wirken die Kämpfe dynamisch und richtig episch. Manchmal gab es allerdings auch Seiten, auf denen sehr viele kleine Sprechblasen dicht aneinandergequetscht waren. Da musste man teilweise ziemlich nah ans Buch gehen, um alles lesen zu können. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt.

Das Ende des Bandes… ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, was ich dazu sagen soll, außer dass es einen sofort dazu bringt, den nächsten Band lesen zu wollen. Für mich definitiv ein Band, der Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Spannenden Idee, sympathischen Figuren und einer Geschichte voller Geheimnisse.

Starminster - Stadt in den Wolken
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Starminster – Stadt in den Wolken hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und zieht einen schnell in die Geschichte hinein. Besonders Astrid mochte ich als Hauptfigur. Sie ist ...

Starminster – Stadt in den Wolken hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und zieht einen schnell in die Geschichte hinein. Besonders Astrid mochte ich als Hauptfigur. Sie ist sympathisch und man beginnt schnell, mit ihr mitzufühlen , vor allem, weil sie so sehr davon träumt, die Sterne zu sehen, während sie gleichzeitig so lange eingesperrt war.

Die ganze Idee von Starminster, einer geheimen Stadt über London, die Verbindung zur Kathedrale und dieser Parallelgesellschaft fand ich richtig interessant. Dazu kommen noch viele Geheimnisse, die sich nach und nach entfalten: die verschwundenen Kinder, der Grund, warum Astrid so lange isoliert wurde, was ihre Mutter wirklich weiß und welche Rolle eine bestimmte Person in all dem spielt. Das hat die Geschichte sehr spannend gemacht.

Auch Astrids Entwicklung hat mir gut gefallen. Man merkt im Laufe der Handlung deutlich, wie sie sich immer mehr aus ihrer Schale traut und über sich hinauswächst, während sie diese neue Welt entdeckt. Ihre Freundschaften sind ebenfalls schön geschrieben, besonders die Dialoge zwischen den Freunden, wenn es um Unterstützung, Vertrauen und Vergebung geht.

Der Handlungsstrang mit den verschwundenen Kindern hat mich teilweise sogar ein bisschen an einen Krimi erinnert. Astrids Ermittlungen waren spannend zu verfolgen, vor allem weil die Erwachsenen scheinbar nichts unternehmen und sie vieles selbst in die Hand nehmen muss.

Die Auflösung fand ich gut gelungen. Man kann sich zwar schon ein bisschen denken, wer dahinter steckt, aber die Figuren sind so vielschichtig geschrieben, dass man die Beweggründe zumindest nachvollziehen kann – auch wenn das Handeln natürlich falsch ist.

Das Cover gefällt mir ebenfalls gut, auch wenn ich mir vielleicht noch ein paar zusätzliche Elemente mit Flügeln gewünscht hätte, um das Thema noch stärker aufzugreifen.

Alles in allem ist Starminster – Stadt in den Wolken für mich ein wirklich tolles Kinderbuch.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Ein schönes Buch über einen beeindruckenden jungen Fußballspieler

Mein Fußballheld Lamine Yamal – Seine Geschichte, seine Spiele, seine Rekorde
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Das Cover gefällt mir richtig gut. Es wirkt sehr lebendig und spricht meiner Meinung nach besonders jüngere Leser an, weil so viel darauf passiert. Bei den Farben musste ich allerdings zuerst ein bisschen ...

Das Cover gefällt mir richtig gut. Es wirkt sehr lebendig und spricht meiner Meinung nach besonders jüngere Leser an, weil so viel darauf passiert. Bei den Farben musste ich allerdings zuerst ein bisschen an Dortmund denken, auch wenn es natürlich um einen ganz anderen Verein geht.

Was mich beim Lesen wirklich beeindruckt hat, ist, wie viele Rekorde Lamine Yamal schon in so jungen Jahren gebrochen hat. Ich hatte zwar schon gehört, dass er der jüngste Spieler mit bestimmten Torrekorden ist, aber im Buch sieht man erst einmal die genauen Zahlen und wie viele Rekorde es tatsächlich sind. Das fand ich schon bemerkenswert.

Sehr schön fand ich auch die Szenen über seine Familie. Man merkt, wie wichtig sie ihm ist und wie eng der Kontakt zu ihr ist. Gerade wenn man bedenkt, wie jung er ist und wie viel Geld er schon verdient, finde ich es beeindruckend, dass er seiner Mutter und seiner Großmutter eigene Häuser gekauft hat. Auch seine Förderung in der Jugendakademie und wie seine Fußballkarriere überhaupt begonnen hat, fand ich sehr interessant.

Der Text ist leicht und gut verständlich geschrieben, was besonders für Erstleser gut passt. Viele Kinder kennen die Namen der Spieler ja ohnehin, daher kommt man schnell in die Geschichte rein. Die Gestaltung des Buches ist ebenfalls sehr gelungen: Es gibt viele Zeichnungen und die ausgewählten Momente aus Yamals Leben sind gut gewählt.

Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass ich mir vielleicht ein paar farbige Seiten gewünscht hätte. Trotzdem ist es insgesamt ein schönes Buch über einen beeindruckenden jungen Fußballspieler, das sich besonders gut für junge Fußballfans eignet.

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