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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2025

Wow..

Die sieben Männer der Evelyn Hugo
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Wow, dieses Buch hat mich umgehauen! Taylor Jenkins Reid erschafft eine fiktive Hollywood-Legende so lebendig, dass man glaubt, Evelyn Hugo hätte wirklich existiert. Die Geschichte entführt uns in die ...

Wow, dieses Buch hat mich umgehauen! Taylor Jenkins Reid erschafft eine fiktive Hollywood-Legende so lebendig, dass man glaubt, Evelyn Hugo hätte wirklich existiert. Die Geschichte entführt uns in die glamourösen, aber auch düsteren Seiten Hollywoods der 50er bis 70er Jahre, mit all seinen Skandalen, Intrigen und einer Liebe, die selbst die Zeit überdauert.

Im Zentrum steht die junge, unbekannte Journalistin Monique, die Evelyn Hugo als Ghostwriterin für ihre Memoiren auswählt. Doch warum sie? Dieses Geheimnis ist ein absoluter Gänsehautmoment, der das Buch noch spannender macht.

Die Handlung ist clever aufgebaut: Sie wechselt zwischen der Gegenwart, die eher einen kleineren Part spielt und der Vergangenheit, die in sieben Abschnitte gegliedert ist, von denen jeder einem ihrer Ehemänner gewidmet ist. Evelyns Geschichte erzählt von einer Frau, die ihrer Zeit weit voraus war, mutig, stark und bereit, alles zu tun, um ihren eigenen Weg zu gehen.

Der Schreibstil ist so fesselnd, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Wow

The Family Guest
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Die Geschichte beginnt intensiv und zieht einen direkt in die beklemmende Atmosphäre des Familienlebens. Erzählperspektiven von Mutter Natalie und Tochter Paige sorgen für Abwechslung und einen tieferen ...

Die Geschichte beginnt intensiv und zieht einen direkt in die beklemmende Atmosphäre des Familienlebens. Erzählperspektiven von Mutter Natalie und Tochter Paige sorgen für Abwechslung und einen tieferen Einblick in die Geschehnisse. Besonders die anfängliche Spannung und die düstere Grundstimmung haben mich direkt gefesselt – die Sogwirkung war spürbar.

Tanya, die Austauschschülerin, löste von Beginn an negative Emotionen bei mir aus. Ihre Art war von Anfang an manipulativ, und ich konnte mir nicht vorstellen, wie jemand so offensichtlich Unangenehmes unbemerkt bleiben konnte. Leider war es jedoch Natalie, die mich im Laufe der Geschichte fast wahnsinnig gemacht hat. Ihre naive und oft blinde Sicht auf die Dinge war frustrierend, und als Mutter wirkte sie für mich eher wie eine Katastrophe. Die rosarote Brille, durch die sie vieles betrachtete, ließ mich oft die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

Paige und Will hingegen waren die einzig wirklich rationalen Charaktere in der Geschichte, was die Handlung an einigen Stellen für mich etwas unrealistisch wirken ließ. Zwischenzeitlich fühlte sich das Buch mehr wie ein ungelöstes Familiendrama an als ein psychologischer Thriller. Doch dann kam die Wendung!

Die letzten 150 Seiten waren: überraschend, fesselnd und actionreich. Gerade, als ich dachte, ich wüsste, wie alles endet, hat die Geschichte eine Wendung genommen, die mich völlig umgehauen hat. Das Ende war spannend und packend.

Insgesamt ist The Family Guest ein unterhaltsamer Thriller mit kleinen Schwächen, der am Ende mit einem starken Finale überzeugt. Trotz einiger frustrierender Momente habe ich das Buch gerne gelesen und kann es jedem empfehlen, der psychologische Spannung und eine gute Portion Familiendrama mag.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Krass…

Too Late
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Dieses Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt. Man fiebert mit Sloan, leidet mit ihr und fühlt ihren Schmerz – physisch und psychisch. Die Geschichte ist dunkel, intensiv und definitiv keine leichte ...

Dieses Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt. Man fiebert mit Sloan, leidet mit ihr und fühlt ihren Schmerz – physisch und psychisch. Die Geschichte ist dunkel, intensiv und definitiv keine leichte Kost, da sie zahlreiche Triggerpunkte enthält. Dennoch vermittelt sie auch Hoffnung und den Glauben daran, dass wahre Liebe und Kampfgeist das Leben verändern können.

Sloan ist eine unglaublich starke Persönlichkeit, die trotz ihres jungen Alters schon so viel durchmachen musste. Besonders bewundernswert ist ihre Selbstlosigkeit – sie denkt immer zuerst an die Menschen, die sie liebt, bevor sie an sich selbst denkt.

Carter bringt eine völlig neue Dynamik in die Geschichte. Obwohl er in derselben dunklen Welt wie Asa verankert ist, fühlt sich mit ihm alles anders an – leichter, freier, sicherer.

Es ist eine Geschichte voller Schmerz, aber auch voller Hoffnung, die einen an die Grenzen des emotionalen Mitfühlens bringt.

Wenn ihr eine packende, nervenaufreibende und zugleich herzerwärmende Geschichte sucht, die unter die Haut geht, ist Too Late genau das Richtige.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Süß..

In a Holidaze – Ihr Weihnachtswunsch führt zu Gefühlschaos unterm Mistelzweig
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Mich hat das Buch von Anfang an total gefesselt. Zunächst dachte ich, es würde sich um eine klassische Dreiecksgeschichte handeln, bei der Mae zwischen zwei Brüdern hin- und hergerissen ist. Doch dem war ...

Mich hat das Buch von Anfang an total gefesselt. Zunächst dachte ich, es würde sich um eine klassische Dreiecksgeschichte handeln, bei der Mae zwischen zwei Brüdern hin- und hergerissen ist. Doch dem war zum Glück nicht so! Mae ignorierte ihn und gab ihm die Schuld für einen Fehler, was ich ihm gegenüber ziemlich unfair fand. Andrew und Mae hingegen waren einfach bezaubernd zusammen. Ihre besondere Bindung und die süßen, teils ulkigen Momente – wie ihre Kindheits-Spitznamen “Mandrew” und “Maesie” oder die späte Erkenntnis, dass “Vampirbisse” eigentlich Knutschflecken sind, haben mich zum Lächeln gebracht.

Der Schreibstil war angenehm und locker, und die Geschichte hat mich zum Nachdenken angeregt: über Mut, Veränderung und die Frage, was man wirklich vom Leben will. Die Idee einer Zeitschleife, die Mae eine zweite (oder dritte) Chance bietet, war clever umgesetzt und hat für unerwartete Wendungen gesorgt.

Insgesamt ist es eine süße, herzerwärmende Geschichte mit ein paar kleinen Stolpersteinen, die mich aber rundum gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Cozy

A Bookboyfriend for Christmas
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Der Einstieg ins Buch fiel mir ehrlich gesagt schwer. Die ersten Seiten zogen sich etwas, aber dann hat es Klick gemacht, konnte es kaum aus der Hand legen. Das Setting war zauberhaft und hat definitiv ...

Der Einstieg ins Buch fiel mir ehrlich gesagt schwer. Die ersten Seiten zogen sich etwas, aber dann hat es Klick gemacht, konnte es kaum aus der Hand legen. Das Setting war zauberhaft und hat definitiv zur Atmosphäre beigetragen.

Die Geschichte spielt fast ausschließlich in einer einzigen Nacht, was zwangsläufig dazu führt, dass zwischen Mia und Nick alles sehr schnell geht. Leider konnte ich das Tempo und die plötzliche Vertrautheit der beiden nicht ganz nachvollziehen. Anfangs sind sie sich überhaupt nicht grün – vor allem Nicks unverschämte und oft unausstehliche Art macht ihn alles andere als sympathisch. Und dann, plötzlich, eine 180-Grad-Wendung: Schutzmauern fallen, Geheimnisse werden ausgetauscht, und Nick mutiert zum verständnisvollen Gentleman. Positiv hervorheben möchte ich die witzigen Sticheleien zwischen Mia und Nick, die die Seiten mittendrin sehr belebt haben. Auch die Perspektivenwechsel fand ich gelungen, sie geben einen besseren Einblick in die Gedankenwelt der beiden.

Insgesamt ist A Bookboyfriend for Christmas eine süße, kurzweilige Geschichte, die mich aber emotional nicht ganz abgeholt hat. Aber für eine romantische Geschichte zwischendurch ist das Buch aber auf jeden Fall lesenswert!

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