Profilbild von sommerlese

sommerlese

Lesejury Star
offline

sommerlese ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit sommerlese über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2022

Wohlfühlstimmung in Lütteby

Die Liebe tanzt barfuß am Strand
0

"Die Liebe tanzt barfuss am Strand" heißt der Auftaktband der Wohlfühl-Serie 'Zauberhaftes Lütteby' von Gabriella Engelmann, die bei Droemer Knaur erscheint.

Im kleinen, charmanten Ort Lütteby an der ...

"Die Liebe tanzt barfuss am Strand" heißt der Auftaktband der Wohlfühl-Serie 'Zauberhaftes Lütteby' von Gabriella Engelmann, die bei Droemer Knaur erscheint.

Im kleinen, charmanten Ort Lütteby an der Nordseen wohnt die 35-jährige Lina Hansen gemeinsam mit ihrer Großmutter Henrikje und arbeitet im Tourismusbüro. Es gibt eine historisch begründete Fehde zwischen Lütteby und dem Nachbarort Grotersum, die immer noch für Aufregung sorgt. Außerdem erhält Lina einen neuen Chef, der mit seinem Verhalten gar nicht gut ankommt und Linas Gefühle durcheinander wirbelt. Und ihre beste Freundin Sinje, die Lüttebys Pastorin ist, möchte die alte Kapitänsvilla kaufen, in der es spuken soll. Richtig aufregend wird Linas Leben aber mit dem Fund des Glückstagebuchs ihrer Mutter, die verschwunden ist als Lina gerade erst wenige Wochen alt war. Und reines Gefühlschaos verursacht schliesslich die Rückkehr von Linas früherem Freund Olaf. Himmel, was ist denn plötzlich nur in Lütteby los?


"Nich lang schnacken - Kopp in Nacken" Zitat Seite 91

In diesem wunderbar heimelig wirkenden Roman wird man sofort von der herzlichen Freundschaft zwischen Lina und Sinje und der bezaubernden Stimmung in Lütteby erfasst. Die Gefühle und Erlebnisse der Protagonisten werden spürbar lebendig erzählt und die Handlung der Geschichte sorgt mit einigen Vorgängen für unterhaltsame Lesezeit mit einigen Höhen und Tiefen. Ich konnte mir die Figuren beim Lesen gut vorstellen und mit Lina die Sehnsucht nach ihrer Mutter mitfühlen und fand es wunderbar, dass sie mit ihrer Großmutter so eine wunderbare Ersatzmutter gefunden hat. Die Themen des Buches sind Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt und die Familiensuche Linas bringt noch einmal eine spannende Komponente ins Spiel.

Der Erzählstil ist locker und flüssig und sorgt mit bildhaften Stimmungsbildern für hyggelige Stimmung, besonders wenn es um die Landschaft und die Kulinarik geht.

Bei der Handlung hätte es noch etwas mehr Tiefe geben können, aber ich vermute mal, die Spuren der Fehde aus der Vergangenheit werden noch intensiver in den nächsten Bändern auserzählt.

Die Kapitel werden übrigens mit schönen, teilweise amüsanten norddeutschen Sprüchen eingeleitet (siehe Zitat oben). Und am Ende gibt es wie bei den Büchern von Gabriella Engelmann üblich, auch einige besondere norddeutsche Rezepte für das körperliche Wohlbefinden. Ich sage nur Eiergrog und Friesentorte!

"Die Liebe tanzt barfuss am Strand" ist ein schöner Wohlfühlroman, der mich nach der Nordsee sehnen lässt und mir einen Lese-Kurzurlaub geschenkt hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2022

Ein atmosphärischer Roman, der die Liebe und das Leben feiert

Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach
0

"Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach" ist der Debütroman von Julia Mattera, der im Eichborn Verlag erscheint.

Die Geschwister Robert und Elsa Walch betreiben im Elsaß ein Landhotel, dessen gute ...

"Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach" ist der Debütroman von Julia Mattera, der im Eichborn Verlag erscheint.

Die Geschwister Robert und Elsa Walch betreiben im Elsaß ein Landhotel, dessen gute Küche viele Touristen anlockt. Elsa kümmert sich um die Gäste, während der brummige Junggeselle Robert für die Küche, die Hühner und den Gemüsegarten zuständig ist. Nur die besten Gemüse reifen in seinem Garten, vielleicht liegt es daran, dass er mit seinen Möhren spricht. Eines Tages trifft ein Gast aus England ein, die temperamentvolle Maggie, die Robert tief im Herzen berührt. Kann sie ihn aus seiner Zurückgezogenheit hervorlocken?

Man hört es immer mal, dass Menschen mit ihren Pflanzen sprechen, in diesem Buch lernen wir den Koch Robert kennen, der nicht nur mit seinem Gemüse spricht, sondern seinen Karotten auch noch schöne Namen gibt. Eine Art Wertschätzung, die ihm sehr am Herzen liegt und wo man merkt, hinter der rauen Schale liegt ein weicher Kern versteckt. Er ist schon ein merkwürdiger Kauz, sehr wortkarg und er pflegt kaum Kontakt zu anderen Menschen, am liebsten ist er bei seinen Pflanzen und Tieren und in der Küche. Seine einzigen Vertrauten sind seine Schwester Elsa und deren Zwillinge, auch ihnen gegenüber verhält er sich recht mürrisch, könnte sich aber ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Als er Maggie kennenlernt, erkennt er, wie schön das Leben auf einmal für ihn ist.

Die Figuren lernt man schnell kennen. Robert ist meistens nur zu seinem Gemüse und den Tieren nett. Dafür gewannen Elsa und ihre Zwillinge meine Sympathie, besonders weil die Zwillinge, so wie Kinder nun mal sind, allerlei Unfug anstellen. Die Kinderfrau Fatima ist eine Seele von Mensch und ihr Sohn Hassan arbeitet gerne im Garten und verhält sich ähnlich aufmerksam dem Gemüse gegenüber wie Robert. Fast unbemerkt sorgen sie dafür, dass sich Robert, der kauzige Eigenbrödler, öffnet. Ich habe gerne mitverfolgt, wie Robert sich nach und nach aus seinem Schneckenhaus wagt und seine Gefühle für Maggie ihn verändern.

Besonders schön empfand ich die achtsam erledigten Kochvorgänge und den wertschätzenden Umgang mit den Pflanzen und Lebensmitteln, wenn es auch etwas überspitzt beschrieben wird. Die Angst des Gemüses vor dem Ernten sehe ich dann doch eher als Metapher an. In Roberts Küche habe ich ihm gerne über die Schulter geschaut, es gibt einige köstliche Gerichte, die mir Appetit gemacht haben. Und für alle Kochfreunde gibt es im Anhang einige Rezepte zum Nachkochen.
Der Roman ist ruhig, unterhaltsam, manchmal poetisch und er beschreibt auf eine atmosphärische Art die Liebe und das Leben.

Dieser ruhige und atmosphärisch wirkende Roman ist lesenswert, denn er betont die Achtsamkeit für die Natur und wertschätzt die Liebe und das Leben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.03.2022

Tolles Beschäftigungsbuch als Zeitvertreib und zur Förderung der Konzentration

Was stimmt hier nicht? - Mein lustiges Bilder-Suchbuch
0

Bei Ullmann Medien erscheint von Violet Peto das lustige Bilder-Suchbuch "Was stimmt hier nicht?" .

Dieses Buch bietet viele bunte Suchbilder zum Genau-Hinschauen für Kinder ab 3 Jahren. Jede Seite zeigt ...

Bei Ullmann Medien erscheint von Violet Peto das lustige Bilder-Suchbuch "Was stimmt hier nicht?" .

Dieses Buch bietet viele bunte Suchbilder zum Genau-Hinschauen für Kinder ab 3 Jahren. Jede Seite zeigt die gleichen Motive und nur eines unterscheidet sich durch ein bestimmtes Merkmal von den anderen. Welcher Schlitten trägt die schwerste Last? Welcher Tukan breitet die Flügel aus?

Wer mit Kindern reist oder lange Wartezeiten überbrücken muss, ist immer froh über Beschäftigungsbücher. Bei diesem Suchbuch sorgen tolle farbenfrohe Motive für Spaß beim Ansehen und die Fragestellung zielt auf das eine, etwas andere Motiv hin. Ob Ballerina, Zauberer, Gänse, Faultier, Feldmaus oder Sternschnuppe, immer sind alle gleich und nur ein Objekt tanzt aus der Reihe und das muss man mit Genau-Hinschauen finden. Dabei wird die Konzentration und die Beobachtungsgabe geschult und es macht gleichzeitig auch noch Spaß, die verschiedenen Tiere und Begriffe kennenzulernen.

Die Motive der Suchbilder sind vielfältig und farbenfroh und für Kinder eine Augenweide. Die Aufgabenstellungen sind nicht schwer, man muss nur genau hinschauen und die Motive miteinander vergleichen. Da ist gutes Beobachten gefragt und gleichzeitig ist das ein schöner Zeitvertreib und macht Kindern Spaß. Am Ende des Buches sind die Lösungen zum Abgleichen, was meiner Meinung nach nicht nötig ist, weil die Kinder zum Vorlesen der Aufgaben auch die Hilfe eines Erwachsenen brauchen und dieser das entscheidende Motiv findet.

Ein schönes Beschäftigungsbuch als lustiger Zeitvertreib und eine tolle Idee, um mit Kindern etwaige Wartezeiten ohne Langeweile zu überbrücken.

Veröffentlicht am 19.03.2022

Eine zeitbeschreibende Unterhaltungslektüre mit medizinischen Einblicken

Die Landärztin - Aufbruch in ein neues Leben
0

Im Blanvalet Verlag erscheint Felicia Ottens Roman (Beate Sauer) "Die Landärztin - Aufbruch in ein neues Leben".

Hamburg 1950: Thea Graven assistiert dem leitenden Chefarzt der Uniklinik bei einer Blinddarm-OP. ...

Im Blanvalet Verlag erscheint Felicia Ottens Roman (Beate Sauer) "Die Landärztin - Aufbruch in ein neues Leben".

Hamburg 1950: Thea Graven assistiert dem leitenden Chefarzt der Uniklinik bei einer Blinddarm-OP. Dabei wird sie Zeugin, wie der Professor einen Kunstfehler begeht und der Patient trotz aller Bemühungen nicht überlebt. Der Fehler wird vertuscht, aber Thea erstattet eine Anzeige, daraufhin verliert sie ihre Stelle und reist zu ihrer Familie nach Monschau in der Eifel. Mit ihren Schwestern versteht sie sich blendend, aber mit ihrem Vater, der Chefarzt einer Klinik ist, ist sie zerstritten. Um ihren Schwestern wieder nahe sein zu können, bewirbt sie sich auf eine Stelle in der Nähe bei dem Landarzt Dr. Georg Berger. Doch die ablehnende Haltung der Dorfbewohner und des Doktors machen ihr das Leben schwer. Kann sie hier heimisch und glücklich werden?

Dieser Roman führt zurück in die frühen 50er-Jahre, als die Wirtschaftswunderjahre noch nicht in dieser Region angekommen waren und der Kaffeeschmuggel an der Belgischen Grenze blühte. Die Menschen litten immer noch an ihren Kriegstraumata und den persönlichen Verlusten in ihren Familien. In dieser katholischen Region waren die andersgläubigen Flüchtlinge nicht gut gelitten und jeder musste sehen wie er sich durchs Leben schlug.

Die Protagonistin Dr. Thea Graven hat ihren geliebten Mann verloren und zieht nach dem Jobverlust zurück in die Eifel, wo sie wieder engeren Kontakt zu ihren Schwestern Marlene und Katja halten möchte. In der Nachkriegszeit sind die Dorfbewohner voller Misstrauen gegen jeden Fremden, die dort lebenden Flüchtlinge sind ihnen ein Dorn im Auge und so wird auch Thea abgelehnt. Doch Thea ist ein offener und hilfsbereiter Mensch und kann durch ihre Arbeit allmählich das Vertrauen von Dr. Berger und den Patienten gewinnen. Das gibt ihr Halt, neuer Lebensmut und das eigene Glück können wieder in ihr Leben ziehen.

Dieser Roman wird in einem flüssigen Stil erzählt, lässt sich gut weglesen und hat mir unterhaltsame Lesezeit geschenkt. Gerade der historische Kontext und die vielen medizinischen Themen sind gut erklärt und die Nachkriegsfolgen der Menschen an Körper und Seele werden sehr deutlich aufgezeigt. Thea sorgt als mutige und sympathische Frau dafür, dass man mit ihr fühlt und ihr Leiden durch den tragischen Verlust ihres Mannes erkennt. Aber sie möchte sich ein neues Leben aufbauen und bietet den misstrauischen Dorfbewohnern die Stirn, indem sie ihre Arbeit gewissenhaft erledigt und damit auch ihren Chef überzeugen kann. Felicia Otten lässt in ihren Roman die gesellschaftliche Moral und die rückständigen Ansichten dieser Zeit einfließen und macht auch die damals häufig fehlende gesundheitliche Absicherung deutlich.

Die Herausforderungen der Zeit bekommt hier lebhaft gezeigt und Theas Liebesgeschichte entwickelt sich trotz einiger Hindernisse, sie ist aber recht vorhersehbar und nicht so romantisch oder intensiv wie ich es mir gewünscht hätte. Theas Charakter wird eigentlich durchgängig glaubhaft beschrieben, aber sie reagiert auch manchmal etwas zu gewagt, was bei einer studierten Ärztin nicht glaubwürdig erscheint. Insgesamt hat mir etwas mehr Tiefgang gefehlt, einige Vorgänge werden mit Nebenhandlungen erweitert und so würde das Buch als unterhaltsame Lektüre bezeichnen.

Eine zeitbeschreibende Unterhaltungslektüre mit medizinischen Einblicken für den Feierabend!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2022

Diese wortwitzige Krimödie mit giftigem Geschehen ist pures Lesevergnügen

Gärten, Gift und tote Männer
0

"Gärten, Gift und tote Männer" von Klaudia Blasl erscheint im Emons Verlag.


Im idyllischen Oberdistelbrunn trifft sich der Lesezirkel einer Frauengruppe samt Pfarrer als plötzlich Bauer Gustl auftaucht ...

"Gärten, Gift und tote Männer" von Klaudia Blasl erscheint im Emons Verlag.


Im idyllischen Oberdistelbrunn trifft sich der Lesezirkel einer Frauengruppe samt Pfarrer als plötzlich Bauer Gustl auftaucht und vom Pfarrer eine Teufelsaustreibung an seinen Hühnern verlangt. Ehe alle den Ernst der Lage begriffen haben, fällt Gustl um und verstirbt kurz darauf. Angeblich ein Infarkt, aber die heilkundige Pauline tippt eher auf Gift. Als dann der Pfarrer verschwindet und eine weitere Leiche gefunden wird, sind Pauline und ihre Freundinnen längst auf der Suche nach dem Giftmörder.

Es fing schon übel an und war sicher ein böses Zeichen, als bei Paulines Nachbarin Berta im Garten eine wahre Maulwurfgrillenmisere abläuft. Was zunächst nur ein Kampf gegen Ungeziefer begann, wechselte dann die Seiten und wurde eine gefährliche Suche nach einem Giftmörder. Denn das ungewöhnliche Ableben von Bauer Gustl war definitiv kein Infarkt wie die Meinung der örtlichen dumpfbackigen Polizei lautet. Dann verschwindet der Pfarrer und es gibt weitere Tote. Den Ernst der Lage haben die Damen schon längst erkannt und die Nachforschungen locken sie aus der Komfortzone ihres Gartens hervor. Paulines profundes Kräuter- und Giftpflanzenwissen hilft und Bertas pfiffige Art, die Dinge zu betrachten, zu analysieren und an Informationen zu gelangen, bringt die Damen näher an den Mörder heran als für sie gut ist.

Bei diesem Krimi darf man sich auf liebenswert schräge Figuren freuen und sich an der bunten Gartenpracht mit Blumen und Pflanzenreichtum erfreuen. Doch der schöne Schein ist trügerisch, denn oft haben die schönen Gewächse eine giftige Wirkung. Nur zu gut kennt Pauline die Heil- und Giftwirkung vieler Pflanzen und sie lässt auch die Leser daran teilhaben. Ihre Schwester, die sie nur alle Jubeljahre sieht, schickt ihr den Neffen für ein paar Monate ins Haus und als wäre da nicht genug, sorgt ein Giftmörder im Örtchen für Aufregung.

Der Erzählstil ist einfach wunderbar, der eingestreute trockene Wortwitz Paulines wirkt nahezu leicht und macht die langjährige Beziehung zu ihrem Mann nur allzu deutlich. Paulines spitze Zunge und ihre Gedanken über Gott und die Welt sorgen für ständige Lachsalven, keineswegs bitterböse gemeint, sondern einfach sachlich, nüchtern betrachtend, mit einer Menge Lebenserfahrung die Wahrheit erkennend.

Die Krimihandlung sorgt für zusätzliche Unterhaltung, es wird mittelmäßig spannend, was aber für die Geschichte auch gar nicht so entscheidend ist. Als Leserin wurde ich gut unterhalten, habe mitgerätselt, mich über die kulinarischen Schmankerl gefreut und war inmitten des Dorflebens und der Handlung eingetaucht. Außerdem möchte ich die speziellen Gedanken über langjährige Ehepaare, Bertas Suche nach einem Mann fürs Leben und den Aufenthalt vom Neffen erwähnen, das alles sorgt für allerbeste Unterhaltung und auch für den nötigen Tiefgang, der sich hier trotz der humorvollen Pointen deutlich abzeichnet.

Einfach herrlich zu lesen, ein rundum gelungener schwarzhumoriger Gartenkrimi mit reichlich Wortwitz und besonders unterhaltsam durch die kauzigen Charaktere. Meine volle Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere