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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2021

Ein historischer Roman mit viel Liebe, Leidenschaft und eine Priese Politik

Die Rebellinnen von Oxford - Verwegen
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Alles im ganzen war das ein sehr schöner historischer Liebesroman, bei denen mir nur ein paar Kleinigkeiten nicht gefallen hat.

Fangen wir mal mit das Positive an. Den Schreibstil mochte ich sehr und ...

Alles im ganzen war das ein sehr schöner historischer Liebesroman, bei denen mir nur ein paar Kleinigkeiten nicht gefallen hat.

Fangen wir mal mit das Positive an. Den Schreibstil mochte ich sehr und obwohl ich bei Liebesromanen die ich-Perspektive bevorzuge, lies sich die Geschichte in der er/sie-Perspektive sehr gut lesen. Dass es sowohl von Annabelles als auch aus Sebastians Sicht erzählt wurde hat mir sehr gefallen. Beide Charaktere waren mir sehr sympathisch. Annabelle ist eine tolle und starke Frau, die eine Leidenschaft hat, für das sie brennt. Sebastian ist der kalte Herzog, der echt an seine Sozialen-Skills arbeiten sollte, aber es war schön zu sehen, wie er in Annabelles Gegenwart auftaut und auch mal seine jugendliche Seite zeigt.

Mir hat am Anfang die politische Aspekte sehr gefallen, insbesondere da sowohl Annabelle als auch Sebastian nicht wirklich freiwillig für ihre Partei arbeiten. Es war schön zu sehen, wie sie langsam ihre eigene Meinung bildeten und sich für die Sache einsetzen, die ihnen wirklich etwas bedeuten.

Jetzt kommen wir aber zur Kritik. Genau dieser politische Aspekt hat im Laufe der Geschichte nachgelassen. Ja, Annabelle setzte sich nach der Zeit mehr für Frauenrechte ein und es war schön zu sehen, wie es ihr immer wichtiger wurde. Jedoch fand ich, dass sobald etwas zwischen Annabelle und Sebastian war, ihnen dies etwas egal wurde. Der Grund, weshalb sie sich voneinander gehalten war nicht, weil sie Angst vor der Königin hatten, sondern eher weil sie Angst vor einen Skandal hatten. Und das fand ich ein bisschen komisch. Die mächtigste Frau im Königreich könnte wegen Sebastians Beziehung zu Annabelle sauer werden und das, was ihnen am meisten sorgen, ist den Skandal den sie auslösen würden. Immerhin hatte Annabelle die Angst, dass ihre Freundinnen sie ausstoßen würden. Was ich aber betonen muss, ist, dass es mir gefallen hat, wie gezeigt wurde, dass für Annabelle viel mehr auf den Spiel stand und das wurde sehr gut umgesetzt. Ich hätte mir noch ein ausführlicheres Ende gewünscht, da ich gerne gesehen hätte, wie Sebastian und Annabelle mit den Konsequenzen ihrer Handlungen umgehen, aber das letzte Kapitel fand ich auch ganz süß.

Ich freue mich schon auf die weiteren Teile der Reihe, insbesondere auf Hatties Buch, und kann die Geschichte jedem empfehlen, der ein schöner historischer Roman mit ganz viel Liebe und Leidenschaft und eine Priese Politik haben möchte. Ich würde es als Bridgerton mit weniger Familienchaos und mehr Politik beschreiben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 02.05.2021

Konnte nicht so überzeugen, wie der Vorgänger

Madly
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3,5 Sterne

Ich habe wahrscheinlich falsche Erwartungen an das Buch gehabt. Wie ich June und Mason aus "Truly" in Erinnerung habe ist, dass das zwei laute und verspielerische Charakteren sind, die immer ...

3,5 Sterne

Ich habe wahrscheinlich falsche Erwartungen an das Buch gehabt. Wie ich June und Mason aus "Truly" in Erinnerung habe ist, dass das zwei laute und verspielerische Charakteren sind, die immer Farbe ins Spiel bringen. Und dies war auch so, aber nur am Anfang und Ende.
Der Anfang und das Ende hat mir beides echt gut gefallen. Die Art und Weise, wie sich die zwei angenähert haben war echt süß und schön mit zusehen und man wollte einfach nur, dass sie gemeinsam glücklich werden. Dies, gepaart mit Avas Schreibstil war echt ein Traum. Was aber keines war, war der Mittelteil.
Es hat sich einfach so gezogen und war so langweilig.
Meine größten Probleme:
1. Mason hat ganze ZEHN MONATE lang um June geworben und ich kann nicht glauben, dass June es Mason echt abgekauft hat, dass er von einen Tag nach den anderen mehrere Frauen in sein Zimmer abschleppt. Und das sie tatsächlich geglaubt hat, dass er mit sie allen schläft. Sorry, aber ich habe June echt für schlauer gehalten. Auch komisch, dass sie gefühlt in jeder anderen Situation mitkriegt, wenn er sich falsch oder komisch verhält es ihr hier aber nicht aufgefallen ist.
2. Junes Feuermal. Die Geschichte wurde damit geworben, dass es um Selbst-Akzeptanz geht, aber davon habe ich persönlich nichts mitbekommen. Außer, dass Junes Mutter oberflächlich und scheiße ist und ihr regelmäßig Geld schickt, plus, dass ihr Exfreund sie wie Müll behandelt hat, nachdem er das Feuermal entdeckt hat und dass sie wegen diese zwei Vorfällen total unsicher ist, wurde das Thema kaum angesprochen. Was an sich nicht so schlimm es, da ich es schlimmer gefunden hätte, wenn sie jedes Kapitel darüber gesprochen hätte. Aber das Thema war so gut wie gar nicht präsent. Ich hatte das Gefühl, dass Masons eigene Probleme öfters angesprochen wurde (und die waren echt uninteressant), als das Feuermal. Außerdem hat man ihr Weg zur Selbstakzeptanz kaum mitbekommen. In den letzten zwei Kapiteln haben Andie und Mason gesagt, dass June schön ist wie sie ist und das war es. Nichts weiter. Das war mir persönlich zu wenig und viel verschwendetes Potenzial.

Meiner Meinung nach konnte das Buch mit seinem Vorgänger nicht mithalten. Es hat sich viel zu lange gezogen und das konnten weder die tollen Charaktere, noch der wunderschöne Schreibstil gut machen. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass es vielen Lesern gefallen wird, besonders die, die ein großer Fan von June und Mason sind. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf Deeply.

  • Cover
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Veröffentlicht am 02.05.2021

Spannende und außergewöhnliche Geschichte

These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)
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Das war definitiv einer verrückte Reise und nicht das, was ich vom Klappentext erwartet habe.

Was habe ich denn erwartet?
Ich erwartete eine romantische Geschichte im Weltall über zwei Menschen aus verschiedene ...

Das war definitiv einer verrückte Reise und nicht das, was ich vom Klappentext erwartet habe.

Was habe ich denn erwartet?
Ich erwartete eine romantische Geschichte im Weltall über zwei Menschen aus verschiedene Welten, die durch einen Unglück zusammen arbeiten mussten.
Das war auch teilweise so, aber halt komplett anders als ich erwartet habe.

Am Anfang hatte ich schon Angst, dass es Insta-Love ist, da die beide schon im ersten Kapitel miteinander flirten. Ich bin sehr froh, dass es nicht so war. Sie konnten sich teilweise nicht ausstehen und haben wirklich nur miteinander gearbeitet, weil sie es mussten. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Lilac und Tarver hat mir echt gefallen, da es nicht zu schnell war. Wobei ich aber ab einen gewissen Punkt ein bisschen genervt von deren Gedanken war, obwohl ihre Gefühle so offensichtlich waren. Da habe ich ein paar mal die Augen gedreht, aber sehr schlimm war es nicht. Lilac und Tarver waren beide tolle Protagonisten, die ich recht sympathisch fand. Mir hat es gefallen, dass Lilac mehr war als nur das hübsche Prinzessin und Tarver eine andere Seite zu sich hatte, außer der des beschützerischen Majors.
Nun kommen wir zum komischen Teil: die Stimmen. Sehr früh nach den Unglück fängt Lilac an Stimmen zu hören und ich schwöre, dass ich noch nie so sehr gegruselt von einen Buch war. So ein Gänsehautgefühl hatte ich noch nicht mal bei Thrillern. Am Schlimmsten war es ja, dass es ein Sci-Fi Buch war. Wäre es Fantasy, hätte man die Stimmen ja als magische Wesen abtun können, aber hier war ich nur zwischen den Gedanken, dass Lilac entweder verrückt war oder irgendjemand sie austrickst, gefangen. Diese Stimmen und alles, was damit zu tun hatte, hat das Buch unvorhersehbar für mich gemacht.

Meine größte Kritik an das Buch jedoch, war das Ende. Es war für meinen Geschmack zu abrupt und auch wenn das letzte Kapitel schön geschrieben war, hätte ich mir gewünscht, dass wir mehr von den Konsequenzen und Folgen der Geschehnisse mitbekommen hätten.

Mein Fazit: Ein sehr merkwürdiges, aber spannendes Buch. Es hat sehr wenig Sci-Fi-Elemente in sich, deswegen kann ich die Geschichte auch an Lesern empfehlen, die normalerweise wenig oder gar nichts aus dem Genre lesen. Man sollte sich aber von vornerein darauf einstellen, dass die Romantik sehr stark im Fokus liegt.

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Veröffentlicht am 24.04.2021

Jugendbuch at it's best

Mein Leben als lexikalische Lücke
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Ich lese ja nicht oft realistische Jugendbücher, aber "Mein Leben als lexikalische Lücke" konnte mich absolut überzeugen.

Das Buch habe ich mir nur wegen des Klappentextes geholt. Besonders auf Jule und ...

Ich lese ja nicht oft realistische Jugendbücher, aber "Mein Leben als lexikalische Lücke" konnte mich absolut überzeugen.

Das Buch habe ich mir nur wegen des Klappentextes geholt. Besonders auf Jule und ihre Familiensituation war ich gespannt. Ich war positiv überrascht, wie sehr ich mich mit ihr Identifizieren konnte. Ihre Ängste und Sorgen waren sehr verständlich und ihre Entwicklung kam mir sehr natürlich rüber. Sie merkt Stück für Stück was für sie richtig ist und wie sie sich zu bessern hat, was mir sehr gefallen hat. Auch ihre Personalität hat mir gefallen. Sie war zwar etwas zurückhaltender, als ihre Freunde, aber trotzdem war sie nicht das 0815 "schüchternes Mädchen".
Was mir insbesondere gefallen hat ist, dass die Autorin nicht nur Schwierigkeiten und Probleme in der Familie zeigen, sondern auch unter Freunde. Ich fands schön, dass man mal nicht die perfekten Best Friends hier hatte und Jule auch mal die negative Seiten ihrer besten Freundin Kris angesprochen hat, anstatt sie für alles in Schutz zu nehmen.
Auch Ben war mir sehr sympathisch. Über Ben könnte ich eigentlich fast das Gleiche sagen, wie bei Jule, da sie sich beide sehr ähneln. "Gegensätze ziehen sich" an war hier definitiv nicht der Fall. Im Gegensatz zu Jule, wo ich ihre Situation sehr verstehen konnte, war das bei Ben eher nicht so. Ich selber bin nicht sehr religiös und keiner in meiner Familie hat jemals versucht mir das Glauben aufzuzwingen. Trotzdem konnte ich mir vorstellen, in was für einen Dilemma er feststeckt. Was ich mir jedoch gewünscht hätte ist noch mehr von Bens Leben zu sehen. Ich habe das Gefühl, dass das Buch beendet wurde, bevor man die ganzen "wichtige" Entscheidungen mit gesehen hat, die Ben triff. Ich hätte gerne noch so ein paar Kapiteln über ihn und seine familiäre Situation gelesen.
Die Liebesbeziehung zwischen Jule und Ben war so niedlich. Es war nicht auf anhieb perfekt, doch genau das machte die erste Liebe aus.

"Mein Leben als lexikalische Lücke" ist ein Jugendbuch at it's best. Wir haben tolle Charaktere, eine erste Liebe die nicht direkt perfekt ist, tolle Darstellung von Familie und Freundschaft und wichtige Politische Themen. Dies alles wurde in einen schönen und humorvoller Schreibstil verfasst, was dafür sorgte, dass trotz der wichtigen Themen kein bedrückendes Gefühl beim Lesen übermittelt wurde. Meiner Meinung nach, sollte "Mein Leben als Lexikalische Lücke" zu einer Pflichtlektüre an alle Schule werden, denn solche Bücher brauchen Jugendliche. Bücher, die uns ermutigen für das zu stehen, was wir wollen und laut zu werden.

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Veröffentlicht am 19.04.2021

Mein neues Lieblingsbuch

This is our show
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Darf ich vorstellen: Mein neues Lieblingsbuch.

Wenn ich alles erwähnen müsste, dann müsste ich das ganze Buch nennen. Deshalb werde ich versuchen es kurz zu halten.
Der Schreibstil von Anne Lück hat mir ...

Darf ich vorstellen: Mein neues Lieblingsbuch.

Wenn ich alles erwähnen müsste, dann müsste ich das ganze Buch nennen. Deshalb werde ich versuchen es kurz zu halten.
Der Schreibstil von Anne Lück hat mir unglaublich gut gefallen, da es sich super gut lesen ließ und den genauen Anteil an Beschreibungen hatte.
Die Charaktere waren mir alle sympathisch (außer die aus der Nachbarschaft), was für mich echt ungewöhnlich ist, da es immer einen Nebencharakter gibt, den ich etwas weniger mag. Dies war hier nicht der Fall. Dawn war eine super sympathische Protagonisten. Man konnte sie bei vielen Sachen echt nachvollziehen und es hat mir gefallen, dass wir ziemlich früh wussten, was ihr Geheimnis ist. Auch, dass danach das Geheimnis zwar präsent, aber es nicht zu oft erwähnt und den Lesern damit genervt wurde hat mir gefallen. Was ich an Dawn auch mochte ist, dass sie ihre Freunde helfen möchte, ohne damit aufdringlich war. Sie war manchmal schüchtern sagte aber ihre Meinung, wenn sie das Bedürfnis hatte und diese Mischung hat sie für mich super realistisch gemacht.
Silas hat mir auch super gefallen. Die erste Begegnung von ihm und Dawn ist definitiv zu meinen Lieblings-Erstes-Treffen-Szene geworden. Wie Silas sich benimmt ist einfach super süß. Er gehört definitiv zu der eher grimmige und ruhige Sorte, aber bei der lauten Truppe um den Jax ist das eine tolle Abwechslung. Was ich besonders an die Beziehung zwischen Silas und Dawn so sehr mochte war, dass sie sich zwar zueinander hingezogen gefühlt , es aber nicht an die große Glocke gehängt haben. Ihre Annäherung fühlte sich total natürlich an und ich hatte beim Lesen die ganze Zeit Herzchen in den Augen.
Die Beziehung der zwei war zwar eine große Aspekt der Geschichte, davon abgesehen war es aber auch viel mehr. Wir haben Dawn verfolgt, wie sie neue Freunde trifft und dabei sich selber (und auch die große Liebe) findet. Ihr dabei zu folgen hat unglaublich Spaß gemacht.
Die Nebencharaktere habe ich alle in meinen Herzen geschlossen und sie fühlten sich alle authentisch an. Was erfrischend war, da in vielen Romanen die Nebencharaktere nur existieren, um die Beziehung der Protagonisten weiterzubringen. Dies war hier nicht der Fall.
Besonders Emery/Grace und Diana habe ich sehr in meinen Herzen geschlossen und ich könnte mir nichts schöneres vorstellen, als ein ganzes Buch über sie (oder über alle anderen vom Jax) zu lesen. Die Drag Queens waren einer meiner Lieblingsaspekte der Geschichte. Es hat mich teilweise echt getroffen, wie manche Menschen sie (in Echt und auch in der Geschichte) so sehr hassen konnten. Das sind alle so starke und herzensgute Menschen. Allein dafür, dass sie ihre bunte und schillernde Persönlichkeit stolz ausleben, ernten sie von mir jede Menge Respekt und Bewunderung.
Das Jax wurde direkt zu einen Wohlfühlort für mich (und Dawn). Die Atmosphäre und die Message, die das Jax ausgesagt hat ist unglaublich schön und auch wichtig. Das Jax war ein Ort, an dem jeder und ich meine wirklich JEDER willkommen ist.
Zum Schluss möchte ich gerne betonen, wie ich die Art, wie Konflikte in diesen Roman gelöst wurde, sehr gemocht habe. Es gab jetzt kein großes Misstrauen wegen irgendwelche Kleinigkeiten und auch wenn die Charaktere nicht einer Meinung waren, so haben sie auch miteinander gesprochen. Klar, sind sie einander in manche Situationen aus den Weg gegangen, aber ich glaube, dass das nach manche Diskussionen/Situationen recht normal ist. Immerhin hatten wir in der Geschichte kein großes Ignorieren, die Charaktere haben sich nicht unnötig angeschrien und es gab kein ghosting (was zu meinen Hasselemente gehört).

Ich kann euch "This is our Show" nur empfehlen, wenn ihr auf der Suche nach einer süßen und romantische Geschichte sucht. Dieser Roman handelt nicht nur um die Liebe, sondern auch über Freundschaft, Familie, in jeglicher Form und das Leben in all seinen Facetten und Farben. Das Buch gehört nun mit zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und ich werde das Jax mit Sicherheit in Zukunft öfters besuchen.

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