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Veröffentlicht am 15.02.2021

Eine erschütternde Geschichte

Kim Jiyoung, geboren 1982
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Kim Jiyoung, geboren 1982 zeigt das harte Leben von Kim Jiyoung in Südkorea. Als Kim beginnt sich in andere Persönlichkeiten zu flüchten bringt ihr Mann sie zu einem Psychiater. Dieser erzählt sehr nüchtern ...

Kim Jiyoung, geboren 1982 zeigt das harte Leben von Kim Jiyoung in Südkorea. Als Kim beginnt sich in andere Persönlichkeiten zu flüchten bringt ihr Mann sie zu einem Psychiater. Dieser erzählt sehr nüchtern ihre Geschichte und das schwere Leben als Frau in der Welt zu bestehen.

Auch wenn das Buch wirklich sehr nüchtern geschrieben ist, packt es einen doch von Anfang an. Man leidet mit Kim mit und gerade als Frau findet man sich immer wieder in Szenen wieder. Man lernt wie schwer sie es hat, ob in der Grundschule, in der Mittelstufe oder nach dem Studium auf dem Arbeitsmarkt. Immer wieder werden Männer bevorzugt und immer wieder muss sie sich selbst zurücknehmen, "weil man so etwas als Frau nunmal macht".

Ich habe das Buch in nicht mal zwei Tagen durchgelesen, weil ich nicht aufhören wollte.

Ich hätte mir neben ihrer Lebensgeschichte noch mehr zu ihrer Abspaltung gewünscht. Das ist leider ein wenig zu kurz gekommen.

Nichtsdestotrotz ist dieses Buch wirklich fantastisch und sollte unbedingt gelesen werden!

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Veröffentlicht am 29.12.2020

Spannend und überraschend

Der Mädchenwald
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Elijah lebt im Mädchenwald. Er kennt weder Internet noch Handys, ist aber trotzdem nicht auf den Kopf gefallen. Als Elissa in den Mädchenwald kommt, versucht sie Elijah zu benutzen, doch er spielt bereits ...

Elijah lebt im Mädchenwald. Er kennt weder Internet noch Handys, ist aber trotzdem nicht auf den Kopf gefallen. Als Elissa in den Mädchenwald kommt, versucht sie Elijah zu benutzen, doch er spielt bereits sein eigenes Spiel.

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Erzählt wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven. Aus Elijahs und Elissas Sicht und aus der Sicht der Polizistin. Die Kapitel sind alle kurz und knackig, sodass man unheimlich gut durchs Buch kommt.

Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten mit Elissas Charakter, doch im Laufe des Buches fiebert man wirklich mit ihr mit. Elijah ist ein eher verschlossener Charakter, doch steckt viel in ihm. Die Polizistin hatte für meinen Geschmack manchmal zu viel mit ihrem Privatleben anstatt mit dem Fall zu tun. Trotzdem mochte ich auch sie als Charakter.

Nach und nach erfährt man immer mehr Geheimnisse und nichts ist mehr wie es am Anfang noch scheint. Es gibt zum Teil wirklich überraschende Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte.

Gerade zum Ende hin wird es noch einmal sehr spannend, auch wenn es mir dort manchmal etwas zu schnell und holprig wird.

Der Schreibstil ist angenehm und man kommt gut mit. Es gibt zwischendurch das ein oder andere Schach-Element, was mich als Schach-Laien manchmal etwas gestört hat. Aber das ist ein minimaler Kritikpunkt.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen!

Außerdem möchte ich noch das Cover hervorheben. Denn es trifft die Stimmung wirklich super!

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Veröffentlicht am 29.12.2020

Was für eine wunderbare Geschichte

Miss Bensons Reise
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In Miss Bensons Reise erleben wir eine unglaubliche Reise und eine unglaubliche Freundschaft!

Die Charaktere gehen einem wirklich ans Herz. Gerade Margery und Enid sind so unterschiedlich, ergänzen sich ...

In Miss Bensons Reise erleben wir eine unglaubliche Reise und eine unglaubliche Freundschaft!

Die Charaktere gehen einem wirklich ans Herz. Gerade Margery und Enid sind so unterschiedlich, ergänzen sich aber perfekt. Man merkt im Laufe des Buches wie beide voneinander lernen. Man schließt beide einfach ins Herz und fiebert absolut mit!

Die Reise an sich ist ein stetes auf und ab. Den beiden Frauen passieren so viele Sachen, es wird wirklich niemals langweilig! Auch wenn manche Szenen vielleicht etwas übertrieben dargestellt sind macht das Buch einfach Spaß!

Rachel Joyce hat einen fantastischen Schreibstil. Sie versteht es einfach die verschiedensten Gefühle zu verpacken. Wir haben eine Abenteuerreise, Schicksalsschläge, man lacht und weint mit Margery und Enid. Man fiebert mit und hofft für beide nur das Beste.

Das Ende war noch einmal wie ich finde etwas überraschend. Ich hatte mit so einem Ende nicht wirklich gerechnet.

Insgesamt hatte ich unfassbar viel Spaß bei diesem Buch, ich musste so oft lachen, aber ich fieberte auch unheimlich oft mit.

Auch das Cover ist wirklich schön und bunt. Die leuchtenden Farben machen viel her! Ich finde es schön, dass es neben den Farben eher dezent ist und man wirklich das Augenmerk nur auf Margery und Enid gelegt hat.

Ein tolles Buch!!

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Veröffentlicht am 26.10.2020

Hat Luft nach oben

Die Stimme
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In "Die Stimme" geht es um Jo, die vom Smart System Electra auf einmal perfide Nachrichten erhält. Electra scheint zum Leben erwacht zu sein und versucht Jos Leben zu zerstören. Oder bildet sich Jo nur ...

In "Die Stimme" geht es um Jo, die vom Smart System Electra auf einmal perfide Nachrichten erhält. Electra scheint zum Leben erwacht zu sein und versucht Jos Leben zu zerstören. Oder bildet sich Jo nur alles ein, so wie ihr Vater damals?

Ich kenne bisher alle Bücher von S.K. Tremayne und musste natürlich auch die Stimme lesen.

Der Schreibstil gefällt mir wie immer sehr gut. Der Autor hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil.

Gerade auch der Anfang war sehr mitreißend und unheimlich, wenn man sich vorstellt so etwas würde einem selbst passieren.

Leider ist es dann aber etwas sehr unwahrscheinlich geworden. Es ist immer mehr und mehr passiert. Manches hat mir gut gefallen und auch mich daran zweifeln lassen ob alles wirklich real ist, manches war aber zu unglaubwürdig dargestellt.

Die Auflösung hat mir ehrlich gesagt auch nicht so gut gefallen. Zwar war es gut, dass man selbst nicht so wirklich drauf kommen konnte, aber gerade das macht es wieder etwas unglaubwürdig.

Insgesamt war es nicht schlecht, es hätte aber weitaus spannender sein können.

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Veröffentlicht am 22.09.2020

Ging so

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
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Bluthölle ist schon Band 11 der Hunter & Garcia Reihe. Während die ersten Bücher immer glatte 5 Sterne hatten ging es irgendwann für mich bergab bis Herr Carter mit "Jagd auf die Bestie" wieder Fahrt aufgenommen ...

Bluthölle ist schon Band 11 der Hunter & Garcia Reihe. Während die ersten Bücher immer glatte 5 Sterne hatten ging es irgendwann für mich bergab bis Herr Carter mit "Jagd auf die Bestie" wieder Fahrt aufgenommen hat. Darum war ich auch wirklich gespannt auf Bluthölle.

Leider ist es aber wieder genau wie früher. Robert Hunter ist wie immer der schlauste Mensch der Welt. Meist passt es auch, aber manche Gedankengänge von ihm sind einfach in keinster Weise nachvollziehbar. Leider wird Garcia auch mal wieder sehr dümmlich dargestellt. Früher waren beide noch recht ebenbürtig, aber in den letzten Büchern zeichnet sich dies sehr ab. Dabei hat Garcia so viel mehr zu bieten!

Auch der Fall an sich war dieses Mal für mich etwas langweilig. Die Idee war gut und hätte durchaus spannend sein können. Für mich plätscherte es aber leider etwas vor sich hin. Es erinnerte auch eher an einen Actionfilm als an einen Thriller.

Der Schreibstil ist wie immer flüssig und durch die kurzen Kapitel kommt man trotz der Längen gut durchs Buch.

Ich hoffe, dass Band 12 wieder an alte Werke anknüpfen kann. Bluthölle konnte mich aber leider nicht begeistern.

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