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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2019

Macht nachdenklich

Die Unsterblichen
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Im Sommer 1969 leben die Geschwister Gold im New Yorker Eastside. Eines Tages zieht eine Hellseherin in die Nachbarschaft, die angeblich jedem Menschen sein Todesdatum voraussagen kann. Die Geschwister ...

Im Sommer 1969 leben die Geschwister Gold im New Yorker Eastside. Eines Tages zieht eine Hellseherin in die Nachbarschaft, die angeblich jedem Menschen sein Todesdatum voraussagen kann. Die Geschwister Gold, Simon, Klara, Daniel und Varya, nehmen ihr Taschengeld und suchen sie auf. Eine Entscheidung, die ihr Leben verändern wird. 

Dies Buch wirkt noch lange nach. Denn zumindest mir ging es so, daß ich mich gefragt habe, ob ich dieses Datum wissen wollte oder nicht. Ich denke - nein. Wie das Buch zeigt, verändert dich das Leben durch dieses Wissen nicht unbedingt positiv. Das Buch zeigt eindringlich, wie sehr man sich verändern kann. Es ist sehr intensiv und durch die einzelnen Erzählstränge der Geschwister und dem eindringlichen Schreibstil bekommt die Handlung noch mehr Gewichtung. 

Veröffentlicht am 17.01.2019

Spannung

Mörderische Renovierung
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A. und Niamph ziehen in das Haus, das A. nach dem Tod des letzten Sohnes der Wells geerbt hat. Dieser letzte Sohn sprang, freiwillig oder unfreiwillig?, aus einem geschlossenen Fenster. A. und Niamph durchforsten ...

A. und Niamph ziehen in das Haus, das A. nach dem Tod des letzten Sohnes der Wells geerbt hat. Dieser letzte Sohn sprang, freiwillig oder unfreiwillig?, aus einem geschlossenen Fenster. A. und Niamph durchforsten das Haus, in dem es spuken soll. Und tatsächlich hat S. plötzlich schlechte Träume. 

Dieses Buch ist interessant geschrieben. Die Handlung ist erzählt durch Tagebucheinträge, Briefe sowie Aufnahmen von Kameras und Tonaufnahmen. Besonders spannend sind die verschlüsselten Nachrichten, die eine ganz eigene Spannung erzeugen. Dies ist zwar gewöhnungsbedürftig, macht aber nach einer Eingewöhnungsphase richtig Spaß und ist mal etwas total anderes. Gespannt wartet man auf die Lösung des Falles, für die man bis zum Schluß warten muß.

Veröffentlicht am 16.01.2019

Sehr gelungen

Flucht in die Schären
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Mina wird von Ihrem Ehemann Andreis schwer mißhandelt, fast verliert sie ihr Leben dabei. Doch sie hat Angst davor, ihn anzuzeigen - er könnte sich böse rächen. Doch Andreis steht schon unter Beobachtung ...

Mina wird von Ihrem Ehemann Andreis schwer mißhandelt, fast verliert sie ihr Leben dabei. Doch sie hat Angst davor, ihn anzuzeigen - er könnte sich böse rächen. Doch Andreis steht schon unter Beobachtung von Staatsanwältin Nora Linde. Seine Aktivitäten im Drogenmillieu sind nicht mehr im Verborgenen. Mina flüchtet mit ihrem Sohn in ein Frauenhaus - und Andreis setzt alles daran sie zu finden. 

Auch dieser nun schon 9. Band der Serie besticht durch einen hohen Spannungsbogen, der das ganze Buch durchzieht. Die Autorin schafft es auch, die Charaktere, vor allem Mina, gekonnt darzustellen. Man erlebt ihre Gefühle und vor allem ihre Ängste hautnah und kann sich gut in sie versetzen. Das Thema ist hart - aber gut in einem Buch verpackt worden.

Veröffentlicht am 16.01.2019

Durchhalten!

Echo Killer
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Die Journalistin Harper wird an ihre Vergangenheit erinnert. Es geschieht ein Mord, der Ähnlichkeiten mit dem Mord vor 15 Jahren an ihrer Mutter aufweist. Harper war damals 12 Jahre alt und hat dies Geschehen ...

Die Journalistin Harper wird an ihre Vergangenheit erinnert. Es geschieht ein Mord, der Ähnlichkeiten mit dem Mord vor 15 Jahren an ihrer Mutter aufweist. Harper war damals 12 Jahre alt und hat dies Geschehen bis heute nicht verarbeitet. Nun beginnt sie eigenmächtig zu recherchieren und entdeckt, daß die Polizei keinerlei Zusammenhänge feststellen kann. Mit ihren Nachforschungen bringt Harper sich nun selbst in größte Gefahr. 

Mit diesem Buch braucht man als Leser erst einmal Geduld. Die ersten Seiten ziehen sich arg in die Länge. Man lernt Harper kennen, jedoch kommt dabei keinerlei Spannung auf. Doch dann ändert sich das schlagartig. Die Spannung steigt und man ist plötzlich sehr auf den Fortgang gespannt. Vom Stil her ist das Buch gut zu lesen - sobald die Anfangsschwierigkeiten gemeistert sind.

Veröffentlicht am 15.01.2019

Gelungener Auftakt

Doggerland. Fehltritt (Ein Doggerland-Krimi 1)
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Kommissarin Hornby wacht nach dem Austernfest auf der Nordseeinsel Doggerland betrunken neben ihrem Chef auf. Zur selben Zeit wird die Exfrau ihres Chefs in ihrem Haus erschlagen. Hornby muß ermitteln, ...

Kommissarin Hornby wacht nach dem Austernfest auf der Nordseeinsel Doggerland betrunken neben ihrem Chef auf. Zur selben Zeit wird die Exfrau ihres Chefs in ihrem Haus erschlagen. Hornby muß ermitteln, da ihr Chef dies nicht darf. 

Dieses Buch hat mir sehr gefallen. Der fiktive Ort Doggerland, gelegen in der Nordsee, ist eine Insel, die, genau wie Rungholt, vor tausenden von Jahren verschwand. Dies als Schauplatz zu nehmen hat mir sehr gut gefallen. Doggerland wird hier bestens beschrieben, so daß man eine genaue Vorstellung von der Umgebung bekommt. Auch die Charaktere gefallen gefallener mir gut. Sie sind in ihrem Wesen breit gestreut und vielseitig. Dieser Serienauftakt brilliert durch Spannung, die tatsächlich durchhält - man liest dieses flüssig und spannend geschriebene Buch sehr zügig und mit viel Freude.