Cover-Bild Kamikatze

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10,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 15.03.2018
  • ISBN: 9783740802653
Kerstin Fielstedde

Kamikatze

Ein Katz und Maus Krimi
Tierische Geheimdienste entlarven Verschwörungen, Drogengeschäfte und Bestechungsskandale auf höchster Ebene.

Katzenagentin Indy wird mitten in Berlin entführt: Sie weiß zu viel über geheime Regierungsgeschäfte. Ihr Bruder Ian stellt ein iCats-Elite-Team auf die Pfoten, das sich auf die Suche nach ihr macht. Gemeinsam mit einem arroganten Schoßhund, einer sprengstoffverliebten Ratte und einem halben Regenwurm heften sie sich an die Fersen des schwergewichtigen Unterweltbosses Maulwurf Sumo. Um Indy aus dessen Klauen und der tödlichen Gefahr in einer Tierversuchsanstalt zu retten, zählt jede Sekunde.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2018

Ein ungeheuerlich spannendes Abenteuer... mit Agenten der etwas anderen Art

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Inhalt
Katzenagentin Indy verschwindet spurlos. Das einzige, das ihrem Bruder Ian, einem überzeugten Stubenkater, bleibt, ist eine kurze Nachricht in Katzenkeilschrift. Ohne lange zu fackeln, begibt er ...

Inhalt
Katzenagentin Indy verschwindet spurlos. Das einzige, das ihrem Bruder Ian, einem überzeugten Stubenkater, bleibt, ist eine kurze Nachricht in Katzenkeilschrift. Ohne lange zu fackeln, begibt er sich auf die Suche nach seiner Schwester und stellt dabei ein ansehnliches Agententeam, aus Top Spionen aller Art, auf die Beine. Doch was sie entdecken ist ungeheuerlich...

Cover
So cool! Ich liebe dieses Cover einfach. Es ist schlicht und trotzdem hat es das gewisse Etwas. Die Katzensilhouette sind eine super Idee und passen zudem perfekt zum Inhalt des Buches.

Meine Meinung
Der Autorin ist mit diesem Buch ein wunderbares Werk geglückt. Es ist ein leichter Krimi, den man in einem Rutsch lesen kann und der einen von den alltäglichen Sorgen ablenkt und uns auch den KGB (Katzengeheimbund) einweiht. ;) Kerstin Fielstedde hat einen guten Schreibstil, der die Geschichte sehr realistisch erscheinen lässt und mit dessen Hilfe ich mir ein gutes Bild von den Schauplätzen machen könnte. Auch das Katzenkeilschrift-Alphabet im Anhang ist eine sehr gute Idee und hat mich fasziniert.

Fazit
Ein gelungenes Buch, nicht zu tiefgründig, aber auch nicht zu oberflächlich. Ein gutes Maß an Humor und natürlich wunderbare Charaktere. Besonders Schnucki und Dreipunkteins haben es mir angetan. c:

Ich freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung, auch wenn ich dafür noch etwas warten muss.

Veröffentlicht am 15.04.2018

Fantasy-James-Bond-Tier-Spionage-Agenten-Abenteuerroman

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Das Buch so komplett anders, als ich erwartet habe. Gut, im Klappentext steht „James Bond kann einpacken. Die iCats decken auf.“ Aber ich wäre doch nie auf die Idee gekommen, dass das wörtlich gemeint ...

Das Buch so komplett anders, als ich erwartet habe. Gut, im Klappentext steht „James Bond kann einpacken. Die iCats decken auf.“ Aber ich wäre doch nie auf die Idee gekommen, dass das wörtlich gemeint ist!

Indy, Top-Agentin beim KGB (KatzenGeheimBund), wird auf einer Mission mitten in Berlin von Ratten entführt. Ihr Bruder Ian, eigentlich ein ängstlicher Wohnungskater, will sie unbedingt retten, traut sich aber allein nicht und bittet den IT-Spezialisten Maxim, einen Norwegerkater, um Hilfe. Auch der BND (Bund neugieriger Dobermänner) sucht Indy und schickt den Luftaufklärer Kilo Foxtrott (einen Spatzen) und den Undercoveragenten Honeyball (einen Papillon-Hund) los. Die beiden Suchtrupps begegnen sich in Berlins Unterwelt und werden bald durch den Guerilla-Regenwurm 3.1 und die Sprengstoffexperten-Ratte Xplode ergänzt. Man verbündet sich unter dem Motto: „Für Indy. Für die Freundschaft. Für das Gute.“ (S. 52)

Ihr merkt schon, das Ganze ist ziemlich abgedreht. Zum einen werden den Tieren ihre spezifischen Eigenschaften gelassen, aber auf der anderen Seite stellen sie James Bond echt in der Schatten. Zusammen geht es gegen das Böse, den König der Unterwelt – Prof. Sumo – einen fetten Maulwurf. Dieser hat seine Pfoten anscheinend in jedem Bauprojekt der Republik, das gerade schief geht. Sei es der BER oder der Stuttgarter HBHF, Sumo hängt da irgendwie drin. Wie genau, das sollte Indy beweisen, aber mehr als eine kryptische Nachricht an Ian konnte sie den iCats nicht hinterlassen.

Ich habe ja schon einige Tierkrimis gelesen, bin mir aber ehrlich gesagt nicht sicher, ob das Buch wirklich unter der Bezeichnung Krimi laufen sollte. Ok, es geht darum, Indy zu finden und Sumos Machenschaften aufzudecken, aber eigentlich ist die Handlung eine Abwechslung verrückter Jagdszenen durch Berlins Katakomben und brutaler Kämpfe gegen verschiedene Bösewichte. Dabei kommen Waffen und Techniken zum Einsatz, die jeden menschlichen Geheimagenten blass aussehen lassen.
Versteht mich nicht falsch, die Handlung ist sehr kurzweilig und oft auch witzig, mit sehr anspruchsvollen Hintergründen wie Drogenmissbrauch und Tierversuchen, aber eben kein Tierkrimi im herkömmlichen Sinne. Ich würde es als Fantasy-James-Bond-Tier-Spionage-Agenten-Abenteuerroman bezeichnen .

Wer einen Katzenkrimi sucht, der eigentlich ein sehr originelles Actionspektakel ist, dem lege ich „KamiKatze“ sehr ans Herz. Das Buch wird nie langweilig und ist mal was ganz anderes.

Veröffentlicht am 22.03.2018

Ein erfrischend origineller Katzenkrimi

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Kerstin Fielstedde ist mit ihrem Katzenkrimi „Kamikatze“ ein überaus unterhaltsamer und origineller Krimi gelungen.

Die Handlung spielt um eine bunt zusammengewürfelte Truppe unterschiedlichster Tierarten, ...

Kerstin Fielstedde ist mit ihrem Katzenkrimi „Kamikatze“ ein überaus unterhaltsamer und origineller Krimi gelungen.

Die Handlung spielt um eine bunt zusammengewürfelte Truppe unterschiedlichster Tierarten, die sich auf eine spannende und turbulente Rettungsmission einer Artgenossin begibt.

Gleich zu Anfang des Buches befindet sich eine Karte von Berlin, auf der die Schauplätze eingezeichnet sind, die in der Handlung vorkommen. So hat man stets eine kleine Orientierungshilfe, auf die man jederzeit bei Bedarf zurückgreifen kann.

Sehr gut gefallen mir auch die Kurzportraits der tierischen Protagonisten, die den Einstieg in das Buch erleichterten, und interessante, nützliche und amüsante Hinweise auf die einzelnen Charaktere lieferten. Sowie die Tabelle mit der interkatzionalen Katzenkeilschrift, und der kurze Abriss der Organisationen, die im Buch eine Rolle spielen. Leider befanden sich diese erst am Schluss des Buches, zu Beginn wäre es hilfreicher, da viele Leser vor dem Lesen nicht in den hinteren Teil des Buches blicken.

Der Einstieg in das Buch fiel mir unglaublich leicht, da die Atmosphäre bildhaft und lebendig beschrieben, und gleich auf den ersten Seiten gekonnt Neugier geweckt, wurde.

Die teils schrägen, aber liebenswerten tierischen Protagonisten werden sehr gut dargestellt und erwecken gleich Sympathie, abgesehen von den Bösewichten, die natürlich auch nicht fehlen dürfen.

Die Autorin verfügt über einen lockeren, flüssigen und geschliffenen Schreibstil. Es gelingt ihr mühelos Spannung und Witz zu vereinen. Die meist sehr amüsanten Dialoge und Geschehnisse zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht, und beanspruchen die Lachmuskeln ordentlich. Trotzdem widmet sich das Buch auch ernsten Themen wie z. B. Tierversuchen, ohne jedoch den Leser zu sehr zu belasten, aber genug, um zum Nachdenken anzuregen.

Fazit: Dieser Katzenkrimi hat mir durchweg kurzweiliges, spannendes und heiteres Lesevergnügen bereitet. Ich bin schon neugierig, und freue mich unglaublich auf hoffentlich viele weitere Abenteuer der iCats.

Mir wurde freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies nimmt keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.