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Veröffentlicht am 17.12.2024

Geheimnis um Morgate House

Die vergessenen Kinder
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Von der Autorin habe ich bisher zwei Bücher gelesen und zwar "Das Geheimnis des Mädchens", welches von mir 5 Sterne und "Das Haus der Verlassenen", welches 4 Sterne bekommen hat.
Mit ihrem neuen Roman ...

Von der Autorin habe ich bisher zwei Bücher gelesen und zwar "Das Geheimnis des Mädchens", welches von mir 5 Sterne und "Das Haus der Verlassenen", welches 4 Sterne bekommen hat.
Mit ihrem neuen Roman hat sie mich nun nicht ganz so überzeugt, wie mit den bereits gelesenen Büchern. Für mich hatte es im Mittelteil einige Längen und Wiederholungen. Trotzdem war der Roman wieder spannend und interessant.

"Die vergessenen Kinder" wird auf drei Zeitebenen und aus vier Perspektiven erzählt. Lasst euch davon aber nicht abschrecken, denn wir begegnen diesen vier bzw. fünf Frauen während den ganzen 448 Seiten immer wieder. Vor allem Jo Hamilton, die sich 1975 frisch aus der Polizeischule auf dem Weg zu einer häuslichen Gewalttat begibt, die für sie weitreichende Folgen haben wird, begleiten wir bis zum Ende der Geschichte.
2015 steht sie kurz vor ihrer Pensionierung, als die Überreste einer Leiche gefunden werden, die der vor Jahrzehnten verschwunden Holly gehören könnten. Holly war eines der beiden Mädchen, die damals bei Jo's Polizeieinsatz ihre Familie durch einen Brand verloren hat. Noch immer fühlt sich Jo deswegen schuldig, die die beiden Kinder danach in das nahe Waisenhaus Morgate House bringen musste. Seit damals lässt sie diese Geschichte nicht mehr los und sie versucht in ihrer letzten Woche als Superintendent den Cold Case zu klären. Doch ihr Chef und ihr Nachfolger versuchen sie bereits aus ihrem Job zu drängen und lassen nichts unversucht....

Einige Zeit bevor Holly und Daisy nach Morgate House kamen, verschwand bereits die 15jährige Gemma spurlos. Einige Jahre später. Auch Daisy, die als Altenpflegerin arbeitet, möchte wissen, ob es sich bei der Toten um ihre Schwester Holly handelt. Noch immer gruselt es auch sie vor Morgate House, welches bald abgetragen werden soll, weil es zu nahe an den Saltdean Cliffs steht und ins Meer abzurutschen droht.

Die dritte Zeitebene spielt 1944. Jo's Mutter Olive möchte der Farm ihrer Eltern entfliehen und meldet sich als Motorradkurier nach Bletchley Park. Dort versuchten während des Zweiten Weltkrieges Hunderte von Männern und Frauen den geheimen Funkverkehr der Deutschen zu entschlüsseln. Ihre Aufgabe ist anstrengend und gefährlich.

Die zentrale Rolle spielt jedoch Jo und das düstere Waisenhaus Morgate House, während sich die einzelnen Erzählstränge im Laufe der Geschichte gekonnt darum herum verknüpfen.
Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse, die für dramatische und bewegende Momente sorgen.


Fazit:
"Die vergessenen Kinder" von Emily Gunnis ist eine Mischung aus einem packenden Familiendrama und einem spannenden Kriminalfall. Trotzdem empfand ich diesen Spannungsroman schwächer, als die beiden anderen, die ich bisher von der Autorin gelesen habe.

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Veröffentlicht am 15.12.2024

Thriller, der sich von der Masse abhebt

Die Ärztin - Gefährliche Nachtschicht
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Nachdem mir dieser Thriller schon in der Vorschau aufgefallen ist, habe ich mich sehr gefreut, dass ich via Lovelybooks Glück hatte und das Buch gewonnen habe.

Bereits der Einstieg in der Geschichte ist ...

Nachdem mir dieser Thriller schon in der Vorschau aufgefallen ist, habe ich mich sehr gefreut, dass ich via Lovelybooks Glück hatte und das Buch gewonnen habe.

Bereits der Einstieg in der Geschichte ist heftig und man ist mitten im Geschehen. Doktor Eva Mares ist Gynäkologin, kümmert sich aber nach einer Spezialausbildung auch um vergewaltigte Frauen und sichert Spuren. Da oftmals die Opfer keine Anzeige erstatten möchten, werden diese Spuren anonymisiert abgenommen und bis zu 10 Jahren aufbewahrt, um vor Gericht herangezogen werden zu können.
Als eine junge Frau eingeliefert wird, die schwer misshandelt wurde, erkennt die Ärztin einige Parallelen zu einem früheren Opfer. Handelt es sich um einen Serienvergewaltiger?
Die damals anonym genommene DNA könnte helfen, doch Eva steht unter ärztlicher Schweigepflicht. Zusätzlich scheint der Täter einiges über die Ärztin zu wissen, die immer mehr in seinen Fokus gerät. Doch nicht nur Eva, sondern ihre ganze Familie scheint plötzlich in Gefahr....

Meike Dannenberg gelingt es von der ersten Seite an Spannung aufzubauen, die bis zum Ende anhält. Dementsprechend schnell habe ich den Thriller auch gelesen, denn ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Man liest aus der Sicht von Dr. Eva Mares, der Kommissarin Frauke Herrschmann, einem Opfer und auch aus der Sicht des Täters. Dabei wird oftmals auch einige Monate zurückgeblendet.
Mit der Zeit wird die Beklemmung immer intensiver, denn Dr. Eva Mares wird gestalkt und bedroht. Bis die Polizei einige ihrer Hinweise ernst nimmt, scheint es fast zu spät. Als Leser tappt man - auch nachdem das Täterprofil sichtbar wird - im Dunkeln.

Der Schreibstil ist fesselnd und die Kapitel sind kurz gehalten. Dabei ist das Thema wahrlich kein einfaches. Auch die Verletzungen der Opfer werden ziemlich genau beschrieben und könnten triggern.
Geschickt hat die Autorin immer mehr Spannung aufgebaut und zahlreiche Wendungen eingebaut. Die Auflösung überrascht, ist aber logisch und überzeugt.

Fazit:
Ein spannender Thriller, der unter die Haut geht und sich von der breiten Masse etwas abhebt. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen und empfehle ihn sehr gerne an Leser weiter, die das Thema nicht triggert.

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Veröffentlicht am 13.12.2024

Der für mich bisher beste Band der Reihe

Dunkles Wasser
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Weiter geht es mit der Kate Linville Reihe von Charlotte Link, die meiner Meinung von Band zu Band immer spannender wird.
"Dunkles Wasser" könnte man auch alleinstehend lesen, aber ich würde trotzdem empfehlen ...

Weiter geht es mit der Kate Linville Reihe von Charlotte Link, die meiner Meinung von Band zu Band immer spannender wird.
"Dunkles Wasser" könnte man auch alleinstehend lesen, aber ich würde trotzdem empfehlen die Bücher der Reihe nach zu lesen, vor allem weil man Kates Entwicklung und ihren Charakter so besser versteht.

Iris Shaw ist eine junge Frau mit einer verstörenden Vergangenheit. Ihre gesamte Familie wurde während eines Campingurlaubes in Schottland bei einem Überfall auf brutalste Weise ermordet. Iris war damals 15 Jahre alt und hat als Einzige überlebt. Der Fall - die Kilbride Morde - wurde nie aufgelöst.
Mit einer neuen Identität ausgestattet, lebt sie mit einigen Ängsten und Phobien, abgeschieden in einem Haus am Waldrand. Plötzlich erhält sie Drohbriefe und wird gestalkt. Als sie mit einer Freundin in den Sommerurlaub nach Frankreich aufbricht, verschwindet diese auf mysteriöse Weise. Iris ist völlig außer sich, als sie auf Ex-Inspektor Caleb Hale trifft, der sich ihrer annimmt. Caleb bittet Kate um Hilfe, die gerade in einem schwierigen Fall steckt, einem Kindermord. Sie wird jedoch, nach einer Beschwerde vom frauenfeindlichen Vater des toten Mädchens, vom Fall abgezogen und beginnt den Cold Case von damals neu aufzurollen...

Obwohl der Thriller im Hochsommer spielt, ist die Atmosphäre durchgehend dunkel und düster. Das beginnt mit dem Prolog, der den brutalen Mord an Iris Familie und an einem weiteren campierenden Pärchen beschreibt und endet an der windgepeitschten und regnerischen Küste vor Schottland.
Kate und Calebs freundschaftliche Beziehung steht ebenfalls unter großer Anspannung und wird noch schlechter, als sich Caleb in Iris verliebt.

Link erzählt auf verschiedenen Handlungsstränge. Neben der Handlung in der Gegenwart, gibt es Rückblenden ins Jahr 2008 mit weiteren Details zur grausamen Tatnacht und man bekommt ebenfalls einen Einblick in die Gedanken des Täters.

Der Schreibstil ist wie immer detailreich und man spürt die Emotionen der Charaktere sehr deutlich. Kate muss in diesem Band mit vielen persönlichen Schicksalsschlägen zurechtkommen, was die Stimmung ebenfalls drückt.
Charlotte Link hat einige sehr überraschende Wendungen eingebaut, die die Spannung vor allem im letzten Drittel enorm ansteigen lässt. Wegen Kates Scharfsinn und ihrem Durchhaltevermögen wird der Cold Case aufgeklärt. Ein besonderes Ereignis hat mich zutiefst erschüttert und das Ende lässt einem fassungslos zurück.
Für mich der bisher beste Fall der Reihe!

Fazit:
Ein komplexer und spannender neuer Fall für Kate Linville, der den Leser fassungslos zurücklässt. Charlotte Link steigert sich von Band zu Band und hat mit "Dunkles Wasser" einen sehr komplexen und wendungsreichen Krimi/Thriller geschrieben, der Fans der Reihe verstören wird.

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Veröffentlicht am 11.12.2024

Knochenfund

Mord im Böhmischen Prater
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Im neunten Band der Reihe um die ehemalige Lateinlehrerin Ernestine Kirsch und ihrem Lebensgefährten, dem ehemaligen Apotheker Anton Böck, sind wir im Böhmischen Prater, welcher im 19. Jahrhundert am Laaer ...

Im neunten Band der Reihe um die ehemalige Lateinlehrerin Ernestine Kirsch und ihrem Lebensgefährten, dem ehemaligen Apotheker Anton Böck, sind wir im Böhmischen Prater, welcher im 19. Jahrhundert am Laaer Wald gegründet wurde.
Ein gewiefter Gastwirt eröffnete dort eine Gaststätte, welche die Arbeiter des nahen Ziegelwerkes gerne in Anspruch nahmen. 1882 holte er die Erlaubnis ein, neben dem Gasthaus eine Schaukel und ein Ringelspiel aufzustellen. Auch Anton und Ernestine verbringen mit Hündin Minna dort öfters ihre Sonntag Nachmittage. Als Minna eines Tages unter dem Musikpavillon einen menschlichen Knochen ausgräbt, ist Ernestines Neugier geweckt. Bald geht das Gerücht um, dass es sich um die Überreste der hübschen Mizzy handeln könnte, die vor Jahren spurlos verschwunden ist. Die bei den Männern äußerst umschwärmte junge Frau war ansonsten nicht sehr beliebt und alle dachten, sie wäre mit einem reichen Mann auf und davon. Dabei liegen ihre Knochen unter dem Musikpavillon...

Beate Maly schafft es wieder hervorragend, die damalige Zeit lebendig werden zu lassen. Ich war selbst noch nie im Böhmischen Prater, der nach dem Zweiten Weltkrieg an Bedeutung verloren hat und dem Prater Wien Platz machen musste, der heute weithin bekannt ist.
Die Ziegelfabrik am Laaer Berg spielt ebenfalls eine große Rolle, die damals einer der größten Arbeitgeber im Umkreis war. Die Arbeiter und Arbeiterinnen, die größtenteils aus Böhmen und Mähren kamen, arbeiteten unter sehr schlechten Bedingungen.

Die Charaktere sind wieder sehr lebendig dargestellt und ich hatte manche skurrile Nebenfiguren exakt vor Augen. Natürlich sind aber Ernestine und Anton die Hauptfiguren. Ohne dem sympathischen Ermittlerpärchen, die immer wieder in "mörderische Situationen" gelangen, wäre diese Cosy Crime Reihe nicht das, was sie ist.
Natürlich darf auch diesmal Antons Liebe für Mehlspeisen nicht fehlen, genauso wie Erichs erfolglose Versuche, die beiden Senioren vom Ermitteln abzuhalten.

Beate Maly hat wie immer großartig recherchiert und lässt uns das Wien in den Zwanziger Jahren lebendig werden. Die bunte Mischung der Bewohner der ehemaligen Donaumonarchie und die beginnende Industrialisierung spielen ebenfalls wieder eine größere Rolle.
Wieder erwähnenswert ist das tolle Cover, das der Emons Verlag für diese Reihe herstellt - ein Hingucker sondergleichen!

Fazit:
Wieder ein atmosphärischer und unterhaltsamer Wiener Cosy-Crime mit den liebenswerten Hobby-Ermittlerpärchen Ernestine Kirsch und Anton Böck, die diesmal im Böhmischen Prater auf Mörderfang gehen. Gelungen!

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Hochemotionale Geschichte - lesenswert!

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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Rebecca Yarros ist bei Fantasylesern durch "Fourth Wing" und "Iron Flame" ja keine Unbekannte. Da ich dieses Genre nicht lese, war ich gespannt auf ihren Roman "Alles, was ich geben kann", der ebenfalls ...

Rebecca Yarros ist bei Fantasylesern durch "Fourth Wing" und "Iron Flame" ja keine Unbekannte. Da ich dieses Genre nicht lese, war ich gespannt auf ihren Roman "Alles, was ich geben kann", der ebenfalls sehr gelobt wird. Und was soll ich sagen? Ich weine eigentlich fast nie bei Büchern, die ich lese, aber hier hatte ich doch ein paar Mal wirklich Tränchen in den Augen. Boah, was für eine emotionale Geschichte!

Schon bei den ersten Seiten hatte ich das Gefühl hier etwas Besonderes in Händen zu halten. Ella ist mit ihren 25 Jahren Alleinerzieherin der sechsjährigen Zwillinge Maisie und Colt. Durch den frühen Tod ihrer Eltern und Großmutter, hat sie außer ihren Kindern nur noch ihren Bruder Ryan. Dieser ist wie ihr Vater Soldat in einer Spezialeinheit und laufend in geheimer Mission unterwegs.
Inmitten Colorados Bergen leitet sie mit Freunden ihrer Großmutter ein Ferienressort und Hotel, welches sie vererbt bekommen hat. Ella lebt für ihre Kinder und das Ressort. Mit ihrem Bruder Ryan hält sie Kontakt durch Briefe. Eines Tages schlägt er ihr vor, seinem besten Freund "Chaos" ebenfalls zu schreiben, der keine Familie hat. Ella willigt ein und es entwickelt sich eine wunderbare Brieffreundschaft, bei der beide ihre Ängste und Träume teilen. Bald fühlen sie eine tiefe Verbundenheit zueinander und wollen sich kennenlernen. Doch dann bekommt Ella die Nachricht von Ryans Tod und auch von "Chaos" hört sie nie wieder. Einige Monate später steht der Soldat Beckett und sein Hund Havoc vor Ellas Tür. Er soll auf Wunsch von Ryan sich um dessen Schwester kümmern und ihr beistehen...

Rebecca Yarros hat in ihrem Roman mehrere sensible Themen aufgegriffen, die manche Leser sicher triggern. Es geht um Trauer, Verlust, eine schwere Krankheit, Tod, Folter...manches wird nur kurz erwähnt, manches begleitet uns eine längere Zeit durch die Geschichte.

Die Autorin hat diese Geschichte feinfühlig und emotional geschrieben. Sie wird abwechselnd aus der Sicht von Ella und Beckett erzählt. Einmal angefangen, konnte ich den Roman nicht mehr aus der Hand legen und habe mich, obwohl ich Parallel-Leserin bin, nur noch "Alles, was ich geben kann" gewidmet.
Trotz der vielen Dramen wirkt der Roman nicht kitschig, sondern bleibt trotz der vielen Schicksalsschläge authentisch. Was man der Geschichte negativ ankreiden kann ist, dass es gefühlt zu viele für eine einzige Person waren. Das schuldet auch den halben Punkt Abzug bei meiner Bewertung. Es gibt sicher Menschen, bei denen man denkt, es kann einfach nicht noch schlimmer werden und trotzdem schlägt das Schicksal wieder zu. Für eine erst 25jährige Frau war mir das allerdings too much. Trotzdem leidet man mit Ella und den Kindern einfach mit. Sie ist eine wunderbare und starke Frau, die ihr Schicksal immer wieder zu meistern scheint. Was ihr und auch Beckett fehlt ist Vertrauen.
Beckett ist zu gut für diese Welt und er ist die Art von Mensch, den man gerne an seiner Seite haben möchte, wenn es einem schlecht geht. Doch auch er hat seine Geheimnisse...
Die Briefe, die Ella und Chaos austauschen, bilden den roten Faden rund um den Rest der Handlung. Sie stehen jeweils am Kapitelanfang.

Das Ende des Romans hat mich emotional sehr berührt, auch wenn ich denke, dass die Autorin damit noch einen Ticken zu viel an Schmerz und Drama hinzugefügt hat. Auf jeden Fall hat sie es aber geschafft, mich nach Jahren bei einem Buch zu Tränen zu rühren.


Fazit:
Eine sehr berührende und hochemotionale Geschichte mit Tiefgang. Den halben Punkt Abzug gibt es für fast zu viel Schicksalsschläge für eine junge Frau. Haltet die Taschentücher bereit!

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