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Veröffentlicht am 07.11.2024

Date mit dem Feind

Lessons in Faking
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„Lessons in Faking“ von Selina Mae ist der unterhaltsame Auftakt ihrer Hall Beck University Reihe.
Seit dem Tod ihrer Eltern ist Athalia Pressleys einzige Familie ihr Zwillingsbruder Henry. Leider hat ...

„Lessons in Faking“ von Selina Mae ist der unterhaltsame Auftakt ihrer Hall Beck University Reihe.
Seit dem Tod ihrer Eltern ist Athalia Pressleys einzige Familie ihr Zwillingsbruder Henry. Leider hat sich Henry nach deren Tod stark verändert und hat nur noch Kontakt zu Athalia, wenn er meint, irgendetwas in ihrem Leben reparieren oder optimieren zu müssen. Athalia würde alles dafür tun, um endlich wieder mehr Aufmerksamkeit von Henry zu bekommen, und sei es negative. Als sie droht in ihrem Statistikkurs durchzufallen und Nachhilfestunden bei einem Tutor verordnet bekommt, hätte sie nie damit gerechnet, dass dies ausgerechnet Henrys Teamkollege und absoluter Erzfeind Dylan McCarthy Williams ist. Henry tobt und Athalia setzt noch einen drauf, indem sie Dylan überredet, ihren Fake Freund zu spielen. Der Plan scheint aufzugehen, aber wie zu erwarten, verschwimmen die Grenzen zwischen fake und real ziemlich schnell.

Dies ist mein erstes Buch der Autorin, aber garantiert nicht mein letztes. Ich liebe ihren lockeren und leichten Schreibstil, sowie ihren Humor, der genau meinen Geschmack trifft. Die kleinen gedanklichen Listen von Athalia sind mein klares Highlight.
Die gesamte Handlung wird aus der Perspektive von Athalia erzählt, was mich manchmal rätseln ließ, welche Gedanken und Gefühle Dylan angetrieben haben. Trotzdem reicht ihre Sichtweise hier aus und die süße College Sports Romance bleibt bis zum Schluss mitreißend und unterhaltsam.
Athalia und ihr Bruder haben beide völlig unterschiedliche Methoden, um mit ihrem Verlust umzugehen. Während Henry sein komplettes Leben plant und kontrolliert, genießt Athalia einfach nur den Moment, denn ohne Vorwarnung könnte sowieso alles vorbei sein. Trotzdem vermisst sie ihren Bruder, den sie nur noch in der Distanz erlebt.
Die verrückte Idee mit dem Fake-Dating passt exakt zur chaotischen und lebenslustigen Athalia und es ist erstaunlich, dass sich Dylan so schnell darauf einlässt. Die beiden sympathischen Hauptfiguren liefern sich amüsante Schlagabtausche und man spürt die funkensprühende Chemie.
Ich hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß beim Lesen und freue mich schon auf die Fortsetzung!

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.11.2024

Bad Boy Boss

My secret Desire
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„My Secret Desire“ von Marina Maass ist eine unterhaltsame und spannende Boss Romance, in der der grumpy Boss eine zweite Chance erhält.
Romy braucht dringend einen neuen Job und ahnt nichts Böses, als ...

„My Secret Desire“ von Marina Maass ist eine unterhaltsame und spannende Boss Romance, in der der grumpy Boss eine zweite Chance erhält.
Romy braucht dringend einen neuen Job und ahnt nichts Böses, als ihr ihr Bruder ein Vorstellungsgespräch bei AB International vermittelt. Doch als Romy ihren potenziellen Chef erkennt, würde wohl eher die Hölle zufrieren, als dass sie den Job als seine persönliche Assistentin annimmt. Asher war vor zehn Jahren Romys erste große Liebe und der beste Freund ihres älteren Bruders. Dann verließ er sie ohne Erklärung und brach ihr Herz. Inzwischen scheint auch nichts mehr an den liebenswerten Jungen von damals zu erinnern, denn der eiskalte CEO ist nicht für seine Freundlichkeit bekannt. Trotzdem schafft er es irgendwie, Romy zu überreden, nicht nur dem Job, sondern auch ihm eine zweite Chance zu geben. Nur könnte das Timing nicht schlechter sein.

Der Schreibstil von Marina Maass liest sich leicht und locker und er Einstieg fiel mir überhaupt nicht schwer. Von Anfang an spürt man die explosive und funkensprühende Chemie zwischen den beiden Hauptcharakteren, die abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven erzählen.
Romy ist tough, schlagfertig und lässt sich nicht auf der Nase herumtanzen. Diese Eigenschaften braucht sie im Umgang mit ihrem grumpy Boss auf jeden Fall, der das mehr zu schätzen weiß, als er unter Folter zugeben würde. Sie ist auch keineswegs schwach, dass sie sich erneut auf ihn einlässt, sondern sie trifft ihre eigenen starken Entscheidungen.
Ashers Gründe für sein Verhalten damals und heute erfahren wir relativ schnell und so kann man einige seiner Handlungen besser nachvollziehen. Es ist witzig, dass er gegen Romys Anziehung eigentlich null Chancen hat und es knistert gewaltig. Gleichzeitig lässt er wieder zu, dass sein altes Ich zum Vorschein kommt, was sehr berührend und süß war.
Die Story enthält einige Spannungselemente und überraschende Twists, die für eine mitreißende Dynamik sorgen. Mich konnten alle Charaktere überzeugen, denn auch die Nebenfiguren sind klare Highlights. Wenn es also eine Fortsetzung mit Preston, Ty oder Rob gibt, bin ich auf jeden Fall dabei.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Der Manny

Hollywood Hearts – Mr. Nanny
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„Hollywood Hearts – Mr. Nanny“ von Piper Rayne ist der Auftakt ihrer Hollywood Hearts Reihe, die natürlich in der amerikanischen Filmmetropole spielt.
Vance ist damals aus seiner kleinen Heimatstadt aufgebrochen, ...

„Hollywood Hearts – Mr. Nanny“ von Piper Rayne ist der Auftakt ihrer Hollywood Hearts Reihe, die natürlich in der amerikanischen Filmmetropole spielt.
Vance ist damals aus seiner kleinen Heimatstadt aufgebrochen, um als Drehbuchautor in L.A. durchzustarten. Mit seinem ursprünglichen Plan hatte er zwar keinen Erfolg, aber dafür wurde er ein preisgekrönter Producer. Zumindest bis er gefeuert wurde und nun zu seinen Wurzeln zurückkehren will. Sein Drehbuch hat wirklich Potenzial, aber leider will die Investorin seinen Film nur finanzieren, wenn die weibliche Hauptrolle an eine bestimmte Schauspielerin geht. Vance hat aber vor einiger Zeit ausgerechnet dieser Schauspielerin eine wichtige Rolle weggenommen und damit ihre Karriere deutlich ausgebremst. Zum Glück kennt sie ihn nicht persönlich, also kann er diesen Fakt verheimlichen. Doch das soll nicht sein einziges Problem bleiben, denn Layla hat für ihre Mitwirkung am Film eine sehr spezielle Bedingung.

Ich liebe die Bücher von Piper Rayne und ihren mitreißenden und humorvollen Schreibstil. Für die Fans der Autorinnen dürfte Vance kein Unbekannter sein, denn er spielte schon im letzten Teil der Single Dad’s Club Reihe eine wichtige Rolle. Diesmal geht es nur um ihn und seine bisher tief versteckten und ungeahnten Talente.
Ich mochte Vance schon als großen Bruder von Charlie und ich mag ihn auch in seinem glitzernden Hollywood-Umfeld. Die Entscheidungen, die er in seinem Leben traf, waren nicht immer richtig, aber gerade das macht ihn menschlich.
Layla ist eine alleinerziehende Mutter mit zwei kleinen Kindern, die sich zwischen Job und Mama-Rolle aufreibt. Ihr vierjähriger Sohn ist der Albtraum jeder Nanny, also muss dringend eine Alternative her. Dass sich dafür der heiße Drehbuchautor mit dem Sixpack zur Verfügung stellt, macht ihre Tage deutlich besser.
Die süße Lovestory ist sehr unterhaltsam und vor allem bei der Windelszene habe ich Tränen gelacht. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass im Hinblick auf den zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung der englischen Originalausgabe erst aufkommenden Hollywoodskandal manche Dialoge oder Szenen einen sicher nicht beabsichtigten Beigeschmack haben, den man heute wohl vermeiden würde.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung und ich freue mich auf den nächsten Teil!

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Vienna & Adrian

Found on Ice
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„Found on Ice“ von Allie Well ist eine unterhaltsame Sports Romance, in der eine holprige Fake Beziehung plötzlich echt wird.
Vienna steckt mitten im Studium zur Physiotherapeutin und arbeitet nebenbei ...

„Found on Ice“ von Allie Well ist eine unterhaltsame Sports Romance, in der eine holprige Fake Beziehung plötzlich echt wird.
Vienna steckt mitten im Studium zur Physiotherapeutin und arbeitet nebenbei in einer Praxis. Dort hat sie bereits die unausstehlichen und unfreundlichen Seiten des Star-Eishockeyspielers Adrian Keating kennengelernt, aber trotzdem hilft sie ihm mit einem spontanen Kuss aus einer misslichen Situation. Leider sind seitdem alle überzeugt, dass sie die neue Frau an seiner Seite ist und Adrian, der kurz vor neuen Vertragsverhandlungen steht, darf sich keinen weiteren Skandal leisten. Also willigt Vienna widerwillig ein, auch weiterhin seine Fake-Freundin zu spielen, obwohl sie weder Eishockey noch Adrian sonderlich mag. Doch im Laufe der Zeit taut Adrian auf und Vienna merkt, dass sich ihre Beziehung plötzlich echter als gedacht anfühlt.

Allie Well hat einen leichten und flüssigen Schreibstil, der einen schnell in die Handlung abtauchen lässt. Die komplette Story wird als Viennas Perspektive erzählt und ich gebe zu, dass ich mir manchmal auch Adrians Sichtweise gewünscht hätte. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber mir hat das Wiedersehen mit den bekannten Charakteren gut gefallen.
Vienna eckt mit ihrer direkten Art oft an, denn sie hat in ihrem vollgepackten Alltag keine Zeit für vorgetäuschte Höflichkeit. Vienna ist viel zu sehr damit beschäftigt, ihren Job, ihr Studium und ihre hilfsbedürftige Familie unter einen Hut zu bringen. Deshalb verfällt sie auch bei Profisportler Adrian nicht in den Fanmodus, sondern sagt ihm ihre Meinung ins Gesicht.
Adrian ist nicht ganz so furchtbar, wie es auf den ersten Blick erscheint. Es wird schnell deutlich, warum er alle auf Abstand hält und alles mit sich ausmacht. Deshalb ist es schön, wie er sich langsam öffnet und seine weiche und liebenswerte Seite zeigt.
Anfangs trifft hier Grump auf Grump und der Sunshine ist eher Viennas Nichte. Die Schlagabtausche sind aber ziemlich unterhaltsam und die Sports Romance liest sich gut. An den ersten Teil kommt auch dieses Buch nicht ganz heran, denn dafür ist der Funke nicht komplett übergesprungen. Trotzdem hat man abwechslungsreiche Lesestunden.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 31.10.2024

Unverbindlich oder für immer

Say It With A Love Song
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„Say It With A Love Song“ von Katharina Katz ist eine emotionale Gefühlachterbahn, in der gezeigt wird, dass man sich auch für die Liebe niemals selbst aufgeben sollte.
Die eher zurückhaltende und unsichere ...

„Say It With A Love Song“ von Katharina Katz ist eine emotionale Gefühlachterbahn, in der gezeigt wird, dass man sich auch für die Liebe niemals selbst aufgeben sollte.
Die eher zurückhaltende und unsichere Emilie wagt nach ihrer Ausbildung den Sprung ins kalte Wasser und zieht für ein begehrtes Praktikumsjahr nach Brighton. Dort wird sie in einer Chocolaterie arbeiten, aber der Start ist alles andere als einfach. Völlig auf sich allein gestellt, muss sich Emilie nun öfter aus ihrer Komfortzone wagen und dabei lernt sie den Schlagzeuger und Frauenhelden Jake kennen. Für den bindungsscheuen Jake vergisst Emilie alle ihre Prinzipien und tut so, als wäre eine unverbindliche Affäre völlig in Ordnung für sie. Innerlich zerbricht sie jedoch jeden Tag ein Stückchen mehr an der Situation, während Jake bei jeder Annäherung die Flucht ergreift. Erst als er Emilie komplett zu verlieren droht, wird ihm bewusst, was er wirklich will.

Ich mag den leichten und lockeren Schreibstil von Katharina Katz, der auch in ernsten Momenten funktioniert. Ich habe zwar schon Romances gelesen, in denen das Thema People Pleasing aufgegriffen wurde, aber noch nicht in dieser direkten Form. Ich finde es gut, wie die Hauptfigur mit ihrem Verhalten konfrontiert wird und sie damit die Möglichkeit erhält, ihre Entscheidungen zu reflektieren.
Grundsätzlich ist bewundernswert, dass Emilie den Schritt ins Unbekannte wagt, um in einem fremden Land durchzustarten. Der holprige Start ist erfreulich realistisch, denn das Buch ist nicht unbedingt eine humorvolle RomCom. Manchmal hätte ich Emilie gern vor sich selbst beschützt, vor allem, wenn sie mal wieder völlig blind und naiv von einem Happy End mit Jake träumt und sich dafür selbst verleugnet.
Jake hat durchaus seine guten Seiten, aber leider muss er erst alle verletzen und fast alles verlieren, bevor ihm klar wird, was er eigentlich will. Ich fand eigentlich gut, dass er so offen und direkt kommuniziert. Er macht Emilie nichts vor, denn er ist sehr klar in seinen Aussagen. Ihre Gefühle kann man ihm nicht zum Vorwurf machen, obwohl ich ihn trotzdem oft unnötig ar***ig fand.
Die Entwicklung von Emilie hat mir gut gefallen, obwohl ich die Wendung am Ende nicht ganz so glaubwürdig empfand. Das Thema Mental Health ist äußerst wichtig und ich denke, dass Emilies Beispiel vielleicht gar nicht so selten ist. Deshalb finde ich die Auseinandersetzung damit sehr gut.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung und sehr gute 4,5 Sterne!

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