Profilbild von topper2015

topper2015

Lesejury Star
offline

topper2015 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit topper2015 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2018

Am Ende kommt alles anders als man denkt

Ins Dunkel
0

Eines der Dinge die mir am Besten gefallen hat war die Unvorhersehbarkeit. Bei einigen Büchern weiß man schon von Anfang an wie es ausgehen wird, doch nicht bei „Ins Dunkel“. Jane Harper hat es geschafft ...

Eines der Dinge die mir am Besten gefallen hat war die Unvorhersehbarkeit. Bei einigen Büchern weiß man schon von Anfang an wie es ausgehen wird, doch nicht bei „Ins Dunkel“. Jane Harper hat es geschafft den Leser wortwörtlich im Dunkeln tappen zu lassen. Bis zum Schluss habe ich wilde Theorien und Vermutungen aufgestellt, doch am Ende ist doch alles anders gekommen als ich es erwartet hatte. Spannungsfaktor: top!

Außerdem haben mir die alternierenden Perspektiven der Kapitel gefallen. So konnte man einen guten Einblick in bereits Vergangenes und in gegenwärtige Handlungen erhalten und die Geschichte wurde etwas abwechslungsreicher.

Dass als eines der Settings die Natur bzw. die Wildnis gewählt wurde ist eher ungewöhnlich, aber es ist mal schön eine Abwechslung zu haben. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, also die Figuren sowie die Umgebung.

Ich freue mich sehr dieses Buch gelesen zu haben und kann es wärmstens weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 15.07.2018

Leichter Lesegenuss ohne Tiefgang

Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1)
0

Bis „Dream Maker – Sehnsucht“ habe ich noch kein Buch von Audrey Carlan gelesen, jedoch habe ich schon viel Gutes gehört. Und all die Lobeshymnen haben mich nicht enttäuscht. Viele Aspekte des Romans haben ...

Bis „Dream Maker – Sehnsucht“ habe ich noch kein Buch von Audrey Carlan gelesen, jedoch habe ich schon viel Gutes gehört. Und all die Lobeshymnen haben mich nicht enttäuscht. Viele Aspekte des Romans haben mir sehr zugesagt.

Einer der Aspekte, die mir besonders gut gefallen haben ist das Cover. Es sieht einseits sehr sinnlich und frisch aus, auf der anderen Seite aber auch geheimnisvoll. Die Farbwahl gefällt mir sehr gut und hat mich direkt angesprochen.

Ein weiterer Pluspunkt war die männliche Erzählperspektive. In der Regel sind die meisten Bücher die ich lese aus der Perspektive einer Frau, deswegen fand ich es spannend mal in die Welt eines männlichen Protagonisten einzutauchen.

Des Weiteren, schaffte es die Autorin die verschiedensten Emotionen bei mir hervorzurufen. Die Geschichte ist gleichzeitig unterhaltsam, spannend, lustig, sexy, sinnlich und interessant. Dadurch wurde sie nicht einseitig und schließlich langweilig, sondern das Buch konnte mich von Anfang bis Ende unterhalten. Dass die Autorin für das Ende des Buches einen Cliffhanger gewählt hat, kann man einerseits positiv oder andererseits negativ sehen. Negativ im Sinne einer unabgeschlossenen Geschichte, da man so mehr oder weniger dazu gezwungen wird sich auch das nächste Buch zu kaufen um zu erfahren, wie es weitergeht. Positiv kann das Ganze gesehen werden, wenn man ein Fan von Buchreihen ist und weiß, die Geschichte seiner Lieblingsfiguren in einem weiteren Teil verfolgen zu können.

Veröffentlicht am 30.06.2018

Rundum gelungen!

Der Alphabetmörder (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 1)
0

Der Titel, die Covergestaltung sowie der Inhalt haben mich von Anfang an gepackt, mitgerissen und nicht wieder losgelassen! Ich bin begeistert! Der Titel könnte nicht passender auf den Inhalt (oder andersherum?!) ...

Der Titel, die Covergestaltung sowie der Inhalt haben mich von Anfang an gepackt, mitgerissen und nicht wieder losgelassen! Ich bin begeistert! Der Titel könnte nicht passender auf den Inhalt (oder andersherum?!) abgestimmt sein.

Die Figuren empfinde ich als sehr authentisch gestaltet und nicht als künstlich konstruierte Schachfiguren. Ganz besonders bekommt man als Leser den Teamgeist der beiden Fallanalytiker zu spüren. Außerdem finde ich es interessant, dass es sich bei den Protagonisten mal nicht um Detectives oder „klassischen“ Polizisten handelt. Dadurch hat sich für mich eine andere Sichtweise auf die Straftat ergeben.

An einigen Stellen hatte ich kurzzeitig das Gefühl, der Thriller sei zu vorhersehbar und eindeutig, doch dann überraschte mich Lars Schütz und belehrte mich eines Besseren, indem all meine bisherig aufgestellten Theorien und Vermutungen wie ein Kartenhaus in sich zusammenfielen. Und genau DAS ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Dinge, die einen guten Thriller ausmachen. (Ich werde hier keine konkreten Beispiele nennen, da ich nichts vorwegnehmen will!)

Alles in allem erachte ich den Debütthriller als großartig und überaus gelungen! Ich würde gerne noch mehr von Lars Schütz lesen!

Veröffentlicht am 30.06.2018

Gelungener Thriller

Das Haus der Mädchen
0

Zu Beginn muss ich sagen, dass mich das Cover des Thrillers sehr gut gefällt. Es hat sofort meine Aufmerksamkeit gecatcht und mich neugierig auf den Inhalt gemacht! Genauso, wie es sein sollte!

Der Inhalt ...

Zu Beginn muss ich sagen, dass mich das Cover des Thrillers sehr gut gefällt. Es hat sofort meine Aufmerksamkeit gecatcht und mich neugierig auf den Inhalt gemacht! Genauso, wie es sein sollte!

Der Inhalt hat mich auch nicht enttäuscht. Mir sind viele positive Dinge aufgefallen, die zu einem tollen Lesevergnügen beigetragen haben. Am meisten hat mir der Perspektivwechsel zwischen den einzelnen Kapiteln gefallen. So ist einem als Leser nie langweilig geworden und man konnte viele verschiedene Einblicke in die Köpfe unterschiedlicher Figuren „erleben“. Generell ist mir aufgefallen, dass es dem Autoren Andreas Winkelmann stets gelungen ist, die Spannung aufrechtzuerhalten. Spannungsdürren gab es meiner Meinung nach nicht.

Die Gestaltung der Figuren war mir an einigen Stellen zu stereotypisch. Der Autor hat meiner Meinung nach zu viel mit Klischees gespielt und die Figuren erscheinen für mich manchmal sehr eindimensional. Wenn man jedoch seine eigene Vorstellungskraft spielen lässt, können sie „zum Leben erwachen“.

Alles in allem hat mir „Das Haus der Mädchen“ sehr gut gefallen, war aber nicht überragend. Ich bin froh, den Thriller gelesen zu haben und hatte einige Stunden Lesespaß!

Veröffentlicht am 14.05.2018

In jedem Kapitel werden neue spannende Fragen und Geheimnisse aufgeworfen

Sommernachtstod
0

Der Einstieg war einerseits eher schleppend, aber andererseits hat er gleich viele Fragen in den Raum geworfen, die den Leser packen und sein/ihr Interesse wecken.
Zwischen den Kapiteln finden immer wieder ...

Der Einstieg war einerseits eher schleppend, aber andererseits hat er gleich viele Fragen in den Raum geworfen, die den Leser packen und sein/ihr Interesse wecken.
Zwischen den Kapiteln finden immer wieder Zeitsprünge statt, in denen zwischen der Vergangeheit und der Gegenwart hin- und hergeswitcht wird. Dadurch wird dem Leser häppchenweise ein (vermeintlich?) fehlendes Puzzleteil zum Aufklären der Wahrheit serviert. Somit wird mehr oder weniger ein konstantes Spannungslevel aufrecht erhalten.
Jedes Kapitel wirft neue spannende Fragen und Geheimnisse auf, sodass das Verschwinden eines Jungen in den 80er Jahren einen viel größeren Hintergrund verbirgt, als zuerst angenommen.
Die verschiedenen Situationen sind sehr detailliert beschrieben, sodass man sich alles genau vorstellen kann und das Gefühl hat im Geschehen dabei zu sein.
An einigen Stellen führt der Detailreichtum aber auch zu einer mühseligen Langatmigkeit, die ein fleißiger Leser jedoch überstehen kann. :)