Cover-Bild Ins Dunkel

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 24.07.2018
  • ISBN: 9783499274732
Jane Harper

Ins Dunkel

Ulrike Wasel (Übersetzer), Klaus Timmermann (Übersetzer)

Grausamer als die Natur ist nur der Mensch.
Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte.
Tage später kommen nur vier von ihnen zurück.
Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei, muss die vermisste Alice Russell unbedingt finden. Sie ist seine Informantin bei einem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Alice kennt nicht nur die Machenschaften der Firma, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Die Wildnis ist unerbittlich, lange wird Alice hier nicht überleben. Doch die wahre Gefahr droht von ganz anderer Seite ...

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2018

Gefährliches Australien

1

Je fünf Männer und Frauen machen eine Tour durch die australische Wildnis, organisiert von ihrem Unternehmen, um den Zusammenhalt zu stärken. Nach ein paar Tagen kommen die Männer überpünktlich am Treffpunkt ...

Je fünf Männer und Frauen machen eine Tour durch die australische Wildnis, organisiert von ihrem Unternehmen, um den Zusammenhalt zu stärken. Nach ein paar Tagen kommen die Männer überpünktlich am Treffpunkt an, doch von den Frauen fehlt jede Spur. Die Suche nach ihnen bleibt erfolglos, bis sie Stunden später von selbst auftauchen… Doch sie sind nur zu viert.
Ausgerechnet Alice Russell bleibt spurlos verschwunden: Polizist Aaron Falks Informantin, die brisante Details liefern soll, um den Verdacht der Geldwäsche in ihrem Unternehmen zu erhärten.

Das Buchcover ist wunderschön und passt ausgezeichnet zur Geschichte. Einerseits ist es sehr düster gehalten und verspricht Spannung, andererseits sind der Wald und der Nebel schön anzusehen.

Der Schreibstil ist flüssig und mit Details gespickt. Die Geschichte wechselt ab und zu zwischen Gegenwart und Tag 1-4 der Wanderung, was mir sehr gut gefallen hat. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen. :D
Alice ist nicht gerade das, was ich eine sympathische Frau nenne, die durch ihr Verschwinden Mitleid erregt. Ganz im Gegenteil, sie ist sehr gehässig und herablassend. Das finde ich einen aufregenden Ansatz, da so was sonst oft nur den Netten und Guten widerfährt.
Man wird ein paar Mal auf falsche Fährten geführt, erst gegen Ende verdichten sich die Hinweise und man kommt auf die richtige Lösung.

„Ins Dunkel“ ist kein blutrünstiger Thriller, die Spannung liegt eher darin, dass man selbst ständig überlegt, wie man in der Situation handeln würde und sich fragt, was in diesen vier Tagen wohl geschehen ist. 5 Sterne!

Veröffentlicht am 09.03.2020

Beklemmend

0

Inhalt (Klappentext):

Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte. Tage später kommen nur vier von ihnen zurück. Aaron Falk, Ermittler ...

Inhalt (Klappentext):

Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte. Tage später kommen nur vier von ihnen zurück. Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei, muss die vermisste Alice Russell unbedingt finden. Sie ist seine Informantin bei einem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Alice kennt nicht nur die Machenschaften der Firma, sondern auch die dunklen Geheimnisse der Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Die Wildnis ist unerbittlich, lange wird Alice hier nicht überleben. Doch die wahre Gefahr droht von ganz anderer Seite.

Meine Meinung:

Auch mit ihrem zweiten Thriller um den australischen Ermittler Aaron Falk konnte mich Jane Harper überzeugen. Meiner Meinung nach erzeugt sie mit ihrem ruhigen, unaufgeregten, aber durchaus eindringlichen Schreibstil mehr Spannung als so manch rasanter Actionthriller.

Die Geschichte hat zwei Erzählstränge. In der einen Ebene ist eine Frau nach einer Wanderung in einem undurchdringlichen Waldgebiet verschwunden, Aaron Falk kommt ins Spiel und durch seine Ermittlung kommen einige Erkenntnisse ans Tageslicht. Die für mich noch interessantere Ebene erzählt chronologisch die Erlebnisse der verirrten Frauengruppe vom Beginn ihrer Wanderung an. In dieser Gruppe herrscht von Anfang an eine große Spannung und auch Aggressivität, die ihre Vorgeschichte haben. Der emotionale Druck, die scheinbar ausweglose Situation und die gruselige, düstere und undurchdringliche Umgebung sorgen für eine beklemmende Atmosphäre, die sich mehr und mehr zuspitzt.

Es hat mir gut gefallen, dass Jane Harper nach ihrem ersten erfolgreichen Thriller "The Dry", der in der Hitze und Weite des australischen Farmlands spielt, nun ein völlig gegensätzliches Setting gewählt hat. Das zeugt für mich von Kreativität und Einfallsreichtum. Nur der sympathische Ermittler Falk ist übrig geblieben und hier erfahren wir noch einiges aus seinem früheren und heutigen Privatleben.

Fazit:

Ein fesselnder Thriller, der seine Spannung nicht aus atemberaubenden Actionszenen, sondern viel mehr aus der beklemmenden Atmosphäre und der emotionalen Drucksituation bezieht. Ein echtes Highlight!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2019

Verschollen im australischen Busch

0

Zwei Teams gehen auf eine Wanderung in der australischen Wildnis. Männer gegen Frauen, back to the roots, nur mit Karte, Kompass, Wanderausrüstung und Zelt. Was wie eine lustige Teambuildingmassnahme beginnt, ...

Zwei Teams gehen auf eine Wanderung in der australischen Wildnis. Männer gegen Frauen, back to the roots, nur mit Karte, Kompass, Wanderausrüstung und Zelt. Was wie eine lustige Teambuildingmassnahme beginnt, wird bald zum grausigen Wettlauf gegen die Zeit. Im Frauenteam verschwindet die ehrgeizige Alice. Die Frauen haben sich verlaufen, gestritten, getrennt. Die anderen Kolleginnen finden allein den Weg zurück, von Alice keine Spur. In Rückblenden erfährt der Leser was sich auf der Wanderung zugetragen hat. Die Stimmung zwischen den Frauen ist gespannt und eskaliert schließlich. Aber hat eine der Frauen Alice umgebracht? Oder ist sie einfach verschwunden, vielleicht aus Angst als Polizeispitzel enttarnt zu werden? Oder hat ein Nachfahre des Serienmörders, der hier einst sein Unwesen trieb, zugeschlagen? Wer hätte ein Interesse Alice zu töten? Nach und nach kommt die Wahrheit über das Leben der Frauen ans Licht. Ein wirklich spannender Thriller vor ungewohnter Kulisse. Einzig mit dem verschiedenen charakteren der Frauengruppe werde ich nicht warm. Bree geht mir sogar ziemlich auf die Nerven, aber das reißen die sympathischen Ermittler wieder raus.

Veröffentlicht am 17.07.2019

Wenn Teambuilding zum Verhängnis wird ...

0

Mit ihrem zweiten Thriller „Ins Dunkel“ hat es die australische Autorin geschafft, ihr erstes Buch „The Dry“ noch zu toppen. Inzwischen war mir nun der Ermittler Aaron Falk vertraut, und ich konnte auch ...

Mit ihrem zweiten Thriller „Ins Dunkel“ hat es die australische Autorin geschafft, ihr erstes Buch „The Dry“ noch zu toppen. Inzwischen war mir nun der Ermittler Aaron Falk vertraut, und ich konnte auch seine zeitweiligen kleinen Anspielungen auf den ersten Fall sehr gut nachvollziehen. Trotz dieser gelegentlichen Rückblicke kann dieser Band aber auch jederzeit ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
Wie schon im Klappentext beschrieben, muss Falk sich diesmal auf die Suche nach einer vermissten Wanderin machen. Diesen Auftrag erfüllt er nicht ganz selbstlos. Zusammen mit seiner Partnerin Carmen macht er sich auf Spurensuche und stößt dabei auf Unglaubliches. Werden die Helfer rechtzeitig vor Ort sein?
Bei dieser spannenden Story dachte ich mehr als einmal wie froh ich war, zu Hause auf dem gemütlichen Sofa zu sitzen. Unmöglich, einer Gruppe Angestellter eine solche Gewalttour zuzumuten, wäre für mich wohl ein Kündigungsgrund gewesen ;) … Jane Harper hat einen sehr lebendigen und abwechslungsreichen Schreibstil, der die Seiten nur so dahinfliegen ließ und mir jetzt schon große Vorfreude auf den nächsten Band gemacht hat. Gerne spreche ich für diese Reihe aus dem australischen Busch eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 28.12.2018

Hohes Tempo, interessantes Setting - einfach spannend

0

Zwei Fünfer-Team einer Firma machen sich auf eine Trekking-Tour durch tiefsten australischen Wald. Schon Beginn hat gibt es im Frauenteam Reibungen und am Ende kommen nur vier Frauen – teilweise ziemlich ...

Zwei Fünfer-Team einer Firma machen sich auf eine Trekking-Tour durch tiefsten australischen Wald. Schon Beginn hat gibt es im Frauenteam Reibungen und am Ende kommen nur vier Frauen – teilweise ziemlich angeschlagen – aus dem Wald. Wo ist Alice? Diese Frage stellt sich vor allem Aaron Falk, denn Alice ist seine Informantin. Falk und Kollegin Cooper ermitteln in einer Geldwäscheangelegenheit und nun fragt sich, ob Alice aufgeflogen ist, sich aus dem Staub gemacht hat oder ob etwas ganz anderes passiert ist.

Zu Beginn hatte ich ein klein wenig meine Schwierigkeiten in das Buch zu finden, obwohl ich den Vorgänger kannte. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mir irgendeine Info fehlt – das gab sich aber dann doch recht schnell. Hier möchte ich direkt erwähnen, dass man den Vorgänger nicht kennen muss, um nach spätestens knapp 50 Seiten mitten im Geschehen zu sein und das Buch kaum mehr weglegen zu wollen. Die recht kurzen Kapitel erzählen im Wechsel das aktuelle Geschehen, sowie die Geschehnisse des Outdoor-Abenteuers chronologisch und die meiste Zeit mit einem Cliffhanger. Das fördert, dass man unheimlich mitfiebert und sich immer wieder fragt, was genau vorgefallen sein könnte. Das Tempo ist extrem hoch und die Geschichte so dramatisch, dass man dem Sog einfach verfällt. Dabei weiß der Leser nicht mal, ob überhaupt ein Verbrechen vorliegt und wenn ja, welche(s).

Interessant ist natürlich auch das Setting mittendrin im Nirgendwo, ohne Möglichkeiten Hilfe zu rufen, mit verzweifelten, müden und hungrigen Frauen, die alle so ihre Probleme haben, die sich nach und nach hochschaukeln. Ein wenig ein moderner „Herr der Fliegen“.

Die Auflösung fand ich sehr gelungen und ich freue mich schon auf die nächste Geschichte um Aaron Falk.