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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2026

nicht mein Geschmack

Sandwich
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Der Vergleich mit Sarah Morgan hat mich hier verführt. Und das Cover. Und dass die Story in Cape Cod spielt einem der schönsten Strandabschnitte der us-amerikanischen Westküste. Aber leider wurde ich nicht ...

Der Vergleich mit Sarah Morgan hat mich hier verführt. Und das Cover. Und dass die Story in Cape Cod spielt einem der schönsten Strandabschnitte der us-amerikanischen Westküste. Aber leider wurde ich nicht so ganz abgeholt. Mir war die Story etwas zu dünn, die Personen, vor allem die Nebendarsteller sehr eindimensional und die Geschichte schaffte es einfach nicht, mich richtig zu fesseln.

Veröffentlicht am 23.03.2026

toller Abschluss

Vielleicht können wir glücklich sein
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Im dritten Band der Heimkehr-Trilogie von Alexa Hennig von Lange geht es nochmal ans Eingemachte. Die letzten Kriegsjahre wollen von Klara gemeistert werden. Sie versucht ihre vier KInder so weit es geht ...

Im dritten Band der Heimkehr-Trilogie von Alexa Hennig von Lange geht es nochmal ans Eingemachte. Die letzten Kriegsjahre wollen von Klara gemeistert werden. Sie versucht ihre vier KInder so weit es geht zu schützen und ist doch verzweifelt, dass sie ein anderes Kind nicht genug geschützt hat. Und dann ist der Krieg vorbei und keiner weiß, wie es weitergehen soll.

Das Buch besticht durch die Sprache und die Tatsache, dass die Autorin reale Erlebnisse mit realen Personen aus ihrem familiären Umfeld beschreibt. Das ist spürbar. Es wird aus zwei Zeitebenen erzählt. Das ist eigentlich nicht so mein Fall aber diesmal war es harmonsich ineinanander verwoben und auch die Gegenwartsgeschichte hatte ihre interessanten Aspekte.

Toller Abschluss

Veröffentlicht am 23.03.2026

toller Erstling

Berchtesgaden
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Sophie erlebt das Ende des zweiten Weltkrieges in Berchtesgaden mit. Dort, wo der Führer so gerne residierte. Sie beginnt bei den Amerikanischen Besatzungstruppen zu arbeiten. Schnell muss sie erfahren, ...

Sophie erlebt das Ende des zweiten Weltkrieges in Berchtesgaden mit. Dort, wo der Führer so gerne residierte. Sie beginnt bei den Amerikanischen Besatzungstruppen zu arbeiten. Schnell muss sie erfahren, dass die Deutschen unglaubliche Gräueltaten im Namen des Führers begangen haben. Dass Millionen Menschen getötet wurden. Dass der Krieg ganz Europa gebeutelt hat und die Deutschen versuchen zu verdrängen und zu leugnen. Sophies Weltbild wird eingerissen und mit ihrer Liebe zu einem schwarzen Soldaten bekommt sie einen ganz neuen Blick auf ihre Heimat, auf ihre Mitbürger aber auch auf sich selbst.

Der Erstling von Carolin Otto hat mir sehr gefallen. Sophie kommt sehr authentisch rüber. Man kann spüren, wie sie sich verändert, wie sie erwachsen wird. Ein toller Roman, den ich fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Auch, weil er sich so gut liest mit einer eingängigen aber auch klugen Erzählweise.

Veröffentlicht am 23.03.2026

interessantes Thema

Tage aus Glas
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Im deutschen Reich streiken die Glasmachen. Was für ein tolles Thema. Um die Jahrhundertwende Anfang des zwanzigsten Jahrundert war die Glas- und Flaschenherstellung einer der ersten Bereiche, in denen ...

Im deutschen Reich streiken die Glasmachen. Was für ein tolles Thema. Um die Jahrhundertwende Anfang des zwanzigsten Jahrundert war die Glas- und Flaschenherstellung einer der ersten Bereiche, in denen die Menschen wegen unzumutbarer Zustände streikten. Man erfährt viel über die damalige Zeit und vor allem das harte Leben der arbeitenden Frauen, die sich um Kinder kümmern mussten, tagsüber schwer körperlich arbeiten mussten und wie es ist, wenn eine junge Frau aufbegehrt gegen diese Lebensbedingungen. Manchmal etwas spröde erzählt aber ein interessantes Thema.

Veröffentlicht am 23.03.2026

nachvollziehbar

Mit dir steht die Welt nicht still
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Das Besondere an diesem Buch war für mich, dass es zwar um die Schrecken des Holocaust geht, aber die Verarbeitung und das "Wie kann ich danach damit leben" im Vordergrund steht. Das hat mich sehr angesprochen, ...

Das Besondere an diesem Buch war für mich, dass es zwar um die Schrecken des Holocaust geht, aber die Verarbeitung und das "Wie kann ich danach damit leben" im Vordergrund steht. Das hat mich sehr angesprochen, denn ich habe schon so viele Bücher über die Schrecken des zweiten Weltkrieges gelesen und es beschäftigte mich immer sehr, wie Menschen nach dem Krieg mit dem Erlebten umgehen. Damals war das ja noch fürchterlich schwer. Psychotherapie war kein Thema. HIer sind es die Briefe eines jungen Mannes, die einer jungen Frau helfen zu heilen. Schön geschrieben und sehr nachvollziehbare Erschütterungen, die die Menschen erlebt haben.