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Veröffentlicht am 23.04.2025

Die wundersame Welt der vergessenen und verlorenen Dinge...

Jacks wundersame Reise mit dem Weihnachtsschwein
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In diese Welt reist der kleine Menschenjunge Jack, gemeinsam mit seinem "neuen" Kuscheltier, dem Weihnachtsschwein. Dort hofft er seinen verlorenen, besten Freund zu finden: Seinen DS, das Original-Kuscheltier-Schwein. ...

In diese Welt reist der kleine Menschenjunge Jack, gemeinsam mit seinem "neuen" Kuscheltier, dem Weihnachtsschwein. Dort hofft er seinen verlorenen, besten Freund zu finden: Seinen DS, das Original-Kuscheltier-Schwein. Es wird eine wilde Suche, und Jack und das Weihnachtsschwein machen auf ihrer Reise viele unterschiedliche Bekanntschaften mit den sonderbarsten Dingen, die verloren, verschusselt oder vergessen wurden.
J. K. Rowling beantwortet dem Leser indirekt all die Fragen, die sich der Leser bis dahin wahrscheinlich nie gestellt hat.
Meiner Tochter und mir hat dieses Buch die Weihnachtszeit versüßt. Man spürt Liebe und Verbundenheit, lernt wieder achtsamer durch die Welt zu gehen und verdrückt die eine oder andere Träne. Rundum eine wundervolle Geschichte - gerade zum absoluten Konsumhöhepunkt des Jahres.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Überraschender Norditalien-Krimi

Was der See birgt
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An einem Einsatzort staunt Polizeireporterin Gianna Pitti nicht schlecht: Die Leiche ist ihr Date vom Vorabend, was sie zunächst für sich behält. Dann aber fängt sie an, in dem Fall zu recherchieren und ...

An einem Einsatzort staunt Polizeireporterin Gianna Pitti nicht schlecht: Die Leiche ist ihr Date vom Vorabend, was sie zunächst für sich behält. Dann aber fängt sie an, in dem Fall zu recherchieren und bekommt dabei tatkräftige Unterstützung von ihrem exentrischen Onkel Francesco und von ihrer Chefredakteurin Elvira, die ebenfalls ein wenig mehr wissen, als sie von Anfang an zugeben.
Für mich war es der erste Krimi von Lenz Koppelstätter, weswegen ich ihn ohne Vorbehalte oder Erwartungen gelesen habe. Mir gefällt die Protagonistin Gianna Pitti mit ihrem Vasco Rossi - Tick und ihrem schrägen Onkel, und mir fiel es wahnsinnig leicht, den Krimi in einem durchzulesen. Spannend bis zum Ende; wobei ich kurz vor dem Ende ahnte, wer der "Drahtzieher" war.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Tiefe Einblicke in die Vielseitigkeit des Alltagsrassismus

Drei Kameradinnen
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Dieser großartige Roman handelt von Kasih, Hani und Saya, drei Freundinnen mit Migrationshintergrund, die in dem selben Stadtteil groß werden, die seit ihrer Kindheit viel Zeit miteinander verbringen, ...

Dieser großartige Roman handelt von Kasih, Hani und Saya, drei Freundinnen mit Migrationshintergrund, die in dem selben Stadtteil groß werden, die seit ihrer Kindheit viel Zeit miteinander verbringen, engste Vertraute werden, sich in- und auswendig kennen. Drei Freundinnen mit unterschiedlichen Charakteren, mit verschiedenen Ansichten und Wünschen, die zusammen lachen und weinen. Eines verbindet die drei mittlerweile jungen Frauen mehr als alles andere: der Alltagsrassismus, dem sie ausgesetzt sind und ihre differenzierte Art, damit umzugehen.
Shida Bazyar zeigt die unterschiedlichen, oft subtilen oder auch gar nicht böse gemeinten, Facetten des Alltagsrassismus und die diversen Möglichkeiten, mit diesen umzugehen. Sie verleiht ihrer Erzählerin Kasih eine Stimme voller Inbrunst und Wut, warum Menschen aufgrund ihrer Herkunft ständig hinterfragt werden, ja selbst von Antifaschisten, denn wozu betont man eigentlich, dass man Antifaschist ist?! Müsste das nicht normal sein? Und immer wieder hebt sie eines hervor: Dass der wichtigste Halt in unserer heutigen Zeit bedingungslose Freundschaft ist.
Dieses Buch ist das Beste, was ich seit langem gelesen habe, und offenbart zum Ende neben einem alles in Frage stellenden Plot Twist auch einige weitere Überraschungen.
Für mich ist Shida Bazyars Roman das Buch des Jahres 2021!

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Ich konnte es kaum aus der Hand legen...

Das Haus der Bücher und Schatten
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Da lag es nun vor mir, mein erstes Buch von Kai Meyer. Schon die ersten Seiten nahmen mich mit. Es ist 1933. Die Machtübernahme der Nazis steht Deutschland bevor, Cornelius Frey ist als Ex- und wieder ...

Da lag es nun vor mir, mein erstes Buch von Kai Meyer. Schon die ersten Seiten nahmen mich mit. Es ist 1933. Die Machtübernahme der Nazis steht Deutschland bevor, Cornelius Frey ist als Ex- und wieder Kriminalkommissar die Hauptfigur, die ebenfalls unter Beobachtung regimetreuer Parteigenossen steht. Der Doppelmord, den er aufzuklären hat, ist verzwickt und mit Intrigen versehen und lässt ihn einfach nicht locker.
Parallel dazu wird die Geschichte der Lektorin Paula erzählt, die sich 1913 gemeinsam mit ihrem Verlobten auf eine Reise ins ehemalige Livland begibt, um dort den von ihr betreuten Autoren Aschenbrand aufzusuchen, der dort bei einer baltendeutschen Familie in einem Herrenhaus lebt.
Ich kann nicht genau sagen, welche der beiden Stories mich am Anfang mehr mitgenommen hat; beide haben starke Charaktere als Hauptfiguren und sind durchaus unterhaltsam geschrieben.
Irgendwann erfährt man als Leser, dass es da eine Parallele gibt, eine Verbindung zwischen beiden Geschichten.
Der Roman liest sich erstaunlich gut und informiert nebenbei sowohl über Leipzigs Geschichte, den Aufstieg des Nationalsozialismus als auch über die Verstrickungen im Baltikum zwischen den Russen und den Deutschen.
Interessant ist, dass man die Geschichte um 1933 als Beobachter liest, die Handlung in Livland jedoch aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von Paula erzählt wird.
Ich habe wie gesagt keinen Vergleich zu anderen Büchern des Autoren, bin aber sehr begeistert von dieser Geschichte. Für mich durchaus ein Highlight in 2024!

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Fernweh-Krimi mit unerwartetem Ende

Der blaue Salamander
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Rizzi, Cirillo und das schöne Capri haben sich bereits in den ersten vier Bänden in mein kleines Krimiherz geschlichen, und auch dieses Mal klingt schon der Beginn so, dass man das Buch nicht aus der Hand ...

Rizzi, Cirillo und das schöne Capri haben sich bereits in den ersten vier Bänden in mein kleines Krimiherz geschlichen, und auch dieses Mal klingt schon der Beginn so, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag.
Rosalinda Fervidi liegt erdrosselt im Beichtstuhl der beschaulichen Kirche in Capri. Sollte sie tatsächlich von dem auf Capri bekannten Straßenkehrer Salvatore ermordet worden sein, der sie gefunden hat? Auch wenn die Kollegen aus Neapel diesen vorläufig festnehmen, stellen Rizzi und seine Kollegin Cirillo eigene Nachforschungen an. Wer hat die junge auf Capri groß gewordene Frau ermordet, und was hat die "Blaue Salamander" damit zu tun?
Luca Ventura schafft es erneut, die Sehnsucht nach Bella Italia, dem leckeren Essen und der italienischen Lebensart mit einem Fall zu verknüpfen, der auch auf den zweiten und dritten Blick nicht so einfach zu durchschauen ist.
Mit seinem angenehmen Schreibstil schafft er es, eine weitere leichte, aber spannende Lektüre zu kreieren und die Leser zu fesseln.

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