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Veröffentlicht am 21.04.2025

Spannende Jugendliteratur mit viel Action

Amanda Black – Die Mission beginnt
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Zugegeben: Das Buch war für meine achtjährige Tochter gedacht.
Schon beim Eintreffen des Buchs waren wir beide überrascht. Der Einband verspricht Spannung und ist mit besonderen Imprägnierungen schon bemerkenswert ...

Zugegeben: Das Buch war für meine achtjährige Tochter gedacht.
Schon beim Eintreffen des Buchs waren wir beide überrascht. Der Einband verspricht Spannung und ist mit besonderen Imprägnierungen schon bemerkenswert anders.
Meine Tochter beendete das Buch nach Kapitel 10 mit den Worten: "Mama, das lese ich wann anders weiter. Das ist mir ein bisschen zu gruselig."
Na gut... Also habe ich es mir an die Seite gelegt.
Nach nicht einmal zwei Stunden hatte ich es "inhaliert". Der Hammer!
Spannend geschrieben, unterhaltsam, aufregend.
Amanda lebt mit ihrer schrulligen, aber durchaus taffen Tanta Paula in einer abrissreifen Bude, als ihr sich plötzlich ganz neue Perspektiven aufzeigen. Sie erbt - nicht nur eine Villa, sondern gleich noch ganz besondere Fähigkeiten dazu.
Mit der Villa gibt es eine neue Schule, und mit dieser den unerwartet netten Eric, der ihr die Schule zeigt und zu ihrem besten Freund wird.
Ihr neuer mitgeerbter Butler Benson ist irgendwie auch etwas seltsam. Er erscheint überall und nirgends, ist aber durchaus immer hilfreich zur Stelle.
Alleine diese vier Hauptfiguren machen das Buch lesenswert.
Gemeinsam meistern sie die Aufgabe, die Amanda zu lösen hat, um ihr Erbe ganz für sich in Anspruch zu nehmen.
Mir hat das Buch dermaßen gefallen - zumal am Ende sichtbar wird, dass die Geschichte noch lange nicht zu Ende ist -, dass ich mir bereits Band 2 bestellt habe.
Ich denke, meiner Tochter werde ich das Buch nochmal in zwei Jahren vorlegen, und bin überzeugt davon, dass es ihr genauso gut gefallen wird wie mir.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

"Es ist nicht wahr, aber ich glaube es..."

Commissario Gaetano und der lügende Fisch
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"Non è vero, ma ci credo..." - dieser Satz zieht sich durch das ganze Buch.
Schon das Cover und der Titel haben mich dazu gebracht, näher hinzuschauen. Fabio Nolas Krimi trägt den Leser in die Gassen Neapels, ...

"Non è vero, ma ci credo..." - dieser Satz zieht sich durch das ganze Buch.
Schon das Cover und der Titel haben mich dazu gebracht, näher hinzuschauen. Fabio Nolas Krimi trägt den Leser in die Gassen Neapels, genauer genommen in die Nähe des Commissarios Gaetano. Salvatore Gaetano ist Single, ein ziemlich versagender Patenonkel und Bruder, aber ein Vollblutpolizist, der für seinen Job lebt. Just zum Tag des San Gennaro, des Schutzheiligen der Stadt Neapel, geschieht ein grausamer Mord, der etliche Rätsel mit sich bringt und den es aufzuklären gilt. Mit seinem durchaus charmanten und durchwachsenen Team rauscht Gaetano durch den Fall und der Leser mit ihm durch Neapel. Man hat förmlich die Gerüche in der Nase, hört die Vespas durch die Gassen fahren und sieht die historische Altstadt. Nola versteht es, den Leser in eine andere Welt zu entführen, die sich nicht nur um das Verbrechen dreht, sondern auch die einfühlsame Seite des Commissarios und der Neapolitaner zeigt. Ich freue mich bereits jetzt auf den zweiten Fall, der am Ende des Buches erwähnt wird, und werde diesen sicherlich genauso rasend verschlingen wie diesen.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Der ganz normale Arbeitswahnsinn...

Geht so
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"Geht so" ist die Geschichte von Marisa, einer Frau in den Dreißigern, die ohne Beruhigungsmittel und YouTube-Videos den Arbeitsalltag mit all seinen Höhen und Tiefen nicht erträgt. Marisa hasst ihre Arbeit. ...

"Geht so" ist die Geschichte von Marisa, einer Frau in den Dreißigern, die ohne Beruhigungsmittel und YouTube-Videos den Arbeitsalltag mit all seinen Höhen und Tiefen nicht erträgt. Marisa hasst ihre Arbeit. Ihre Arbeit in der Marketingagentur benötigt sie eigentlich nur, weil sie einfach die guten Dinge des Lebens so gerne genießt. Außerdem läuft im Büro ständig die Klimaanlage, die Zuhause zu hohe Stromkosten verursachen würde... Marisa hat ihre Arbeit "perfektioniert": Sie lässt quasi arbeiten, erscheint aber allen als durchaus produktive Teamleiterin.
Allerdings gibt es etwas, was Marisa unwahrscheinlich Angst macht: Ein bevorstehendes Teambuilding-Event - und zwar über das Wochenende. Der bloße Gedanke an ein Wochenende gemeinsam mit ihren Arbeitskollegen lähmt sie förmlich, zumal es da eine verblasste Erinnerung an eine gemeinsame Kollegin gibt, deren Schicksal nie komplett aufgelöst wird.
Dieser Roman lässt sich wundervoll lesen, und mehrfach musste ich laut auflachen. Viele der Sätze, der Gedanken von Marisa, treffen den Arbeitsalltag auf dieser immer rasanter werdenden Welt gerade zu meisterhaft.
Geradezu zielsicher schafft es die Autorin, die Gefühle einer arbeitenden Person in der heutigen Gesellschaft mit allen seinen Ecken und Kanten zu spiegeln: Es geht um Einsamkeit, die Kunst, sich im Arbeitsleben gekonnt und selbstsicher zu präsentieren, und sich trotz alledem nicht vor den nächsten Zug zu werfen.
Leider ist das Ende etwas abrupt und verrückt - das nimmt dem Ganzen etwas von der Brillanz des Romans.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Mord am Steintor

Wehe, du irrst dich
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Dieses Mal werden die Ermittlerinnen rund um Bodo Völxen zum Steintor gerufen: Ein Barbier wurde in seinem Salon brutal ermordet. Zur Überraschung des Teams ist die ehemalige Kollegin Jule Wedekin wieder ...

Dieses Mal werden die Ermittlerinnen rund um Bodo Völxen zum Steintor gerufen: Ein Barbier wurde in seinem Salon brutal ermordet. Zur Überraschung des Teams ist die ehemalige Kollegin Jule Wedekin wieder an Bord. Sie vertritt Fernando Rodriguez, ihren Ehemann, der sich derzeit in Elternzeit befindet. Durch den Krimi zieht sich neben den privaten Baustellen der Ermittlerinnen auch ein wenig Kompetenzgerangel unter den Kolleginnen, das dem Krimi allerdings nichts an Spannung nimmt. Es stehen diverse Tatverdächtige im Raum. Am Ende erwartet den Leser allerdings doch eine Überraschung - und die Frage, ob demnächst noch ein altbekanntes Gesicht in das Ermittlerteam zurückkehrt.
Ich habe alle vierzehn Bände der Völxen-Reihe verschlungen, da Susanne Mischke mich nicht nur zurückführt in meine alte Wahlheimat Hannover, sondern es schafft, nit ihrem Schreibstil den Leser durch Mord und den Privatalltag der einzelnen Ermittler
innen nur so durchfliegen zu lassen. Das ist - by the way - der einzige Wermutstropfen: Das lange Warten auf den neuen Band, weil der jeweils aktuelle Titel in nicht einmal zwei Tagen schon wieder durchgelesen ist.

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