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Veröffentlicht am 18.01.2026

Ballnächte

Darlington
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Mein neuester Roman „Darlington: Eine zauberhafte Saison“ von Jeanine Krock hat ein wunderschönes Cover. Als Betrachter sieht man ein junges, hübsches Paar, die sich leicht umschlungen halten. Sie hat ...

Mein neuester Roman „Darlington: Eine zauberhafte Saison“ von Jeanine Krock hat ein wunderschönes Cover. Als Betrachter sieht man ein junges, hübsches Paar, die sich leicht umschlungen halten. Sie hat eine lockige, anmutende Hochsteckfrisur und ein reichlich verziertes rosa Ballkleid. Um den Hals trägt sie eine Perlenkette. Bei ihm sieht man nur die untere Gesichtspartie sowie ein hellblaues hochwertiges Hemd. Im Hintergrund ist ein weißer Pavillon angedeutet. Am linken Bildrand sind rosa Blumen zu sehen. Der Schriftzug Darlington: Eine zauberhafte Saison ist in lila Hochglanz aufgedruckt. Auffällig ist ebenfalls eine glitzernde Umrandung mit Tigerkopf. Der Buchdeckel wirkt auf mich dadurch sehr romantisch und malerisch.
Das Buch startet mit einem Zitat von Buddha:

Loslassen ist der Schlüssel zum Glück.

Lesetechnisch begebe ich mich ins Frühjahr 1811 nach London. Als Leser lernt man die Darlington-Geschwister Tamira, Caroline, Georgiana, Henrietta sowie Anna Amalia kennen. Eine weitere Hauptfigur ist der Duke of Asherton Julian Weston. Die Figuren sind allesamt fiktiv. Die Darlingtons sind aus Indien geflohen und sollen In London eine „gute Partie machen“ und heiraten. Die Der Plot ist bezaubernd und ungewöhnlich und ein geheimnisvoller Mix aus Regency und Fantasy. Er spielt an mehreren, verschiedenen Schauplätzen und Handlungsorten, u. a. auch in Griechenland. Die Figuren sind liebevoll erdacht und gut beschrieben. Sie wirken meist sympathisch und authentisch auf mich. Die Wortwahl und die Beschreibungen der Autorin zur Literatur, Musik und Mode sind der Thematik angepasst und gut lesbar. Zum besseren Verständnis hat sie sogar an ein hilfreiches und praktisches Glossar am Ende des Romans gedacht, was mir sehr gut gefällt. Die prickelnden Momente und die „sonderbaren Begegnungen“ sind mir allerdings etwas zu abgefahren.
Der romantische Liebesroman und die Regency-Welt

Mein liebstes Zitat (S.448):

Die Fantasie besitzt die Macht, Grenzen aufzulösen und das Gute aus allen Welten miteinander zu verschmelzen. Oder das Schlechte!, sagte er und flog aus dem geschlossenen Fenster.

Ich bin sehr gespannt, ob es nach dem „Happy End“, noch eine Fortsetzung gibt, denn ich würde zu gerne erfahren, was die anderen Schwestern, in ihren Ball-Nächten noch erleben!

Fazit: **** Der Regency Romance Roman „Darlington: Eine zauberhafte Saison von Jeanine Krock ist im dtv Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat mit Epilog und Glossar 541 Seiten die mich gut in die damalige Zeit versetzt haben!

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Küsse unterm Mistelzweig …

Schottische Weihnacht in Bonny Bridge
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Mein neuester Roman „Schottische Weihnacht in Bonny Bridge“ von Julie Clairmont / Jeanine Krock hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen. Im kleinen Winterroman, der mit einem ...

Mein neuester Roman „Schottische Weihnacht in Bonny Bridge“ von Julie Clairmont / Jeanine Krock hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen. Im kleinen Winterroman, der mit einem wunderschönen, heimelig anmutenden Cover punktet, sieht man als Betrachter, rechts oben einen Mistelzweig mit roter Schleife. Am linken Bildrand ist ein prächtig geschmückter Tannenbaum mit vielen roten, weißen und grünen Kugeln zu sehen, darunter sind liebevoll verpackte Geschenke zu erahnen. Am rechten Bildrand sitzt ein dunkler Gordon Setter mit seidigem Fell. Im Hintergrund sieht man durch eine Butzen-Fensterscheibe, die Umrisse eines innig, küssendes Paares.
Die wichtigsten Protagonisten sind Gartenarchitektin Evie Clark, ihre Freundin Mairie, Bestsellerautor Connor Mac Lean, aus Südfrankreich Yale, David, Fleurie sowie Anthony, Duncan, Charlotte und Isla Murray. Nennenswert ist dazu Haushälterin Lexi und die zwei Gordons (Hunde) Suki & Gordon.
Der Plot spielt kurz vor Weihnachten im schottischen Dorf Bonny Bridge. „Garten-Fee“ Evie soll dort einen historischen Schlosspark begutachten, um die barocke Anlage, bei Auftragserteilung wieder herzurichten. Kicher, unterschiedlicher können Romanfiguren wohl nicht sein? Was meint ihr? Das wird bestimmt spannend! Jedes Kapitel im Buch ziert ein Mistelzweig, was ich sehr passend finde und zusätzlich für ein leichtes Vorfreudiges Kribbeln in meinem Bauch sorgt. Der Schreibstil und die Wortwahl, der mir vorher unbekannten Autorin, sagen mir sehr zu. Die Beschreibungen sind sehr bildhaft und lassen sich gut lesen. Als Stilmittel benutzt sie die figurale Erzählperspektive. Das schafft in meinen Augen eine gewisse Nähe und Distanz gleichermaßen. Die zahlreichen Charaktere sind zudem gut erdacht und fein, mit vielschichtigen differenzierten Eigenschaften, beschrieben. Die bunte Mischung wirkt erfrischend und authentisch auf mich, selbstverständlich passt die kleine Liebesgeschichte, die sich bei zwei Protagonisten anbahnt, ebenfalls. Beim Lesen, wärmt dass das Herz in der Winterzeit. Besonders gut gefallen haben mir zudem die Beschreibungen der Natur und Kultur, Sitten und Brauchtum. Selbstverständlich passen Legenden über Kobolde in Schottland perfekt und erklären beim Lesen auch die Entstehung des Ortes und der „Bonny Bridge“ im Titelschriftzug, was ich genial fand. Die Autorin hat sich zudem bemüht, dem Leser wissenswerte Fakten und Infos zum romantischen „Yule-Fest“, zahlreichen köstlichen regionalen Speisen (kicher, da hätte ich gerne die Rezepte im Anhang gehabt, denn ich koche leidenschaftlich gern) und den traditionellen schottischen Bräuchen. Leider ist das Büchlein ruckzuck durchgelesen und wie die Weihnachtsfeiertage viel zu schnell vorbei!

Fazit: ***** Der Roman „Schottische Weihnacht in Bonny Bridge“ von Julie Clairmont / Jeanine Krock ist bezaubernd und passt perfekt in die Winterzeit. Das broschierte Taschenbuch hat mit Leseempfehlung 191 Seiten. Und ich könnte mir gut eine Fortsetzung vorstellen, da ich wissen möchte, was die Romanfiguren weiter so erleben und ob der historische Garten wieder erblüht.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Māori …

Die Magnolientochter (Die Blumentöchter 4)
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Endlich geht die Blumentöchter-Saga weiter und ich erfahre mehr. Darüber freue ich mich sehr, denn ich habe auch schon die Vorgänger der Serie „Die Blumentöchter“, „Die Wildblütentochter“ sowie die „Nelkentochter“ ...

Endlich geht die Blumentöchter-Saga weiter und ich erfahre mehr. Darüber freue ich mich sehr, denn ich habe auch schon die Vorgänger der Serie „Die Blumentöchter“, „Die Wildblütentochter“ sowie die „Nelkentochter“ mit großer Begeisterung gelesen. Diesmal führt mich der Roman ins wunderschöne Neuseeland. Das Buchcover ist ein Traum. Als Betrachter sieht man am rechten oberen und linken unteren Rand eine glitzernde Magnolie, darunter ist eine idyllische Seelandschaft mit Baum, Bergen und einem herrlichen Sonnenaufgang. Zu meiner großen Freude hat es einen herrlichen Magnolien-Farbschnitt, der fantastisch anzuschauen ist. Der Roman beginnt mit einer Widmung und einem Zitat von Victor Hugo:

„Jedes Mal, wenn wir eine Blume sehen, ist es, als würden wir das Flüstern der Natur hören“

Zur besseren Übersicht gibt es am Anfang einen Familien-Stammbaum. So weiß man als Leser, welche Tochter zu welcher Familie gehört. Das Buch startet mit einem packenden Prolog, im Jahr 2011, auf Neuseelands Nordinsel Rotorua. Im nächsten Kapitel geht es in die Gegenwart nach London. Es gibt einige Perspektiv- und Zeitwechsel, die für Spannung sorgen. Protagonistin im vorliegenden Band ist Magnolia, die als Umwelttechnikerin, einiges bewegt und mir sehr sympathisch ist. Aber auch ihre depressive Mutter Maia, ihre verstorbene Großmutter Rose, Kyle, Amiri sowie Steve Mitchell sind nennenswert und wichtig für den Plot. Der Schreibstil der Autorin Tessa Collins alias Silke Ziegler sagt mir sehr zu. Er ist leicht lesbar und verständlich. Besonders gut gefallen mir ihre atemberaubenden Naturbeschreibungen von Neuseeland und die gut recherchierten Einblicke ins Leben der indigenen Ureinwohner. Auch dieser Roman punktet wieder mit einem Familiengeheimnis, einem alten Flugticket und einem geheimnisvollen Schmuckstück, ein wenig Liebe und einem Neuanfang im Land der Kiwis. Ich möchte auf keinen Fall zu viel verraten, denn es ist ein herrliches Taschenbuch, was einen als Leser nach und nach in den Bann zieht und den Wunsch eines ausgiebigen Neuseelandurlaubs nährt.

Fazit: *****Der Roman „Die Magnolientochter“ von Tessa Collins ist im ullstein Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat mit Danksagung 496 Seiten die mir hervorragend gefallen haben und die ich daher frohen Herzens weiterempfehle. Und insgeheim freue ich mich schon auf das große Finale
„Die Rosentochter“ die es im August 2026 gibt.


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Veröffentlicht am 24.11.2025

Mörderisch ...

Eisnebel
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Mein neuester Thriller „Eisnebel“ von Kate Alice Marshall besticht durch ein geheimnisvolles Cover. Als Betrachter sieht man einen vermeintlich abgegriffenen Einband mit einer schneebedeckten Berglandschaft. ...

Mein neuester Thriller „Eisnebel“ von Kate Alice Marshall besticht durch ein geheimnisvolles Cover. Als Betrachter sieht man einen vermeintlich abgegriffenen Einband mit einer schneebedeckten Berglandschaft. Im Zentrum kann man mehrere von Tannen umsäumte, beleuchtete Gebäude erkennen. Hinter den Bergen ist der rotglühende Himmel eines Sonnenuntergangs zu sehen. Über dieser Landschaft prangt in Großschrift der in eisblau gehaltene Titel. Dieser ist auch haptisch fühlbar und im Glanzdruck. Aber am besten gefällt mir der sagenhafte Farbschnitt.
… Sie sind reich. Sie sind privilegiert. Und du bist nicht willkommen ...
Der Plot hat es in sich und hat auch einige Trigger, wie z.B. Blut, Tod, Sex oder Gewalt, die für Zartbesaitete für unruhige Nächte sorgen könnten. Der Spannungsbogen nimmt nach und nach Fahrt auf und sorgt mit einigen Wendungen auch für Überraschungseffekte. Der Schreibstil konnte mich nicht durchgehend überzeugen. Die Wortwahl und die Beschreibungen waren mir an manchen Stellen zu ordinär und platt. Und ich fand die Handlung jetzt auch nicht so krass, dass mir Gänsehaut beim Lesen kam oder das meine Schnappatmung einsetzte. Bei einem Thriller, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, erwarte ich da etwas mehr! Die wichtigsten Protagonisten sind Theodora, ihr Verlobter Connor, die Familie Dalton, Irina oder auch Mr. Vance, um nur einige zu nennen. Lesetechnisch begibt man sich in schneebedeckte Wälder, auf Berge und zu einem einsamen und abgelegenen Anwesen, dass „Idlewood“ genannt wird. Im luxuriösen Winterdomizil der Daltons, geht es dann ordentlich zur Sache, denn dort ist „die Neue“ nicht willkommen. Für Theo wird es nach und nach zur Zerreißprobe und ziemlich ungemütlich, da sie immer schärfere Drohnachrichten bekommt. Es gibt einige dunkle Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen und die „Familie“ immer unsympathischer wirken lassen. Mich hat der Lesestoff etwas an das alte Brettspiel Cluedo erinnert und als Leser rätselt man auch beim Lesen mit, was da wohl passiert sein könnte und wer dahintersteckt. Zu viel möchte ich euch selbstverständlich nicht verraten, denn es soll ja spannend bleiben!
Fazit: **** Der Thriller „Eisnebel“ von Kate Alice Marshall ist im Piper Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 430 Seiten, die für „lesende Hobbydetektive“ prima geeignet sein dürften.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Japan-Feeling ...

Das Kamelienhaus
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Mein neuer Roman “Das Kamelienhaus“ von Tabea Bach erzählt den Aufbruch von einer Kamelien-Gärtnerei in der Bretagne nach Japan. Band eins der neuen Saga der Autorin fasziniert mich als Leser und Betrachter ...

Mein neuer Roman “Das Kamelienhaus“ von Tabea Bach erzählt den Aufbruch von einer Kamelien-Gärtnerei in der Bretagne nach Japan. Band eins der neuen Saga der Autorin fasziniert mich als Leser und Betrachter gleichermaßen. Das Cover ist ein wahrer Eyecatcher. Man sieht eine stilisiert rote Kamelie, die wie Seide zu fließen scheint. Darüber ist ein runder Kreis, der mit Goldstaub veredelt ist. In der Mitte des Kreises sind eine Insel, ein schneebedeckter Berg, eine Siedlung und tropische Gewächse zu erkennen. Aber das Beste ist der traumhafte Farbschnitt. So etwas Schönes habe ich selten gesehen. Traditionelle Zeichen, wie der rote Kreis auf weißem Grund, der die aufgehende Sonne symbolisiert, eine angedeutete Landschaft und goldene Zentangle sieht man dort. Im Booklet ist ein Personenverzeichnis über die wichtigsten Personen, was mir gut gefällt und mega praktisch ist.

… 26 Jahre sind vergangen …

Der Roman startet mit einer Japanischen Weisheit:
„Ein Tor zum Glück oder Unglück gibt es nicht; beide kommen, wenn du sie einlädst.

Die wichtigsten Protagonisten sind Lucy, Mutter Sylvia, Maël, Solenn, Noah, Gurvan, Veronika Vero, Lili und Finn. Es gibt einige Tagebucheinträge von Sylvia sowie 23 Kapitel, diese haben ebenfalls immer eine kleine Kamelienblüte, was sehr ansprechend aussieht. Handlungsorte sind die Bretagne, Tokio, sowie eine fiktive Insel, beziehungsweise Ort in Japan mit der Manufaktur. Der Auftakt der neuen, mitreißenden Reihe um Liebe, Familie, Mut und eine Kamelienöl-Manufaktur in Japan hat mir supergut gefallen. Das Buch hat mich gleich in den Bann gezogen und ist meiner Meinung nach auch unabhängig von den vorherigen Romanen zu lesen. Allerdings passt es, falls man sie, wie ich schon gelesen hat, alles noch besser und als Leser lernt man so die nächste Generation kennen. Der Plot ist spannend und mitreißend geschrieben. Die Beschreibungen wirken sehr authentisch und gut recherchiert. Als Leser erfährt man einiges über Kamelien, Japan, die Popkultur oder auch die Sitten und Gebräuche aus Fernost. Aber auch Gefühle, widerstreitende wirtschaftliche Interessen sowie unterschiedliche Ansichten im Bereich Ökologie werden fesselnd thematisiert. Die Seiten sind beim Lesen nur so vor meinen Augen dahingeflogen und ich habe mich immer wieder an die Orte des Geschehens geträumt. Der flüssige und lesenswerte Schreibstil von Tabea Bach hat mich dabei immer mehr fasziniert.

Weitere Bücher:
Rosenholz Villa 1-4, Kamelien Insel 1-3, Seiden Villa 1-4, Salz Garten 1-3, Kamelienhaus 1-3 u.v.m.

Fazit: **** Der Roman „Das Kamelienhaus“ von Tabea Bach ist im Lübbe Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat mit Glossar 397 Seiten, die mir sehr gut gefallen haben und auch meine Französisch Vokabeln ein wenig aufgefrischt haben. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung „Wiedersehen im Kamelienhaus“ das 2026 erscheinen wird. Und hoffentlich erfahre ich dann, was aus Lucy und Finn geworden ist und ob ihre Liebe, die Zweifel überwinden kann?!


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