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Veröffentlicht am 06.02.2022

Tolles und motivierendes Übungsbuch

Fit und schlank mit Hula Hoop
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Möchtet ihr auch zuhause etwas Sport für die Figur machen? Dann probiert es mal mit Hula Hoop. Jeder kennt es aus der Kindheit und momentan ist hullern sehr im Trend. Das Buch „Fit und schlankt“ von Corinna ...

Möchtet ihr auch zuhause etwas Sport für die Figur machen? Dann probiert es mal mit Hula Hoop. Jeder kennt es aus der Kindheit und momentan ist hullern sehr im Trend. Das Buch „Fit und schlankt“ von Corinna Loroff ist wirklich motivierend und eine tolle Hilfe.
Die Autorin schreibt im Vorwort, dass sie mit einer Ernährungsumstellung und dem Hullern 17 Kilo abgenommen hat. Sie hat sich inzwischen auch zur Fitnesstrainerin ausbilden lassen.
Zu Beginn gibt sie allgemeine Tipps. Ganz wichtig ist es natürlich den passenden Reifen zu kaufen! Auch ist die richtige Haltung wichtig und wenn man Einsteiger ist, braucht man auch ein wenig Geduld.
Nach der Einweisung erfährt man auch wie wichtig das Warm-up ist. Dann kommen die zahlreichen Übungen. Und man ist erstaunt, was man mit dem Reifen alles trainieren kann. Es ist sehr viel mehr möglich als nur das reine Hullern. So kann man beispielsweise zahlreiche Übungen im Liegen für den Bauch oder Rücken machen. Man kann wirklich den ganzen Körper mit dem Reifen trainieren. Auch die Schultern oder Arme kann man damit sehr gut trainieren.
Am Ende gibt es dann noch einige Pläne für Workouts z. B. Ganzkörperworkout oder Workout für einen knackigen Po usw.
Egal ob man seine Fitness verbessern möchte, etwas für die Figur tun möchte oder einfach ein bisschen Bewegung und Spaß haben möchte, so ist das Buch ein empfehlenswerter Begleiter. Man bekommt viele Hilfen und Ideen und geht einfach motivierter an die Sache ran. Meiner Meinung nach ist das Buch für Anfänger und auch für Fortgeschrittene geeignet.

Veröffentlicht am 31.01.2022

schottischer Winterroman mit Wohlfühlatmosphäre

Eingeschneit verliebt
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Wir hatten diesen Winter noch keine einzige Schneeflocke. So musste ich mir ein wenig Winterfeeling mit einem Roman holen.
„Eingeschneit verliebt“ von Martina Gercke klang da sehr verlockend und das Cover ...

Wir hatten diesen Winter noch keine einzige Schneeflocke. So musste ich mir ein wenig Winterfeeling mit einem Roman holen.
„Eingeschneit verliebt“ von Martina Gercke klang da sehr verlockend und das Cover ist einfach wunderschön und sehr harmonisch gestaltet.
Kurz zum Inhalt: Die Reisejournalistin Amber lebt in London und bereist viele Städte. Dabei bleibt das Liebesleben ein wenig auf der Strecke, so dass sie noch Single ist. Als absolute Stadtpflanze muss sie ganz kurzfristig eine Kollegin vertreten und tief in die schottischen Highlands reisen. Allerdings kommt sie mit dem Mietwagen in einen schlimmen Schneesturm und bleibt beim kleinen Örtchen Glenshee hängen. Alle Straßen sind gesperrt und unpassierbar. Sie findet im Thistle Cottage eine Unterkunft. Der Besitzer Ewan ist zwar sehr mürrisch, aber irgendwie lässt der Schotte trotzdem Ambers Herz schneller schlagen….
Martina Gercke hat hier einen richtig schönen winterlichen Wohlfühlroman mit viel Atmosphäre geschaffen. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Amber und Ewan erzählt.
Auch die winterliche Gegend der schottischen Highlands ist absolut schön dargestellt, so dass man sich fast selbst vor Ort fühlt. Man fährt regelrecht selbst mit dem Schneemobil durch die Wälder.
Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen und man fliegt nur so über die Seiten. Es ist ein großer Schuss Romantik enthalten, ein Spritzer Erotik und eine große Portion Humor, sowie auch eine Prise Tiefgang. Die Situationskomik hat mich ein ums andere Mal zum Lachen gebracht. Sehr schön hat Martina Gercke auch den eigentlichen Sinn von Weihnachten ausgearbeitet und stimmungsvoll eingebaut.
Alles in allem wunderschöne Leseunterhaltung, die mein Herz erwärmt hat und mir verträumte Lesestunden beschert hat.

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Veröffentlicht am 28.01.2022

leichte Frauenlektüre für entspannte Lesestunden

Aloha im Herzen
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Lust auf eine Reise nach Hawai? Dann lasst euch von Sabine Lay in ihrem neusten Roman dorthin mitnehmen. Das Cover sieht absolut zauberhaft und traumhaft schön aus.
Ganz kurz zum Inhalt: Anlässlich ihres ...

Lust auf eine Reise nach Hawai? Dann lasst euch von Sabine Lay in ihrem neusten Roman dorthin mitnehmen. Das Cover sieht absolut zauberhaft und traumhaft schön aus.
Ganz kurz zum Inhalt: Anlässlich ihres Hochzeitstages reist Laura mit ihrem Mann nach Hawai, in der Hoffnung, dass sie dort ihre Ehe kitten können und wieder mehr zueinander finden. Auf Hawai sieht Laura im Königspalast eine historische Fotografie, auf der eine Frau abgebildet ist, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Dies lässt Laura nicht mehr los und sie möchte dem Geheimnis auf die Spur gehen. Zufällig stirbt ihr Mann in diesem Urlaub an einem Herzinfarkt..dieses und noch vieles mehr erwartet euch hier.
Es gibt in dem Buch zwei unterschiedliche Zeitstränge, einmal die Gegenwart und zum anderen gibt es immer Rückblicke in die Zeit um 1887. Abwechselnd wird aus diesen unterschiedlichen Zeit- und Handlungssträngen erzählt. Beide Stränge haben mir gleichermaßen gut gefallen.
Der Schreibstil ist ganz wunderbar. Die Umgebung auf Hawai wurde so wunderschön dargestellt, dass ich Bilder vor Augen hatte, und dass sich bei mir stellenweise richtiges Urlaubsfeeling eingestellt hat. Auch die kulinarischen Spezialitäten wurden so toll beschrieben, dass mir immer wieder das Wasser im Mund zusammengelaufen ist.
Von der Handlung her muss ich sagen, war mir einiges zu konstruiert und zu unrealistisch. Auch der Zufall hat hier meiner Meinung nach zu großen Einfluss gehabt. In dieser Hinsicht konnte mich der Roman leider nicht so ganz überzeugen.
Ich habe „Hibiskustage“ von Sabine Lay mit großer Begeisterung gelesen und es war für mich eines der Jahreshighlights 2020. Dieses Buch ist meiner Meinung nach nicht ganz an den Vorgängerroman ran gekommen. Trotzdem hat es mir schöne und entspannte Lesestunden beschert.

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Veröffentlicht am 23.01.2022

eine tolle Idee!

Read & Eat – Das Kochbuch
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Lesen ist mein liebstes Hobby. Aber fast genauso gerne mag ich es zu kochen und zu backen.
Von daher hat mich die Idee des „Read & Eat: Das Kochbuch“ aus dem Riva-Verlag richtig begeistert. Die Autorin ...

Lesen ist mein liebstes Hobby. Aber fast genauso gerne mag ich es zu kochen und zu backen.
Von daher hat mich die Idee des „Read & Eat: Das Kochbuch“ aus dem Riva-Verlag richtig begeistert. Die Autorin Christiane Leesker präsentiert hier 50 Rezepte aus Romanen. Unterstützt wurde sie dabei von Vanessa Jansen, die wunderbare Fotos von den Lieblingsgerichten gemacht hat.
Das Buch ist in die Kapitel Frühstück, Suppen, Salate, Fisch, Fleisch, Gemüse, Gebäck und Süßspeisen unterteilt. In jedem Kapitel gibt es dann einige Rezepte zu Gerichten, die einen Bezug zu einem Roman haben. So gibt es beispielsweise Blaubeermarmelade von Tom Sawyers Tante Polly, den Zuckerkuchen aus „Wir Kinder aus Bullerbü“ oder den Rapunzelsalat bezugnehmend auf Grimms Märchen und viele andere schöne Rezepte mit Bezug zu internationaler Literatur. Die ausgewählten Romane sind bunt gemischt, sowohl vom Genre, als auch aktuell und Klassiker.
Zwischen den Rezepten findet man auch immer mal wieder kurze Ausschnitte aus einigen Romanen.
Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet. Die Rezepte sind übersichtlich und in großer Schrift abgedruckt und auf der gegenüberliegenden Seite findet man immer ein sehr schön arrangiertes Foto.
Bei der Auswahl der Rezepte ist es leider so, dass ich viele Gerichte bereits kenne, z.B. Apfelkuchen mit Streuseln oder Butterkuchen vom Blech. Aber alles in allem eine wunderschöne Idee Literatur und Kochen zu verbinden. Ein Buch welches gleichermaßen als Geschenkidee für alle Leseratten, die gern kochen, aber auch für alle Hobbyköche die gern lesen, geeignet ist.

Veröffentlicht am 20.01.2022

wunderschön geschrieben und regelrecht "Seelennahrung" für mich!

Der süße Himmel der Schwestern Lindholm
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Ich mag die Bücher von Andrea Russo sehr, genau so sehr wie unter die unter ihren Pseudonymen Anne Barns oder Anne Töpfer geschriebenen. Es sind immer wunderschöne Wohlfühlromane.
Bei diesem Roman war ...

Ich mag die Bücher von Andrea Russo sehr, genau so sehr wie unter die unter ihren Pseudonymen Anne Barns oder Anne Töpfer geschriebenen. Es sind immer wunderschöne Wohlfühlromane.
Bei diesem Roman war ich im Vorfeld ein klein wenig skeptisch, da mich historische Romane meist nicht so sehr begeistern können. Aber ich wurde angenehm überrascht. Von Anfang an ist es Andrea Russo gelungen, mich vollkommen einzufangen.
Die Handlung spielt in Schweden und beginnt mit dem Jahr 1936. Man lernt die fünf Lindholm-Schwestern Hannah, Ingrid, Matilda, Ulla und Ebba kennen, sowie natürlich auch ihre Eltern und Großeltern. Die Charaktere sind mit ihrer Unterschiedlichkeit sehr schön dargestellt und kamen mir für die damalige Zeit auch absolut authentisch vor. Sehr schön fand ich es auch, dass in den einzelnen Kapiteln immer wieder die Sichtweise aus der berichtet wird, gewechselt hat.
Die Familie betreibt eine kleine Bäckerei und bei der Beschreibung der Köstlichkeiten ist mir immer wieder das Wasser im Mund zusammengelaufen. Wie schön, dass es am Ende des Romans die passenden Rezepte gibt! Auch die Landschaft Schwedens wurde sehr schön beschrieben.
Obwohl es sich um eine Familiengeschichte und einen Wohlfühlroman handelt, so hat die Autorin doch einiges an historischen Aspekten eingebaut, so dass man sich sehr gut in die Problematik und Ängste der Vorkriegszeit hineinversetzen konnte. Ganz besonders gut hat mir der Zusammenhalt der Schwestern gefallen. Dies hat ungemein viel Wärme und Zuversicht ausgestrahlt und hat einfach gutgetan zu lesen.
Ein ganz klein wenig schade fand ich es, dass am Ende noch Fragen offengeblieben sind, und das Familiengeheimnis nicht wirklich aufgeklärt wurde. Aber vermutlich möchte die Autorin auf den Folgeband neugierig machen, den ich jetzt schon sehnsüchtig erwarte.
Alles in allem ein wunderschöner Familienroman mit historischem Background, der sich wunderbar lesen lässt. Das Buch war für mich richtige „Seelennahrung“ in einer schwierigen Zeit und ich habe es regelrecht aufgesaugt. Zum Abschluss noch ein besonders zutreffendes Zitat. S. 99: „Wir sollten uns alle mehr auf die guten und schönen Dinge im Leben konzentrieren.“

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