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Veröffentlicht am 14.01.2025

Endlich bekommen wir Hazels Geschichte zu lesen

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Almost isn’t enough: Echoes of the past ist der zweite Band der Secrets of Ferley Dilogie. Man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen. Man wird in diesem Buch aber über das Ende von Whispers by the ...

Almost isn’t enough: Echoes of the past ist der zweite Band der Secrets of Ferley Dilogie. Man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen. Man wird in diesem Buch aber über das Ende von Whispers by the sea gespoilert. Ich würde also empfehlen sie in der richten Reihenfolge zu lesen. Es lohnt sich absolut sich auf Ares‘ und Summers Geschichte einzulassen.

Meine Meinung:
Hazel und Damians Geschichte wurde schon im ersten Teil angeteasert. Mein Interesse wurde damals sofort geweckt. Hazel war eine mysteriöse Figur und ich wollte unbedingt wissen warum sie ohne ein Wort gesagt zu haben, abgehauen ist. Diese Antworten bekommt man jetzt in Almost isn’t enough: Echoes of the past. Ich finde es schön, dass Hazel ihr Geheimnis nicht sofort lüftet, sondern einen peu à peu mehr Einblicke in ihre Welt gibt. Ihre Entscheidungen und auch besonders was dazu geführt hat macht sie sehr nahbar und eine geheimnisvolle, liebenswerte Protagonistin.

Über Damian haben wir schon durch Summer Details erfahren. Seine eigene Geschichte lesen zu können und zu sehen, wie er sich weiterentwickelt ist total spannend. Seine Kindheit und besonders seine Eltern haben ihm tiefe Narben hinterlassen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass sein Leben bisher so schlimm war. Es ist schön zu sehen, wie ihn Hazels Auftauchen beeinflusst und er es wieder schafft aufzublühen. Die beiden bekommen regelrecht eine second chance.

Ich habe es geliebt den ganzen Nebencharakteren, die die Freundesclique bilden, wieder zu treffen. Es fühlte sich wie ein nach Hause kommen an. Man kennt die Charaktere schon, lernt aber nochmal einiges Neues dazu.

Fazit:
Eine sehr gelungene Dilogie. Emotional wurde ich noch mehr vom ersten Band mitgerissen. Dennoch hat mich Hazels und Damians Geschichte sehr berührt. Ein sehr mitreißendes und fesselndes Buch.

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Veröffentlicht am 06.01.2025

Mutige 17-jährige lebt den Traum von True Crime Fans?

Hotel Ambrosia - Du. Entkommst. Nicht.
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Robyn ist eine unglaublich spannende und außergewöhnliche Protagonistin. Durch ihre Krankheit ist sie leider an ihre Wohnung gefesselt. Sie kann sie nicht mehr verlassen. Dafür hat sie viel Zeit und kann ...

Robyn ist eine unglaublich spannende und außergewöhnliche Protagonistin. Durch ihre Krankheit ist sie leider an ihre Wohnung gefesselt. Sie kann sie nicht mehr verlassen. Dafür hat sie viel Zeit und kann aus ihrem Zimmerfenster das gegenüberliegende Hotel Ambrosia beobachten. Man kann es schon als Obsession beschreiben, wie sie die Gäste des Hotels beobachtet und ihnen sogar Namen gibt. Ich meine sie ist nun mal ein riesen Fan von True Crime Podcast. Da ist man bei so einem mysteriösen Hotel sehr neugierig.

Es ist Katie Kento wirklich gut gelungen, wie sie Robyns Lage dargestellt hat. Ich konnte mir wirklich vorstellen, wie sie sich fühlt – so gefangen in der Wohnung, mit ihren Einschränkungen & den wenigen Bezugspersonen. Als Jugendliche ist sowas natürlich undenklich. Alleine schon deswegen lohnt es sich – egal ob Jung oder Alt – dieses Buch zu lesen. Ich habe es nochmal mehr zu schätzen gelernt keine Einschränkungen zu haben. Um Robyn erstmal besser kennenzulernen, wird ihr Alltag sehr detailliert beschrieben. Dies fand ich leider am Anfang etwas langatmig. Kann aber total nachvollziehen, dass es wichtig ist, um sich in Robyn zu versetzen. Dieser Punkt ist auch meine einzige Kritik an dem Buch.

Die Geschichte hat mich sofort von der Atmosphäre her an das eine Hotel von TikTok erinnert. Wenn ich mich recht erinnere gab es da immer wieder Videos von Peet auf meiner FY, der Videos vom Cecil Hotel hochgeladen hat. Ich konnte zwar nie sagen, ob es wahr war, aber die Vibes waren wirklich mega – sie haben total meine Neugierde geweckt. Genauso hat es sich hier angefühlt. Ich wurde sofort gepackt und war gespannt, wie es auf der nächsten Seite weitergehen wird.

Der Stil des Buches konnte ebenso mein Interesse wecken. Es gibt besonders Chat Verläufe, Skizzen, Emails und Dokumentationen. Das war eine gute Abwechslung zum eigentlichen „Text“. Es hat der Geschichte auch eine bessere Tiefe und Ernsthaftigkeit verliehen.

Die Plottwists und "normaleren" Ereignisse konnten mich sehr abholen. Es wirkte lebendig und konnte mich absolut überzeugen.

Fazit:
Du suchst nach einem spannenden YA-Thriller, dann bist du hier genau richtig. Lass dich von der Geschichte fesseln. Merke dir schonmal den 28.02.2025 vor!

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Veröffentlicht am 31.12.2024

Herzzerreißend, spannend und liebevoll

Lakestone Campus of Seattle, Band 2 - What We Lost
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In dem zweiten Band der LSC Reihe geht es um Kace und Brynn. Die Reihe kann unabhängig voneinander gelesen werden. Ich würde jedem den ersten Band „What We Fear“ ans Herz legen. Es war auch so eine tolle ...

In dem zweiten Band der LSC Reihe geht es um Kace und Brynn. Die Reihe kann unabhängig voneinander gelesen werden. Ich würde jedem den ersten Band „What We Fear“ ans Herz legen. Es war auch so eine tolle Geschichte 🤍

Brynn möchte Astrophysik am Lakestone Campus of Seattle studieren. Um ihren Traum zu verwirklichen, möchte sie an einem Wettbewerb, der eine Chance auf ein Stipendium umfasst, teilnehmen. Kace hingegen hat es schon geschafft. Er wurde entdeckt und ans LSC eingeladen. Beide treffen immer wieder aufeinander und versuchen mehr über den jeweils anderen herauszufinden. Was verbirgt sich hinter ihren Fassaden?

Meine Meinung:
Wow! Auch dieser Band war wieder wundervoll. Alexandra Flint schafft es einen komplett zu fesseln und in die Welt ihrer Bücher eintauchen zu lassen. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Die Protagonisten wirkten sehr authentisch. Ich konnte mich in ihre Gefühlslage hineinversetzen, auch wenn ich nicht im Geringsten solche Sachen wie sie erlebt habe. Da man aus beiden Perspektiven die Geschichte verfolgt, wird es einem vereinfacht ihre Handlungen zu verstehen.
Kaces Geschichte hat mich zu tiefst berührt. Er ist noch so jung und hatte es wirklich nicht leicht. Dennoch geht er mittlerweile mit so einer Stärke durchs Leben und das alles nur für seine Tochter, die by the way zuckersüß ist. Brynns Familiengeschichte ist definitiv kompliziert. Ich finde es bewundernswert, dass sie ihrem Traum nachgeht und sich nicht weiter durch ihr schlechtes Gewissen zuhause fesseln lässt. Ihre Familie ist in der Beziehung schon toxisch. Gut, dass sie in Seattle Freunde findet und sich gut einlebt. Aber genau davon lebt diese Reihe – von der Gemeinschaft, Freundschaft und dem Zusammenhalt 😍

Fazit:
Ich habe die Atmosphäre, Dialoge, Emotionen und Charaktere so sehr geliebt. Es gibt eine dicke Empfehlung von mir. Außerdem lernt man noch etwas mehr über Musik und Astrophysik dazu. Zwei sehr unterschiedliche Welten, die sich dennoch super ergänzen.

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Haters to Lovers von klein auf

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Worum geht es in dieser RomCom?
Naomi und Luca sind seid der 5. Klasse Brieffreunde. Es ist aber keine normale Brieffreundschaft, denn Luca hatte damals so gar keine Lust der Brieffreund von Naomi zu sein. ...

Worum geht es in dieser RomCom?
Naomi und Luca sind seid der 5. Klasse Brieffreunde. Es ist aber keine normale Brieffreundschaft, denn Luca hatte damals so gar keine Lust der Brieffreund von Naomi zu sein. Seine Lösung: ihr einen gemeinen Brief schreiben, damit sie ihm nicht mehr antwortet. Da hat er aber nicht mit Naomi gerechnet. Ihre Antwort war noch schlimmer als Lucas. Das war der Beginn einer Hass Brieffreundschaft, die sich sogar bis vor zwei Jahren gezogen hat. Auf einmal bekommt sie an ihren Arbeitsplatz einen neuen Brief von Luca. Das Problem sie hat keine Adresse, um ihm zu antworten, kann ihm aber unmöglich das letzte Wort lassen.

Meine Meinung:
P. S. I Hate You ist wirklich eine gelungene RomCom. Sie überzeugt einen mit lustigen, unheimlich fiesen und zugleich „verstörenden“ Briefen. Auf was für Ideen kommen 5. Klässler denn bitte 🤯 Ich fand genial, was für eine Kreativität die junge Naomi und der junge Luca an den Tag gelegt haben. Der anfängliche Hass ist absolut spürbar. Mir hat es sehr gefallen, dass wir an diesen Briefen teilhaben durften. Als Leser haben wir die Möglichkeit diese mitzulesen und bekommen so einen tieferen Einblick in Naomis und Lucas Gedanken. Dadurch, dass die beiden diese Briefe mit damaligen Ereignissen verknüpfen, kann man eine bessere Beziehung zu den beiden aufbauen.

Die Dynamik der beiden Protagonisten hat einfach komplett gestimmt. Die Vibes haben gut den Haters to Lovers Trope widergespiegelt. Aber nicht nur unsere Protagonisten waren gut gewählt, auch alle anderen Charaktere hatten alle ihren besonderen Platz in der Geschichte. Manche habe ich geliebt und bei anderen saß ich nur kopfschüttelnd da. Aber sowas macht ein Buch nun mal aus.

Die Geschichte war emotionaler, als ich erwartet habe. Genau das hat es besonders für mich gemacht. Eine RomCom mit emotionaler Tiefe, macht sie so viel besser. Insbesondere Lucas Geschichte konnte mich zutiefst berühren.

Insgesamt habe ich mit mehr spicy Szenen gerechnet und Angst gehabt, dass es too much sein könnte. Dies war aber nicht der Fall und mir hat es sehr gefallen. Anders hätte es auch nicht zu den Charakteren gepasst.

Fazit:
Lasst euch nicht die humorvollen und zugleich verstörenden Gedanken und Briefe entgehen. Begleitet Naomi auf der Suche nach Lucas aktueller Adresse, damit er nicht das letzte Wort haben wird.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Alibi-Freundin, Alibi-Freundin & nochmal Alibi-Freundin – ist das Mantra von Olive

Triff mich über den Wolken
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„War das zwischen ihnen echt? Manchmal fühlte es sich so verdammt echt an, dass es wehtat.“

Worum geht es?
Triff mich über den Wolken erzählt eine queere Fake Dating Geschichte, die neben ihren zuckersüßen ...

„War das zwischen ihnen echt? Manchmal fühlte es sich so verdammt echt an, dass es wehtat.“

Worum geht es?
Triff mich über den Wolken erzählt eine queere Fake Dating Geschichte, die neben ihren zuckersüßen Momenten auch Themen wie Verluste, Traumverwirklichung & Chancen sowie Selbstfindung behandelt. Olive und Stella kommen aus unterschiedlichen Welten. Olive ist Krankenschwester und hat eine schlimme Flugangst. Stella ist die Co-Pilotin auf Olives ersten Flug. Wie der Zufall es möchte kommen beide aus der gleichen Stadt und sehen sich so nach ihrem turbulenten Zusammentreffen inklusive Aufenthalt in Disney World wieder. Stella bittet sie ihre Alibi-Freundin zu spielen. Wie soll Olive einer so atemberaubenden Frau diese Bitte abschlagen? Genau, das geht nicht!

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus Olives Perspektive erzählt. Dadurch fiel es mir echt schwer Stella einschätzen zu können. Das hat die Fake Beziehung aber auch irgendwie spannend gemacht. Man musste sich selber erschließen, was in ihrem Kopf vorgeht. Olive hingegen konnte mit ihren klaren Gedanken & Träumen sofort den Leser von ihrer Schwärmerei für Stella mitziehen können. Sie wirkt sehr sympathisch, wenn auch sehr von ihren Fantasien Stella gegenüber getrieben. Die verwendete Sprache war mir manchmal zu vulgär. Ich kann aber nicht urteilen, ob es im englischen schon so war. Ich habe mich dennoch erstaunlich schnell an diesen Stil gewöhnt und bin nach den ersten Kapiteln nicht mehr so sehr drüber gestolpert.

Ich fand das Pacing der Geschichte etwas ungewöhnlich. Mal behandelt ein Kapitel einen Tag, mal vergehen aber auch 2 Wochen oder es gibt einen abrupten cut. Das war etwas gewöhnungsbedürftig. Zudem fand ich es schade, dass viele Storylines angebrochen, aber nicht zu Ende gebracht wurde. Das sind meine einzigen großen Kritikpunkte. Denn insgesamt war ich von Olives und Stellas Geschichte gefesselt. Sobald ich das Buch in der Hand hatte, war ich in einem Lesesog und konnte es kaum noch aus der Hand legen.

Die Nebencharaktere, ins besondere Olives besten Freund Derek, habe ich geliebt. Ich fand es toll, wie offen er mit Olive spricht und für sie da ist. Sie haben wirklich eine schöne Freundschaft, die sich jeder wünschen kann.

Insgesamt fand ich das Buch toll für Zwischendurch. Diese Fake Dating Geschichte war außergewöhnlich, die zudem viele ernste Themen angerissen hat. Die Gefühle von Stella und Olive fühlten sich authentisch an und ich habe mit gefiebert, wie es sich weiterentwickeln wird.

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