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Veröffentlicht am 16.05.2021

Ein wirklich fesselnder Roman, der die düstere Atmosphäre durch viele gefühlvolle Momente auflockert.

Black Heart of Gold
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Meine Meinung:

„Black Heart Of Gold“ ist nach „Woody Creek“ bereits das zweite Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe und nur soviel vorab: Ich fand es toll!

Aber kommen wir nun zu Beginn meiner ...

Meine Meinung:

„Black Heart Of Gold“ ist nach „Woody Creek“ bereits das zweite Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe und nur soviel vorab: Ich fand es toll!

Aber kommen wir nun zu Beginn meiner Rezension erstmal auf das Buchcover zu sprechen, dass wirklich super schön ist und zudem durch das schwarz-goldene Herz perfekt den Buchtitel aufgreift. Außerdem spiegeln die dunklen Elemente auf dem Cover die düsteren und gefährlichen Textpassagen wider.

Den Schreibstil von Carrie A. Cullen nahm ich wieder mal als sehr flüssig und fesselnd wahr. Er machte es einem wirklich schwer das Buch aus den Händen zu legen und war somit Grund dafür, dass das Buch in kürzester Zeit gelesen werden musste.

Wir erleben die Geschichte der beiden Hauptcharaktere aus wechselnden Perspektiven. Sowohl Dakota als auch Ben bringen uns ihre Gedanken dadurch näher, lassen uns an ihrer Gefühlswelt teilhaben und ermöglichen es uns somit ihre Verhaltensweisen besser nachvollziehen zu können. Gerade auch die vielen Rückblicke in die Vergangenheit der beiden Charaktere trugen dazu bei, dass Stück für Stück Licht ins Dunkle gebracht und somit die noch offenen Fragen beantwortet wurden.

Zu keiner Zeit habe ich ihre intensiven Gefühle füreinander sowie ihre tiefergehende Verbundenheit angezweifelt. Die Flammen der Leidenschaft loderten unaufhörlich. Was aber schnell klar wurde, war, dass es sich bei der Anziehungskraft, die zwischen den beiden besteht, nicht ausschließlich um eine auf körperlicher Natur beschränkt sondern es sich viel mehr um eine Seelenverwandtschaft handelte. Allerdings war neben der Leidenschaft und Liebe auch deutlich die Wut und Enttäuschung auf beiden Seiten spürbar.

Die Handlung lässt sich gar nicht mit einem Adjektiv beschreiben. Sie ist düster, gefährlich, geheimnisvoll, spannend, prickelnd und noch so viel mehr. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz.

Ich empfand das Setting als äußerst einnehmend. Die detaillierte Beschreibung der einzelnen Handlungsorte sowie die komplette Atmosphäre trugen dazu bei, dass man sich diese bildlich vorstellte und das Gefühl entwickelte selbst vor Ort zu sein. Die Handlung spielte sich ja zusammengefasst überwiegend in der Glücksspiel-Metropole schlechthin ab. Las Vegas als Handlungsort zu wählen, war eine gute Entscheidung von der Autorin. Denn diese Stadt passt am besten zu dem, was sich in „Black Heart Of Gold“ abspielt. Die Stadt vereint Glitzer und Glamour (schöne Momente) mit Elend, Gewalt und Kriminalität (düstere Momente) auf eine Weise miteinander, die in Hinblick auf die Storyline absolut passend ist.

Die einzelnen Charaktere sind wirklich gut durchdacht und letztlich auch ausgearbeitet worden. Keiner der Protagonisten war blass oder gar unbedeutend. Sie zeigten sich alle von ihrer verletzlichen und vor allem menschlichen Seite. Sie waren nicht perfekt, machten Fehler und lernten daraus.

Dakota erlebte ich als dickköpfige, emotionale und sehr familiäre Frau. Gerade im weiteren Verlauf der Story bewies sie, dass sie über einen starken Willen verfügte und in ihr eine Kämpferin steckte. Ben ließ sich schwer in eine Schublade stecken. Seine positiven und negativen Seiten ergänzten sich und boten ein äußerst umfassendes Bild von seinen vielen Facetten. Einerseits ist er loyal, fürsorglich, liebevoll und leidenschaftlich. Anderseits ist er dominant, fokussiert und hat einen starken Willen. Aber auch sein Beschützerinstinkt ist wirklich stark ausgeprägt. Die beiden ergänzten sich unheimlich gut und bewiesen, dass sie sich wirklich bedingungslos liebten. Sie gehören einfach zusammen!

Fazit: Bei „Black Heart Of Gold“ handelt es sich um ein Buch, dass man - einmal angefangen - nicht mehr aus der Hand legen kann. Der Spannungsbogen wurde wirklich konstant aufrecht erhalten und für Herzklopfen sowie auch Nervenkitzel wurde gesorgt.

Anmerkung: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken. Diese Tatsache beeinflusste meine Meinung jedoch keinesfalls!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2021

Eine rührende Geschichte über Liebe und Verlust.

Jene Nacht ist unser Schatten
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Meine Meinung:

Bei „Jene Nacht ist unser Schatten“ handelt es sich um den ersten Roman, den ich von der Autorin gelesen habe. Den Schreibstil der Autorin nahm ich als flüssig und emotional wahr. Ich bin ...

Meine Meinung:

Bei „Jene Nacht ist unser Schatten“ handelt es sich um den ersten Roman, den ich von der Autorin gelesen habe. Den Schreibstil der Autorin nahm ich als flüssig und emotional wahr. Ich bin wirklich froh darüber, dass die Autorin sich dazu entschlossen hatte, die Geschichte aus den wechselnden Perspektiven der beiden Hauptprotagonisten zu erzählen. Diese Methode ermöglichte dem Leser, dass dieser die Gedanken sowie die Gefühle der beiden Charaktere besser nachvollziehen konnte und somit auch gewisse Verhaltensweisen, die die beiden zeigten.

Jedem Leser sollte anhand des Klappentextes bereits bewusst sein, dass Jess‘ und Lucas‘ Geschichte nichts für schwache Nerven ist. Die Autorin bemühte sich sehr, die hier angesprochenen Themen feinfühlig umzusetzen und zugleich ein bisschen Hoffnung zu schenken.

Beide Charaktere sind sehr komplex. In ihnen stecken nicht nur die Trauenden/Hinterbliebenen sondern auch zwei Menschen, die durch dieses schreckliche Schicksal auf einer tieferen Ebene miteinander verbunden sind. Sie helfen einander, geben einander halt und schenken sich gegenseitig Hoffnung und Zuneigung. Im Fokus liegt daher nicht unbedingt das tragische Ereignis an sich sondern vielmehr dessen Auswirkung auf die Betroffenen sowie ihre emotionale Verfassung.

Amy Giles gelang es alle involvierten Gefühle wie Verzweiflung, Wut, Schmerz, Angst, Trauer, Liebe und Hoffnung innerhalb der Handlung authentisch zum Ausdruck zu bringen. Auch wenn natürlich die negativ behafteten Gefühle zunächst überwogen. Die beiden Protagonisten haben nicht nur einen geliebten Menschen verloren, sie waren auch selbst vor Ort als es passierte. Kein Wunder also, dass ihnen das Erlebte deutlich zu schaffen machte und sie tagtäglich mit diesen Dämonen zu kämpfen hatten. Es war schön zu sehen, wie sie einander Kraft und Halt gaben und wie die beiden unterschiedlichen Familien mit der Trauerbewältigung umgingen.

Wie schon zuvor kurz angedeutet, befasst sich das Buch mit einigen schwierigen Themen (u.a. Drogenkonsum, Panikattacken, Amoklauf, Gewalt,...) und ich fragte mich dementsprechend, ob es vielleicht ratsam gewesen wäre das Alter der potenziellen Zielgruppe höher anzusetzen oder gar eine mögliche Triggerwarnung am Anfang des Buches einzupflegen? Ich persönlich hätte sie nicht zwingend benötigt, jedoch hätte ich dies für eine jüngere Zielgruppe bzw. emotional labilere Personen befürwortet. Die Inhalte könnten einige sicherlich „triggern“.

Außerdem fand ich es sehr schade, dass man nicht darüber in Kenntnis gesetzt wurde was die Zukunft für die beiden bereit hält und vor allem wie es mit Marissa weiterging. Schließlich war sie ja nicht nur irgendein unbedeutender Charakter sondern sie war gerade für Jess‘ verstorbenen Bruder ein sehr besonderer Mensch.

Fazit: Eine Liebesgeschichte, die einen auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitnimmt und dabei auf wirklich ernste Themen zu sprechen kommt.

Anmerkung: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken. Diese Tatsache beeinflusste meine Meinung jedoch keinesfalls!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2021

Leider wurde das Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft.

Und dann war es Liebe
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Meine Meinung:

Das Buchcover sowie auch der Klappentext sprachen mich total an. Paris als Handlungsort tat da nur sein übriges. Sofort tauchte die Assoziation „Die Stadt der Liebe“ in meinem Kopf auf. ...

Meine Meinung:

Das Buchcover sowie auch der Klappentext sprachen mich total an. Paris als Handlungsort tat da nur sein übriges. Sofort tauchte die Assoziation „Die Stadt der Liebe“ in meinem Kopf auf. Ich hoffte auf eine schöne Storyline, die sich mit den Themen Liebe, Leidenschaft und Gefühle befasst und deren schöne Kulissen uns zum Träumen einladen werden.

Bei „Und dann war es Liebe“ handelt es sich um den Debütroman von Lorraine Brown. Den Schreibstil der Autorin würde ich als locker-leicht und detailliert beschreiben. Gerade in Bezug auf die verschiedenen Kulissen gelang es der Autorin diese bildlich gut darzustellen, sodass der Leser das Gefühl hatte selbst vor Ort zu sein.

Ich habe Hannah als naive, teilweise verpeilte und eher unselbständige Person wahrgenommen. Ihre chaotische Art kam bei mir auch nicht unbedingt gut an.
Ich konnte zudem nicht nachvollziehen, weshalb sich Hannah von ihrem Freund Simon hat so unterbuttern lassen. Ihre Meinung zählte für ihn überhaupt nicht. Simon war mir durch seine Äußerungen und die Verhaltensweisen die er gegenüber Hannah an den Tag legte, von Anfang an unsympathisch. Dementsprechend war ich auch froh darüber, dass der „Kontrollfreak“ in der Geschichte nur eine kleinere Rolle erhielt.

Der erste Eindruck von Léo war natürlich aufgrund seines anfänglich gezeigten Verhaltens zunächst auch nicht sofort positiv, dennoch entwickelte er sich im Laufe der Geschichte von Mr. Griesgram zu einem durchaus fürsorglichen, gutherzigen Kerl.

Die Autorin gab uns durch die vielen Rückblenden die Chance Hannah und ihre Einstellung besser verstehen zu können. Was ab der zweiten Hälfte des Buches dann der Fall war.

Das Konzept, was die Autorin sich ausgedacht hatte, besaß definitiv Potenzial. Es haperte jedoch letztlich in der Umsetzung. Ich hatte mir von dem Roman eine unterhaltsame und spannende Lesezeit erwartet. Auf letzteres wartete ich jedoch bis zum Beginn der zweiten Hälfte des Buches. Die Charaktere waren auch nicht ganz rund. Hinzu kam, dass ein paar eher unwichtigere Szenen die Handlung unnötig in die Länge zogen. Ich hätte mir außerdem auch sehr gewünscht, dass die Handlung durch eine dramatische Wendung oder ein emotionales Erlebnis an Fahrt aufgenommen hätte. Verhältnismäßig passierte einfach zu wenig. Zudem waren einige Szenen im Buch - meiner Meinung nach- sehr unglaubwürdig dargestellt. Es fehlte stellenweise der Bezug zur Realität. (u.a. Gespräch zwischen Sylvie und Hannah)

Während des Lesens stellte ich zudem einige Unstimmigkeiten fest, denn der Klappentext stimmte nicht unbedingt mit dem richtigen Verlauf der Geschichte überein. Ich möchte keinesfalls Spoilern, deshalb werde ich nicht genauer darauf eingehen. Alle, die das Buch lesen werden, werden vermutlich feststellen, worauf ich mich in meiner Rezension bezogen habe. Ich war jedenfalls schon verwirrt als sich der Klappentext und der Ablauf ein wenig widersprochen haben.

Auch habe ich mich ein paar Mal gefragt, ob die eher verhältnismäßig kurze Begegnung zwischen den beiden Protagonisten wirklich ausgereicht haben kann, dass die Anziehungskraft, die zwischen ihnen herrschte, über das körperliche hinausging und sowohl Hannah als auch Léo tiefergehende Gefühle füreinander entwickeln konnten.

Grundsätzlich gilt zu sagen: Rezensionen basieren immer auf persönlichen Einschätzungen und sollten niemals als das „Gütesiegel“ angesehen werden, denn Geschmäcker sind bekanntlich immer verschieden!

Fazit: Für mich persönlich war es ein Roman, der durch die oben angesprochenen Faktoren unglaublich sein Potenzial verschenkt hat. Es wurde leider einfach nicht vollständig ausgeschöpft. Durch eine authentischere sowie gefühlvollere Darstellung der Beziehung zwischen Hannah und Léo hätte es durchaus zu einer besseren Bewertung kommen können. Die Umsetzung des Konzepts war mir jedoch im Großen und Ganzen zu realitätsfern. Ich würde „Und dann war es Liebe“ daher als leichte Lektüre für Zwischendurch bezeichnen.

Anmerkung: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.05.2021

Leseempfehlung

Flowers of Passion – Sinnliche Lotusblüten
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Meine Meinung:



Bei „Sinnliche Lotusblüten" handelt es sich um den fünften Band der „Flower Of Passion“-Reihe von Layla Hagen.



Die Autorin verfügt über einen lockeren und flüssigen Schreibstil. Die ...

Meine Meinung:



Bei „Sinnliche Lotusblüten" handelt es sich um den fünften Band der „Flower Of Passion“-Reihe von Layla Hagen.



Die Autorin verfügt über einen lockeren und flüssigen Schreibstil. Die Wechsel zwischen humorvollen und berührenden Dialogen sowie auch der authentische Verlauf der Liebesgeschichte trugen ebenfalls dazu bei, dass für eine gute Unterhaltung gesorgt war. Die Autorin fokussiert sich u.a. auf drei wichtige Bereiche, die für einen guten Roman sprechen: Humor, Leidenschaft und Gefühle.



Mit Jace und Brooke sind der Autorin zwei durchaus sympathische und vor allem authentische Charaktere gelungen, die nicht nur oberflächlich dargestellt wurden sondern gut durchdacht und ausgearbeitet wurden.



Jace sammelte bei mir schon von Beginn an durch seine „Der-Nette-Junge-Von-Nebenan“-Attitüde Sympathiepunkte. Er zeigte sich aufgeschlossen, fürsorglich, wertschätzend, kämpferisch und selbstbewusst. Er umgarnte Brooke auf eine überaus süße Art. Trotz seines beruflichen Erfolgs wirkte er zu keiner Zeit abgehoben.



Die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten gefiel mir sehr. Außerdem mochte ich das Konzept, dass sich zunächst eine Freundschaft zwischen den beiden Charakteren anbahnte und sie einander erstmal besser kennenlernten. Aus ihrer wundervollen Freundschaft erblühte schließlich eine ehrliche Liebe.



Der Autorin gelang es zudem ihrer Leserschaft jedes Gefühl sowie jeden besonderen Moment zwischen den beiden Charakteren näherzubringen. Die Handlung des Romans beinhaltet nicht nur leidenschaftliche und gefühlvolle Momentaufnahmen, sondern auch humorvolle auch spannende Szenen sowie einen Überraschungsmoment auf. Man litt und fieberte dementsprechend die ganze Zeit über mit. Layla Hagen achtete aber auch darauf, dass auch das Schmunzeln und Lachen nicht zu kurz kam.



Es wurde durch die „Erschaffung“ der Connors ein Bild von der „perfekten Familie“ vermittelt, von der viele nur träumen können. Denn Geborgenheit, Zusammenhalt, Liebe, Loyalität und Vertrauen werden in dieser Buchfamilie ganz groß geschrieben.



Zwei kleine Kritikpunkte von meiner Seite gab es aber dennoch:



Ich bin der Meinung, dass die Handlung ein wenig mehr Drama vertragen hätte. Dieser Aspekt hätte durchaus dazu beigetragen, dass man emotional noch mehr involviert gewesen wäre. Mir fehlten die beliebten „Herzklopf“- bzw. „Herzschmerzmomente“.
Ebenfalls kam auch die Tiefgründigkeit für meinen Geschmack ein bisschen zu kurz. Natürlich war die Anziehungskraft, die zwischen den beiden Charakteren wirkte, deutlich zu spüren, dennoch fehlte die tiefe Verbundenheit.


Info: Die Handlung von Band 5 ist in sich abgeschlossen, somit muss beim Lesen nicht zwingend eine Reihenfolge eingehalten werden.



Fazit: „Flower Of Passion - Sinnliche Lotusblüten“ besticht durch sein einnehmendes Setting, die liebenswerten Protagonisten sowie eine realitätsnahe Darstellung der Ereignisse. Die ersten vier Bände der Reihe werden nun nach und nach noch ihren Weg in mein Bücherregal finden.



Anmerkung: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken. Diese Tatsache beeinflusste meine Meinung jedoch keinesfalls!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2021

Ich warte schon jetzt ganz sehnsüchtig auf Band 2

In my Enemy´s Eyes
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Meine Meinung:

Mit dem Buchcover ist Emily Bold bereits ein Eye-Catcher gelungen. Der Klappentext tut was er soll. Er weckt die Neugier und sorgt dafür, dass man sich bereits erste Gedanken über das mögliche ...

Meine Meinung:

Mit dem Buchcover ist Emily Bold bereits ein Eye-Catcher gelungen. Der Klappentext tut was er soll. Er weckt die Neugier und sorgt dafür, dass man sich bereits erste Gedanken über das mögliche Handlungskonzept macht.

Den Schreibstil der Autorin würde ich als
flüssig, anschaulich, gefühlvoll und fesselnd beschreiben. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an total „gecatcht“. Der Einstieg verlief problemlos und ich war sofort Feuer und Flamme! Ich habe mitgelitten und mitgefiebert. Die Handlung war wirklich gut durchdacht und ausgearbeitet. Es kam nicht zu einer oberflächlichen Darstellung sondern die Handlung erwies sich als komplex und tiefgründig. Außerdem baute sich der Spannungsbogen während der gesamten Handlung auf und blieb konstant.

Auch wenn ich die Dinge, die Annie bereit war für ihren Job zu tun, nicht unbedingt gutheiße, sprach es dennoch dafür wie stark und mutig sie war. Sie glaubte an das Gute im Menschen und es dauerte auch nicht lange, bis sie feststellte, dass sich hinter Josh’s auferlegter Fassade ein guter Kerl verbarg.

Ich fand es wirklich schön, dass man Josh im weiteren Verlauf der Geschichte immer besser kennenlernen konnte und somit die Beweggründe für die Involviertheit in das Kartell erfährt und das diese unfreiwilliger Natur waren. Wie bei vielen anderen Romanen stellte man nämlich auch hier wieder fest, dass der männliche Protagonist durch seine Vergangenheit stark geprägt wurde.

Die Entwicklung, die Josh durchlief, war großartig. Aus dem anfänglichen unzufriedenen und einsamen Bad Boy ist ein toller Mann mit Herz und Seele geworden. Er zeigt sich u.a. von seiner fürsorglichen, verletzlichen, beschützerischen sowie loyalen Seite und scheut sich nicht davor über seine Gefühle zu sprechen. Ich habe zu keiner Zeit seine Intentionen gegenüber Annie angezweifelt.

Die Verbindung zwischen den beiden Hauptcharakteren als Funkensprühen zu betiteln, wäre dem Ganzen nicht würdig geworden. Die Anziehung zwischen Annie und Josh kam schon eher einem Feuerwerk gleich. Ihre Konstellation war leidenschaftlich und unheimlich explosiv. Die beiden Charaktere sind so gegensätzlich, ergänzen sich jedoch perfekt und sind ein starkes Team. Ich mochte die Dynamik zwischen Annie und Josh unheimlich gerne.

Man konnte bereits zu Beginn deutlich spüren, wie tief ihre Gefühle füreinander reichen und wie ernst es ihnen mit dem jeweils anderen sein wird. Annie fungierte als Auslöser dafür, dass Josh den Wunsch verspürte ein besserer Mensch zu werden. Er möchte der Mann sein, der Annie verdient hat, ist sich jedoch nicht sicher ob es für sie wirklich eine gemeinsame Zukunft geben wird. Seine traurigen Gedanken weckten bei mir den Wunsch ihn in den Arm zu nehmen. Er steht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens. Wie er sich wohl entscheiden wird? Das müsst ihr selbst herausfinden. 😉

Die Autorin weiß wirklich wie sie ihre Leserschaft „quälen“ kann. Mit dem
Cliffhanger gehen nicht nur viele Spekulationen einher, sondern der Leser fiebert dem Folgeband sehnsüchtig entgegen. Wir werden somit alle einer großen Geduldsprobe ausgesetzt, die wir jedoch für einen würdigen Finalband sicherlich gerne in Kauf nehmen. Zumal uns ja auch nichts anderes übrig bleibt als zu warten!

Auch wenn sich der nachfolgende Punkt nicht negativ auf meine Bewertung auswirkte, möchte ich ihn dennoch ansprechen. Zu Beginn hat mich die Erzählweise von Emily Bold zunächst etwas irritiert. Die Autorin vollzieht den Perspektivenwechsel ohne eine Ankündigung in Form einer Überschrift (Namen der Charaktere aus deren Sicht erzählt wird). Dies hätte jedoch gleich für Klarheit gesorgt und wäre stimmiger gewesen. Man hätte sich dadurch nicht nach und nach erst an den plötzlichen Wechsel der Sichtweisen ohne Nammensnennung gewöhnen müssen.

Fazit: Ein Roman, dessen Fortsetzung ich schon jetzt ungeduldig entgegenfiebere. Die Autorin überzeugte mich mit dem Aufgebot an Spannung, Action, Drama, Gefühlen und Liebe. Für mich ist „In My Enemy’s Eyes“ ganz klar ein Jahreshighlight. Ihr solltet euch diesen Roman definitiv nicht entgehen lassen!

Anmerkung: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei der Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken. Diese Tatsache beeinflusste meine Meinung jedoch keinesfalls!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere