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Veröffentlicht am 21.02.2021

„House Of Scarlett“ ist deutlich stärker als „Fall Of Legend“.

House of Scarlett
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Meine Meinung:



Zunächst möchte ich erwähnen, dass ich ein großer Fan von Meghan March‘s Schreibkünsten bin. Bisher hat mich wirklich keins ihrer Bücher enttäuscht. Allerdings muss ich gestehen, dass ...

Meine Meinung:



Zunächst möchte ich erwähnen, dass ich ein großer Fan von Meghan March‘s Schreibkünsten bin. Bisher hat mich wirklich keins ihrer Bücher enttäuscht. Allerdings muss ich gestehen, dass „Fall Of Legends“, Reihenauftakt der „Legend“-Reihe, etwas schwächer daherkam. „House Of Scarlett“ war da im Gegensatz zu Band 1 deutlich stärker. Die Handlung war nicht ganz so langatmig, beinhaltete viele spannende sowie auch prickelnde und sehr romantische Momente und beschäftigte sich generell mit viel mehr Emotionen.



Nachdem Scarlett‘s erste intime Annäherung mit Gabriel mit einem emotionalen Zusammenbruch endete, war ich sehr froh darüber, dass Band 2 sich bereits in meinem Bücherregal befand und ich somit direkt weiterlesen konnte. Natürlich ist einem klar, dass sich die Wege der beiden Hauptprotagonisten relativ schnell wieder kreuzen werden (schließlich besteht die Reihe aus drei Bänden) und somit sorgt ein dramatisches Ereignis dafür, dass Gabriel‘s selbsterrichtete Fassade zu bröckeln beginnt und die beiden sich wieder einander annähern.



Meghan March präsentiert uns auch in diesem Roman wieder ihren flüssigen, humorvollen, detaillierten sowie fesselnden Schreibstil. „House Of Scarlett“ vereint alle Aspekte, die einen guten Roman ausmachen. Dazu gehören unter anderem: Spannung, Drama, Herzschmerz, Erotik, große Gefühle, Romantik, eine gute Storyline sowie Charaktere, die sich während der Handlung weiterentwickeln.



Ein Beispiel hierfür stellte Gabriel dar. Sein Herz und sein Verstand führen einen inneren Kampf miteinander. Er ist überzeugt davon, dass er die richtige Entscheidung getroffen hat. Was u.a. auch seiner Vergangenheit geschuldet ist. Viele prägende Ereignisse, die ihm damals widerfahren sind, sorgen dafür, dass seine Vergangenheit auch heute noch einen starken Einfluss auf sein Leben und seine Entscheidungen sowie Wünsche/Sehnsüchte ausübt.



Gabriel weiß, dass er mit seinem Entschluss die tollste Frau der Welt und zugleich die Liebe seines Lebens zutiefst verletzt hat. Dass er selbst unter diesem Entschluss leidet, zeigt wie viel ihm Scarlett bedeutet und wie schwer es ihm gefallen ist diesen Weg einzuschlagen. Nachdem sowohl Scarlett als auch Gabriel einige Zeit furchtbar unter ihrer Trennung gelitten haben, setzen schließlich ein einschneidendes Erlebnis sowie Gabriel‘s Herz, dass über den Verstand siegte, dem Leiden ein Ende. Er ist fest entschlossen alles dafür zu tun, dass Scarlett wieder ein fester Bestandteil seines Leben wird. Man entdeckt plötzlich ganz andere Seiten an Gabe. Er zeigt sich von seiner verletzlichen, romantischen, fürsorglichen aber auch ängstlichen Seite.



Die Handlung fand in einem zeitlich angemessenen Tempo statt und wirkte weder zu gewollt noch zu überstürzt.



Neben Scarlett und Gabriel sind mir auch Flynn (Scarlett’s Stiefschwester), Harlow und Monroe (Scarlett’s Freundinnen) sowie Bump (Gabriel’s „Bruder“) ans Herz gewachsen. Besonders Bump sammelte mehrfach Sympathiepunkte bei mir. Er ist ein wahnsinnig besonderer Mann, der zwei schwere Schicksalsschläge hinter sich hat und trotzdem sein Lächeln und seine Liebenswürdigkeit nicht verloren hat.



Zu Chadwick (Scarlett’s Exfreund) kann man nur sagen: Er ist ein absoluter Griff ins Klo! Ein furchtbarer, egoistischer, gefühlskalter Mensch, der sie überhaupt nicht verdient hat. Kein Wunder, dass er sich mit ihrem Dad so gut versteht. Gleich und gleich gesellt sich gern. Ein Glück, dass ihr das schließlich selbst bewusst wird und sie die einzig richtige Entscheidung trifft! Sie gibt ihm den Laufpass.



Fazit: Mit „House Of Scarlett“ ist Meghan March nach dem eher schwächeren Reihenauftakt ein wirklich starker Folgeband gelungen, der ein absolutes Lesevergnügen bietet. Spannung, Herzschmerz, Drama, Romantik, große Gefühle und prickelnde Momente. Was will man mehr? Ich bin unheimlich gespannt auf den finalen Band und fiebere diesem Sohn ungeduldig entgegen. Ich hoffe sehr, dass er dem zweiten Band in nichts nachstehen wird! „House Of Scarlett“ endet mit einem heftigen Cliffhanger, der den Leser nun natürlich mit einer gewissen Erwartung an Band 3 zurücklässt. Wir werden sehen, ob er diese Erwartungen erfüllen wird.



Anmerkung: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken. Diese Tatsache beeinflusste meine Meinung jedoch keinesfalls!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2021

Eine schöne Liebesgeschichte, die den anderen bereits erschienen Bänden dieser Reihe in nichts nachsteht.

London Prince
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Meine Meinung:



Das Buchcover ist schlicht aber schön und beschränkt sich auf das Wesentliche. (die Darstellung des männlichen Hauptprotagonisten, den weißen Schriftzug sowie das Krönchen) Es fügt sich ...

Meine Meinung:



Das Buchcover ist schlicht aber schön und beschränkt sich auf das Wesentliche. (die Darstellung des männlichen Hauptprotagonisten, den weißen Schriftzug sowie das Krönchen) Es fügt sich perfekt in die Reihe der Vorgängerbände ein.



Der Schreibstil ist - wie man es bisher nicht anders von der Autorin gewohnt ist - sehr flüssig, emotional und fesselnd. Der Roman lässt sie rasch lesen und bietet dem Leser ein tolles Lesevergnügen. Louise Bay gelang es sowohl mit den beiden Hauptprotagonisten als auch mit den vielen Nebendarstellern liebenswerte und authentische Charaktere zu erschaffen.



Bei Truly handelt es sich um die weibliche Hauptprotagonistin. Sie ist Teil der Londoner High Society, möchte dies jedoch eigentlich gar nicht sein. Sie sieht sich selbst nicht in diesen Kreisen und hat sehr bodenständige Ansichten und Wünsche. Ihre Selbstzweifel und die ständigen Vergleiche mit ihrer Schwester stimmten mich ein bisschen traurig. Sie erwähnt mehrfach die Vorzüge ihrer Schwester und wertet sich selbst ab anstatt sich selbst wirklich wahrzunehmen und ihre Vorzüge zu erkennen. Sie ist eine wirklich liebenswerte junge Frau, die wie jeder andere Mensch auch über Stärken sowie Schwächen verfügt. Kein Mensch ist perfekt!



Noah ist nicht nur der beste Freund von Trulys Schwager sondern wurde mit der Zeit auch zu Truly’s bestem Freund. Sie stellte sehr schnell fest, dass sich neben der freundschaftlichen Ebene noch eine andere Ebene in ihre Beziehung zueinander einschlich. Sie entwickelte starke Gefühle für Noah. Beide erleben vor dem Weggang von Noah einen besonderen Moment (ein „Fast“-Kuss). Ihre Freundschaft liegt jedoch nach dem gemeinsamen letzten Abend erst mal auf Eis, was daran liegt, dass sie sich nach Noah‘s Umzug nach New York zunächst aus den Augen verlieren. Daher ist auch verständlich, dass sie nach Noah‘s Rückkehr zunächst Zeit benötigen wieder miteinander warm zu werden und somit ihrer eingeschlafenen Freundschaft wieder etwas Feuer zu verleihen. Eine sehr authentische Herangehensweise, die die Autorin hier thematisiert. Man kann nach einer so langen Funkstille nicht wieder direkt dort anknüpfen, wo man sich davor befand.



Es gibt jedoch einen Punkt, den ich in meiner Rezension gerne noch ansprechen möchte. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass die Autorin näher auf Noah's Vergangenheit eingegangen wäre. Sie wurde zwar "angerissen", näher wurde darauf jedoch nicht eingegangen. Gerade da diese ihn sehr für sein weiteres Leben zu prägen schien, wäre es wichtig gewesen seine Erlebnisse für den Leser offenzulegen.



Info:

Alle Teile der "Kings Of London"-Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden, da die Handlungen der jeweiligen Bände in sich abgeschlossen sind.



Fazit:

Mit "London Prince" schenkte uns Louise Bay einen weiteren tollen Roman, der absolut mit den Vorgängerbänden mithalten kann. Authentische Protagonisten, spannende Storyline, schönes Setting! Ich kann euch Band 3 der "Kings Of London"-Reihe nur empfehlen. Ich bin so ready für "London Heartbreaker".



Anmerkung:

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken. Diese Tatsache beeinflusste meine Meinung jedoch keinesfalls!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2021

Unterhaltsam aber leider konnte es mit Band 1 nicht mithalten.

Finding us - Befreit
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Meine Meinung:



Nachdem mir „Finding Us - Verfallen“ (Band 1) gut gefallen hatte, war für mich schnell klar, dass ich auch Band 2 lesen werde.



Buchcover: Das Buchcover orientierte sich stark am Vorgängerband. ...

Meine Meinung:



Nachdem mir „Finding Us - Verfallen“ (Band 1) gut gefallen hatte, war für mich schnell klar, dass ich auch Band 2 lesen werde.



Buchcover: Das Buchcover orientierte sich stark am Vorgängerband. Die Buchcover unterscheiden sich lediglich in der Farbwahl. Während beim ersten Band die Farbe „grün“ dominierte, erstrahlt das Cover des zweite Bandes in schönen Blautönen.



Schreibstil: Audrey Carlan verfügt über einen flüssigen Schreibstil. Der Fokus der Autorin lag - wie bereits auch schon bei Band 1 - auf den erotischen Spannungen zwischen den beiden Hauptprotagonisten.



Charaktere: Die Autorin war um eine gute und authentische Ausarbeitung der Charaktere bemüht. Leider fehlte es mir bei der Charakterentwicklung an Tiefe. Viele Handlungen wurden nur sehr oberflächlich abgehandelt, was dafür sorgte, dass diese nur schwer nachzuvollziehen waren. London sammelte bei mir mit ihrer Art zu Beginn nicht gerade Sympathiepunkte. Ihre ständigen sexuellen Bekanntschaften warfen ein sehr negatives Bild auf ihre Person. Ich war zudem auch kein wirklicher Fan von dem Vornamen des männlichen Hauptprotagonisten. „Collier“ ist schon ein sehr abgefahrener Name.



Was die Liebesbeziehung der beiden Hauptprotagonisten anbelangt, ähnelte diese für mich stellenweise sehr einer Achterbahnfahrt. Collier‘s Ultimatum sorgte bei mir für Unverständnis. Eine gute Beziehung zeichnet sich doch durch klärende Gespräche, entgegengebrachtes Vertrauen sowie Verständnis für seinen Partner aus. Die Kommunikation der beiden empfand ich teilweise als äußerst problematisch.



Während es im ersten Band zwischen Aspen und Hank ordentlich funkte und die Liebesgeschichte der beiden sehr authentisch und gefühlvoll ausgearbeitet wurde, fehlte mir im Folgeband das Knistern sowie die starken Gefühle zwischen den „Love Interests“.



Fazit: „Finding Us - Befreit“ wies leider einige Schwächen auf, die dazu führten, dass der Leser nicht auf den vollen Lesegenuss kam. Ich hoffe sehr, dass der dritte und zugleich finale Band der Reihe eine Steigerung zu Band 2 darstellen wird. Ich bin gespannt!



Anmerkung: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2021

Eine süße Geschichte, leider kam die Romantik zu kurz.

Das Leben braucht mehr Schokoguss
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Meine Meinung:

Zu Beginn möchte ich in meiner Rezension kurz auf das Buchcover und den Klappentext eingehen. Passend zum Titel erhielt das Buch ein wirklich süßes Aussehen! Sowohl Schriftart als auch ...

Meine Meinung:

Zu Beginn möchte ich in meiner Rezension kurz auf das Buchcover und den Klappentext eingehen. Passend zum Titel erhielt das Buch ein wirklich süßes Aussehen! Sowohl Schriftart als auch Farbwahl und die rosa Schleifen gefallen mir. Gerade der Buchtitel und die Darstellung der herunterpurzelnden Pralinen sorgen dafür, dass man einen ersten Hinweis auf den Inhalt erhält. Vor allem aufgrund des Klappentextes erwartet man eins: Romantik pur! Doch leider ließ diese deutlich zu wünschen übrig, worauf ich später näher eingehen werde.

Den Schreibstil von Ella Lindberg würde ich als flüssig und „situationsbedingt“ humorvoll beschreiben.

„Kurze“ Meinung zu den Charakteren:
Mia ist eine gutherzige, teilweise sehr naive aber dennoch liebenswerte junge Frau.
Fabian wirkte zunächst sehr kühl, distanziert und schnöselig. Dieser Eindruck war nicht alleine seinem äußeren Erscheinungsbild geschuldet. Auch sein Verhalten gegenüber Mia sowie die überstürzte Verlobung, die er mit Isa eingeht, sprechen dafür.
Elizabeth (Fabian‘s Großmutter) war wirklich eine sehr humorvolle alte Dame, die ihr Herz am rechten Fleck hatte. Ihr Kampfgeist in Bezug auf die Rettung des Familienbetriebs war unermüdlich und den Zusammenhalt der Familie schrieb sie groß.
Johnny war mir von Anfang an nicht sympathisch. Man lernte ihn zwar nicht wirklich persönlich kennen, jedoch ging aus Mia’s Erzählungen hervor, dass es sich bei ihm nicht um den netten Typen von nebenan handelte. Vielmehr ist er ein wirklich unverschämter und pietätloser Kerl, der zudem sehr überheblich zu sein scheint. Er hält sich für unwiderstehlich und sieht sich selbst als der Traummann schlechthin.

Inhalt:
Der Roman beschäftigt sich u.a. mit Mia‘s schwieriger Beziehung zu ihrer Schwester Annette, ihrer toxischen Beziehung zu Johnny, dem gestörten Verhältnis zu ihrem verstorbenen Vater sowie der Fake-Verlobung mit Fabian und ihrem Praktikum in der Schweiz. Die Liebesbeziehung von Mia und Fabian war gespickt von einigen Missverständnissen. Beide scheinen ein Kommunikationsproblem zu haben. Überhaupt nahm die Liebesgeschichte der beiden für meinen Geschmack eine viel zu kleine Rolle ein. Die Rettung des Familienbetriebs Zuckermann lag viel zu stark im Fokus. Darunter litt auch die Romantik. Erst gegen Ende (letzter Leseabschnitt) erhielten die starken Gefühle, die sich zwischen den beiden Hauptprotagonisten entwickelten, den Raum, den sie schon zuvor verdient hätten. Es gab einige wirklich süße Szenen. (u.a. Morse Codes, Video-Chat, ...)

Die erste richtige Annäherung zwischen Fabian und Mia sowohl als auch ihr erster Kuss sind mir sehr in Erinnerung geblieben. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbracht hatten, desto ungezwungener unterhielten sie sich und begannen schließlich miteinander zu flirten. Beiden standen ganz offen zu ihren Gefühlen mit und teilten einander dementsprechend locker mit, dass sie sich mögen. Doch aus dem anfänglichen Knistern hat sich - in meinen Augen - nie ein Feuerwerk entwickelt. Was vermutlich auch der zu kurz gekommenen Romantik verschuldet war. Die Idee der Autorin, dass Fabian mehrere Versuche startete Mia durch Morse-Codes seine Liebe zu gestehen, fand ich sehr originell. Das ist mal was anderes als das typische „Ich liebe dich“.
Für mich kamen jedoch leider die Romantik sowie die Gefühle zu kurz. Man erhielt während des Lesens den Eindruck, dass der Fokus mehr auf der Rettung des Unternehmens lag als auf der Entwicklung einer Liebesbeziehung zwischen Mia und Fabian. Erst mit dem letzten Leseabschnitt änderte sich diese Einschätzung und die Gefühle der beiden wurden mehr in den Vordergrund gerückt.

Fazit: „Das Leben braucht mehr Schokoguss“ war für mich jetzt kein Roman, den ich zu meinen Lese- oder gar Jahreshighlights zählen würde. Daran sind einige Schwachstellen (die ich bereits oben aufgeführt habe) „schuld“. Der Roman sorgte aber dennoch für eine gute Unterhaltung.

Anmerkung: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars und die Teilnahme an der Leserunde bedanken.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2021

„Hate You Much, Love You More“ konnte absolut mit dem Reihenauftakt „Wrong Number, Right Guy“ mithalten. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung!

Hate You Much, Love You More
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Meine Meinung:

„Wrong Number, Right Guy“ (Band 1) war eine unheimlich niedliche Liebesgeschichte mit äußerst humorvollen Passagen, unglaublich liebenswerten Protagonisten und einer kurzweiligen Handlung ...

Meine Meinung:

„Wrong Number, Right Guy“ (Band 1) war eine unheimlich niedliche Liebesgeschichte mit äußerst humorvollen Passagen, unglaublich liebenswerten Protagonisten und einer kurzweiligen Handlung (was womöglich auch den vielen Textnachrichten geschuldet war).

Nachdem mich der erste Band der „College Love“-Reihe von Teagan Hunter total überzeugte und für mich 2021 der erste Roman auf der Liste meiner Lesehighlights ist, war für mich sofort klar, dass ich auch Band 2 lesen möchte. Natürlich waren meine Erwartungen an „Hate You Much, Love You More“ dementsprechend hoch.

Wie auch schon im ersten Band lässt Teagan Hunter wieder viele Chatverläufe der beiden Hauptprotagonisten in die Handlung einfließen. Sie tragen zur Auflockerung der Geschichte bei. Den Schreibstil der Autorin würde ich als humorvoll, flüssig und fesselnd beschreiben. Fesselnd trifft es vor allem ziemlich gut, da es mir schwer fiel den Roman aus der Hand zu legen. Außerdem entschied sich die Autorin wieder dafür die Handlung aus der Ich-Perspektive zu erzählen. Uns wird - wie auch schon bei Delia - ermöglicht einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der weiblichen Protagonistin zu erhalten, um somit ihre Sehnsüchte, Ängste und Bedenken besser nachvollziehen zu können.

Was mir besonders an diesem Roman gefällt ist, dass der Ex-Freund hier nicht als unsympathischer, machohafter, egozentrischer oder untreuer Kerl dargestellt wird sondern als liebenswerter, respektvoller, netter Kerl von nebenan. Ich finde es wirklich schön, dass Caleb nicht durch die Trennung von Delia aus der Reihe verschwindet sondern selbst noch eine Chance auf eine neue Liebe erhält und wir somit die Möglichkeit erhalten ihn besser kennenzulernen. Er und Delia waren einfach keine Seelenverwandten. Beide schienen trotz ihrer Beziehung nicht über die Ebene „Freundschaft“ hinausgekommen zu sein. Er hat in ihr einfach noch nicht die richtige Partnerin gefunden. Caleb ist ein sehr vielschichtiger Mensch. Er besitzt gute Manieren, zeigt sich aber auch von seiner kecken Seite (diese stellt er u.a. durch die Textnachrichten an Zoe und seine zweideutigen Witze unter Beweis).

Die Liebesbeziehung von Zoe und Caleb entwickelte sich behutsam, brach dann jedoch wie eine Welle über den beiden und die beiden gaben schließlich der Leidenschaft, dem Verlangen und den großen Gefühlen endlich den Raum, den sie verdienten.

Teagan Hunter beschrieb die beiden Charaktere sehr authentisch. Außerdem legte sie Wert darauf, dass beide Charaktere eine Entwicklung durchliefen. Zoe löste das Rätsel „Caleb“, während Caleb in Zoe den sehnlichen Wunsch nach einer liebevollen Beziehung - wie sie Delia und Zach führen - weckte. Zoe überwand ihre Ängste sowie Bedenken, stellte ihr Glück an die erste Stelle und offenbarte Caleb ihre Gefühle.

Fazit: „Hate You Much, Love You More“ ist eine humorvolle und romantische Liebesgeschichte, die mir ein paar unglaublich schöne Lesestunden bescherte. An alle Fans von humorvollen Romanen: Lasst euch diese großartige Reihe nicht entgehen! 😉 Ihr glaubt gar nicht wie sehr ich mich auf „Hot Kisses, Cold Feet“ freue. Robbie, den Hauptprotagonisten aus Band 3, konnte man bereits in Band 1 kennenlernen. Ich bin sehr gespannt darauf, wie mir Robbie‘s und Montana‘s Geschichte gefallen wird.

Anmerkung: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken. Diese Tatsache beeinflusste meine Meinung jedoch keinesfalls!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere