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Veröffentlicht am 01.02.2021

Das beste Hörspiel welches ich je gehört habe.

Der Herr der Ringe
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Als großer Herr der Ringe Fan habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass ich das Hörspiel rezensieren darf.

Am Anfang musste ich erst einmal schlucken, als ich gelesen habe, dass es 11 Stunden geht. ...

Als großer Herr der Ringe Fan habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass ich das Hörspiel rezensieren darf.

Am Anfang musste ich erst einmal schlucken, als ich gelesen habe, dass es 11 Stunden geht. Aber im Endeffekt ist es garnicht so viel. Denn das Hörspiel beinhaltet die gesamte Herr der Ringe Trilogie, weshalb man sich diese sehr gut einteilen kann. Jedoch sollte einem bewusst sein, dass dieses Hörspiel von 1991 ist und keine neu Lesung. Es wurde einfach nur neu aufgelegt.

Die Aufmachung der CD ist wunderschön, hochwertig und edel. Es gibt viele Zeichnungen wobei auch ein paar von den Filmen dabei sind. Die CD´s sind in einer Papphülle, die mehrfach gefaltet ist, aufbewahrt. Zudem gehört noch ein Pappschuber und ein kleines Heft, welches alle Sprecher beinhaltet, dazu.

Somit bin ich auch schon beim nächsten Punkt angeleangt. Denn das Hörbuch ist nicht nur irgendeine Lesung der Bücher. Nein. Es ist so viel mehr. Es gibt einen Erzähler und jede Figur, die auch im Buch vorkommt, hat einen eigenen Sprecher. Dabei sind sehr viele bekannte, wie Rufus Beck und Matthias Haase dabei. Aber nicht nur das. Denn zusätzlich wird das gesamte Hörspiel mit Musik und Geräuschen begleitet und untermalt. Somit ist der Spannungsaufbau richtig spürbar und es kommt einen so vor, als würde man die Filme sehen oder in einem Theaterstück von Herr der Ringe sitzen. Denn ich bin kein Freund davon mir stundenlang die selbe Stimme an zuhören. Daher war ich so erstaunt, dass das Hörspiel so lebhaft ist. Es macht dadurch richtig Spaß und es ist definitv eine tolle Ersetzung zu den Büchern.

Eigentlich wollte ich erst die Bücher von Herr der Ringe lesen, da ich dies noch nie getan habe. Aber da ich alte Exemplare habe, welches kleine Schrift und dünne Seiten hat, komme ich nicht wirklich voran. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, zusätzlich das Hörspiel zu hören. Und es war die beste Entscheidung.

Ich kann das Hörspiel sehr empfehlen und ist ein Muss für jeden Herr der Ringe Fan.

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Veröffentlicht am 26.01.2021

Magie, Leidenschaft und Action. Alles gepaart in diesem Buch!

Night Rebel 1 - Kuss der Dunkelheit
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Das Cover ist unfassbar schön. Ich habe es gesehen und war wie hypnotisiert und musste es einfach haben. Auf den ersten Blick strahlt es Kälte, Verborgenheit, Magie aber auch Sinnlichkeit aus. Und genau ...

Das Cover ist unfassbar schön. Ich habe es gesehen und war wie hypnotisiert und musste es einfach haben. Auf den ersten Blick strahlt es Kälte, Verborgenheit, Magie aber auch Sinnlichkeit aus. Und genau das, waren die ersten Worte die mir in den Sinn gekommen sind, bevor ich das Buch überhaupt gelesen habe. Und meine Intuition hatte Recht. Aber überzeugt euch selbst. Desweiteren ist die Haptik des Buches weich und samtig.

Ich bin im letzten Jahr zu einem großen Fan von Vampirgeschichten geworden, weshalb ich mich riesig gefreut habe, dass ich das Buch rezensieren darf.

Der Einstieg in das Buch geht leicht von statten. Schon auf den ersten paar Seiten kommt es zu den ersten Spannungen. Und nicht nur weil es so actionreich ist, sondern auch, weil man beim Lesen schon so eine gewisse Spannung zwischen Veritas und Ian verspührt. Aber dazu gleich mehr.

Durch die kurzen Kapitel und den flüssigen Schreibstil kommt man schnell voran. Daher habe ich zu Beginn auch gleich einmal 120 Seiten am Stück gelesen und das schafft nicht jedes Buch.

Veritas war mir am Anfang sehr undurchsichtig und ich wusste nicht so recht was ich von ihr halten sollte. Aber im Laufe der Geschichte hat sie sich doch sehr gut entwickelt. Und ich muss sagen, dass sie einen sehr hohen drang hat zu überleben und in keiner Ausrede verlegen ist.

Ian ist durch und durch ein Playboy, der immer rechthaberisch ist und sich von jeder Kleinigkeit anstacheln lässt. Genau mit diesen Charakterzügen hat er mich total an Damon aus "The Vampire Dairies" erinnert.

Beide, Veritas und Ian, könnten also Gegensätzlicher nicht sein und dennoch ist da diese gewisse Anziehungskraft von der man im Buch mehr als genug spührt und mitbekommt. Und nicht nur das. Beide teilen sich eine Gemeinsamkeit. Und zwar haben beide ein Geheimnis und eine andere Seite.

Was mich jedoch ein bisschen gestöhrt hat war, dass manche Dinge nicht oder nur sehr oberflächlich angekratzt wurden. Somit konnte ich den dortigen Punkten der Geschichte schlecht folgen und ich musste manchmal einen Satz nochmal lesen, um vielleicht die Erklährung heraus zulesen, um zu verstehen was gemeint ist. Und das fande ich schade. Ich weiß aber nicht ob es daran liegt, dass dieses Buch ein Spin-Off zu der Hauptgeschichte ist, und dort schon viele Dinge erklärt werden. Oder ob das generell so ist. Denn in vielen Fällen kann man die Bücher unabhängig voneinander lesen.

Das Ende ist genau das was ich mir gewünscht hatte. Denn nachdem ich, wie ich gerade schon erwähnt hatte, so ein paar kleine Probleme mit ein paar Details im Buch hatte, musste mich das Ende richtig umhauen. Und das hat es definitiv. Und zwar mehr als genug. Spannung bis zum äußersten Punkt, überraschende Wendungen und Action. All das war vorhanden und ich konnte meinen Puls manchmal gerade noch so beruhigen. Meine Augen waren fast schon schneller als ich das, was ich da gelesen habe, überhaupt realisieren konnte. Und der letzte Satz. Und ich spreche hier vom Epilog. Setzt dem ganzen nochmal die Krone auf. Also wenn ihr das Buch lest. LEST den Epilog.

Ich bin jetzt so gespannt wie es weiter geht und brauche unbedingt Teil zwei. Zum Glück dauert es nicht mehr all zu lange bis dieser erscheint.

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Veröffentlicht am 24.01.2021

Meinem jüngeren Ich hätte es noch besser gefallen!

Tintenwelt 1. Tintenherz
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Ich habe mich im Dezember dazu entschieden im Januar an der Leserunde auf Instagram teilzunehmen, in welcher Tintenherz gelesen wird. Denn so konnte ich es ENDLICH vom SuB befreien. Und ich muss schon ...

Ich habe mich im Dezember dazu entschieden im Januar an der Leserunde auf Instagram teilzunehmen, in welcher Tintenherz gelesen wird. Denn so konnte ich es ENDLICH vom SuB befreien. Und ich muss schon sagen, dafür dass das Buch so lange dort lag und ich es ständig nicht lesen wollte, hat es mir richtig gut gefallen.

Jedoch muss ich gestehen, dass ich schon ein bisschen voreingenommen war was die Handlung anging. Denn ich habe vor vielen Jahren einmal den Film gesehen und wusste daher noch so grob was wann passiert. Das das Buch natürlich nochmal anders ist ist klar.

Die Grundstimmung in dem Buch ist eher düster gehalten. Es gibt wenig fröhliche Momente und wenn es die gibt werden sie sofort wieder verdrengt. Aber nichts destotrotz ist es eine wirklich spannende Welt.

Was mir richtig gut gefallen hat, waren die ganzen Buchzitate die über jeden neuen Kapitel standen. So war unteranderem auch Herr der Ringe und Hobbit dabei. Das hat natürlich mein Fan-Herz höher schlagen lassen<3

Die Spannung in dem Buch war von Kapitel zu Kapitel unterschiedlich. Manchmal gab es spannende Stellen und manchmal gab es Stellen die sich sehr in die Länge gezogen. Die letzten 70 Seiten wiederum waren super spannend und ich habe mit Maggie, Mo und Co. nur so mitgefiebert. Mein Puls wurde dann auf einmal ganz schnell und ich wollte nur noch wissen wie es weiter ging.

Was ich aber noch sehr toll fand, waren die kleineren Zeitspringe zwischen den Figuren und den Ereignissen. Was aber erst nach der Hälfte passierte. Denn während die einen das erleben, wurde im nächsten Kapitel das erzählt was der andere erlebt hat. Somit hat man sich zum Beispiel das eine mal in der Nacht wiedergefunden und im nächsten Kapitel, ein paar Stunden zuvor, bei jemand anderen.

Was natürlich auch dem Erzählstil geschuldet war. Denn durch die Erzählerperspektive konnte man somit auf mehrere Personen gleichzeitig eingehen.

Ich bin gespannt wie es weiter geht. Und dieses mal kann ich mich nicht von einem Film beeinflussen lassen ;D

Veröffentlicht am 19.01.2021

Ein Buch über Behinderung, Angst, Liebe, Selbstliebe und Hunde.

Auf sieben Beinen
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Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen und ich habe mich in den unglaublich schönen Farbverlauf verliebt. Dann habe ich mir den Klappentext durchgelesen und ich wusste, dass ich das Buch lesen möchte. ...

Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen und ich habe mich in den unglaublich schönen Farbverlauf verliebt. Dann habe ich mir den Klappentext durchgelesen und ich wusste, dass ich das Buch lesen möchte.

Das erste Viertel ist sehr unspektakulär und es passieren wenig bis fast gar keine spannenden Dinge. Zudem hatte ich etwas gebraucht um in die Geschichte hineinzukommen. Jedoch hat mich das erste Kapitel sehr aufgewühlt und mitgerissen. Der Mittelteil gewann dann langsam immer mehr an Spannung. Aber das letzte Viertel hingegen, hat einfach alles übertroffen. Eine spannend Stelle jagte die nächste und die Seiten flogen nur so dahin. Ich hatte das Gefühl, dass ich gar keine Luft mehr bekomme, so spektakulär war die Handlung.

Der Schreibstil ist wunderschön, lässt sich einwandfrei lesen und passt perfekt zu den ganzen Themen die in dem Buch behandelt werde. Es ist sehr bewegend und nicht nur im traurigen Sinne.

Ich kann sehr gut nachvollziehen wie Franzi sich fühlt und das es für sie nicht einfach ist jemanden von ihrer Behinderung zu erzählen. Und das sie sie um jeden Preis geheimhalten möchte, um keine Sonderbehandlung zu bekommen. Aber, wie schon so oft im Buch erwähnt, macht es einen nur unglücklich. Denn man ist die ganze Zeit damit beschäftigt es zu verheimlichen und hat dadurch nicht so viel Spaß im Leben wie man es gerne hätte. Aber wenn man eine Person wirklich mag, ist es doch egal ob sie eine Behinderung hat oder nicht. Denn es kommt doch auf den Charakter eines Menschen an.

Franzi ist verschlossen und sehr insich gekehrt. Sie hat am liebsten ihre Ruhe und ist für sich alleine. Doch ihr größtes Problem ist, sich selbst zu akzeptieren. Doch nachdem sie Jan getroffen hat, spürt sie, dass sich ihr Leben viel besser anfühlt. Doch will sie das überhaupt? In Franzi habe ich mich in so vielen Dingen wiedergefunden. Ich bin auch lieber für mich, habe meine Ruhe und bin in manchen Dingen auch sehr verklemmt und beharre auf meinen eigenen Willen.

Jan war mir am Anfang sehr unsympatisch. Aber nachdem man ihn näher kennen gelernt hat, was auch durch die zufälligen Begegnungen behaftet war, mag ich ihn jetzt doch. Er ist ein richtiger Charmeur und ihm liegt der Sarkasmus definitiv im Blut.

Kicki ist das komplette Gegenteil von Franzi. Sie ist aufgedreht und immer guter Laune. Sie möchte für ihre beste Freundin nur das beste, weshalb sie auch mal für sie die Initiative ergreift.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie treu Hunde doch sind und was sie für ein unfassbar gutes Gespür für Menschen haben. Das wird hier von Hansi vermittelt. Er ist zuckersüß und hat sich, wenn man das so sagen kann, auf den ersten Blick in Franzi verliebt.

Aber dafür, lest das Buch selbst. Ich kann es euch nur sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 13.01.2021

Leider überhaupt nicht wie erwartet und ist eher ein reines Durcheinander.

Ein verschneites Weihnachtsfest in Cornwall
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Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Denn das Buch hat überall kleine Applikationen auf diesem.

Jedoch muss ich gestehen, dass ich von dem Buch was ganz anderes erwartet hatte. Ich hatte mir ein wunderschönes ...

Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Denn das Buch hat überall kleine Applikationen auf diesem.

Jedoch muss ich gestehen, dass ich von dem Buch was ganz anderes erwartet hatte. Ich hatte mir ein wunderschönes engländisches Schloss vorgestellt, welches durch die Hand von Ivy, der Protagonistin, weihnachtlich dekoriert werden soll, sodass eine richtig schöne festliche Atmosphäre entsteht. Dazu noch ein verschneites Städtchen und viel Romantik. So stelle ich mir ein Weihnachtsbuch vor. Doch leider waren hier Vorstellung und Realität sehr verschieden. Das verschneite Städtchen gibt es dennoch aber durch das komplette Chaos, welches schon auf Seite eins beginnt und sich durch das ganze Buch zieht, ist von weihnachtlicher Stimmung und Romatik überhaupt nichts zu spühren.

Der Schreibstil ist nicht schlecht, jedoch wird sehr häufig in die Vergangenheit gesprungen zu der man überhaupt keinen Bezug hat. Das hat zur Folge das man, während des Lesens aus dem Zusammenhang gerissen wird.

Ivy, versucht den ganzen Haufen Chaos zu bewälltigen und stellt das auch ganz geschickt an. Obwohl sie manchmal echt ein kleines Schusselchen ist und jede Gelegenheit nutz um andauernd hinzufallen.

Das erste Viertel des Buches hat mir am besten gefallen. Denn da ist das Schloss noch still, nicht laut und gehetzt und voller Menschen. Das Problem ist zwar schon vorhanden aber es wird dekoriert was das zeug hält um den Schaden zu beheben. Zwischendurch sieht es auch so aus das alles gut geht und endlich weihnachtliche Stimmung aufkommt. Doch dann trudeln auf einmal alle Personen, die das Schloss zum Weihnachten feiern gemietet haben, ein und das Chaos beginnt.

Die Personen, die hier vorkommen, sind eindeutig zu viele. Es ist unübersichtlich da man während des ganzen Buches damit beschäftigt ist heraus zu finden wer zu wem gehört und wer wer ist. Auch jetzt habe ich immer noch keinen Überblick über die Personenverhältnisse. Zudem sind die Kinder einfach nur unhöflich, beschweren sich ständig, können nichts wertschätzen und sind gegenüber den Erwachsenen abweisend und regelrecht gemein. In der letzten Hälfte werden die Kinder dann noch etwas freundlicher, da sie merken das sie nicht wieder nach Hause fahren, aber der erste Eindruck zählt. Und wenn sich ständig alle nur beschweren ist es echt schwer das Buch zu lesen.

Das Ende wurde dann doch noch etwas sinnlicher und romantischer. Und jeder der Besucher des Weihnachtsfestes ist nach dem Aufenthalt ein anderer geworden.

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