Cover-Bild Die Holzpyjama-Affäre
Band 1 der Reihe "Alexander Toth / Wiener Zentralfriedhofskrimi"
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: edition a
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 21.10.2023
  • ISBN: 9783990016831
Patrick Budgen

Die Holzpyjama-Affäre

TV-Journalist Alexander Toth hat genug von Dauerstress und Informationsüberflutung und will in seinem neuen Job am Wiener Zentralfriedhof zur Work-Life-Balance finden. Da fährt ein Auto vor der Bestattung Wien vor und auf der Rückbank sitzt ein Toter, mit dem manches nicht stimmt. Toth sieht nur noch eine Chance, seinen inneren Frieden zu finden: den Fall zu lösen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2026

Drei rote Katzen und ein Toter im Rollstuhl

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Alexander Toth hat sein Leben als bekannter TV-Journalist satt. Immer dieser Stress, die Reiz- und Informationsüberflutung, das will er nicht mehr. Sehr zum Missfallen seiner Mutter nimmt er daher einen ...

Alexander Toth hat sein Leben als bekannter TV-Journalist satt. Immer dieser Stress, die Reiz- und Informationsüberflutung, das will er nicht mehr. Sehr zum Missfallen seiner Mutter nimmt er daher einen Job auf dem Wiener Zentralfriedhof an und versucht, seine Work-Life-Balance zu finden.

Als jedoch ein Auto vorfährt und einen Toten im Rollstuhl bei ihm abliefert, ist Toth sprachlos. Irgendwas stimmt da nicht. Auch seine Kollegin Marie-Theres wittert hier einen Mord und drängt Toth dazu, eigene Ermittlungen anzustellen. Doch die Zeit rast, denn wenn der Tote einmal unter der Erde ist, kann man einen möglichen Mord nur noch schwer nachweisen.

Ich bin auf diese Reihe durch Zufall gestoßen und fand neben dem Cover auch den Klappentext sehr ansprechend. Skurril und Cozy, genau mein Fall für eine entspannte Feierabendlektüre. Zudem war ich letztes Jahr in Wien und hänge gedanklich immer noch in dieser schönen Stadt fest.

Von daher ließ ich mich freudig auf den Ausflug auf den Wiener Zentralfriedhof ein und wurde nicht enttäuscht. Alexander Toth ist ein Mann mittleren Alters, der bereits viel gesehen und erlebt hat. Mit seiner Erfahrung stellt er nicht nur schnell fest, dass an dem Tod des Mannes im Rollstuhl etwas nicht stimmt, sondern beginnt auch gleich mit Nachforschungen.

An seiner Seite die etwas quirlige Kollegin Marie-Theres, die ihn immer weiter antreibt. Auch sein Mentor steht ihm, wenn auch nur gedanklich, zur Seite, immerhin bewohnt jener bereits seit einiger Zeit eine Parzelle auf dem Friedhof.
Die Spuren sind nicht gerade eindeutig und Toth hat keine Spurensuche oder ähnliches Polizeihandwerkzeug zur Hand. Gerade diese Art der Ermittlung machten bei diesem Buch den Reiz für mich aus. Zeitgleich tritt Toth auch noch in sehr viele Fettnäpfchen in seinem neuen Beruf, was seine Chefin zur Weißglut treibt.

Der Krimi ist spannend geschrieben, es geht ruhig zu und ich durfte gemeinsam mit Toth ein wenig über den Wiener Zentralfriedhof schlendern und einiges darüber erfahren. Auch das Berufsfeld Bestatter hat der Autor Patrick Budgen mir ein wenig nähergebracht.

Fazit:
Der spannende Auftakt einer Reihe über einen Bestatter auf dem Wiener Zentralfriedhof. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und freue mich schon auf den nächsten band und das Wiedersehen mit Alexander Toth und Marie-Theres.

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Veröffentlicht am 04.12.2024

Ein spannendes und humorvolles Debüt

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Endlich eine ausgewogene Work-Life-Balance! Ex-TV-Journalist Alexander Toth freut sich, seinen alten Job an den Nagel hängen zu können und fortan ein entspanntes Leben als Bestatter auf dem Wiener Zentralfriedhof ...

Endlich eine ausgewogene Work-Life-Balance! Ex-TV-Journalist Alexander Toth freut sich, seinen alten Job an den Nagel hängen zu können und fortan ein entspanntes Leben als Bestatter auf dem Wiener Zentralfriedhof zu führen. Sein schöner Plan gerät allerdings bereits am ersten Tag jäh ins Wanken, als Herr Pointner in sein Leben tritt. Plötzlich sitzt seine Leiche bei ihm im Kühlraum und leider muss er seiner neuen Kollegin Marie-Theres recht geben, dass da so manches mit der Leiche seltsam ist.

Durch Marie-Theres‘ Tatendrang und ihren Verdacht sieht sich Toth dann doch genötigt, herauszufinden, was mit Herrn Pointner passiert ist. Und sei es nur, um Marie-Theres zu beweisen, dass ihr ihre geliebten True-Crime-Podcasts nur Flausen in den Kopf setzen – und um endlich die ersehnte Ruhe in einem altehrwürdigen Beruf zu genießen.

Als ich die Beschreibung „Wiener-Zentralfriedhofs-Krimi“ gelesen habe, war mir klar, dass ich „Die Holzpyjama-Affäre“ auf jeden Fall lesen muss. Irgendetwas daran hat mich sofort magisch angezogen.

Mit Alexander Toth und Marie-Theres hat der Autor Patrick Budgen ein großartiges Ermittler-Duo erschaffen. Es macht unglaublich viel Spaß die beiden kennenzulernen und mitzuerleben, wie sie nach und nach das Rätsel um den Toten lösen. So unterschiedlich die beiden auch sind, sie harmonieren wunderbar.

Mit seinem Debüt-Roman trifft Patrick Budgen bei mir voll ins Schwarze. Ich mochte den Humor, die Charaktere, den eher ungewöhnlichen Handlungsort und die Art und Weise, wie er seine Protagonisten ermitteln lässt. Sagen wir mal, dass ihre Methoden unkonventionell sind. Immerhin sind die beiden ja auch keine Polizisten – obwohl Marie-Theres gefühlt schon jeden Job gemacht hat und Recherchen Toth als Journalist nicht fremd sind. Zudem erfahren wir Leser so ganz nebenbei einiges über den Wiener Zentralfriedhof und wie Bestattungen dort normalerweise ablaufen. (Sollte ich jemals nach Wien kommen, werde ich auf jeden Fall einen Besuch auf dem Friedhof und in dem zugehörigen Shop fest einplanen.)

Mein Fazit: „Die Holzpyjama-Affäre“ ist ein wunderbarer Cosy-Crime, bei dem trotz allen Humors und dem Fokus auf den Charakteren, die Spannung nicht zu kurz kommt. Für mich ein gelungenes Debüt, das Lust auf mehr macht. Leider habe ich Band 2, „Die Teigtascherl-Intrige“, bereits gelesen und muss nun ungeduldig auf den nächsten Teil warten.

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Veröffentlicht am 14.11.2024

Die Wahrheit muss ans Licht

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Alexander Toth hat seiner Karriere als Journalist und dem Fernsehen gerade erst den Rücken zugewendet. Als Bestatter bei der Wiener Zentralfriedhofsdirektion erhofft er sich ein ruhigeres Leben, geregelter, ...

Alexander Toth hat seiner Karriere als Journalist und dem Fernsehen gerade erst den Rücken zugewendet. Als Bestatter bei der Wiener Zentralfriedhofsdirektion erhofft er sich ein ruhigeres Leben, geregelter, stressfreier, mehr Freizeit. Eben dieses „Work-Live-Balance“ Ding von dem alle reden. Als Neuling noch nicht mal ganz angekommen im Kollegenkreis, platzt auch schon Herr Piontner in sein Leben. Beziehungsweise dessen sterbliche Überreste, eben jener ist nämlich kürzlich verstorben. Zugegeben, vielleicht sind die Umstände etwas unüblich aber was ist in seinem Job schon normal? Wenn da nicht seine Kollegin Marie-Theres wäre, die um das Ableben des alten ein Verbrechen wittert und sich samt ihrem neuen Kollegen zu Ermittlern macht. Verdammt, Toth hatte doch all dies gerade erst hinter sich gelassen. Er geht dem ganzen nach aber nur um seiner Kollegin die Mord Flausen auszutreiben und ihr zu beweisen, dass sie einfach zu viele True Crime Podcasts hört.

Der erste Band um den frisch gebackenen Bestatter Alexander Toth, der sich nichts sehnlicher wünscht als ein ruhiges Leben, tappt am ruhigsten Ort von Wien direkt in einen Mordfall. Auch wenn er sich mit Händen und Füßen wehrt, muss er doch irgendwann erkennen, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Bei dem Versuch seiner Kollegin klar zu machen, dass sie Gespenster sieht, wird leider die Liste der Verdächtigen immer länger. Ein seichter Krimi, der uns nicht nur zu den sehenswerten Orten des Wiener Zentralfriedhofes mit nimmt, Alexanders Berufsleben schildert sondern auch zeigt, dass jeder mit dem Thema sterben anders umgeht. Zu Beginn lernen wir den Protagonisten etwas kennen, dessen berufliche Umorientierung nicht bei allen auf die gleiche Begeisterung stößt. Doch auch sein neuer Job hält die ein oder andere Tücke parat, die man zu nehmen wissen muss. Tatsächlich habe ich selber lange gezweifelt, weswegen die Ermittlungen der beiden auch mich überzeugen mussten, dass hier etwas nicht stimmt. Die eher unkonventionellen Methoden der beiden, mochte ich sehr, denn einen Ex-Journalisten und eine Sargträgerin, die gefühlt fast jeden Job schon mal gemacht hat, sieht man eher selten als Ermittlerduo. Sehr schönes Setting, das auch die skurrilen Orte, Traditionen und Begebenheiten um den Friedhof erzählt. Dank des Lageplan im Einband war sogar verlaufen unmöglich. Die Cosy Crime Story ist schön gemacht und hat trotz des ernsten Settings und Backgroundes viele Momente zum schmunzeln. Hier steht keine „good Cop-bad Cop“ Geschichte im Vordergrund sondern die Protagonisten, das Leben des Opfers und das ein oder andere Fettnäpfchen, das vor lauter Detektiv Euphorie mit Anlauf genommen wird. Sympatische Charaktere, einige ernst zunehmende Verdächtige und eine lückenlose Aufklärung haben diesen Krimi neben seinem außergewöhnlichen Schauplatz zu einem kurzweiligen Lesevergnügen gemacht.

Fazit: trotz Cosy Crime und Humor, hat Patrick Budgen weder mit Spannung, Verdächtigen, noch mit guter Aufklärung gegeizt.

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Veröffentlicht am 19.11.2024

Mörderjagd mit Wiener Schmäh

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Klappentext:
TV-Journalist Alexander Toth hat genug von Dauerstress und Informationsüberflutung und will in seinem neuen Job am Wiener Zentralfriedhof zur Work-Life-Balance finden. Da fährt ein Auto vor ...

Klappentext:
TV-Journalist Alexander Toth hat genug von Dauerstress und Informationsüberflutung und will in seinem neuen Job am Wiener Zentralfriedhof zur Work-Life-Balance finden. Da fährt ein Auto vor der Bestattung Wien vor und auf der Rückbank sitzt ein Toter, mit dem manches nicht stimmt. Toth sieht nur noch eine Chance, seinen inneren Frieden zu finden: den Fall zu lösen.

„Die Holzpyjama Affäre“ von Patrick Budgen ist der erste Band der
Wiener Zentralfriedhofskrimi-Reihe.

Im Mittelpunkt steht Alexander Toth, ehemaliger Journalist, überall bekannt aus dem Fernsehen. Er will ein ruhigeres Leben führen und so hat er auf dem Wiener Zentralfriedhof eine Stelle als Bestatter angenommen.
Doch wird die neue Arbeit wirklich ruhiger? Als ein Toter auf der Rückbank eines Autos zum Friedhof gebracht wird und dann im Rollstuhl in der Leichenhalle sitzt, wittert Alexander Toth, dass da etwas nicht stimmen kann.
Zusammen mit seiner Kollegin, der Sargträgerin Marie-Theres beäugt er den Fall genauer.

Die Protagonisten sind teilweise skurril. Alexander Toth und seine Kollegin Marie-Theres gefallen mir gut. Durch die Neugier seiner Kollegin angestachelt geht Alexander Toth dem Fall mit dem Toten im Rollstuhl nach.
Dabei stößt er auf verdächtige Personen und auf ein spanisches Weihnachtslied.

Patrick Budgen erzählt den Krimi mit viel Humor. Man lernt die wichtigsten Charaktere erst einmal gut kennen. Nach und nach kommen dann immer mehr Verdächtige zu Tage. Auch der Tag der Beisetzung rückt näher und wenn der Tote erst einmal unter der Erde liegt, ist es für Alexander Toth zu spät den oder die Mörder*in zu überführen.

Interessant ist es über die Beisetzung in Wien mehr zu erfahren. Dort wird die Beerdigung direkt von der Bestattung Wien auf dem Friedhof organisiert. Dort sucht man Sarg oder Urne aus und plant die Beerdigungszeremonie.
Der Wiener Zentralfriedhof zählt auch zu den Wiener Sehenswürdigkeiten. Wenn ich wieder einmal in Wien bin, muss ich mir den Friedhof unbedingt ansehen. Vor allem, der Teil mit den Ehrengräber scheint mir interessant.

Der Schreibstil von Patrick Budgen ist flüssig und gut verständlich. Den Wiener Schmäh, den er immer einfließen lässt, macht die Geschichte authentisch. Ich habe den Krimi an einem Abend gelesen und mich gut unterhalten gefühlt. Immer wieder musste ich beim Lesen Schmunzeln.
Jetzt liegt der 2. Band „Die Teigtascherl-Intrige“ schon bereit und ich werden in den nächsten Tagen mit dem Lesen beginnen.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Gelungener Cozy-Crime

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Inhalt: TV-Journalist Alexander Toth hat genug von seinem Job! Darum wechselt er als Bestatter an den Wiener Zentralfriedhof. Die ersehnte Ruhe findet er hier aber nicht, denn plötzlich fährt ein Auto ...

Inhalt: TV-Journalist Alexander Toth hat genug von seinem Job! Darum wechselt er als Bestatter an den Wiener Zentralfriedhof. Die ersehnte Ruhe findet er hier aber nicht, denn plötzlich fährt ein Auto mit einem Toten auf dem Rücksitz vor. Warum hat die Pflegerin des Mannes diesen aber bis zum Friedhof gefahren, statt ihn vor Ort zu lassen? Seltsam findet das nicht nur Toth, sondern auch seine Kollegin Marie-Theres. Zusammen mit der Sargträgerin begibt sich Toth auf Spurensuche, denn seine Neugier kann er nicht ablegen. Die beiden stoßen auf einige Ungereimtheiten und die Sache scheint sich zu einem astreinen Mord zu entwickeln. Trotz ihrer Bemühungen sieht die Polizei das aber anders. Können Toth und Marie-Theres den entscheidenden Hinweis finden, bevor der Tote beigesetzt wird?

Meinung: Das Cover finde ich persönlich schon sehr schön gestaltet und auch der Klappentext hat meine Neugier geweckt. Der Leser bekommt hier einen sehr entspannten Krimi, welcher mit Humor bestickt ist. Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und waren mir alle ganz sympathisch. Besonders Marie-Theres quirlige Art als Ergänzung zu Toth´s ruhiger Art fand ich sehr passend. An Spannung hätte es für mich gerne noch ein Schnippchen mehr sein können, aber trotzdem fühlte ich mich durch den Krimi sehr gut unterhalten. Der Schreibstil des Autors war noch dazu so angenehm Heu lesen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Gute Nachrichten gibt es außerdem: Auf den 2. Teil braucht man nicht lange warten, der ist nämlich erst vor kurzem erschienen!

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