"Manchmal muss es erst schlimmer werden, bevor es besser werden kann."
Das Buch war ein reiner Coverkauf von mir.
Umso geflashter bin ich, weil ich mich so abholen konnte.
Jonathan, ein Wachmann einer Pariser Bank lebt zurückgezogen und ist eher Typ Eigenbrödler. Ihm geht’s ...
Das Buch war ein reiner Coverkauf von mir.
Umso geflashter bin ich, weil ich mich so abholen konnte.
Jonathan, ein Wachmann einer Pariser Bank lebt zurückgezogen und ist eher Typ Eigenbrödler. Ihm geht’s einfach am besten, wenn er jeglichen Kontakt zu anderen Menschen vermeidet oder zumindest auf ein Minimum reduziert. Und ganz ehrlich? Ich kann’s verstehen. Im Krieg damals, verlor er ohne jegliche Erklärungen als Kind Vater und Mutter, wurde quer durchs halbe Land gefahren, um bei einem Onkel unterzukommen, bis der Krieg vorbei sei.
Seine eigenen Vier Wände geben ihm Sicherheit, hier kann ihm nichts passieren.
Aber dann.
Eines morgens, als er das Zimmer verlässt, sitzt da eine Taube in dem Flur und bringt seine Welt ins Wanken.
Eine unbekannte Variable mit der er nicht gerechnet hat und die ihn alles in Frage stellen lässt.
Er flüchtet vor der Taube und hat den wohl schlimmsten Tag seines, eigentlich so gut geregelten, Lebens.
Dieses Buch hat mich einfach anders abgeholt.
Ich liebe den wohl eher gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, hab jede Wendung genossen und hab Jonathans inneres Drama komplett gefühlt.
Müsste ich das Buch mit einem Satz beschreiben, würd ich vermutlich sagen: „Manchmal muss es erst schlimmer werden, bevor es besser wird.“
… und manchmal sind es einfach die ungeplanten Dinge, die einen zum Nachdenken und zum Wandel bewegen.
Liebs.