Cover-Bild Popofisch
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Leykam
  • Genre: Kinder & Jugend / Bilderbücher
  • Seitenzahl: 32
  • Ersterscheinung: 03.02.2026
  • ISBN: 9783701183920
  • Empfohlenes Alter: ab 4 Jahren
Pauline Pinson, Magali Le Huche

Popofisch

Aus dem Französischen von Marie Gamillscheg
Marie Gamillscheg (Übersetzer)

Ein Popo zum Verlieben

»Ein Fisch, der aussieht wie ein Popo – sieht auch ein bisschen aus wie ein Herz. Aber um das herauszufinden, musst du die Welt von einer neuen Seite betrachten!«

Popofisch hat einen Kopf, der aussieht wie ein … Popo. Das sagen alle zu ihm und machen sich lustig. Und Popofisch lacht mit. Aber tief im Inneren möchte er lieber ein ganz normaler Fisch sein. Müde davon, den Clown zu spielen, beschließt er, hinunter in die Tiefsee zu schwimmen, wo er Käsefisch trifft. Der sieht sogar noch seltsamer aus, ist aber wahnsinnig witzig und ziemlich wunderbar. Erst da versteht Popofisch: Wer anders ist, ist oft besonders schön. Und manchmal sieht ein Popo auch wie ein Herz aus.

Eine Ode an das Anderssein, einzigartige Schönheit und die Freundschaft.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2026

Toller Mix

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Der Popofisch wird immer gehänselt, weil er - naja - aussieht wie ein Hintern. Um davon abzulenken, macht er lustige Furzgeräusche und alle lachen mit ihm, aber so ganz wohl fühlt er sich trotzdem nicht. ...

Der Popofisch wird immer gehänselt, weil er - naja - aussieht wie ein Hintern. Um davon abzulenken, macht er lustige Furzgeräusche und alle lachen mit ihm, aber so ganz wohl fühlt er sich trotzdem nicht. Also taucht er in die Tiefe des Meeres ab, bis er irgendwann einen Käsefisch findet und sie freunden sich an. Am Ende (Spoileralarm^^) realisiert er, dass ein Popo nur ein umgedrehtes Herz ist. Und jetzt alle: Awwww! Abstrus, bunt, herzig - was will man mehr?

Veröffentlicht am 23.04.2026

Warum Anders sein Okay ist

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Dieses Bilderbuch ist witzig, kreativ gezeichnet und mit der wunderbaren, wichtigen Botschaft: Anders sein ist in Ordnung. Denn der Popofisch sieht anders aus, als die anderen Fische - und wird wegen seines ...

Dieses Bilderbuch ist witzig, kreativ gezeichnet und mit der wunderbaren, wichtigen Botschaft: Anders sein ist in Ordnung. Denn der Popofisch sieht anders aus, als die anderen Fische - und wird wegen seines Aussehens als Popofisch gehänselt. Als er es nicht mehr aushält, begibt er sich auf die Suche - und stellt fest, dass es viele verschiedene Formen und Farben an Fischen gibt, die auf den ersten Blick vielleicht seltsam sein mögen, doch wenn man sie kennen lernt, ganz wunderbar sein können. In einer kreativen Darstellung eine Geschichte, die viel Spaß macht!

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Anders sein – und genau darin richtig

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Ein kleiner Fisch, der aussieht wie ein Popo, wird ausgelacht – und findet ausgerechnet in der Fremde heraus, dass genau das seine Stärke sein kann. Eine scheinbar einfache Geschichte, die viel mehr in ...

Ein kleiner Fisch, der aussieht wie ein Popo, wird ausgelacht – und findet ausgerechnet in der Fremde heraus, dass genau das seine Stärke sein kann. Eine scheinbar einfache Geschichte, die viel mehr in sich trägt, als man auf den ersten Blick erwartet.
Ich LIEBE dieses Buch. Wirklich. Es ist so herrlich schräg, witzig und gleichzeitig so tiefgründig, dass man es kaum glauben kann. Der Popofisch wird zu Beginn auf etwas reduziert, das Kinder sofort verstehen: Anderssein. Ausgelacht werden. Nicht dazugehören. Und was macht er? Er passt sich an, macht sich selbst zum Witz – bis er merkt, dass er das eigentlich gar nicht will.
Was dann passiert, ist für mich das Herzstück der Geschichte: Er geht los. Sucht sich einen neuen Ort, neue Begegnungen – und trifft auf Figuren, die selbst auf ihre Weise „anders“ sind. Besonders die Freundschaft mit dem Käsefisch ist so liebevoll erzählt. Erst befremdlich, dann vertraut, schließlich einfach schön. Genau da kippt der Blick: Was vorher komisch oder sogar „hässlich“ wirkte, wird plötzlich besonders.
Und genau das ist die große Stärke dieses Buches: Perspektivwechsel. Dinge anders sehen lernen. Sich selbst anders sehen lernen.
Für den Grundschulunterricht ist das Buch eine absolute Schatzkiste. So viele Themen stecken darin:
Anderssein & Selbstakzeptanz
Mobbing und Ausgrenzung (und wie Kinder damit umgehen)
Freundschaft & Empathie
Perspektivwechsel („Was wirkt auf den ersten Blick komisch – und warum?“)
Identität & Selbstwert
Mut zur Veränderung
Und das alles in einer Sprache, die Kinder sofort abholt. Kurz, klar, manchmal albern (im besten Sinne – Stichwort Pupsen 😄), aber nie flach. Gerade dieser Humor öffnet Türen, um über eigentlich sehr große Themen ins Gespräch zu kommen.
Didaktisch lässt sich unglaublich viel damit machen:
Gesprächsanlässe: Wann hast du dich mal anders gefühlt?
Perspektivübungen: Was macht etwas „schön“ oder „komisch“?
Kreatives Schreiben: Erfinde deinen eigenen „besonderen“ Fisch
Rollenspiele zu Ausgrenzung und Zugehörigkeit
Kunst: eigene Fantasiewesen gestalten
Und dann dieses Ende: kein großes Drama, sondern ein leises, glückliches Ankommen. Der Popofisch ist nicht plötzlich „normal“ – sondern einfach er selbst. Und genau das reicht.
Für mich ist das eines dieser Kinderbücher, die man als Erwachsene:r liest und merkt: Da steckt so viel Wahrheit drin.
Fazit: Witzig, klug, berührend – ein Buch über das Anderssein, das eigentlich ein Buch übers Ganz-selbst-Sein ist. Und genau deshalb so wertvoll.
10 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Ein ganz besonderer Fisch

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"Popofisch" von Pauline Pinson, Zeichnungen von Magali Le Huche, aus dem Französischen übersetzt von Marie Gamillscheg, erschienen im Leykam Verlag im Februar 2026

Es gibt viele Arten von Fischen. Einer ...

"Popofisch" von Pauline Pinson, Zeichnungen von Magali Le Huche, aus dem Französischen übersetzt von Marie Gamillscheg, erschienen im Leykam Verlag im Februar 2026

Es gibt viele Arten von Fischen. Einer ist besonders auffällig. Der Popofisch, leider ist das nicht immer gut, denn andere Fische machen sich über ihn lustig. Da ist der Popofisch traurig und schwimmt tiefer ins Meer. Dort sehen ich und er wundersame Fische. Ein Pilotfisch, ein Schwertfisch und dann eine Käsefisch.

Magali Le Huche hat den Fischen eine enorme Persönlichkeit verliehen. Die Mimik der Meeresbewohner ist toll, die Farben fangen die Leichtigkeit der Erzählung perfekt ein.

Es hat mir viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen und die Zeichnungen zu bewundern. Ein bisschen traurig ist es, wie Popofisch behandelt wird. Aber so ist das Leben leider. Das Aussehen ist wichtiger als die Persönlichkeit. Ich finde es toll, daß in diesem Kinderbuch schon für kleine Kinder dieses Thema erzählt wird.
Man muss nicht in die Norm passen, um seinen Platz im „Schwarm“ zu finden.

Das Buch ist zum Vorlesen perfekt. Für kleine Leser ist die Schrift vielleicht ein bisschen schwierig. Die geschwungenen Buchstaben könnten erst ab
6 Jahren lesbar sein. Das macht aber gar nichts, auch ältere Kinder lassen sich sicher gerne das Buch vorlesen.

„Popofisch“ ist ein buntes, freches Abenteuer, das in keinem Kinderzimmer fehlen sollte.
Schon das Cover ist so ein Hingucker, daß ich es sofort lesen wollte.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Einfach mal die Perspektive wechseln oder: jeder ist schön!

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Inhaltsangabe Verlag:
Popofisch hat einen Kopf, der aussieht wie ein … Popo. Das sagen alle zu ihm und machen sich lustig. Und Popofisch lacht mit.
Aber tief im Inneren möchte er lieber ein ganz normaler ...

Inhaltsangabe Verlag:
Popofisch hat einen Kopf, der aussieht wie ein … Popo. Das sagen alle zu ihm und machen sich lustig. Und Popofisch lacht mit.
Aber tief im Inneren möchte er lieber ein ganz normaler Fisch sein. Müde davon, den Clown zu spielen, beschließt er, hinunter in die Tiefsee zu schwimmen, wo er Käsefisch trifft. Der sieht sogar noch seltsamer aus, ist aber wahnsinnig witzig und ziemlich wunderbar.
Erst da versteht Popofisch: Wer anders ist, ist oft besonders schön. Und manchmal sieht ein Popo auch wie ein Herz aus.
Eine Ode an das Anderssein, einzigartige Schönheit und die Freundschaft!

Meine Inhaltsangabe:
Popofisch Maximilian wird von allen ausgelacht, weil er wie ein Popo aussieht. Anfangs lacht er noch mit, aber irgendwann hat er keine Lust mehr auf lustig tun, viel lieber möchte er so normal sein wie die anderen. Er möchte nur noch weg und schwimmt daher in die Tiefsee. Dort trifft er ganz viele besonders aussehende Fische und auch den Käsefisch Jürgen. Den findet er anfangs seltsam und auch irgendwie hässlich, doch er lernt ihn gut kennen, sie haben viel Spaß miteinander und er findet ihn einfach nur toll und sogar schön. Und er selbst? Umgedreht sieht er aus wie ein Herz und nicht wie ein Popo. Also ist doch jeder schön und vor allem gut, so wie er ist!

Erster Satz: »Der Popofisch sieht aus wie ein Popo.«

Mein Eindruck:
Ich liebe dieses Cover! Ganz schlicht und dadurch umso schöner. Auch die bunten Illustrationen innen, mal kleinere, mal eine ganze (Doppel-)Seite einnehmend, sind süß und kindgerecht, mit vielen Dingen zum Entdecken. Schön finde ich die Schreibschrift, in welcher der Text geschrieben ist. Das habe ich schon lange nicht mehr in einem Kinderbuch gesehen. Zudem ist der Text ebenfalls super kindgerecht und die ganze Story sehr lustig, aber mit wichtiger Botschaft! Das macht aus diesem Kinderbuch einen kleinen Schatz. Denn nicht nur ist es perfekt geeignet zum Vor- und gemeinsamen Lesen, es gibt auch viel zu lachen und anzusehen, aber auch eine tolle Wertevermittlung. Denn Anderssein ist nicht schlecht, Schönheit ist nicht so wichtig wie ein guter Charakter und noch wichtiger: JEDER IST SCHÖN! Daher nicht nach dem Äußeren urteilen, sondern hinter die Fassade gucken. Und: manchmal hilft schon ein Perspektivwechsel, um die Dinge in einem anderen Licht zu sehen, denn Schönheit liegt im Auge des Betrachters (Popo wird zum Herz). Ein wichtiges Thema wunderbar verständlich und humorvoll verpackt. Gefällt mir ausgesprochen gut! 5/5 Sterne. Popofisch bleibt im Kopf und ich kriege auch den Namen »Jürgen Käsefisch« nicht mehr aus diesem heraus

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