Magisch, atemberaubend, einfach fantastisch – ein sagenhaftes Highlight!
„Sophie Red Dot“ von May Oldchess ist ein absolut fantastisches Werk voller Überraschungen und grandioser Ideen. Sophie Dupont bekommt an ihrem elften Geburtstag einen schwarzen Plüschkater geschenkt, ...
„Sophie Red Dot“ von May Oldchess ist ein absolut fantastisches Werk voller Überraschungen und grandioser Ideen. Sophie Dupont bekommt an ihrem elften Geburtstag einen schwarzen Plüschkater geschenkt, der am nächsten Morgen ganz schön lebendig ist und nach Thunfisch-Sandwiches verlangt. Und dann wäre da auch noch die Legende vom roten Punkt. Einem roten Punkt welchen Sophie schon seit ihrer Geburt über ihrer Augenbraue trägt. Hängt der Kater vielleicht mit der Legende zusammen und vor allem – ist Sophie auch ein Teil davon? Aber das würde dann ja bedeuten, dass es Magie sowie magische Kreaturen gibt und daran glaubt Sophie ja eigentlich nicht. Dabei ist der schwarze Kater Taro der beste Beweis dafür. Und so stürzt sie sich gemeinsam mit ihren besten Freunden in ein zauberhaftes Abenteuer in welchem sie der Legende auf den Grund gehen.
Fazit
Ich bin hin und weg, schlichtweg begeistert von dem Buch und dem Ideenreichtum der Autorin May Oldchess. Magie an sich reicht schon um mich zu begeistern, aber ein Spiel mit der Zeit? Der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft? So etwas ist unglaublich schwer umzusetzen und ich habe mich umso mehr gefreut, dass die Autorin solche Elemente miteingebaut hat. Hinzu kommen auch noch magische Kreaturen, sie können reden und haben besondere Fähigkeiten. Was will man denn noch mehr? Eine spannende Story – check. Sympathische Charaktere, die sich von anderen durch ihre Vorlieben, Fähigkeiten, Schwächen und Stärken unterscheiden – check. „Sophie Red Dot“ ist ein grandioser Auftakt zu einer wunderbaren Reihe die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Und obwohl Sophie die Protagonistin ist, haben es auch andere Charaktere wie beispielsweise ihre beste Freundin Cèline geschafft sich nach ganz weit oben in mein Herz zu schleichen. Mein heimlicher Favorit und Star des Buches ist im Übrigen ein verschmitztes Irrlicht. Zu den wichtigsten Charakteren gibt es außerdem am Ende des Buches hübsche Illustrationen mit wissenswerten und teilweise auch lustigen Informationen.
Was für jüngere Leser sicherlich auch sehr cool ist, sind die verschiedenen Anspielungen auf Videospiele, die ich selbst auch gefeiert habe. Der Schreibstil von May Oldchess ist sicherlich auch noch erwähnenswert, man merkt die Liebe zum Detail und kann sich alles bestens vorstellen. Von Sophies Zuhause bis hin zu den Orten die sie mit ihren Freunden erkundet – alles wird sehr ausführlich und bildhaft beschrieben.
Kann ich „Sophie Red Dot“ denn nun weiterempfehlen? Falls es aus der Rezension nicht klar geworden ist – auf jeden Fall! Ich habe dieses Buch geliebt, von der ersten bis zu letzten Seite und freue mich, dass das Abenteuer hoffentlich schon bald weitergeht und seitens der Autorin auch noch viele weitere Teile in Planung sind.