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sunplantsky

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2021

Abschweifend und undurchsichtig

Aus der Mitte des Sees
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„Aus der Mitte des Sees“ von Moritz Heger handelt von Bruder Lukas, der mit der Geburt des Kindes seines ehemaligen Mitbruders sein eigenes Leben zu hinterfragen beginnt. Die Geschichte legt alle Gedanken ...

„Aus der Mitte des Sees“ von Moritz Heger handelt von Bruder Lukas, der mit der Geburt des Kindes seines ehemaligen Mitbruders sein eigenes Leben zu hinterfragen beginnt. Die Geschichte legt alle Gedanken dar, die Lukas hat, während er im See schwimmt.
An das Buch sollte man ohne Erwartungen rangehen, da es anders ist. Der Schreibstil spiegelt wunderbar die typischen Gedankengänge wieder. Sie sind vielfältig, decken viele Themenbereiche ab, springen aber auch. Durch die damit entstehende Informationsflut braucht man länger als üblich, um das Buch zu lesen und muss auch häufiger pausieren. Anfangs fand ich, dass dies zur Ruhe des Sees sowie des Klosters passt. Mit der Zeit verlor ich aber die im Klappentext beschriebene Haupthandlung außer Augen. Es wurde über vieles im Buch gesprochen, aber nie über die wichtigen Sachen. Deshalb habe ich mich durch die letzten Kapitel durchgequält. Am Ende hatte ich mehr Fragen als Antworten. Daher konnte mich persönlich das Buch nicht überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.04.2021

Wie ein Gespräch mit der großen Schwester

Du hast dein Leben in der Hand
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In ihrem Buch „Du hast dein Leben in der Hand“ beschreibt Rebella Bex, wie Frau mittels der SNAP! Technik positiv, angstfrei und unabhängig ihren Weg beschreitet. Die Autorin nutzt eine sehr verständliche ...

In ihrem Buch „Du hast dein Leben in der Hand“ beschreibt Rebella Bex, wie Frau mittels der SNAP! Technik positiv, angstfrei und unabhängig ihren Weg beschreitet. Die Autorin nutzt eine sehr verständliche Sprache, die humorvolle Stellen beinhaltet. Es fühlt sich an, als würde man mit der besten Freundin oder der großen Schwester offen und ehrlich über das eigene Leben sprechen können. Die Autorin greift sogar Kritik an der eigenen Methode auf und widerlegt sie. Besonders deutlich wird im Buch, dass es dazu gehört, nicht perfekt zu sein, jeder aber die Zukunft frei gestalten kann. Bei dem Buch handelt es sich jedoch um keines, was man in einem Rutsch durchlesen kann. Ab und an braucht es Pausen, um den Inhalt zu verstehen. Leider gab es auch am Anfang und in der Mitte Stellen, wo ich den roten Faden verloren habe und vieles sich ähnelte. Wer offen und ohne Erwartungen zum Buch greift, wird jedoch nicht enttäuscht werden. Mir haben auch die kurzen Anekdoten der Autorin aus ihrem Leben gefallen. Daher würde ich auch gern über die Autorin selbst (ihre Arbeit und Leben) mehr lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2021

Das perfekte Wohlfühlbuch für den Frühling

Liebe treibt die schönsten Blüten
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Die Geschichte „Liebe treibt die schönsten Blüten“ von Valerie Korte handelt von Svea, die während des Besuches eines Rückenschulkurses ein Auge auf Lars wirft. Der wiederrum scheint sie überhaupt nicht ...

Die Geschichte „Liebe treibt die schönsten Blüten“ von Valerie Korte handelt von Svea, die während des Besuches eines Rückenschulkurses ein Auge auf Lars wirft. Der wiederrum scheint sie überhaupt nicht wahrzunehmen. Wie praktisch, dass er im Namen der Stadt einen Wettbewerb zur Neugestaltung eines Platzes ausruft, an dem sie mit ihrer Firma teilnimmt.
Das Cover finde ich sehr schön und perfekt an den Inhalt angepasst. Svea ist Insektenforscherin und übernimmt die Geschäfte in der Gartenbaufirma ihres Vaters. Ebenso spiegelt sich die Liebe zur Natur in Ausschnitten vor den Kapiteln wider, die an den Inhalt angepasst über verschiedene Insekten berichten.
Der Schreibstil liest sich sehr leicht, flüssig und schnell. Es handelt sich um ein richtiges Wohlfühlbuch. Zudem werden keine typischen Schubladen bedient.
Die Charaktere waren mir allesamt sympathisch. Sie sind sehr individuell und gut zu unterscheiden, haben alle ein gutes Herz. Nichtsdestotrotz sind sie so real gehalten, wie du und ich, und haben ihre Besonderheiten. Besonders gelungen empfand ich auch die Nebencharaktere.
Die Handlung war abwechslungsreich und doch realitätsnah gestaltet. Ab und an wurden Szenen länger oder kürzer abgehalten, was jedoch meinen Geschmack nicht trübte. Dieses Buch zu lesen, hat mir viel Freude bereitet und fürs Schmunzeln gesorgt.
Daher kann ich jedem das Buch empfehlen, der eine schöne Liebesgeschichte mit Frühlingsgefühlen sucht.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Humor
  • Cover
Veröffentlicht am 28.03.2021

Ein Kunstwerk, das die Kunst der Natur in sich trägt

Die Welt ohne Fenster
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„Die Welt ohne Fenster“ wurde bereits vor fast hundert Jahren von Barbara Newhall Follett geschrieben und wurde ein Bestseller. Nun wurde die Geschichte mit Illustrationen von Jackie Morris erneut verlegt. ...

„Die Welt ohne Fenster“ wurde bereits vor fast hundert Jahren von Barbara Newhall Follett geschrieben und wurde ein Bestseller. Nun wurde die Geschichte mit Illustrationen von Jackie Morris erneut verlegt. Die Geschichte handelt von dem Mädchen Eepersip, die von zu Hause fortläuft, um der Natur zu leben.
Die Gestaltung des Buches ist einzigartig. Bereits das Cover spiegelt die Schönheit der Natur wunderbar wider. Eine Vielzahl von Zeichnungen lässt sich auch im Inneren finden. Sie sind an die einzelnen Szenen angepasst. Ich könnte mir keine passenderen oder schöneren Bilder im Buch vorstellen.
So schön wie die Zeichnungen sind, so wunderschön ist auch die Wortwahl der Geschichte. Bevor diese jedoch beginnt, erfährt man noch interessante Fakten über das Leben der Autorin. In der Geschichte folgt man den Erlebnissen der Eepersip. Die Natur ist so detailreich beschrieben, dass man jede einzelne Blüte vor den eigenen Augen sieht. Noch viel lieber möchte man sofort das Haus verlassen und es Eepersip gleichtun. Dieses Buch ist visuell als auch inhaltlich ein Kunstwerk.
Ich empfehle all denen das Buch, die die Schönheit in Büchern sehen können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.03.2021

Lachend alt werden!

Oma, die Nachtcreme ist für 30-Jährige!
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Im Buch „Oma, die Nachtcreme ist für 30-Jährige!“ berichtet Anja Fritzsche von ihrem Alltag mit ihrer Oma Maria, die bereits 107 Jahre alt ist. Dabei besteht das Buch aus einer Aneinanderreihung von verschiedenen ...

Im Buch „Oma, die Nachtcreme ist für 30-Jährige!“ berichtet Anja Fritzsche von ihrem Alltag mit ihrer Oma Maria, die bereits 107 Jahre alt ist. Dabei besteht das Buch aus einer Aneinanderreihung von verschiedenen Anekdoten, meist als Dialoge verfasst.
Am Anfang war der Erzählstil etwas ungewohnt, doch nach und nach flogen die Seiten nur so dahin. Es wird von Höhen und Tiefen berichtet und stets die Aussage vermittelt, dass am Ende alles gut wird. Die lebensbejahenden Ansichten sind ansteckend, oft musste ich beim Lesen schmunzeln, ja gar lachen.
Da das Buch gute Laune macht und sich sehr gut liest, kann ich das Buch nur weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere