Cover-Bild Alles Liebe
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23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 02.07.2026
  • ISBN: 9783423285308
Ronja von Rönne

Alles Liebe

Roman | Von der Bestseller-Autorin: Für alle, die schon einmal unter der Liebe gelitten haben

Verliebt, verlobt, verloren

Der Roman über toxische Beziehungen: berührend, komisch, befreiend

Sabrina ist mit dem krebskranken Mädchen aus der Parallelklasse bloß befreundet, weil sie dafür bewundert wird. Wilma fragt sich, wann sie endlich aufhören kann, sich um andere zu kümmern – vor allem um ihre unerträgliche Schwiegermutter. Benni kommt mit dem beruflichen Erfolg seiner Freundin nicht klar und lässt sie jeden Tag dafür bezahlen. Und das Mädchen aus der Parallelklasse? Muss erst lernen, dass es echte Liebe verdient. Ronja von Rönnes Figuren erleben, wie leise Abhängigkeit erwächst und wie Nähe sich in Macht verwandelt. Rönne schreibt witzig, scharf, ohne Mitleid und doch voller Empathie. Mit feinem Gespür und großer Intensität erzählt sie so vom größten Risiko, das wir kennen: der Liebe.

Über ›Ende in Sicht‹ und ›Heute ist leider schlecht‹:

»Ihre Worte brauchen keine Geschichte, keinen Plot, kein Pathos, die brauchen nur sich selbst.« Elisa von Hof, Berliner Morgenpost

»Ronja von Rönne hat das Talent, selbst die tragischsten Momente ins Komische zu drehen. Das verleiht dem Roman eine große Kraft.« Ulf Kalkreuth, RBB

»Was Rönne nämlich beherrscht ist Kurzweiligkeit.« Marlene Knobloch, Süddeutsche Zeitung

»Pointiert, humorvoll, manchmal zart.« Sven Preger, Deutschlandradio


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.06.2026

Eine absolute Sprachgewalt über das was wir Liebe nennen

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"Alles Liebe" ist ein Buch, das wirklich direkt reingeht und lange nachhallt. Es stellt sehr konsequent die Frage, was wir eigentlich über Liebe und Beziehungen gelernt haben und ob das überhaupt gesund ...

"Alles Liebe" ist ein Buch, das wirklich direkt reingeht und lange nachhallt. Es stellt sehr konsequent die Frage, was wir eigentlich über Liebe und Beziehungen gelernt haben und ob das überhaupt gesund ist.

Im Zentrum steht diese Vorstellung, dass eine Paarbeziehung das höchste Ziel sein soll und dass man darin möglichst viel aushalten muss, um als wirklich liebend zu gelten. Dieses Ideal wird hier komplett auseinander genommen. Es geht darum, wie schnell man sich in Beziehungen abhängig machen kann, wie leicht man sich selbst verliert und wie Dinge, die eigentlich Grenzen überschreiten, irgendwann als normal oder sogar romantisch wahrgenommen werden.

Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, dass mir jemand Dinge ausspricht, die man sonst eher wegdrückt. Ich habe das Buch sehr schnell verschlungen und an vielen Stellen einfach nur gedacht, wie kann das eigentlich so normal geworden sein, was hier beschrieben wird.

Besonders hängen geblieben ist bei mir dieser Blick auf das Umfeld. Wenn ich an die Beziehungen im Freundeskreis meiner Mutter denke oder an das, was ich aus älteren Generationen kenne oder auch heute noch im eigenen Umfeld sehe, dann wirkt vieles von dem, was im Buch beschrieben wird, gar nicht so weit weg. Eher im Gegenteil.

Das Buch ist unbequem und genau deshalb wichtig. Es zwingt einen dazu, nochmal ehrlich zu schauen, was wir Liebe nennen und was davon vielleicht eher Anpassung, Angst oder Gewohnheit ist. Es ist keine leichte Lektüre, aber eine, die etwas im Kopf verschiebt.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Über die Liebe - beunruhigend, traurig, grausam, zärtlich

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Ronja von Rönnes neues Buch "Alles Liebe" hat mich wirklich umgehauen. Die 5 kurzen Geschichten sind alle lose miteinander verbunden und alle, wirklich alle, haben mich am Ende der jeweiligen Geschichte ...

Ronja von Rönnes neues Buch "Alles Liebe" hat mich wirklich umgehauen. Die 5 kurzen Geschichten sind alle lose miteinander verbunden und alle, wirklich alle, haben mich am Ende der jeweiligen Geschichte sprachlos zurück gelassen.
Es geht um Laura, die als junges Mädchen feststellt, wie es sie aufwertet in den Augen der Mitschüler, Lehrer und anderer Eltern, wenn sie Mitleid erweckt und spannende Geschichten erzählen kann. Um Barbara, die sich aus ihrem einsamen und unfassbar traurigen Leben in eine Phantasiewelt flüchtet. Es geht um Heike, die sich mit einer lieblosen Ehe und einer passiv-aggressiven Schwiegermutter herumschlägt. Es geht um Christina, die feststellt, dass Liebe auch einfach aufhören kann. Und es geht um Mattis, der den Bogen wieder zu Laura schlägt, die nun erwachsen ist und nie aufgehört hat, zu lügen und Geschichten zu übertreiben.
Die Geschichten sind klar und pointiert geschrieben, die Figuren gut umrissen und plastisch geschrieben. Jede Geschichte, jedes Schicksal trifft beim Lesen direkt ins Herz - und die kunstvolle Verwebung der Kurzgeschichten miteinander macht den Roman wirklich zu einem Meisterwerk.
Ich habe Angst bekommen, ich habe gelacht, ich habe mit gefühlt und getrauert und ich habe Gänsehaut bekommt - ein Roman, der mich mitten ins Herz getroffen hat. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Ein bewegendes Buch

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Das Cover mit dem Herz hat mich sofort in den Bann gezogen, genau wie der Inhalt nach den den ersten Seiten. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, weil es mich so gefesselt hat. Das Buch hat mich ...

Das Cover mit dem Herz hat mich sofort in den Bann gezogen, genau wie der Inhalt nach den den ersten Seiten. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, weil es mich so gefesselt hat. Das Buch hat mich sehr berührt und ich war fasziniert von den Gedanken der Charaktere. Teilweise kenne ich solche Strukturen sogar bei Leuten, die ich kenne.

Die liebenswerte Tradition von Eric und Olga: "Immer, wenn sie oder ich verreiste, haben wir uns vor der Abreise Briefe geschrieben und sie im Haus versteckt." praktiziere ich mit meinem Mann in ähnlicher Weise, wir verstrecken etwas in der Reisetasche des Verreisten.

Auch folgenden Vergleich mit dem Rettungsboot fand ich sehr treffend:
"Noch befanden Sie sich in ähnlichen Situationen. Noch sahen beide den Schiff beim Versinken zu. Aber sie saßen in verschiedenen Rettungsbooten. In Barbaras war ein Loch, das mehr und mehr Wasser hineinließ."


Ich bin restlos begeistert von dieser Geschichte, die mit ihrer Ernsthaftigkeit und allertiefsten Emotionen punktet. Das Seelenleben von Laura, Barbara, Heike und Fedor wird schonungslos und ehrlich offenbart, ich habe selten eine solche Intensität erlebt. Bei Mattis werden dann die Fäden verflochten, das hat mich sehr begeistert.


Ein sehr berührendes Werk und ein Highlight für mich und ich vergebe eine klare Kauf- und Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 26.06.2026

Ehrliche und realistische Geschichten

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Das Buch beginnt mit Laura, die schon als Kind verstanden hat, wie Mitleid funktioniert. Barbara füllt ihr Haus mit Versandhauskatalogen und einem Mann, denn es überhaupt nicht gibt. Heike sitzt seit dreißig ...

Das Buch beginnt mit Laura, die schon als Kind verstanden hat, wie Mitleid funktioniert. Barbara füllt ihr Haus mit Versandhauskatalogen und einem Mann, denn es überhaupt nicht gibt. Heike sitzt seit dreißig Jahren in einem Haus, das eigentlich ihrer Schwiegermutter gehört und träumt von einem Garten, den sie wahrscheinlich nie haben wird. Christina verkleinert mit ihrer Kunst die Welt, die sie sonst nicht aushält und ihren Partner Fedor liebt sie eigentlich überhaupt nicht mehr. Am Ende fügt sich das Mosaik bei Mattis zusammen.

Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass die Geschichte so spannend ist. Die drei Frauen haben auch eines gemeinsam, sie sind in ihrem Beziehungen und generell im Leben sehr unglücklich und diese Geschichte zeigt ungeschminkt auf, dass Liebe nicht immer Wolke 7 bedeutet, sondern oft das glatte Gegenteil und man kann zum Teil in den Geschichten genau herauslesen, was in den Beziehungen verkehrt läuft. Ich vergebe sehr gerne 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne einmal eine andere Geschichte zum Thema Liebe lesen wollen.

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Veröffentlicht am 24.06.2026

Welche Lügen erzählen wir anderen und welche uns selbst?

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In "Alles Liebe" erzählt Ronja von Rönne in fünf Geschichten von Menschen, die sich auf unterschiedliche Weise mit Liebe, Wahrheit und Selbsttäuschung auseinandersetzen.

Die einzelnen Kapitel stehen zunächst ...

In "Alles Liebe" erzählt Ronja von Rönne in fünf Geschichten von Menschen, die sich auf unterschiedliche Weise mit Liebe, Wahrheit und Selbsttäuschung auseinandersetzen.

Die einzelnen Kapitel stehen zunächst für sich, ergeben zusammen aber ein spannendes Gesamtbild, in dem sich die Lebenswege der Figuren kreuzen und das Grundthema immer wieder zum Tragen kommt: Welche Lügen erzählen wir anderen und welche uns selbst? Dabei gelingt es der Autorin, diese ernste Themen in einem leichten Ton zu erzählen.

Die Figuren selbst boten mir zwar nur wenig Identifikationspotenzial, dennoch hatte jede Geschichte ihren eigenen Reiz. Manche wirkten auf mich stimmiger, andere etwas absurder, aber die Vielfalt machte das Lesen abwechslungsreich. Durch den kurzweiligen Schreibstil habe ich das Buch innerhalb eines Tages verschlungen.

Alles in allem ist "Alles Liebe" ein ungewöhnlicher Roman über die Wahrheit, der an manchen Stellen auch wehtut. Nicht jede Geschichte hat mich gleichermaßen überzeugt, aber die gelungenen Verbindungen zwischen den Figuren und die vielen Denkanstöße machen das Buch für mich zu einer klaren Leseempfehlung.