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Veröffentlicht am 12.06.2026

Cooles Buch!

Sunny Baking Time
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Ich muss zugeben, dass ich nicht unbedingt die Zielgruppe für Koch und Backbücher bin. Kochen gehört für mich eher zu den Dingen, die erledigt werden müssen, während Essen definitiv zu meinen Lieblingsbeschäftigungen ...

Ich muss zugeben, dass ich nicht unbedingt die Zielgruppe für Koch und Backbücher bin. Kochen gehört für mich eher zu den Dingen, die erledigt werden müssen, während Essen definitiv zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt. Umso überraschter war ich, wie schnell mich "Sunny Baking Time" begeistert hat.

Schon beim ersten Durchblättern macht das Buch Lust auf Sommer, auf gemütliche Nachmittage mit Freunden und natürlich auf etwas Süßes. Die Rezepte wirken frisch, modern und vor allem alltagstauglich. Besonders gefallen hat mir, dass man nicht das Gefühl bekommt, erst eine halbe Konditorenausbildung absolvieren zu müssen, bevor man loslegen kann. Stattdessen findet man viele Ideen, die machbar sind und trotzdem etwas hermachen.

Ich liebe Bücher, die einem das Gefühl geben, dass man sofort loslegen möchte, und genau das schafft dieses. Die Mischung aus fruchtigen Kuchen, cremigen Desserts und kreativen Sommerleckereien sorgt dafür, dass ständig neue Rezepte entdeckt werden wollen. Mehr als einmal habe ich beim Lesen gedacht: Das sieht so gut aus, das muss ich unbedingt probieren.

Auch die Gestaltung trägt viel zum Lesevergnügen bei. Die Fotos versprühen echte Sommerstimmung und machen es schwer, nicht direkt Appetit zu bekommen. Man blättert nicht einfach durch ein Backbuch, sondern durch eine Sammlung kleiner Genussmomente.

Besonders schön finde ich, dass das Buch Backen nicht als komplizierte Wissenschaft präsentiert, sondern als etwas, das Freude machen darf. Selbst jemand wie ich, der normalerweise lieber am gedeckten Tisch sitzt als in der Küche steht, bekommt Lust, den Ofen anzuschalten und etwas auszuprobieren.

Für mich ist "Sunny Baking Time" deshalb weit mehr als eine Rezeptsammlung. Es ist eine Einladung, den Sommer zu genießen, neue Ideen zu entdecken und sich selbst oder anderen eine süße Freude zu machen. Ein Buch, das gute Laune verbreitet und zeigt, dass Backen vor allem eins sein sollte: unkompliziert und lecker.

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Veröffentlicht am 11.06.2026

Feminismus in Action!

Light my Fire
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„Light My Fire“ von Sheila de Liz ist eines dieser Bücher, bei denen ich beim Lesen immer wieder gedacht habe: endlich sagt es mal jemand so klar.

Es geht hier nicht nur um Aufklärung, sondern um Selbstbestimmung ...

„Light My Fire“ von Sheila de Liz ist eines dieser Bücher, bei denen ich beim Lesen immer wieder gedacht habe: endlich sagt es mal jemand so klar.

Es geht hier nicht nur um Aufklärung, sondern um Selbstbestimmung und darum, dass Frauen ihren eigenen Körper wirklich verstehen dürfen, ohne Scham und ohne dieses ständige Kleinmachen. Was mich besonders angesprochen hat, ist die feministische Haltung, die nicht wie ein Zusatz wirkt, sondern das ganze Buch trägt. Da wird nicht drum herum geredet und nicht beschönigt, sondern direkt benannt, wo Wissen fehlt, wo Frauen nicht ernst genommen werden und wo das System einfach Lücken lässt.

Ich fand es sehr stärkend zu lesen, wie selbstverständlich hier über Lust, Hormone und Veränderungen gesprochen wird. Ohne Tabu, ohne dieses Gefühl, dass man sich dafür rechtfertigen müsste. Es hat bei mir auch ein Stück weit Druck rausgenommen, weil so vieles, was oft als „normal hinnehmen“ verkauft wird, plötzlich erklärbar und damit auch hinterfragbar wird.

Der Ton ist sehr direkt und manchmal fast schon unverschämt ehrlich, aber genau das passt zu dem Anliegen. Es fühlt sich nicht belehrend an, sondern eher wie ein Gespräch mit jemandem, der wirklich möchte, dass man Dinge versteht und sich nicht länger klein machen lässt.

Wenn ich etwas kritisch anmerken müsste, dann höchstens, dass die Sprache manchmal sehr locker und pointiert ist, was nicht jedem liegen wird. Für mich hat es aber eher dazu beigetragen, dass das Buch lebendig wirkt und nicht wie ein klassisches Sachbuch, das man wieder weglegt.

Insgesamt ist „Light My Fire“ für mich ein sehr wichtiges Buch, weil es Wissen vermittelt, das viel zu oft fehlt, und gleichzeitig eine klare feministische Haltung einnimmt, die stärkt statt zu belehren.

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Veröffentlicht am 11.06.2026

Highlight für alle Thrillerfans!

Weil sie lügt
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Dieses Buch hat mich wirklich umgehauen. Was auf den ersten Blick wie ein spannender Psychothriller beginnt, entwickelt sich zu einer vielschichtigen Geschichte über Familie, Schuld, Wahrheit und die besondere ...

Dieses Buch hat mich wirklich umgehauen. Was auf den ersten Blick wie ein spannender Psychothriller beginnt, entwickelt sich zu einer vielschichtigen Geschichte über Familie, Schuld, Wahrheit und die besondere Verbindung zwischen Schwestern. Im Mittelpunkt steht Anna, die nach dem Verschwinden ihrer Schwester Juli versucht, ihre Familie zusammenzuhalten, während die Ermittlungen immer neue Abgründe offenbaren.

Gerade die Darstellung der Schwesterbeziehung hat mich tief berührt. Da ich meinen eigenen Schwestern sehr nahestehe, konnte ich Annas Gefühle, ihre Loyalität und ihre Verzweiflung unglaublich gut nachempfinden. Die Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie stark Frauen füreinander sein können und welche Last sie oft tragen, um andere zu schützen.

Caroline Seibt schreibt mit einer Intensität, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die Spannung steigt stetig an, aber es sind vor allem die emotionalen Momente und die fein gezeichneten weiblichen Figuren, die dieses Buch für mich besonders machen. Die Autorin schafft es, komplexe Familiendynamiken glaubwürdig und berührend darzustellen, ohne dabei die Thrillerhandlung aus den Augen zu verlieren.

Nach diesem Roman steht für mich fest: Ich sollte viel öfter zu Büchern von Autorinnen greifen. Weibliche Stimmen erzählen Geschichten auf ihre ganz eigene Weise und eröffnen Perspektiven, die in der Literatur viel mehr Aufmerksamkeit verdienen.

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Veröffentlicht am 09.06.2026

Wunderschön!!

People in Love
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Ich habe dieses Buch wirklich geliebt. Vor allem die Sprache hat mich begeistert. Sie ist wunderschön, nahbar und voller Gefühl, sodass ich mich jederzeit in Nora hineinversetzen konnte.

Besonders gefallen ...

Ich habe dieses Buch wirklich geliebt. Vor allem die Sprache hat mich begeistert. Sie ist wunderschön, nahbar und voller Gefühl, sodass ich mich jederzeit in Nora hineinversetzen konnte.

Besonders gefallen hat mir, wie ehrlich das Buch über Liebe spricht. Liebe ist eben nicht immer eindeutig. Sie ist nicht nur schwarz oder weiß. Manchmal hält man an Menschen oder Erinnerungen fest, obwohl man längst weitergehen möchte. Manchmal liebt man mehrere Menschen auf unterschiedliche Weise. Und manchmal weiß man selbst nicht genau, was man fühlt. Genau diese Widersprüche und Unsicherheiten beschreibt das Buch auf eine unglaublich feinfühlige und authentische Art.

Nora hat mich vor allem deshalb so beeindruckt, weil sie eine Frauenfigur ist, die man in Liebesromanen noch viel zu selten findet. Sie ist nicht dazu da, sympathisch zu wirken oder die „richtigen“ Entscheidungen zu treffen. Sie ist widersprüchlich, suchend, verletzlich und manchmal auch unsicher. Ihre Geschichte dreht sich nicht darum, am Ende die perfekte Liebe zu finden, sondern darum, ihre Gefühle ernst zu nehmen und ihren eigenen Weg zu verstehen. Das hat sich für mich sehr modern und erfrischend angefühlt.

Viele Liebesromane erzählen Frauenfiguren noch immer recht eindimensional. Nora dagegen darf komplex sein. Sie darf lieben, zweifeln, begehren, festhalten und loslassen. Gerade darin liegt für mich die besondere Stärke dieses Buches. Ihre Gefühle werden nicht bewertet oder vereinfacht, sondern mit viel Verständnis und Tiefe erzählt.

Viele Gedanken und Emotionen haben mich an eigene Erfahrungen erinnert. Gerade deshalb hat mich das Buch so berührt. Die Figuren wirken lebendig, weil sie nicht perfekt sind. Sie lieben, verletzen, hoffen und suchen ihren Platz im Leben.

Für mich ist „People in Love“ ein wunderschönes, kluges und berührendes Buch über die vielen und ehrlichen Facetten der Liebe. Ehrlich, lebensnah und voller Gefühl.

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Schöner Sommerroman!

Brombeerblaue Tage
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Ich habe mir "Brombeerblaue Tage" eher zufällig am Bahnhof gekauft, eigentlich nur, weil ich alles andere schon ausgelesen hatte. Umso schöner, wenn aus so einer spontanen Entscheidung plötzlich genau ...

Ich habe mir "Brombeerblaue Tage" eher zufällig am Bahnhof gekauft, eigentlich nur, weil ich alles andere schon ausgelesen hatte. Umso schöner, wenn aus so einer spontanen Entscheidung plötzlich genau das Buch wird, das man gerade gebraucht hat.

Das Buch kann man komplett wegsnacken. Es liest sich unglaublich leicht, ohne dabei oberflächlich zu sein. Gerade das hat mir so gefallen. Zwischen den Seiten steckt viel Tiefgründigkeit, aber nie auf eine anstrengende oder belehrende Art. Stattdessen schafft die Geschichte Raum zum Nachdenken über Zeit, Beziehungen, Sehnsüchte und darüber, wie wir eigentlich leben wollen.

Besonders schön fand ich die weiblichen Perspektiven. Für mich steckt darin auch etwas Feministisches, nicht laut oder offensichtlich, sondern eher in dieser Selbstverständlichkeit, Frauen Raum für Wünsche, Entwicklung, Widersprüche und eigene Entscheidungen zu geben. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, sich selbst ernst zu nehmen und herauszufinden, was man eigentlich möchte.

Vor allem war dieses Buch für mich aber eine kleine Pause vom anstrengenden Alltag. Es macht Lust auf Sommer. Nicht auf den perfekten Sommer, sondern auf die kleinen Momente: lange Gespräche, spontane Nachmittage, Zeit mit Menschen, die man liebt. Mich hat es mit der Frage zurückgelassen, wie man Sommer und vielleicht auch das Leben insgesamt noch ein bisschen bewusster genießen kann.

Ein sehr schönes Buch für alle, die mal kurz aus dem Alltag raus wollen und etwas Leichtes suchen, das trotzdem berührend nachhallt.

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