Cover-Bild Home Story
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 29.06.2026
  • ISBN: 9783757702052
Cleo Konrad

Home Story

Sie suchten eine Zuflucht. Sie fanden einen Albtraum. Mord in einer abgeschiedenen Hofgemeinschaft – der neue Thriller der preisgekrönten Autorin. Thriller

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Der Steingruberhof ist ein abgeschiedener Ort. Als eine Journalistin ermordet auf dem Gelände der ökologisch lebenden Hofgemeinschaft aufgefunden wird und der Verdacht auf die Bewohner fällt, soll die junge Anwältin Eva helfen. Sie ist die Tochter der charismatischen Gründerin und hat als Kind in der Kommune gelebt. Jetzt kehrt sie zurück - mitten in einem flirrend heißen Sommer, der wie ein Brennglas wirkt, auf alte Konflikte und unterdrückte Erinnerungen. Der Ort, der einst ihre Heimat war, erscheint ihr fremd. Was verbergen die Menschen, die Eva zu kennen glaubte? Auf der Suche nach Antworten stößt sie auf eine Mauer des Schweigens - und gerät schon bald in tödliche Gefahr ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2026

Konnte mich nicht überzeugen

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Anwältin Eva wird von ihrer Ziehschwester Blossom um Hilfe gebeten, als neben dem Steingruberhof eine Tote gefunden wird. Zum ersten Mal seit 13 Jahren und mit gemischten Gefühlen kehrt Eva auf den Hof ...

Anwältin Eva wird von ihrer Ziehschwester Blossom um Hilfe gebeten, als neben dem Steingruberhof eine Tote gefunden wird. Zum ersten Mal seit 13 Jahren und mit gemischten Gefühlen kehrt Eva auf den Hof zurück, auf dem auch sie aufgewachsen ist. Die Bewohner des Hofs bilden eine eingeschworene Gemeinschaft, sind Aussteiger oder haben wegen Problemen mit der Welt hier Zuflucht gefunden und sind Eva und ihren Fragen gegenüber zurückhaltend.

Aus verschiedenen, abwechselnden Perspektiven lerne ich das arbeitsreiche Leben auf dem Hof kennen, auch gemeinschaftliche Gewohnheiten werden beschrieben, Sorgen und Erinnerungen verleihen den Figuren Tiefe. Wobei Wilma, Evas Mutter, gleichzeitig Gründerin und Leiterin der Hofgemeinschaft, durch ihre nicht eingestandene Demenz zur unzuverlässigen Erzählerin wird.

Sehr hilfreich ist der Plan des Hofgeländes vorne im Buch und auch das Personenregister zu Beginn, zu dem ich anfangs oft zurückblättern musste. Durch die detaillierte Beschreibung der Wege, die die Charaktere bei ihrer jeweiligen Arbeit und im Laufe des Tages zurücklegen, wird die Geschichte jedoch auch sehr verlangsamt und mein Lesefluss durch die häufigen Perspektivwechsel oft unterbrochen. Die prekäre Situation der Hofbewohner, ihre Unsicherheit, nicht bereinigte Konflikte und die Bedrohung der Ernte durch die schon lang anhaltende Dürre tragen zur beklemmenden Atmosphäre auf dem Hof bei.

Schon im Prolog und immer wieder gibt es kurze Passagen einer Person in Not, die für Spannung sorgen, anders als die teilweise verwirrenden gefühlsbestimmten Überlegungen einiger Protagonisten.

Cleo Konrads Schreibstil ist angenehm zu lesen, dennoch fand ich 'Home Story' langatmig bis zur Auflösung, die dann einige Überraschungen bereit hält. Für mein Empfinden kamen Enthüllungen und Wendungen leider zu spät, um mich für die Geschichte zu begeistern, so dass 'Home Story' von mir drei Sterne bekommt.

Was nicht in meine Bewertung einfließt, aber dennoch erwähnt werden soll: die verwendete Schriftart finde ich zu klein und zu blass, das Lesen wird dadurch unnötig erschwert.

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Veröffentlicht am 20.06.2026

Ein Mörder unter Aussteigern?

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Wilma Steingruber führt in 5. Generation einen idyllischen Bio-Bauernhof. Dort finden die unterschiedlichsten Menschen Zuflucht und ein augenscheinlich sicheres Zuhause. Alle leben familiär zusammen und ...

Wilma Steingruber führt in 5. Generation einen idyllischen Bio-Bauernhof. Dort finden die unterschiedlichsten Menschen Zuflucht und ein augenscheinlich sicheres Zuhause. Alle leben familiär zusammen und unterstützen sich gegenseitig bei den anfallenden Arbeiten im Selbstversorger-Alltag. Nur Wilmas Tochter Eva hat es nicht auf dem Hof gehalten. Sie lebt schon seit vielen Jahren als erfolgreiche Anwältin in München und pflegt keinen Kontakt zu ihrer Mutter. Eines Tages bekommt sie einen Anruf vom Hof- eine Frauenleiche wurde auf dem Grundstück gefunden. Dabei handelt es sich um eine Journalistin, die Eva beruflich kennt und die die Gemeinschaft am Vortag bedrängt hat. Nun benötigen sie anwaltlichen Beistand und Eva reist nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder zurück in ihre alte Heimat. Dort wird sie mit viel Skepsis und Misstrauen begrüßt. Offensichtlich haben die Bewohner Geheimnisse vor ihr und Eva will so schnell wie möglich wieder abreisen. Doch dann geschehen weitere Verbrechen- und alles sieht danach aus, dass der Übeltäter einer "von ihnen" ist...

Gleich auf der ersten Seite habe mich von der Schriftart gestört gefühlt. Die Schriftgröße ist in meinen Augen zu klein und noch dazu sehr blass. Ich habe das Buch tatsächlich aufgeschlagen neben andere Bücher gelegt und einen deutlichen Unterschied gemerkt. Außerdem ist die Schriftart ungünstig, denn wenn ein Wort mit "f" aufhört, verbindet es sich mit dem nächsten Wort. Nach einer Weile gewöhnt man sich schon dran, aber gelungen finde ich das nicht.

Der Sprachstil ist flüssig und ich habe gerne im Buch gelesen. Allerdings kann ich nicht behaupten, dass es wirklich spannend war. Erst in der zweiten Hälfte nimmt das Geschehen langsam Fahrt auf und am Ende gibt es noch ein paar Twists, von denen ich aber zumindest ein paar vorhergeahnt habe. Erzählt wird aus der Perspektive von unterschiedlichen Personen, das war vor allem an Anfang etwas herausfordernd, weil auch einfach so viele unterschiedliche Menschen auf dem Hof leben und alle "auf einmal" da waren. Zu Beginn des Buches gibt es eine Zusammenfassung aller Personen und das war wirklich hilfreich, ich musste mehrere Male zurückblättern und nachlesen. Die Charakterzüge der Einzelnen finde ich aber schön gezeichnet.

Zuletzt sind mir noch sprachliche Fehler aufgefallen:

- S. 180: "auchstark" anstelle von "auch stark"

- S. 276: "also ob" anstelle von "als ob"

- Irinas Mann heißt manchmal "Ralf" und manchmal "Ralph"

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Veröffentlicht am 19.06.2026

Leider für mich kein gelungener Thriller

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Zuallererst hat mich bei diesem Buch das Cover und die Gestaltung angesprochen. Nach wie vor absolut gelungen. Die auffälligen Farben, der Farbschnitt, und die prägnante Schrift.



Die Inhaltsangabe versprach ...

Zuallererst hat mich bei diesem Buch das Cover und die Gestaltung angesprochen. Nach wie vor absolut gelungen. Die auffälligen Farben, der Farbschnitt, und die prägnante Schrift.



Die Inhaltsangabe versprach einen interessanten Plot. Eine ökologische Hofgemeinschaft, in der ein Mord passiert. Einer von Ihnen ist der Täter. Und eine ehemalige von Ihnen, Eva – inzwischen Rechtsanwältin, soll Ihnen helfen. Doch wobei ? Den Täter zu finden? Die Gemeinschaft zu schützen? Ich begann gespannt mit dem Lesen. Der Einstieg war recht holprig und fiel mir nicht ganz so leicht. Zwar gibt es am Anfang eine Übersicht der Charaktere, dennoch tat ich mich schwer mit all den Namen, Verbindungen und Lebenswegen .



Auch der stetige Wechsel der Perspektive ließ es nicht zu, mich besser auf das Buch einzulassen. Die Kapitel sind teilweise recht kurz und knapp gehalten. Die Schreibstil ist verständlich , aber dennoch, richtig packen konnte mich das Buch weder am Anfang noch am Ende. Oder gar dazwischen. Grundsätzlich mag ich den Perspektivwechsel während einer Lektüre, doch da ich mich schon mit der Figurenkonstellation schwer tat, konnte der so vielversprechend klingende Thriller auch hier leider nicht punkten.



Dabei hat das Buch mit Eva, der Anwältin , eine tolle Antiheldin. Sie setzt sich über die Anordnung Ihrer Chefin hinweg und beginnt sich schon bald selber mit Ermittlungsarbeit als mit der Verteidigung der Hofbewohner zu beschäftigen. Dabei lässt sie auch das ein oder andere Gesetz außer Acht. Es gibt gut durchdachte gesellschaftliche Konflikte z.B. zwischen Eva und Ihrer Mutter, die seit 13 Jahren schwelen . Und auch das Ende bietet dann doch noch eine Überraschung.



Dennoch fehlte mir einiges an dem Komplettpaket, als das ich das Buch tatsächlich weiter empfehlen würde. Die Spannungssteigerung ging für mich zu langsam von statten. Stattdessen waren die Figuren einfach to much. Zu viele Figuren, die mit ihren eigenen Dämonen und Ängsten zu kämpfen haben. Zu viel Geheimnisse und zu viele Unehrlichkeiten. Hier hätte ich mir weniger Charaktere und dafür mehr Tiefgang bei dem Einzelnen gewünscht. Da kann auch das Unwetter, welches im Buch aufzieht und sich passend zum Höhepunkt entlädt, nicht mehr viel retten.

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