Cover-Bild Das Blau auf der anderen Seite
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 17.06.2026
  • ISBN: 9783328113386
Lucinde Hutzenlaub

Das Blau auf der anderen Seite

Roman - Der neue Roman der SPIEGEL-Bestseller-Autorin
Was ist schwerer: Festhalten oder Loslassen? Abschiede und Neuanfänge zweier Frauen am anderen Ende der Welt

Joshua sagt, der Himmel hier über Neuseeland sei größer und viel blauer. Er hat recht. Dieser Himmel erzählt andere Geschichten. Geschichten von Hoffnung, vielleicht. Oder vom Überleben.

Ihre Hochzeitsreise sollte Karla und Sebastian nach Neuseeland führen. Doch Sebastian stirbt, und Karla steht vor den Scherben ihres Lebens. Dass es ihr gelungen ist, den Flug nach Christchurch dennoch zu buchen, wundert sie selbst am meisten. Als sie einen Zwischenhalt auf der Apfelplantage der 97-Jährigen Auswandererin Marge macht, stößt sie in der Scheune auf Dokumente von Dr. Joshua Eichelbaum, die von einer dunklen Epoche in Deutschland erzählen. Und von einem Band, das die beiden ungleichen Frauen auf schicksalhafte Weise verbindet.

Ein tief unter die Haut gehender Roman über Neuanfänge in Neuseeland, eine höchst ungewöhnliche Frauenfreundschaft und die Möglichkeit einer jungen Witwe, über Mut, Liebe und Freundschaft einen Weg in die Zukunft zu finden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.06.2026

Wundervoll berührend, traurig und tiefgreifend 

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Zum Inhalt:
Karla stand kurz vor der Hochzeit mit ihrem Verlobten, als dieser plötzlich und unerwartet an einer Krankheit verstarb. Trotzdem macht sie sich auf den Weg nach Neuseeland, wohin sie mit ihm ...

Zum Inhalt:
Karla stand kurz vor der Hochzeit mit ihrem Verlobten, als dieser plötzlich und unerwartet an einer Krankheit verstarb. Trotzdem macht sie sich auf den Weg nach Neuseeland, wohin sie mit ihm reisen wollte, um vor allem seinen langen gehegten Wunsch einer Camperreise durch das Land zu erfüllen. 
Dort trifft sie Alex, der dort Touren für Touristen organisiert und der sie mitnimmt auf die Apfelfarm seiner Großmutter Marge. Während Karla wieder neuen Lebensmut fasst, begreifend, dass Trauer auch zum Leben gehört, stellt sich heraus, dass es eine Verbindung zwischen Karlas und Alex‘ Familie gibt - die sie bis ins Deutschland der 1930er Jahre zurückverfolgen können. 


Meine Meinung:
Die Romane von Lucinde Hutzenlaub liebe ich sehr und meines Erachtens hat sich die Autorin mit diesem Buch wieder einmal selbst übertroffen. 
Über die gesamte Lesedauer hat mich der Roman dank des warmherzigen, packenden und flüssigen Schreibstils komplett gefesselt und emotional tief berührt. Besonders fasziniert hat mich die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen zeitlichen Dimensionen, startend in Deutschland 1938 bis Neuseeland 2026. Der Roman baut sehr geschickt Tagebuchfragmente und Briefe aus der Vergangenheit ein, die sich mit Erzählungen aus der heutigen Zeit abwechseln. 

Die handelnden Personen sind warmherzig und liebevoll gezeichnet mit allen ihren Ecken und Kanten, allen voran Karla, Alex und Marge. Gerade in ihrer Trauer gibt es viele Überschneidungen zwischen Karla und Marge und so bringt das Buch sehr glaubwürdig eine große Traurigkeit zum Ausdruck, aber auch Hoffnung und Heilung und positive Momente. Gleichwohl ist es sehr deutlich, dass die Trauer nicht weggeht, sondern zum Leben gehört, auch wenn wieder positivere Zeiten und neue Begegnungen anstehen. 

Mich hat die Geschichte sehr berührt und ich habe am Ende meine Tränen nicht mehr zurückhalten können. 

Besonders gut gefallen hat mir auch, mit welcher Detailtiefe die Besonderheiten von Neuseeland und der Apfelfarm beschrieben werden. So konnte ich mich sehr gut dorthin versetzen und bin ganz beseelt von Landschaft und Menschen. 


Fazit: 
Dieser tief berührende Roman gehört zu meinen Lesehighlights des Jahres. Unbedingte Empfehlung! 

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Veröffentlicht am 19.06.2026

Das Blau auf der anderen Seite

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Ein Buch, das Träume wahr werden läßt und uns ans andere Ende der Welt nach Neuseeland entführt. Wir erleben zwei Zeitzonen, einmal das Heute und dann die Zeit ab 1938, Deutschlands schwärzeste Epoche. ...

Ein Buch, das Träume wahr werden läßt und uns ans andere Ende der Welt nach Neuseeland entführt. Wir erleben zwei Zeitzonen, einmal das Heute und dann die Zeit ab 1938, Deutschlands schwärzeste Epoche. Karla wollte mit Sebastian ihre Hochzeitsreise nach Neuseeland machen, doch kurz vor der Hochzeit stirbt Sebastian. Nach langem Zögern entschließt sie sich, die Reise dennoch zu unternehmen. In Neuseeland angekommen, steht der alte Van schon bereit, den Sebastian vorab geordert hat. Karla muß diesen allerdings noch generaltüberholen. In einem Pub trifft sie auf den charismatischen Alex, der sie mit auf die Farm seiner Großmutter nimmt und ihr anbietet, dort das Fahrzeug instandzusetzen. Die alte Marge kam während der Hitlerzeit als Kind mit ihrer Familie nach Neuseeland und hat noch immer Hass auf die Deutschen, deswegen möchte sie Karla nicht bei sich haben. In einem anderen Handlungsstrang lesen wir über Marge, ihre Eltern und ihre Geschwister. Alles ist chronologisch in Brief- und Tagebuchform vermerkt und wir erfahren viel über diese Familie Eichelbaum, die zwar vor dem Hitlerregime fliehen konnte, aber irgendwie nie ganz heimisch in Neuseeland wurde und noch einige Schicksalsschlage hinnehmen mußte. Eine Lektüre, die tief in das Innere dieser Menschen blicken läßt und am Schluß kommt eine Verbindung zwischen Marges Familie und Karlas Familie ins Licht. Die Autorin läßt uns die Naturschönheiten Neuseelands voll erblühen, die Apfelbäume auf der Plantage, die Seelenschmerzen der Protagonisten, die Angst, die Sehnsucht, die Qual, besser kann man die Gemütsbewegungen nicht ausdrücken. Die Sprache ist sehr klar und deutlich, die 350 Seiten fliegen nur so dahin. Ich bin tief in das Buch versunken und man ist mehr als zufrieden über das Ende. Das Cover zeigt das Blau, das die Linie zwischen Himmel und Wasser vermischt.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Zwei Familien, eine Geschichte

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Eigentlich sollte Karla diese Reise mit ihrem Ehemann Sebastian antreten. Doch Sebastian ist kurz vor der Hochzeit an den Folgen einer Erkrankung verstorben und Karla hat lang damit gehadert, ob sie alleine ...

Eigentlich sollte Karla diese Reise mit ihrem Ehemann Sebastian antreten. Doch Sebastian ist kurz vor der Hochzeit an den Folgen einer Erkrankung verstorben und Karla hat lang damit gehadert, ob sie alleine fliegen soll oder nicht.
Doch sie kommt aus ihrer Komfortzone und guckt nach vorn - mit der mentalen Kraft Sebastians tritt sie die Reise nach Neuseeland alleine an. Den gesamten gemeinsamen Reiseplan in der Tasche...
Kaum dort angekommen trifft sie auf den Neuseeländer Alex, der ihr seine Hilfe beim Ausbau des neu erworbenen Vans anbietet. Und lange hat sich Karla nicht mehr so frei und unbeschwert gefühlt.
Und als Karla dann Alex Oma Marge kennenlernt und auf ihrem Hof den Van aus baut, entdeckt sie Verbindungen zu ihrem eigenen Leben.
Zeitgleich werden wir mittendrin immer wieder auf der Flucht der jüdischen Arztfamilie Eichelbaum mitgenommen. Diese sind 1939 von Deutschland, über Umwege, nach Neuseeland gekommen.
Doch wie hängen beide Geschichten zusammen? Wird Klara Antworten zu all ihren Fragen finden?

Ein wirklich unglaublich tolles Buch. Ich habe schon lange kein Buch mehr so gefühlt wie dieses. Mein Jahreshighlight und eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.06.2026

Von Heilung, Versöhnung und „Whānau“

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Whānau das ist Familie, die man unterwegs findet. Es ist ein Gefühl, ebenso wie eine Erinnerung oder auch ein Versprechen. Whānau ist das, was Karla während ihrer Hochzeitsreise in Neuseeland, die sie ...

Whānau das ist Familie, die man unterwegs findet. Es ist ein Gefühl, ebenso wie eine Erinnerung oder auch ein Versprechen. Whānau ist das, was Karla während ihrer Hochzeitsreise in Neuseeland, die sie ohne ihren verstorbenen Mann antritt, Heilung bringt. Und nicht nur ihr, sondern auch der 97 jährigen Marge, deren Wurzeln ebenfalls in Deutschland liegen und deren beider Leben auf ebenso schicksalshafte, wie wundervolle Weise verwoben sind.

Autorin Lucinde Hutzenlaub erzählt in „Das Blau auf der anderen Seite“ die hochemotionale Geschichte zweier ungleicher Frauen, deren Leben sich nicht nur ungeahnt kreuzen, sondern auch auf berührende Weise miteinander verbunden sind. Eine Geschichte, die von Stuttgart zu seinen dunkelsten Zeiten hinein ins heutige Neuseeland führt und sowohl in unterschiedlichen Zeitebenen, wie auch aus verschiedenen Perspektiven heraus berichtet wird. Der Schreibstil ist fesselnd und zeitgleich unheimlich feinfühlig, was sowohl auf die Handlung, als auch auf die Darstellung der Protagonisten zutrifft, die unter Lucinde Hutzenlaubs Feder geradezu lebendig erscheinen. Zudem sind die vorherrschenden Stimmungen und Gefühle geradezu spür- und greifbar! Da ich momentan gesundheitlich etwas angeschlagen bin, habe ich zunächst angefangen das Buch zu lesen, bin dann aber zum Hörbuch gewechselt und ich glaube, das war die beste Entscheidung überhaupt! Selten ergeben Buch und Sprecher, in dem Fall Sandrine Mittelstädt, eine solch harmonische Einheit wie hier geschehen. Ich bin immernoch ganz hingerissen und begeistert.

Fazit: Es kommt nicht häufig vor, dass mich ein Buch dermaßen berührt, dass ich mir Tränchen verdrücken muss. „ Das Blau auf der anderen Seite“, zusammen mit dem ergreifenden Vortrag von Sprecherin Sandrine Mittelstädt haben es jedoch nachhaltig geschafft und mir ein wundervolles Jahreshighlight beschert!

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Veröffentlicht am 09.06.2026

Neuanfang auf Neuseeland

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Ihre Hochzeitsreise sollte Karla und Sebastian nach Neuseeland führen. Doch Sebastian stirbt, und Karla steht vor den Scherben ihres Lebens.

Dass es ihr gelungen ist, den Flug nach Christchurch dennoch ...

Ihre Hochzeitsreise sollte Karla und Sebastian nach Neuseeland führen. Doch Sebastian stirbt, und Karla steht vor den Scherben ihres Lebens.

Dass es ihr gelungen ist, den Flug nach Christchurch dennoch zu buchen, wundert sie selbst am meisten.

Als sie einen Zwischenhalt auf der Apfelplantage der 97-Jährigen Auswandererin Marge macht, stößt sie in der Scheune auf Dokumente von Dr. Joshua Eichelbaum, die von einer dunklen Epoche in Deutschland erzählen. Und von einem Band, das die beiden ungleichen Frauen auf schicksalhafte Weise verbindet.

Dieses Buch ist etwas für Leser, die gerne über Hoffnung und Neuanfang lesen, egal wie alt man ist und egal wie lange es dauert mit der Vergangenheit abschließen zu können.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, locker und leicht fliegen die Seiten nur so dahin. Außerdem versteht die Autorin es Neuseeland sehr anschaulich zu beschreiben und ich habe immer wieder nach Bildern gegoogelt und würde gerne selbst einmal dorthin reisen.

Die Geschichte ist einerseits aus der Sicht von Karla und der 97-jährigen Marge geschrieben, aber auch Tagebucheinträge von Dr. Eichelbaum und seiner Frau begleiten die Storyline und bringen Abwechlung.

Ich mochte das Buch sehr gerne, es kann berühren und schafft Hoffnung das ein Neubeginn immer wieder neu möglich ist. Gerne empfehle ich die Geschichte weiter und werde mir die Autorin merken.

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