Cover-Bild Halbwach
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins Paperback
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 23.06.2026
  • ISBN: 9783365012208
Sophia Como

Halbwach

Roman | Female Rage, Beziehungsunfähigkeit und Selbstfindung in der heutigen Gesellschaft | SPIEGEL-Bestsellerautorin | Perfekt für Millenials und Fans von Dolly Alderton

Cocktails am Wochenende, Journaling in der cozy Altbauwohnung und unverbindlicher, heißer Sex

Als erfolgreiche Autorin liebt Zoe romantische Geschichten – solange sie nicht ihre eigenen sind. Denn im wahren Leben bedeutet Liebe für sie Enge und Stress. Also bleibt sie unabhängig, geht feiern, hat One Nights Stands und treibt ihre Karriere voran. Zoe ist überzeugt: Sie braucht keine Beziehung. Als sie den attraktiven Mael kennenlernt, scheint alles perfekt. Auch er möchte unter keinen Umständen eine feste Bindung eingehen und bietet Zoe genau das, was sie will - Nähe ohne Verpflichtung. Doch diese Nähe fühlt sich mit einem Mal gar nicht mehr so unverbindlich an, und Zoes sorgfältig entwickeltes Lebenskonzept bekommt Risse. Schließlich begibt sie sich auf eine schonungslos ehrliche Reise zu sich selbst und muss dabei nicht wenige Fragen beantworten: Was wird von uns in Beziehungen erwartet? Warum wollen wir immer das, was wir nicht haben können? Und warum ist sie wirklich seit so vielen Jahren Single?

Elektrisierender Millennial-Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Sophia Como

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2026

Sehr ehrliche und emotionale Geschichte

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~Cover~
Das Cover von Halbwach sehr gut. Irgendwie fängt das Cover für mich den Vibe des Buches gut ein und die Frau auf dem Cover passt für mich zumindest auch gut zu Zoe. Insgesamt ergibt das Cover auf ...

~Cover~
Das Cover von Halbwach sehr gut. Irgendwie fängt das Cover für mich den Vibe des Buches gut ein und die Frau auf dem Cover passt für mich zumindest auch gut zu Zoe. Insgesamt ergibt das Cover auf jeden Fall ein sehr schönes Gesamtbild und das, obwohl ich eigentlich meine Menschen auf dem Cover mag.
~Schreibstil~
Von Sophia Como habe ich bisher noch gar kein Buch gelesen, aber ich muss sagen, dass mir ihr Schreibstil wirklich gut gefallen hat. Die Geschichte ließ sich sehr flüssig lesen und ich war von Seite eins an in der Geschichte drin und wollte am liebsten gar nicht aufhören zu lesen. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen.
~Inhalt~
Zoe ist als Liebesroman Autorin nur von der Liebe in ihren Büchern begeistert. Ansonsten hält sie von der Liebe nicht so viel. Zoe will und braucht keine Beziehung. Sie lernt Mael kennen und auch er will keine Beziehung haben und seine Unabhängigkeit behalten. Doch mit der Zeit fühlt sich vor Zoe das alles nicht so unverbindlich an und sie muss sich fragen, was sie wirklich will. Dabei muss sie sich besser mit sich selber auseinander setzen.
~Charaktere~
ab hier kann die Rezension Spoiler enthalten
Zoe war mir insgesamt eine ganz sympathische Protagonistin. Allerdings hatte ich in manchen Momenten etwas Schwierigkeiten mit ihr, aber die hatte sie ja auch teilweise selber. Ich fand es aber schön, dass sie mal eine Protagonistin war, die andere Probleme hatte und die Autorin das auch alles nachvollziehbar dargestellt hat. Einfach mal zu sehen, dass in den Zwanzigern nicht alle gleich sind und das auch gut so ist, war wirklich sehr erfrischend. Die Einblicke in Zoes Inneres waren einfach echt und intensiv und haben einen beim Lesen einfach mitgerissen.
Auch die anderen Figuren waren auch gut ausgestaltet und es war spannend zu sehen, wer sich wie verhält und auch wie sich die Personen im Verlauf der Geschichte verändert haben. Die Autorin hat wirklich jede Figur sehr interessant ausgearbeitet.
~Handlung~
Mir hat die Handlung in der Geschichte sehr gut gefallen und ich wollte die ganze Zeit unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich fand es wirklich interessant zu sehen, wie Zoe ihr Leben so lebt und sich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Manchmal war ich beim Lesen zwar etwas überfordert mit Zoes Handeln, aber das war oft in Momenten in denen sie selber glaube ich selbst nicht so genau wusste, wie sie sich Verhalten soll.
~Fazit~
Ich habe dieses Buch vom Verlag über Netgalley erhalten und bedanke mich dafür ganz herzlich beim Verlag, dies hat meine Meinung natürlich in keinster Weise beeinflusst. Ich hatte von Halbwach schon sehr viel positives gehört und dementsprechend sehr hohe Erwartungen, die sich zum Glück auch erfüllt haben. Mir hat Halbwach richtig gut gefallen, weil es irgendwie auch mal etwas anderes war und man beim Lesen richtig gut mitfühlen konnte. Die Protagonistin schien mir sehr ehrlich und echt und ich konnte aus dem Buch richtig viel mitnehmen. Es war erkennbar wie viel die Autorin in dieses Buch gesteckt hat und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich kann jedem das Buch auf jeden Fall auch empfehlen und glaube, dass man nicht enttäuscht werden wird.

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Veröffentlicht am 05.07.2026

Zwischen Selbstschutz und Sabotage

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An das Buch "halbwach" von Sophia Como hatte ich große Erwartungen - was vor allem am umwerfenden Cover, aber natürlich auch am Klappentext lag. Laut dem begibt sich die Protagonistin Zoe auf eine "schonungslos ...

An das Buch "halbwach" von Sophia Como hatte ich große Erwartungen - was vor allem am umwerfenden Cover, aber natürlich auch am Klappentext lag. Laut dem begibt sich die Protagonistin Zoe auf eine "schonungslos ehrliche Reise zu sich selbst". Klingt absolut vielversprechend!

Zoe ist nicht unbedingt die sympathischste Protagonistin, was in erster Linie an ihren Entscheidungen liegt und daran, dass wir ihre Entscheidungen nicht unbedingt nachvollziehen können. Auf den zweiten Blick wird allerdings deutlich, dass Zoe unter enormer Bindungsangst und ihre Entscheidungen aus Selbstschutz trifft ohne selber den eigentlichen Grund dahinter zu kennen - daher ist nur mehr als verständlich, dass wir ihre Entscheidungen trotz Einblick in ihre Gedankenwelt nicht wirklich verstehen können - sie versteht den tatsächlichen Grund dahinter selber nicht!

Im Klappentext werden allerdings auch einige Fragen aufgeworfen, auf deren Beantwortung ich im Laufe des Buches vergeblich gewartet habe: Was wird von uns in Beziehungen erwartet? Warum wollen wir immer das, was wir nicht haben können? Im Nachhinein wird deutlich, dass die Fragen durchaus beantwortet werden, aber einfach nicht den Raum eingenommen haben, den ich erwartet habe. Daneben nimmt Zoes Selbstreflektion leider nur einen kleinen Raum ein.

Vielversprechend klang die Rolle der Freundinnenschaft, die im Gegensatz zu romantischen Beziehungen in diesem Buch sehr groß geschrieben wurde. Trotz interessanter und sympathischer Charaktere, haben die Freundinnenschaften und die Charaktere an sich letztenendes leider eine kleinere Rolle eingenommen, als ihnen gut getan hätte und einige Nebencharaktere blieben recht eindimensional und im Schatten.

Trotzdem bietet dieses Buch eine interessante Perspektive auf romantische Beziehungen und Bindungsängste.

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Veröffentlicht am 09.07.2026

Selbstbestimmung und Bindungsängste

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Die Protagonistin Zoe ist zwar hauptberuflich Autorin von Liebesromanen, hat aber in ihrem Privatleben so gar nichts mit Liebe und Romantik am Hut, sondern geht von einer unverbindlichen, rein körperlichen ...

Die Protagonistin Zoe ist zwar hauptberuflich Autorin von Liebesromanen, hat aber in ihrem Privatleben so gar nichts mit Liebe und Romantik am Hut, sondern geht von einer unverbindlichen, rein körperlichen Beziehung zur nächsten.
Diese Prämisse des Romans "Halbwach" hat mir sofort zugesagt und insgesamt fand ich das Buch auch ganz gut. Zoes Leben in der Stadt, ihr Freundeskreis und die komplexen Dynamiken ihrer Familie haben mir gut gefallen. Besonders toll fand ich die Gespräche mit ihrer Therapeutin und wie sie im Laufe des Buches sich immer weiter entwickelt.
Leider hatte das Buch auch einige Schwachstellen für mich. Die meiste Zeit hat mir der Schreibstil wirklich gut gefallen und Zoes Gedanken wirkten authentisch, aber zwischendurch gab es immer wieder Sätze, die irgendwie nicht richtig passten, besonders was das Thema Feminismus angeht. Da hätte ich mir einfach noch mehr Tiefe gewünscht, da viele feministische Themen, die in dem Buch angeschnitten wurden, sehr oberflächlich blieben und es deswegen eher belehrend wirkte. Dazu kommt, dass Zoe, obwohl sie ja so befreit und feministisch sein soll, selber sehr viel für männliche Aufmerksamkeit tut, aber ihre Freundin und Schwester gleichzeitig genau dafür verurteilt, nur weil sie das gleiche auf einem anderen Weg tun. Da hätte ich mir noch mehr Reflexion über diese Widersprüche gewünscht. Außerdem habe ich leider die Verbindung zwischen Mael und Zoe nicht wirklich gefühlt, bzw. hätte auch da mehr Tiefe erwartet.
Trotzdem ein ganz gutes Buch, dass viele interessante Themen behandelt und besonders für junge Frauen am Anfang des Erwachsenenlebens wirklich empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 04.07.2026

Halbgar

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Halbwach von Sophia Como hatte absolut das Potential, eine moderne, feministische Erzählung über junge Frauen zu werden und damit einer Generation aus der Seele zu sprechen. Für mich war die Umsetzung ...

Halbwach von Sophia Como hatte absolut das Potential, eine moderne, feministische Erzählung über junge Frauen zu werden und damit einer Generation aus der Seele zu sprechen. Für mich war die Umsetzung an manchen Stellen aber leider eher halbgar.

Wir begleiten Zoe, die sich von Situationship zu Situationship hangelt und damit ihre Bindungsängste ausdrückt. Wir als Leser:innen sind die ganze Zeit in ihrem Kopf dabei, erleben ihre Zerrissenheit und ihre Struggles mit und würden sie manchmal einfach gerne schütteln. Ich glaube das war schon realistisch portraitiert. Aber: manchmal hat es sich auch angefühlt, als wäre eine Checkliste mit Buzzwords oder Instagram-Weisheiten abgearbeitet worden. Die Dichte hat mich irgendwann einfach gestört, weil es oft auch nichts wirklich neues / innovatives war. Da waren wir manche Ansätze (wie der sehr toxische Boyfriend ihrer besten Freundin) einfach zu Klischee, da hätte ich mir etwas subtileres gewünscht.

Auf der anderen Seite gibt es manche Stellen, die direkt ins Herz treffen. Die so schön geschrieben sind, dass man kurz blinzeln muss weil die rohe Wahrheit schön verpackt vor einem liegt. Vor allem die Therapeutin von Zoe gibt ihr Tipps, die wirklich gut sind.

Im großen und ganzen muss ich allerdings sagen, hat mich die Mainstory oft wenig interessiert, weil Zoe bis zu den letzten 10 Prozent gar keine Entwicklung hingelegt hat. Die Geschichte um ihre Familie fand ich da noch am spannendsten bzw. realistischsten aufgearbeitet.

An sich ein sehr modernes Buch, das bestimmt seine Leserschaft finder, für mich war es allerdings noch nicht ganz gar.

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Veröffentlicht am 27.06.2026

Für mich eher enttäuschend

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Zoe verdient ihren Lebensunterhalt als Autorin von Liebesromanen, dabei hat sie mit Beziehungen nichts am Hut. Auch familiäre Verpflichtungen rauben ihr den letzten Nerv. Sie will ihre Freiheit genießen, ...

Zoe verdient ihren Lebensunterhalt als Autorin von Liebesromanen, dabei hat sie mit Beziehungen nichts am Hut. Auch familiäre Verpflichtungen rauben ihr den letzten Nerv. Sie will ihre Freiheit genießen, feiern gehen, anziehen, was sie will, die Bedürfnisse anderer nicht vor ihre eigenen stellen. Sie sagt das auch ganz deutlich, doch man glaubt ihr nicht oder missversteht sie, beschimpft sie als egoistisch und kalt, wenn sie ihr Ding durchzieht, wenn sie Grenzen setzt.



Dann lernt sie Mael kennen, der will, was sie will: Nähe ohne Verbindlichkeit. Ausgerechnet bei ihm, der sie so akzeptiert, wie sie ist, beginnt sie ihren Lebensstil allerdings zu hinterfragen. Sie stellt sich schmerzlichen Themen: Was genau stört sie warum an Beziehungen? Warum will sie das, was sie nicht haben kann? Warum ist sie so, wie sie ist?



Dieser Roman hat mich frustriert und begeistert:



Das sehr negative Selbstbild, das die Protagonistin von sich hat und was hinter ihrem Lebensstil steckt, empfand ich als wenig originell, nicht besonders modern sowie vorhersehbar. Ich habe den Eindruck, dass Frauen und die Gesellschaft diesbezüglich schon einmal weiter waren – unabhängig von der Ursache des Bedürfnisses nach Unverbindlichkeit. Vielleicht bin ich einfach zu alt für dieses Buch: Ich habe zu oft erlebt, wie ein und dasselbe Verhalten von Frauen erst verurteilt, dann gefeiert, dann pathologisiert wird – und das in endlosen Schleifen.



Warum werden die Stimmen von Menschen aus ihrem Umfeld, die ihre Art zu leben verurteilen, zu ihrer inneren Stimme? Wieso ist sie einerseits selbstbewusst, kann einem Mann erklären, dass kontrollierend ist, weil er seine Unsicherheiten auf sie projiziert und mit ihm Schluss machen, um sich anschließend als schlechter Mensch zu betrachten, der andere verletzt?



Begeistert hat mich Zoes unverblümte Art zu Beginn des Buches, später dann ihre Fähigkeit, unbequeme Wahrheiten anzunehmen sowie auszuleben und dass auch eine Figur, die das Gegenteil von Zoe ist, als “problematisch” dargestellt wird.



Insgesamt hat mich dieses Buch eher enttäuscht. Den Erzählstil und die Dynamik zwischen den Charakteren fand ich großartig, aber das Narrativ rund um Zoe hat mir nicht gefallen – ich empfand es als erwartbar, wenig differenziert sowie nicht ganz schlüssig.

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