Maren Vivien Haase kann auch RomComs
How to Catch a (Fake) Cowboy~Cover~
Das Cover von How to Catch a (Fake) Cowboy gefällt mir ganz gut. Ich mag auch den Farbschnitt so mit dem Lasso und so sehr gerne. Allerdings finde ich die Kombination aus rosa auf dem Cover und ...
~Cover~
Das Cover von How to Catch a (Fake) Cowboy gefällt mir ganz gut. Ich mag auch den Farbschnitt so mit dem Lasso und so sehr gerne. Allerdings finde ich die Kombination aus rosa auf dem Cover und orange auf dem Farbschnitt etwas gewöhnungsbedürftig. Insgesamt ist es aber ein ganz nettes Gesamtbild.
~Schreibstil~
Maren Vivien Haases Schreibstil ist einer der besten. Sie schreibt super lustig und sie kann definitiv auch RomComs schreiben. Ich musste beim Lesen sehr viel lachen und konnte mir all diese Momente sehr gut vorstellen. Trotz der RomCom ist es ihr aber auch gelungen einige etwas ernstere Momente einzubringen, auch wenn die lustigen Kapitel natürlich überwogen haben.
~Inhalt~
Riley möchte ihren Traumjob bei The Edit erhalten. Dafür soll sie einen Artikel über Cowboys Schreiben und reist dafür in das kleine Städtchen Sundown Ridge. In der Stadt trifft sie auf einen Cowboy Nate und interviewt ihn sofort. Die beiden verstehen sich gleich gut, doch Nate hat Riley eine Sache verschwiegen, nämlich dass er kein Cowboy ist. Und doch hält er die Lüge immer weiter aufrecht und kommen sich bei Rileys Recherche immer näher.
~Charaktere~
ab hier kann die Rezension Spoiler enthalten
Riley war mir als Protagonistin ganz sympathisch und ich mochte es, dass wir dabei waren als sie rausgefunden hat, was wirklich wichtig ist für ihr Leben. Ich mochte aber auch, dass sie so organisiert war und wusste, was sie vom Leben möchte und das dann auch durchgezogen hat. Allerdings war sie mir manchmal etwas naiv oder auch verliebt, weil Nate sich oft wirklich sehr schlecht angestellt hat. Sie war aber einfach eine fröhliche Person und man musste sie einfach in sein Herz schließen.
Nate hingegen war mir grundsätzlich auch sympathisch, aber durch seine Lüge hat er auch großen Abzug bei den Sympathiepunkten erhalten. Das ist nämlich etwas, was mich wirklich stört. Aber deswegen war es glaube ich ganz gut, dass ich die Geschichte aus beiden Sichten gelesen habe und deswegen seine Beweggründe ein bisschen nachvollziehen konnte, sonst wäre er mir sonst unsympathischer gewesen. Ansonsten war er für mich etwas blass und ich habe das Gefühl, dass ich kaum etwas über ihn weiß. Schön fand ich nur, dass er am Ende seine Fehler eingesehen hat und es bereut hat.
~Handlung~
Die Handlung von diesem Buch war auf jeden Fall so wie ich es von einer RomCom erwarte. Es gab sehr viele sehr lustige Momente, wie zum Beispiel der Ausritt von Riley und Nate oder auch als Nate Riley auf der Ranch rumgeführt hat. Auch die zahlreichen sympathischen Nebencharaktere haben die Handlung gut beeinflusst und voran gebracht. Auch sowas wie die Hochzeitsplanung von Wyatt hat mir echt gut gefallen. Ich habe in der Handlung auch Potential für noch andere Liebesgeschichten aus Sundown Ridge gesehen, wie zum Beispiel bei Millie und dem Sheriff oder bei Bria und Tucker.
~Fazit~
Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks erhalten und bedanke mich dafür ganz herzlich beim Verlag, dies hat meine Meinung natürlich in keinster Weise beeinflusst. Insgesamt hat mir die erste RomCom der Autorin gut gefallen. Es gab sehr viele lustige Momente, wo ich beim Lesen oftmals schmunzeln oder lachen musste. Außerdem habe ich dieses spezielle Städtchen in mein Herz geschlossen und würde am liebsten selber mal in Mabels Pension Urlaub machen und all diese speziellen Menschen kennenlernen. Die Liebesgeschichte war auch ganz süß, ich mochte es, dass es etwas langsamer war, allerdings war es mir am Ende fast zu langsam bis die beiden sich endlich näher gekommen sind. Nichtsdestotrotz kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, ihr werdet die Reise nach Sundown Ridge nicht bereuen.