Cover-Bild Queen of Faces – Die Königin der tausend Gesichter
Band 1 der Reihe "Queen of Faces"
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Romance
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 768
  • Ersterscheinung: 12.08.2026
  • ISBN: 9783453275508
Petra Lord

Queen of Faces – Die Königin der tausend Gesichter

Roman - Mit Farbschnitt in limitierter Erstauflage
Bettina Spangler (Übersetzer)

Die große magische Dark-Academia-Sensation. Mit Farbschnitt in limitierter Erstauflage. Lieferung je nach Verfügbarkeit.

In Caimor sind die Reichen so gut wie unsterblich. Wer genug Geld hat, kauft sich einen neuen Körper, wenn der alte versagt – oder nicht mehr gefällt. Doch Anabelle Gage ist nicht reich. Sie kann sich nur einen schwachen, kranken Jungenkörper leisten. Ihre einzige Chance auf ein besseres Leben ist die Paragon Academy, die magische Eliteschule Caimors. Als Annabelle zum dritten Mal durch die Aufnahmeprüfung fällt, beschließt sie, einen neuen Körper zu stehlen – und wird prompt erwischt. Und zwar von keinem Geringeren als Carriwitch, dem Direktor der Paragon Academy. Er stellt Anabelle vor die Wahl: Entweder sie wird für ihr Verbrechen mit dem Tod bestraft oder sie arbeitet undercover als Spionin. Carriwitch ist einer Gruppe Rebellen um die geheimnisvolle Magierin Khaiovhe auf der Spur, die Caimors magische Elite zu Fall bringen wollen, und schon bald geht es für Anabelle um so viel mehr, als nur ihr eigenes Leben ...

Enthaltene Tropes: Broken Hero/Heroine, Dark Academia
Spice-Level: 2 von 5

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.08.2026

Außergewöhnliche und tiefgründige Fantasy

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Schon das Cover von Queen of Faces hat mich direkt angesprochen, denn es passt meiner Meinung nach hervorragend zur Geschichte. Die düsteren Farben werden durch helle, goldene Akzente ergänzt und die Illustration ...

Schon das Cover von Queen of Faces hat mich direkt angesprochen, denn es passt meiner Meinung nach hervorragend zur Geschichte. Die düsteren Farben werden durch helle, goldene Akzente ergänzt und die Illustration spiegelt dabei nicht nur die Atmosphäre, sondern auch die Inhalte des Buches wider. Insgesamt ist das Cover wirklich gelungen und macht neugierig auf die Geschichte.
Besonders spannend fand ich das außergewöhnliche Konzept des Körpertausches, wobei neue Körper durch den hohen Preis nicht für alle Menschen zugänglich sind. Dadurch setzt sich die Geschichte auf interessante und tiefgründige Weise mit dem Thema Identität und auch sozialer Ungerechtigkeit auseinander. Gleichzeitig hält das Buch mit zahlreichen unerwarteten Wendungen immer wieder Überraschungen bereit. Vieles konnte ich nicht vorhersehen, wodurch die Spannung durchgehend erhalten bleibt.
Die Figuren sind vielschichtig gestaltet und auch die Beziehungen zwischen ihnen haben mir sehr gut gefallen. Dadurch wirken die Charaktere nicht eindimensional, sondern entwickeln sich auf nachvollziehbare und interessante Weise. Ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Nur sehr selten gab es Passagen, bei denen ich einzelne Handlungen oder Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte.
Auch der Schreibstil von Petra Lord konnte mich überzeugen. Die Geschichte ließ sich flüssig lesen und hat mich schnell in ihren Bann gezogen.
Besonders gelungen fand ich das Ende: Es bietet einen gewissen Abschluss und endet nicht mit einem Cliffhanger, lässt mich aber trotzdem neugierig auf die Fortsetzung zurück. Queen of Faces ist für mich daher definitiv ein Buch, bei dem ich nun sehr ungeduldig auf den nächsten Band warte, um endlich zu erfahren, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 03.08.2026

Ein grandioses Debüt, was Welten öffnet

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„Queen of Faces“ ist ein fulminantes Debüt, das mit einer seltenen Mischung aus emotionaler Wucht und fantasievoller Weltgestaltung überrascht. Schon auf den ersten Seiten spürt man, dass hier ...

„Queen of Faces“ ist ein fulminantes Debüt, das mit einer seltenen Mischung aus emotionaler Wucht und fantasievoller Weltgestaltung überrascht. Schon auf den ersten Seiten spürt man, dass hier jemand schreibt, der Figuren nicht nur erfindet, sondern ihnen quasi Leben einhaucht.
Im Mittelpunkt steht Ana, deren Kindheit kaum härter hätte sein können. Schwer erkrankt, von ihrem eigenen Körper im Stich gelassen, wächst sie in einer Umgebung auf, die wenig Raum für Hoffnung lässt. Durch die Unterstützung ihrer Mutter konnte Ana zumindest den günstigsten verfügbaren vorübergehenden Ersatzkörper erhalten – einen sogenannten Edgar.
Es ist sehr spannend Ana auf ihrem Weg zu begleiten — zu sehen, wie sie sich entwickelt, wie sie wächst, und wie kraftvoll und ideenreich sie sich in dieser feindlichen Welt behauptet. Ihr größter Wunsch ist die Aufnahme an der Paragon Universität.
Die Paragon Universität ist ein Ort, der sofort eine besondere Stimmung erzeugt. Ein Platz, an dem Wissen, Macht und Magie ineinanderfließen. Dort entfaltet sich ein Magiesystem, das nicht nur Regeln kennt, sondern eine eigene Art zu denken.
Ein ungewöhnliches und für mich anfangs auch irritierendes Detail sind einige ungewöhnlichen Namen: Alltag – eine Söldnergruppe, Kodex – eine Art der Magie, Korin Namenlos – eine Figur, die allein durch ihren Namen eine Aura von Rätselhaftigkeit erhält, um nur ein Paar wenige zu nennen. Ob diese Begriffe der Übersetzung geschuldet sind oder bewusst so gewählt wurden, bleibt offen.

Queen of Faces ist ein Debüt, das mit viel Herz, Leidenschaft, Ideenreichtum und erzählerischer Kraft überzeugt. Ana ist eine Figur, die man nicht vergisst, die Welt ist eigenständig und mutig, und das Magiesystem gehört zu jenen, die man gerne weiter erkundet. Kleine sprachliche Besonderheiten machen den Roman unverwechselbar, und die Mischung aus persönlicher Entwicklung, Magie und gesellschaftlichem Konflikt sorgt dafür, dass man das Buch mit einem Gefühl von Staunen schließt.
Besonders geeignet ist der Roman für Leserinnen und Leser, die komplexe Magiesysteme, ungewöhnliche Namen, atmosphärische Universitäten und eine starke Coming‑of‑Age‑Entwicklung schätzen.
Ich persönlich kann es kaum erwarten, bis der zweite Band erscheint.

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Veröffentlicht am 21.08.2026

Anders als erwartet und trotzdem richtig gut!

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Nach Inhaltsangabe und Leseprobe hatte ich ehrlich gesagt erwartet, dass sich das Buch in eine etwas andere Richtung entwickeln würde – vor allem hatte ich mit deutlich mehr Romantasy gerechnet.

Petra ...

Nach Inhaltsangabe und Leseprobe hatte ich ehrlich gesagt erwartet, dass sich das Buch in eine etwas andere Richtung entwickeln würde – vor allem hatte ich mit deutlich mehr Romantasy gerechnet.

Petra Lord hat hier aber ein wirklich tolles Debüt abgeliefert, das mich inhaltlich einige Male überraschen konnte.

Das Buch wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, hauptsächlich aus der Sicht der Hauptcharakterin Ana. Sie möchte unbedingt an der Paragon ausgebildet werden, um dort die Möglichkeit zu bekommen, einen neuen Körper zu erhalten. Als sie jedoch zum dritten Mal abgelehnt wird, schafft sie es, die Aufmerksamkeit des Schulleiters auf sich zu ziehen. Dieser wirbt sie offiziell als Graumantel an, inoffiziell soll sie jedoch als Assassinin für ihn arbeiten.

Und hier lernen wir dann auch Wes kennen, einen ehemaligen Schüler, der Ana unterstützen soll.

Ich mochte sehr, wie Petra Lord die Geschichte der beiden aufgebaut hat. Ich hatte mir, wie gesagt, deutlich mehr Romantasy erwartet, aber diese Erwartung hat sich nicht wirklich erfüllt. Was mich allerdings gar nicht so sehr gestört hat, wie ich zuerst dachte. Der Lesespaß ist dadurch jedenfalls nicht verloren gegangen.

Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau der Welt. Das Magiesystem, der Körpertausch und auch die politischen Hintergründe waren interessant gestaltet. Gerade am Anfang war es allerdings schon ziemlich viel Neues auf einmal, in das man sich erst einmal einfinden musste.

Sehr spannend fand ich, dass das Thema der neuen Körper nicht einfach nur nebenbei eingebaut wurde, sondern sich wirklich durch das gesamte Buch zieht. Auch die Unterschiede zwischen Arm und Reich werden daran deutlich, welchen Körper man sich leisten kann – beziehungsweise ob man sich überhaupt einen neuen Körper leisten kann.

Dadurch behandelt das Buch neben der eigentlichen Fantasygeschichte auch einige ziemlich interessante Themen wie soziale Ungerechtigkeit, Macht(hunger), Korruption und natürlich die Frage nach Identität und Identitätswechsel. Das hat mir sehr gut gefallen, weil die Geschichte dadurch für mich noch etwas mehr Tiefe bekommen hat.

Der Schreibstil der Autorin hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich konnte mich schnell in die Geschichte einfinden, mir die Welt und die Geschehnisse gut vorstellen und auch mit den Charakteren mitfiebern.

Ein paar Passagen waren für mich allerdings ziemlich langatmig. Sie waren zwar wichtig, um die Geschichte und die Hintergründe zu verstehen, aber an einigen Stellen musste ich mich wirklich dazu zwingen, weiterzulesen. Im Endeffekt war das Buch diese Stellen definitiv wert, aber sie kosten mich am Ende einen Punkt in der Bewertung.

Insgesamt hat mich das Buch positiv überrascht. Vor allem die Welt, die Idee mit den Körpern und die politischen und gesellschaftlichen Aspekte haben mir gut gefallen. Auch wenn ich ursprünglich mit mehr Romantasy gerechnet hatte, hat mir die Geschichte so, wie sie erzählt wurde, wirklich gut gefallen. Für ein Debüt auf jeden Fall gelungen und ich bin gespannt, was Petra Lord als Nächstes schreibt.

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Veröffentlicht am 19.08.2026

Grosses Potenzial, konnte mich aber nicht packen

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Die Grundidee von "Queen of Faces" ist originell. Eine Welt, in der Körper gewechselt und wie eine Ware gehandelt werden können, bietet viele spannende Möglichkeiten. Die damit verbundene Klassengesellschaft ...

Die Grundidee von "Queen of Faces" ist originell. Eine Welt, in der Körper gewechselt und wie eine Ware gehandelt werden können, bietet viele spannende Möglichkeiten. Die damit verbundene Klassengesellschaft fand ich interessant: Während die Reichen sich Gesundheit, Schönheit und beinahe ewiges Leben kaufen können, müssen alle anderen mit dem auskommen, was sie sich gerade noch leisten können. Das wirft interessante Fragen auf über Identität, Privilegien und darüber, was einen Menschen eigentlich ausmacht.
Die actiongeladenen Szenen fand ich spannend. Leider gilt das für alles dazwischen deutlich weniger. Die Handlung war stellenweise so schleppend und wenig packend geschrieben, dass ich das Buch mehrmals weggelegt habe, weil ich schlicht keine Lust mehr hatte weiterzulesen.
Die Möglichkeiten und Konsequenzen des Körperwechsels wurden für meinen Geschmack ohnehin nicht ausreichend zu Ende gedacht. Dass Menschen auch geschlechterübergreifend die Körper tauschen, ist grundsätzlich ein interessanter Aspekt. Merkwürdig fand ich jedoch, dass dies offenbar niemals jemandem etwas ausmacht und nicht einmal richtig thematisiert wird. Es wurde auch nicht vermittelt oder erklärt, weshalb ein solcher Wechsel in dieser Welt als vollkommen selbstverständlich gilt.
Auch habe ich mich immer wieder gefragt, welche Auswirkungen der Körpertausch eigentlich auf Liebesbeziehungen hat. Was geschieht mit der körperlichen Anziehung, wenn der Partner plötzlich vollkommen anders aussieht oder sogar das Geschlecht wechselt? Bleibt sie bestehen, verändert sie sich oder spielt sie in dieser Welt grundsätzlich keine Rolle? Das wären ausgesprochen interessante Fragen gewesen, sie werden jedoch nicht einmal angesprochen.
Daneben gibt es einige Regeln innerhalb dieser Welt, die für mich schlicht keinen Sinn ergeben. Besonders der Umgang mit den Erinnerungen Verstossener ist nicht logisch zu Ende gedacht. Wenn nur ein winziger Teil ihrer Erinnerung gelöscht wird, sie sich aber weiterhin an alles andere erinnern, könnten sie doch ganz einfach Nachforschungen anstellen, zurückkehren und Probleme verursachen.
Auch der angebliche Überraschungseffekt mit dem Körpertausch wird so oft verwendet, dass er schnell seinen Reiz verliert. Hinzu kommt, dass viele Informationen mehrfach wiederholt werden. Das war unnötig und ziemlich repetitiv. Teilweise hatte ich das Gefühl, als würde dem Leser nicht zugetraut, sich etwas zu merken.
Leider habe ich mich auch mit keiner der Figuren wirklich verbunden gefühlt. Obwohl teilweise sehr intensive Dinge geschehen, wird mir viel zu wenig auf die Emotionen eingegangen. Deshalb habe ich auch nicht richtig mit den Figuren mitgefiebert.
Ausserdem hätte bei einem Buch dieses Umfangs etwas Romantik die Handlung wunderbar auflockern können. Erst gegen Ende lässt sich ganz vage erahnen, dass sich vielleicht etwas entwickeln könnte, aber dafür gab es zuvor praktisch keinen Aufbau.
Gut gefallen hat mir hingegen die Botschaft über die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt. Das Buch zeigt, dass man nicht alles allein schaffen muss bzw. kann und dass Menschen gegenseitige Unterstützung brauchen, um zu wachsen und voranzukommen.
Insgesamt steckt in "Queen of Faces" eine originelle Idee mit viel Potenzial. Die spannenden Actionszenen und die gesellschaftlichen Themen haben mir gefallen, doch dazwischen war mir die Geschichte zu schleppend, emotional zu oberflächlich und in ihrem Worldbuilding nicht immer konsequent genug. Schade, denn aus diesem Konzept hätte man deutlich mehr rausholen können.

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