Serial Killer Support Group - Diese Selbsthilfegruppe ist tödlich
Thriller
Alexandra Kranefeld (Übersetzer)
Willkommen im gefährlichsten Club der Welt: der Selbsthilfegruppe für Serienmörder!
Tief verborgen im Darknet lauert der geheimste und gefährlichste Club, den man sich nur vorstellen kann: die Selbsthilfegruppe für Serienmörder. Wahrlich kein Ort für normale Menschen. Doch als Cyras Schwester von einem Serienkiller ermordet wird und die Ermittlungen ins Stocken geraten, tritt sie dem Club bei, überzeugt davon, dort deren Mörder zu finden. Um sich als eine von ihnen auszugeben, muss Cyra ihre dunkelste Seite hervorbringen und der Preis, den sie dafür zahlt, ist hoch. Möglicherweise zu hoch …
»Schnallen Sie sich an für eine düstere und abgedrehte Fahrt! Schaefer hebt den klassischen Katz-und-Maus-Thriller in dieser epischen mentalen Schlacht zwischen einem halben Dutzend Psychopathen und einer trauernden Schwester, die auf Rache sinnt, auf ein völlig neues Niveau.« Lisa Gardner
Serial Killer Support Group - Diese Selbsthilfegruppe ist tödlich - Saratoga Schaefer
Nachdem ihre Schwester von einem Serienkiller ermordet wird und die Ermittlungen feststecken, schleust sich Cyra in ...
Serial Killer Support Group - Diese Selbsthilfegruppe ist tödlich - Saratoga Schaefer
Nachdem ihre Schwester von einem Serienkiller ermordet wird und die Ermittlungen feststecken, schleust sich Cyra in eine geheime Selbsthilfegruppe für Serienmörder im Darknet ein. Dort hofft sie, den Täter zu finden. Doch um nicht aufzufliegen, muss sie sich immer tiefer auf die dunkle Welt der Mitglieder einlassen – und setzt dabei weit mehr aufs Spiel, als ihr lieb ist.
Ein echtes Highlight und definitiv mal etwas anderes! Die Idee ist herrlich skurril und beginnt zunächst fast ein wenig absurd, entwickelt sich dann aber zu einem unglaublich spannenden Thriller. Cyra ist eine starke und mutige Protagonistin, mit der man mitfiebert. Besonders der Plot-Twist am Ende hat mich begeistert und macht die Geschichte zu einem echten Pageturner.
Nachdem ihre Schwester Mira brutal ermordet wurde und die offiziellen Ermittlungen der Polizei ins Stocken geraten, weigert sich die Protagonistin Cyra, tatenlos zuzusehen. Angetrieben von tiefer Wut und ...
Nachdem ihre Schwester Mira brutal ermordet wurde und die offiziellen Ermittlungen der Polizei ins Stocken geraten, weigert sich die Protagonistin Cyra, tatenlos zuzusehen. Angetrieben von tiefer Wut und dem Drang nach Gerechtigkeit, nutzt sie Insider-Informationen ihres Freundes Eli, der bei der Polizei arbeitet. Er stößt auf die Existenz eines exklusiven Netzwerks von Mördern. Um den Täter auf eigene Faust zu entlarven, schleust sich Cyra als vermeintliche Gleichgesinnte in die Gruppe ein und muss dafür eine gefährliche Aufnahmeprüfung bestehen. Sie begibt sich als einzige Frau mitten in ein Haifischbecken voller unberechenbarer Psychopathen.
Die Geschichte ist extrem packend geschrieben und baut eine beklemmende Atmosphäre auf. Was diesen Thriller aber besonders auszeichnet, sind die unzähligen unvorhergesehenen Wendungen. Jedes Mal, wenn ich dachte, ich hätte das Puzzle durchschaut, hat die Autorin den Spieß wieder umgedreht. Einzig das Finale war ein wenig vorhersehbar und für meinen Geschmack etwas zu offensichtlich. Was den Lesespaß jedoch nicht mindert.
Ein riesiges Highlight waren für mich die Figuren, da alle sehr unterschiedlich in ihren ‚Vorlieben‘ und Handlungen sind. Die schrittweise Enthüllung deren persönlicher Geschichten und Anfänge haben zum Gesamtbild beigetragen.
Meine Lieblinge waren dabei Cyra und Lampert, denen ich zugern ein etwas anderes Ende zugedacht hätte – selbst wenn es vielleicht etwas makaber ist, das an dieser Stelle zu erwähnen.
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut gefesselt, was vor allem an der Idee liegt: eine geheime Selbsthilfegruppe, in der sich Serienmörder über ihre Taten austauschen und sich gegenseitig Tipps geben.
Worum geht’s?
Cyras Schwester wurde ermordet. Ein Leben lang hat sie auf ihre kleine Schwester aufgepasst, jetzt möchte sie sie rächen. Um den Mörder ihrer Schwester zu finden, muss sie allerdings eine ...
Worum geht’s?
Cyras Schwester wurde ermordet. Ein Leben lang hat sie auf ihre kleine Schwester aufgepasst, jetzt möchte sie sie rächen. Um den Mörder ihrer Schwester zu finden, muss sie allerdings eine Selbsthilfegruppe für Serienmörder unterwandern.
Meine Meinung:
Schon allein diese Idee hat mich sofort gepackt. Eine Selbsthilfegruppe für Serienkiller? Das klingt erst einmal völlig absurd. So absurd, dass es schon wieder genial ist. Und genau daraus zieht Saratoga Schaefer den besonderen Reiz von „Serial Killer Support Group“. Der Schreibstil ist unglaublich fesselnd und schafft es schnell, diese seltsame, unangenehme Atmosphäre aufzubauen, bei der man nie genau weiß, wem man eigentlich trauen kann.
Wir begleiten überwiegend Cyra, die sich mit einem ganz klaren Ziel in die Gruppe einschleicht: den Mörder ihrer Schwester finden. Doch je tiefer sie in diese Welt eintaucht, desto mehr verschwimmen ihre Realitäten. Zwischen den Kapiteln lernen wir außerdem die einzelnen Mitglieder der Gruppe kennen. Serienkiller mit ihren eigenen Geschichten, Eigenheiten und Abgründen. Und genau das macht dieses Buch so spannend. Diese Menschen sind verstörend, faszinierend, teilweise erschreckend sympathisch und sorgen dafür, dass man permanent weiterlesen will, obwohl man genau weiß, dass hier eigentlich alles komplett falsch läuft. Menschliche Psyche ist schon ein kurioses Hobby der Evolution.
Der Einstieg ist dabei bewusst eher ruhig gehalten. Anfangs musste ich tatsächlich kurz zurückblättern und überlegen, ob ich hier wirklich einen Thriller lese oder doch eher einen schrägen Roman mit schwarzem Humor erwischt habe. Das war auch der einzige Punkt, der sich für mich ein wenig gezogen hat. Doch sobald die Handlung Fahrt aufnimmt, entwickelt sich daraus ein rasanter, düsterer Thriller voller Wendungen. Die Gruppensitzungen, Cyras Ermittlungen und die Einblicke in die Gedankenwelt der Killer erzeugen mit jeder Seite mehr Spannung. Was zunächst fast noch skurril und stellenweise beinahe komödiantisch wirkt, kippt irgendwann komplett. Die Story wird blutiger, intensiver und zunehmend unberechenbar. Plötzlich jagt eine Enthüllung die nächste und am Ende bleibt nichts mehr so, wie es zu Beginn schien. Besonders stark fand ich dabei, wie eng die Spannung mit Cyras eigener Entwicklung verknüpft ist. Während sie immer tiefer in diese Welt hineingezogen wird, verändert sich auch die gesamte Stimmung des Buches. Und genau dadurch entsteht dieser Sog, der einen irgendwann nicht mehr loslässt. Wird Cyra den Mörder ihrer Schwester finden? Kann sie wirklich Rache nehmen? Oder sitzt der wahre Feind vielleicht längst direkt neben ihr in diesem Stuhlkreis des Wahnsinns?
Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto süchtiger wurde ich nach dieser Story. Die Idee mit der Selbsthilfegruppe ist einfach brillant und entwickelt sich nach anfänglichen Längen zu einem Thriller, der mich bis zum Ende komplett gefesselt hat. Und Cyra? Bei ihr habe ich das Gefühl, dass ihre Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt ist.
Fazit:
„Serial Killer Support Group“ von Saratoga Schaefer ist ein ungewöhnlicher Thriller mit einer herrlich morbiden Grundidee, düsteren Figuren und einer Spannungskurve, die sich Stück für Stück immer weiter zuspitzt. Der ruhige Einstieg braucht etwas Geduld, doch sobald die Geschichte Fahrt aufnimmt, entwickelt sich daraus ein blutiger, unberechenbarer Pageturner voller Wendungen. Besonders die Mischung aus schwarzem Humor, psychologischer Spannung und den faszinierenden Charakteren der Selbsthilfegruppe macht das Buch zu etwas ganz Besonderem. Ein Thriller, der sich angenehm anders anfühlt und genau deshalb im Kopf bleibt.
Im Darknet existiert eine geheime Selbsthilfegruppe für Serienkiller. Nachdem Cyras Schwester ermordet wird und die Polizei nicht weiterkommt, schleust sie sich dort ein, um den Täter zu finden. Doch je ...
Im Darknet existiert eine geheime Selbsthilfegruppe für Serienkiller. Nachdem Cyras Schwester ermordet wird und die Polizei nicht weiterkommt, schleust sie sich dort ein, um den Täter zu finden. Doch je tiefer sie in diese düstere Welt eintaucht, desto mehr verliert sie sich selbst.
🔪
Wir erleben die Geschichte hauptsächlich aus Cyras Perspektive. Wir dürfen uns aber zusätzlich über jeweils ein Kapitel aus der Sicht der anderen Gruppenmitglieder freuen. Das fand ich persönlich sehr gelungen, denn wir erhalten einen ebenso faszinierenden wie verstörenden Blick in deren Gedankenwelt und auf mögliche Motive.
😱
Die Szenen der Gruppentreffen fand ich besonders eindrucksvoll. Sie sind einerseits beunruhigend, andererseits aber sehr interessant und teilweise auf morbide Art und Weise humorvoll. Die Dynamik zwischen den Charakteren ist irritierend normal was den „Selbsthilfe“-Aspekt angeht und dennoch geprägt von Konkurrenzdenken und dem Drang sich zu vergleichen.
🤨
Die Atmosphäre ist bedrückend und bedrohlich. Cyra weiß, dass sie niemandem trauen kann und jedes Gruppentreffen, jede Begegnung für sie gefährlich ist. Doch sie ist getrieben von Wut und dem Wunsch nach Rache und ist bereit einiges dafür zu opfern, möglicherweise sogar ihre Menschlichkeit. Ich fand ihren Zwiespalt zwischen ihrer Person als Schwester und Beschützerin und ihrer Undercover-Persönlichkeit als abgebrühte Killerin sehr fesselnd. Das ist definitiv mal was ganz anderes und hat mich sofort in den Bann gezogen. Insgesamt ist Cyra eine Protagonistin, die polarisiert. Man kann ihre Beweggründe definitiv verstehen. Dennoch ist sie irgendwie „anders“, vor allem distanziert und berechnend. Freund:innen werfen ihr vor, dass sie nichts und niemanden an sich heran lässt und sich vor ihren Gefühlen verschließt.
😲
Es ist eine intensive Mischung aus Thriller, Psychospielchen, Rachegeschichte und schwarzem Humor. Es geht um Trauma, Wut und moralische Grenzen. Die Spannungskurve bleibt bis zur letzten Seite konstant hoch, mit diesem Ende hätte ich tatsächlich so auch nicht gerechnet. Wer „Dexter“-Vibes mag, wird begeistert sein.
Die Schwester von Cyra wurde ermordet und es lässt ihr keine Ruhe zu wissen, wer der Täter ist.
Durch einen Kontakt erfährt sie von der Selbsthilfegruppe ...
Sehr unterhaltsam.
Ein Thriller etwas anderer Art.
Die Schwester von Cyra wurde ermordet und es lässt ihr keine Ruhe zu wissen, wer der Täter ist.
Durch einen Kontakt erfährt sie von der Selbsthilfegruppe für Serienmörder und schleicht sich dort ein.
Wir lernen die anderen Teilnehmer etwas kennen und auch ihre Vorgeschichte.
Eine Frau ist etwas besonderes in der Gruppe.
Was sich hieraus entwickelt und auch ans Licht kam war sehr unterhaltsam zu lesen.
Cyra spielt hier mit dem Feuer und schwebt immer in Gefahr.
Das Ende konnte mich überraschen und war auch sehr stimmig.
Mehr möchte ich hier gar nicht verraten. Das würde zuviel von der Handlung Preis geben 😍
Für mich ein etwas anderer Thriller, der unterhalten konnte und mit einigen Wendungen punktet.
Auch ist Cyra sehr bildhaft beschrieben worden, wenn auch für mein Gefühl etwas zu kalt. Aber das sollte wohl so sein.