Cover-Bild Wir waren Artisten
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 10.06.2026
  • ISBN: 9783764510046
Evelyn Scala Schreiber

Wir waren Artisten

Das Mädchen - Roman
Holger Wolandt (Übersetzer)

Eine junge Frau aus gutem Hause, ein gefeierter Zirkusartist und drei Tage, die alles verändern ...

Bertha Lindberg, eine junge Frau der feinen Stockholmer Gesellschaft, soll endlich standesgemäß heiraten. Doch während ihr Vater nach einem geeigneten Ehemann sucht, träumt sie von einer großen Bühnenkarriere. Als sie an einem Dezemberabend Baptiste begegnet, einem gefeierten Artisten aus Österreich, verliebt sie sich nicht nur in ihn, sondern auch in die schillernde Welt des Zirkus. Denn obwohl Bertha sich für eine moderne Frau hält, lernt sie hier eine Freiheit kennen, die ihre Vorstellung bei Weitem übersteigt. Nach nur drei Tagen muss sie eine Entscheidung treffen, die ihr Leben für immer verändert ...

Der Auftakt einer epischen Liebesgeschichte und der Weg zu Freiheit und Selbstbestimmung – inspiriert von der Familiengeschichte der Autorin!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2026

Gelungener Auftakt

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In der Geschichte geht es um Bertha Lindberg. Sie ist in der feinen Stockholmer Gesellschaft aufgewachsen und ihr Vater möchte, dass sie standesgemäß heiratet. Bertha träumt allerdings von einer Karriere ...

In der Geschichte geht es um Bertha Lindberg. Sie ist in der feinen Stockholmer Gesellschaft aufgewachsen und ihr Vater möchte, dass sie standesgemäß heiratet. Bertha träumt allerdings von einer Karriere als Schauspielerin. An einem Dezemberabend begegnet sie dem gefeierten österreichischen Artisten Baptiste, in den sie sich schließlich verliebt und auch in die faszinierende Welt des Zirkus. Nach nur drei Tagen muss sie eine Entscheidung treffen, die ihr Schicksal bestimmen wird.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ist ein sehr gelungener Auftakt der Reihe, die von der Familiengeschichte der Autorin inspiriert ist. Ich hatte spannende Lesestunden mit der Geschichte, am Ende hätte mich nur noch interessiert, was echt und was erfunden ist, aber vielleicht bekomme ich ja in den weiteren Teilen der Reihe noch meine Fragen beantwortet. Von mir gibt es in diesem Sinne aber sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf die nächsten Teile der Reihe.

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Veröffentlicht am 13.06.2026

Zirkusliebe

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Stockholm 1877: Die junge Bertha Lindberg kommt aus einem gutbürgerlichen Zuhause. Als Schauspielerin erhält sie Gelegenheit auf eine Tournee zu gehen. Bereits auf ihrer ersten Station lernt sie den überragenden ...

Stockholm 1877: Die junge Bertha Lindberg kommt aus einem gutbürgerlichen Zuhause. Als Schauspielerin erhält sie Gelegenheit auf eine Tournee zu gehen. Bereits auf ihrer ersten Station lernt sie den überragenden Kunstreiter Baptiste Schreiber kennen. Beide verlieben sich schnell, sodass sich Bertha gegen die geltenden Konventionen für ein Leben im Zirkus entscheidet. Eine eigene Welt, in der sie aber lange nicht wirklich ankommen kann.

Evelyn Scala Schreiber taucht mit dem historischen Roman "Wir waren Artisten" in die eigene Familiengeschichte ein. Nicht ganz klar ist dabei, was Fiktion und was Wirklichkeit war. Bertha Lindberg ist jedenfalls eine starke Persönlichkeit, die als Private ( eine Frau von außerhalb der Zirkuswelt) lange Zeit dafür kämpfen muss, von den Schaustellern akzeptiert zu werden und letztendlich für das artistische Erbe ihrer Kinder kämpft. Sehr schön dargestellt werden die Faszination und die Begeisterung, die der Zirkus damals auslösen konnte. Man spürt den Glamour und Zauber, auf der anderen Seite aber auch die harte Arbeit und den Geldmangel, unter dem viele Artisten zu leiden haben. Insgesamt beleuchtet das Buch dabei knapp 23 Jahre mit vielen Höhen und Tiefen, mit Trauer und Freude, die man mit den Figuren miterlebt. Die Autorin hat einen angenehmen, bildlichen Schreibstil, sodass man die Zirkuswelt, aber auch das gutbürgerliche Leben von Berthas Schwester Julia, über das auch immer wieder Kapitel eingestreut sind, direkt vor Augen hat. Auch die gesellschaftliche Situation der Frauen ist Thema, beispielsweise als Julia sich einer Frauenbewegung anschließt. Die Liebesgeschichte zwischen Bertha und Baptiste spielt natürlich eine große Rolle, trotzdem ist das Buch keine reiner Liebesroman. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle die historische Romane und außergewöhnliche Familiengeschichten mögen.

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Veröffentlicht am 06.09.2026

Zirkusmagie vor historischer Kulisse

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Worum geht’s?
Die junge Bertha hat alles im Sinn, nur nicht das Heiraten. Als sie sich dann in den Zirkusartisten Baptiste verliebt, ist ihre Familie jedoch alles andere als begeistert – und sie steht ...

Worum geht’s?
Die junge Bertha hat alles im Sinn, nur nicht das Heiraten. Als sie sich dann in den Zirkusartisten Baptiste verliebt, ist ihre Familie jedoch alles andere als begeistert – und sie steht innerhalb kürzester Zeit vor einer Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern wird.


Meine Meinung
Familiengeschichten und ich sind bisher immer eine etwas hoffnungslose Mischung gewesen, auch wenn ich wirklich bemüht bin, das langsam zu ändern. Das Thema Zirkus kam mir dabei sehr vielversprechend vor, da ich mir diese Kulisse definitiv magisch vorstelle und somit gewillt war, meine Abneigung dem Genre gegenüber hinten an zu stellen.

Tatsächlich hat mich dieses Buch insgesamt sehr positiv überrascht, auch wenn ich nach dem Lesen sicherlich noch immer kein absoluter Fan des Genres bin. Nichtsdestotrotz mochte ich Schreibstil und Setting sehr gerne, was es mir trotz der ein oder anderen Länge im Handlungsbogen relativ leicht gemacht hat, die Geschichte zu beenden.

Die wechselnden Perspektiven haben der Handlung eine gewisse Dynamik verliehen, was ich persönlich gut gelungen fand. Protagonistin Bertha war mir grundsätzlich sympathisch und als Figur mit eigenen Wünschen und Träumen authentisch dargestellt, auch wenn ich persönlich weder zu ihr, noch zu einem der anderen Charaktere eine wirklich tiefe Bindung aufbauen konnte. Nichtsdestotrotz habe ich sie aber gerne begleitet und wollte definitiv herausfinden, ob sie ihr Happy End bekommen würde.

Auch das Setting im Zirkus hat mir beim Lesen wirklich Spaß gemacht, wobei mich außerdem sehr positiv überrascht hat, wie wenig verklärt das Showgeschäft dargestellt wurde. Die familiären Bezüge der Autorin waren ein sehr netter Einschub an dieser Stelle, weshalb ich die Licht- und Schattenseiten des Zirkuslebens wirklich interessiert verfolgt habe und mir daher überraschenderweise wirklich vorstellen kann, auch die restlichen Bände der geplanten Reihe zu lesen.


Fazit
Mit Familiengeschichte tue ich mich zwar vermutlich auch nach diesem Buch noch immer etwas schwer, als Positivbeispiel mit nur kleinen Schwächen konnte mich diese Geschichte aber definitiv überzeugen. Das Zirkussetting macht dabei wirklich Freude beim Lesen, weshalb ich jetzt tatsächlich neugierig auf einen weiteren Band der Geschichte wäre.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 27.06.2026

Blick hinter den Zirkusalltag

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Inspiriert von ihrer eigenen Familiengeschichte, besonders die der Frauen, beginnt die schwedische Autorin Evelyn Scala Schreiber mit ihrem Debüt und Auftaktband einer Trilogie, ihre persönliche Geschichte ...

Inspiriert von ihrer eigenen Familiengeschichte, besonders die der Frauen, beginnt die schwedische Autorin Evelyn Scala Schreiber mit ihrem Debüt und Auftaktband einer Trilogie, ihre persönliche Geschichte „Wir waren Artisten: Das Mädchen“ zu erzählen.

Ende des 19. Jahrhunderts soll Bertha Lindberg, eine junge Frau der feinen Stockholmer Gesellschaft, endlich standesgemäß heiraten. Doch während ihr Vater nach einem geeigneten Ehemann sucht, träumt Bertha von einer großen Bühnenkarriere.

Als Schauspielerin probt Bertha im Wandertheater für eine Hauptrolle und dann gelingt es ihr, mit auf die Tournee zu gehen. Dann an einem Dezemberabend begegnet sie Baptiste, einem gefeierten Artisten aus Österreich, sie verliebt sich nicht nur in ihn, sondern auch in die schillernde Welt des Zirkus. Obwohl Bertha sich für eine moderne Frau hält, lernt sie hier eine Freiheit kennen, die ihre Vorstellung bei Weitem übersteigt. Nach nur drei Tagen muss sie eine Entscheidung treffen, die ihr Leben für immer verändert ...

Bertha entscheidet sich für Baptiste und lässt ihre Familie und ihr gewohntes Leben hinter sich. Schnell wird der harte Zirkusalltag zur Realität und zerrt an Berthas Kräften. Besonders hart trifft es sie, als ihr deutlich wird, was es heißt aus der Welt der Privaten zu kommen. Baptiste kann sie nur bedingt schützen und trösten bis er den Entschluß fasst, den Zirkus seines Vaters mit ihr, zu verlassen.

Was dann folgt, sind schon dramatische Ereignisse, die den Weg vom Aufstieg und Fall des gefeierten Artisten Baptiste, zeigen.

Nach einem traumatischen Schicksalsschlag erwarten Bertha harte Zeiten, denn sie muss nicht nur für sich sondern auch für ihre Kinder um Anerkennung und deren Ausbildung als Artisten, kämpfen.

Fazit:
Besonders gelungen finde ich die Atmosphäre, die gerade durch die ausführliche Recherche zur Darstellung des harten Zirkusalltags, entstanden ist. Bertha fand ich zum großen Teil doch recht naiv und konnte oft ihren Entscheidungen nicht folgen, erst als sie ums Überleben und die Ausbildung ihrer Kinder kämpfen muss, zeigt sie Stärke. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen aber im Ganzen, fehlten mir schlichtweg, Tiefe und Emotionen.
Wer einen Blick hinter die Kulissen eines Zirkusalltags werfen möchte, dem empfehle ich gerne diesen historischen Roman.

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Veröffentlicht am 16.06.2026

Zwischen Manege und Wirklichkeit – ein eindrucksvoller Zirkusroman

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Der Roman Wir waren Artisten von Evelyn Scala- Schreiber hat mich in eine Welt geführt, die gleichzeitig faszinierend und erschreckend real wirkt: das Leben im Zirkus.



Am Anfang brauchte ich etwas Zeit, ...

Der Roman Wir waren Artisten von Evelyn Scala- Schreiber hat mich in eine Welt geführt, die gleichzeitig faszinierend und erschreckend real wirkt: das Leben im Zirkus.



Am Anfang brauchte ich etwas Zeit, um in die Geschichte hineinzufinden. Doch je länger ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Handlung beschäftigt. Besonders spannend fand ich, wie stark der Kontrast zwischen der romantischen Vorstellung vom Zirkus und der harten Realität dargestellt wird.



Im Mittelpunkt steht Berta, die viele Entscheidungen aus dem Gefühl heraus trifft und ihrem eigenen Weg folgt, auch wenn dieser oft mit Unsicherheit verbunden ist. Sie wirkte auf mich manchmal impulsiv und nicht immer vorausplanend, gleichzeitig aber auch sehr menschlich und echt. Ihre Entwicklung ist geprägt von Liebe, Verlusten und schwierigen Lebensumständen.



Auch die Nebenfiguren haben mir gut gefallen. Besonders Julia wirkt als Gegenpol sehr bodenständig und vernünftig, wodurch die Entscheidungen von Berta oft noch stärker hinterfragt werden. Baptiste hingegen ist loyal und liebevoll, aber teilweise auch naiv, was die Schwierigkeiten des Zirkuslebens betrifft.



Sehr beeindruckt hat mich die Darstellung des Zirkusalltags. Hinter der scheinbaren Glitzerwelt steckt viel Armut, harte Arbeit und Unsicherheit. Die Menschen leben ständig unterwegs, ohne wirkliches Sicherheitsnetz. Krankheit, Verletzungen oder finanzielle Probleme können das ganze Leben sofort verändern. Genau diese Realität macht die Geschichte so eindrücklich.



Das Buch zeigt außerdem sehr deutlich, dass der Zirkus eine eigene Welt mit eigenen Regeln ist. Viele Entscheidungen wirken von außen schwer nachvollziehbar, ergeben innerhalb dieser Lebensweise aber Sinn. Gerade das hat mich zum Nachdenken gebracht, besonders im Hinblick auf Familie, Verantwortung und persönliche Freiheit.



Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Die Autorin schafft es, die Atmosphäre der Zeit und des Lebens im Zirkus sehr lebendig darzustellen. Trotz vieler tragischer Ereignisse bleibt die Geschichte fesselnd und emotional bewegend.



Insgesamt hat mich Wir waren Artisten sehr berührt. Es ist kein idealisierter Zirkusroman, sondern eine ehrliche Darstellung eines harten Lebens zwischen Freiheit und Verlust. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat mich die Geschichte immer mehr gepackt.



Fazit: Ein intensiver, emotionaler Roman mit starken Figuren und einer besonderen Atmosphäre.

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