Die Psychologie des Tennis
Tennis ist KopfsacheMeine Meinung
So spannend wie ich Psychologie und mentale Gesundheit finde, in Hinblick auf Leistungssport war das bisher definitiv ein Thema, mit dem ich mich ehrlicherweise gar nicht so stark auseinandergesetzt ...
Meine Meinung
So spannend wie ich Psychologie und mentale Gesundheit finde, in Hinblick auf Leistungssport war das bisher definitiv ein Thema, mit dem ich mich ehrlicherweise gar nicht so stark auseinandergesetzt habe.
Spannend gemacht fand ich daher tatsächlich die Umsetzung der Kombination aus Einblicken in den Sport und psychologischer Analyse der einzelnen Spielsituationen. Stilistisch war das Buch in meinen Augen zwar eher etwas für wirkliche Tennisfans, da es wirklich viele ausführliche Schilderungen einzelner Tennisspiele gab, die sich wie ein Fernsehbild lasen und ehrlicherweise in der Masse nicht ganz meinen Geschmack getroffen haben. Wer wirklich leidenschaftliche Tennis schaut oder spielt, dem dürften diese Erinnerungen aber sicherlich gefallen, zumal es auch einige Bildserien gab, die den reinen Text durchaus aufgelockert haben.
Rein von den psychologischen Aspekten her fand ich das Buch insgesamt aber wirklich spannend, da die Auseinandersetzung mit dem Thema an sich zwar nicht unbedingt irgendwelche bahnbrechenden Geheimnisse zu Tage gefördert hat, ich die Überlegungen zum Thema mentale Stärke aber durchaus spannend fand, und das auch ohne, dass ich selbst Leistungssport betreiben würde.
Die Idee dieses Buches ist meiner Meinung nach daher auf jeden Fall lesenswert, eine gewisse Grundbegeisterung für Tennis ist aber sicherlich sehr hilfreich, um beim Lesen wirklich Spaß zu haben.
Fazit
Wirkliche Tennisfans werden an diesem Buch sicherlich deutlich mehr Freude habe als ich, auch wenn ich die Umsetzung durchaus spannend und das Grundprinzip aus Spielberichten, Analysen und Bildern schon gelungen fand. Wer sich mehr für den Tennis und vielleicht nur zweitrangig für die Psychologie hinter dem Sport interessiert, dem dürfte dieses Buch aber noch einmal deutlich besser gefallen als mir.
Dafür vergebe ich vier Bücherstapel.