Cover-Bild Die dunklen Sommer
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Ersterscheinung: 21.11.2022
  • ISBN: 9783458774945
Miranda Beverly-Whittemore

Die dunklen Sommer

Roman | Eine kompromisslose Gemeinschaft, die fünf junge Menschen zu einer unumkehrbaren Tat treibt

Ein packender Psychothriller der Bestsellerautorin

Die Teenagerin Saskia ist einsam und fragil. Doch als sie im »Zuhause« eintrifft, einer Kommune an einem See in Maine, schenkt ihr die Atmosphäre dort, der Duft des selbstgebackenen Sauerteigbrotes, die nächtlichen Rufe der Wasservögel und die Freude beim Sammeln wilder Pilze auf dem feuchten Waldboden das Gefühl, angekommen zu sein. Und endlich findet sie in den vier anderen Jugendlichen, die mit ihren Familien in »Zuhause« leben, Freunde und fühlt sich zugehörig. Doch vor allem zieht Abraham sie in seinen Bann, der charismatische Anführer der Kommune, der für sie bald ihr Fixstern wird.

Zwei Jahrzehnte später lebt sie zurückgezogen in ihrem großen Haus in Connecticut. Doch das ruhige Leben, das sie sich sorgsam aufgebaut hat, wird jäh erschüttert von einer Serie von Drohbriefen: Sie und ihre Jugendfreunde sollen nach Maine zurückkehren – andernfalls würde ihr gemeinsames Geheimnis, die Schuld, mit der sie sich damals in einem verzweifelten Akt, ihr »Zuhause« zu retten, beladen hatten, ans Licht gebracht …

Wie weit sind wir bereit zu gehen, um unsere Geheimnisse zu bewahren und uns selbst zu schützen? Miranda Beverly-Whittemores packender Roman erzählt von einer alten Schuld und einer kompromisslosen Gemeinschaft, die fünf junge Menschen zu einer unumkehrbaren Tat treibt.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2023

Idealisten oder Spinner

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Saskia muss den Tod ihres kleinen Bruders verkraften. Doch da weder sie noch ihre Familie mit seinem Tod fertig werden, zieht Saskia zu ihrem Bekannten aus Kindertagen und dessen Familie. Doch statt das ...

Saskia muss den Tod ihres kleinen Bruders verkraften. Doch da weder sie noch ihre Familie mit seinem Tod fertig werden, zieht Saskia zu ihrem Bekannten aus Kindertagen und dessen Familie. Doch statt das Mädchen in ihrem Schmerz zu unterstützen, zieht der Vater mit den Kindern nach Zuhause. Einer Kommune mit Behausten, die sich entdingen wollen.

Das Cover zeigt ein Haus an einem See. Das Wasser ist dunkel und scheint den dunklen Wald zu spiegeln, der sich bedrohlich von allen Seiten auf das Haus zuzubewegen scheint. Zum Titel des Buches und zum Klapptext passt das Bild wunderbar und machte mich neugierig auf den Inhalt.

Bittersweet von Miranda Beverly-Whittemore habe ich geliebt! Und so war ich sehr gespannt, auf ihren neuen Roman. Doch ich muss leider gestehen, dass ich irgendwie nicht recht in das Geschehen hineinkommen bin. Die Autorin springt in jedem Kapitel zwischen heute und damals und unterbricht damit immer wieder ihren eigenen Erzählfluss. Ich kam zwar nicht durcheinander, konnte aber weder dem einen, noch dem anderen wirklich folgen. Zudem hatte ich permanent das Gefühl, dass ich dem Geschehen hinterher hinke und mir wesentliche Erkenntnisse fehlen. Doch statt dem Drang, hinter die Geheimnisse der Gruppe zu kommen, fühlte ich mich stellenweise eher gelangweilt, ob der für mich langatmigen Geschichte.

Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht Saskia. Als Kind hat sie ihre Familie verloren und befindet sich auf der Suche nach sich und ihrem Lebensziel. Den Tod des kleinen Bruders hat sie nicht verkraftet und ist verzweifelt auch der Suche nach Halt und Stabilität. Schnell lernt sie, oder besser gesagt muss sie lernen, dass die normale Welt Stolpersteine für sie bereithält, da stets ein Reporter in ihrer Nähe ist und an eine unbeschwerte Jugend nicht zu denken ist. Für sie ist die Kommune unter der Führung des charismatischen Abraham ein Segen, da keiner sie kennt, verurteilt oder bewertet. Hier schaut man nur auf den Menschen und alle sind gleich. Ganz im Gegensatz zum Titel verbringt Saskia hell, lichtdurchflutete und fröhliche Sommer in Zuhause. Mir als Außenstehender scheint Abraham und sein Führungsstil nicht nur suspekt, sondern regelrecht gefährlich. Für Saskia und ihre geschundene Seele ist er jedoch der Heilsbringer. Doch auch er zerstört, statt zu heilen, auch wenn es nicht so schnell offensichtlich wird.
In Zuhause bildet sich innerhalb der Kommune, ein eigener Ableger in Form der Kinder. Fünf Kinder, die zu Jugendlichen und schließlich zu Erwachsenen werden, sind durch ein bewegendes Band tief miteinander verbunden, das selbst die Auflösung der Gemeinschaft und jahrelange Trennung nicht zerstören kann.

Um ehrlich zu sein, habe ich lange nach dem Sinn in dem Buch gesucht. Und ich muss für mich sagen, ich habe keinen Gefunden. Für mich ist es die Geschichte von Saskia. Nicht mehr, nicht weniger. Ein beschwerliches Leben mit Höhen und Tiefen. Denen einen berührt es, den anderen eben nicht. Und ich gehöre leider zu der letzten Fraktion. Trotzdem freue ich mich jetzt schon auf Miranda Beverly-Whittemores nächsten Roman, da ich ihren Schreibstil sehr mag.

Mein Fazit
Ich fand das Buch recht zäh und langatmig, auch wenn der Inhalt durchaus interessant ist und zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 03.02.2023

Zuhause

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Das Buch 'Die dunklen Sommer' von der Autorin Miranda Beverly-Whittemore ist ein Roman der mich zwiegespalten zurück lässt und an dem ich etwas länger zu lesen hatte.
Es geht um fünf Freunde in zwei Zeitabschnitten ...

Das Buch 'Die dunklen Sommer' von der Autorin Miranda Beverly-Whittemore ist ein Roman der mich zwiegespalten zurück lässt und an dem ich etwas länger zu lesen hatte.
Es geht um fünf Freunde in zwei Zeitabschnitten die durch die Vergangenheit und einem düsteren Geheimnis miteinander verbunden sind.
Kennengelernt haben sie sich in der Aussteiger Kommune namens Zuhause und zwei Jahrzehnte später, führen mysteriöse Briefe alle wieder zusammen und konfrontiert die Freunde mit den Schatten Ihrer Jugend.
An und für sich hat mir der Schreibstil gut gefallen, weil man ihn super lesen kann. Die vielen Abschnitte mit unterschiedlichen Längen, lassen einen gut vorankommen und das Cover mag ich. Die Geschichte ist auch interessanter Lesestoff und hat sehr mein Interesse geweckt. Das Leben in einer Kommune, die doch eher einer Sekte ähnelt finde ich spannend zu lesen.
Jetzt kommt das große Aber...
Das erste Kapitel hat mich sofort gecatcht, aber schon beim zweiten war ich komplett verwirrt und dachte nur...häh?...Die unglaublich vielen Zeitsprünge machen die erste Hälfte des Buches wirklich sehr undurchsichtig. Vorallem weil man die Personen aus der 'Gegenwart' erst nach und nach in der 'Vergangenheit' kennenlernt und eine davon richtig spät.
Das hat mir gar nicht gefallen und so dachte ich lange Zeit das ich das Buch nicht mag. Allerdings wurde es ab einer gewissen Zeit verständlicher und dann hat es mir wiederum gefallen. Auch das Ende fand ich ganz gut.
Bei meinem Fazit tu ich mich etwas schwer, weil ich lange Zeit Probleme hatte in die Story zu kommen, aber die Idee dahinter halt echt gut war. Ich würde 3,5 von 5 Sternen vergeben.

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Veröffentlicht am 12.12.2022

Entdingte Welt

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Cover:
Ein einsames Haus, an einem düsteren See, düster, passend zum Buch.

Inhalt:
Saskia hat als Kind den Tod ihres 4jährigen Bruders mit erleben müssen. Ihr Vater kam danach ins Gefängnis, ...

Cover:
Ein einsames Haus, an einem düsteren See, düster, passend zum Buch.

Inhalt:
Saskia hat als Kind den Tod ihres 4jährigen Bruders mit erleben müssen. Ihr Vater kam danach ins Gefängnis, die Mutter verschwand nach Mexico. Ihre Großmutter schob sie zu einer befreundeten Familie ab. Als diese Familie zerbricht, nimmt der Familienvater Philipp seinen Sohn Xavier, und Saskia mit, und lebt mit ihnen, abgesehen von einer kurzen Auszeit bei einer " Kommune", auf einem abgelegenen Waldgrundstück, daß von der Sekte Zuhause genannt, und als die entdingte Welt bezeichnet wird. Gemeinsam mit den anderen Kindern, Ben, Issy, und Cornelia, die auch dort leben, wachsen Saskia und Xavier zu Jugendlichen heran, die Abraham, dem Anführer völlig vertrauen, und sich in Zuhause wohl fühlen. Als es andernorts in anderen Sekten zu Einsätzen von Polizei und Militär kommt, und Abraham sie zu seinen Kriegern erklärt, begehen sie, aus Angst, ihr Zuhause zu verlieren, eine Verzweiflungstat. Niemand kommt ihnen auf die Schliche, und nach der Vertreibung vom Grundstück leben sie an unterschiedlichen Orten. Bis sie plötzlich Drohbriefe bekommen, in denen ihnen befohlen wird, nach Zuhause zurück zu kehren, wenn sie ihr Geheimnis bewahren wollen. Was und vor allem wer wird die Freunde dort erwarten?

Fazit:
Auch wenn das Buch anfangs sehr interessant war, und auch später immer wieder interessante Stellen enthielt, gingen mir die sich ständig wiederholenden Sekten - Szenen mit dem ständigen Gerede vom Entdingen mit der Zeit doch ziemlich auf die Nerven. Denn die zogen sich teilweise endlos in die Länge. Den Wechsel zwischen den Zeiten mag ich, und das war auch ein positiver Bestandteil des Buches. Durch die vielen Längen im Buch war für mich ein flüssiges voran kommen kaum möglich. Selbst der Showdown am Schluß kam mir unnötig in die Länge gezogen vor. Und die Wahrheit hatte ich da schon lange geahnt. Schade, ohne diese ständigen Reden und das ständige Gerede ums "Entdingen" wär das Buch viel besser gewesen. Mir war es zu viel Sekte, und zu wenig Spannung.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Sehr verwirrend

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Das Buch erweckt den Eindruck, dass es sehr spannend sein könnte. Das Cover wirkt sehr mystisch und geheimnisvoll. Auch die Idee und Geschichte des Buches ist super und könnte durchaus sehr spanned sein. ...

Das Buch erweckt den Eindruck, dass es sehr spannend sein könnte. Das Cover wirkt sehr mystisch und geheimnisvoll. Auch die Idee und Geschichte des Buches ist super und könnte durchaus sehr spanned sein. Leider entpuppte sich dieses Buch als nicht mein Fall. Die Kapitel wechseln zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Anfangs war dies noch jeweils ein Kapitel im Wechsel. Doch später wurde es so durcheinander, sodass ich gar nicht mehr wusste ob wir in der Vergangenheit oder Gegenwart sind. Generell wurde die Handlung so konfus, dass ich gar nicht mehr die Handlung verstanden habe. Das Buch lies sich auch sehr schleppend lesen. Zunächst war ich froh, dass die Kapitel so kurz sind, sodass man schnell fertig wird. Aber auch trotz der kurzen Kapitel habe ich sehr lange für dieses Buch gebraucht, dass es mich nicht gefesselt hat. Das einzige was mich an dem Buch hielt, war, dass ich wissen wollte, welchen Mord sie nun begangen haben und aus welchem Grund. Doch auf diese Fragen konnte ich mir auch am Ende des Buches keine Antwort geben, da es einfach zu verwirrend war. Leider war ich sehr enttäuscht über den Thriller, da es durchaus Potential für ein besseres Buch aufgrund der Grundidee hatte.

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Veröffentlicht am 15.12.2022

Mir zu verworren

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Zum Inhalt:
Saskia hat scheinbar in der Gemeinschaft Zuhause" endlich einen Ort gefunden, an dem sie sich wohlfühlt. Sie fühlt sich angekommen und versteht sich auch mit den übrigen Jugendlichen, doch ...

Zum Inhalt:
Saskia hat scheinbar in der Gemeinschaft Zuhause" endlich einen Ort gefunden, an dem sie sich wohlfühlt. Sie fühlt sich angekommen und versteht sich auch mit den übrigen Jugendlichen, doch am meisten zieht der Anführer der Gemeinschaft sie in seinen Bann. Jahre später wird ihr ruhiges Leben jäh durch Drohbriefe unterbrochen. Sie sollen alle zurückkehren oder ihr Geheimnis wird ans Licht gebracht.
Meine Meinung:
Nicht immer halten Cover und Klappentext, was sie versprechen. Hier ist es genauso. Was sich wie eine spannende, düstere Geschichte andeutet, ist am Ende nur verworren. Ich habe zwischendurch mehr als einmal den Faden verloren, weil ich nicht mehr wusste, ob wir nun gerade in der Gegenwart oder Vergangenheit sind. Die Grundidee hatte was, die Umsetzung fand ich aber überhaupt nicht gut, so dass ich tatsächlich, was nicht oft vorkommt, das Buch abgebrochen habe.
Fazit:
Mir zu verworren