Hat mir wieder gut gefallen
Sobald ich ein Buch von Richard Laymon beendet habe, brauche ich meist ziemlich schnell Nachschub. Deshalb konnte ich auch diesmal nur ein paar Wochen warten, bis ich „Das Ufer“ gelesen habe. Obwohl das ...
Sobald ich ein Buch von Richard Laymon beendet habe, brauche ich meist ziemlich schnell Nachschub. Deshalb konnte ich auch diesmal nur ein paar Wochen warten, bis ich „Das Ufer“ gelesen habe. Obwohl das Buch fast 600 Seiten hat, ließ es sich (wie eigentlich jedes Laymon-Buch) wieder unglaublich schnell durchlesen.
Das Cover gefällt mir richtig gut. Die Heyne-Ausgaben erkennt man sofort, sie haben einfach diesen typischen Laymon-Look. Vom Klappentext erfährt man allerdings kaum etwas, was ich aber gar nicht schlimm finde. Man muss sich einfach auf die Geschichte einlassen.
Ganz grob geht es um Deana, die mit ihrem Freund ein paar ungestörte Stunden draußen verbringen will. Doch im Dunkeln wartet bereits jemand auf sie... Außerdem erfährt man, dass auch Deanas Mutter in ihrer Kindheit etwas Schreckliches erlebt hat und nun scheint all das wieder hochzukommen.
Mehr möchte ich gar nicht verraten. Am besten ist es wirklich, wenn man sich ohne viel Vorwissen in die Geschichte fallen lässt. Richard Laymon schreibt einfach sehr speziell, und ich kann absolut verstehen, wenn das nicht jeder mag. Wer allerdings schon mal etwas von ihm gelesen hat: „Das Ufer“ ist wieder ein typisches Laymon-Buch. Und ich mochte es wieder richtig gerne.
Sein Schreibstil ist super einfach und schnörkellos. Man fliegt förmlich durch die Seiten. Einmal angefangen, will man einfach wissen, wie es weitergeht.