Cover-Bild Die Kälte
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Hoffmann und Campe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 14.10.2025
  • ISBN: 9783455020243
Riley James

Die Kälte

Thriller
Alexander Weber (Übersetzer)

Um dem Scherbenhaufen ihrer Ehe zu entkommen, tritt Kit Bitterfeld eine Forschungsstelle in der Antarktis an. Doch schon die Anreise wird zum Albtraum, als die Crew einen Notruf der verunglückten Snow Petrel erhält. Das Schiff steht in Flammen, die Besatzung ist spurlos verschwunden, an Bord ist nur ein einziger Mann, dem jede Erinnerung fehlt. Was ist geschehen? Und können sie dem Fremden trauen? Als ein Schneesturm aufzieht, spitzt sich die Lage auf der Forschungsstation zu. Mit dem Wintereinbruch beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Kit muss die Wahrheit aufdecken, bevor sie monatelang von der Zivilisation abgeschnitten werden. Doch wo lauert die größte Gefahr – draußen auf dem Eis oder mitten unter ihnen?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2025

Spannungsgeladen durch die Antarktis

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Mit Riley James erstem Roman nimmt sie den Leser mit in die Antarktis, voller Eis, Kälte und extremer Spannung. Zu Beginn geht es in gemächlichem Tempo an die Vorstellung der Hauptprotagonistin Kit, die ...

Mit Riley James erstem Roman nimmt sie den Leser mit in die Antarktis, voller Eis, Kälte und extremer Spannung. Zu Beginn geht es in gemächlichem Tempo an die Vorstellung der Hauptprotagonistin Kit, die als medizinische Assistentin ihrer Freundin Sally bei der Erforschung von Robben in der Arktis- Forschungsstation helfen soll. Eigentlich ist sie Zahnärztin, praktiziert aber nicht mehr, sondern arbeitet in der Forschung. Die Stelle hat sie nur angenommen, um ihrem untreuen Ex-Mann und seinem Ansinnen der Scheidung ein Schnippchen zu schlagen. Er möchte nämlich die Frau heiraten, mit der er Kit betrogen hat und nun ein Kind erwartet. Dabei hat er Kit noch kurz zuvor vorgemacht alles sei in Ordnung. Kit kann in der Antarktis seinen Forderungen entgehen, denn Internet-Kommunikation, usw. ist nur stark eingeschränkt möglich. Tempo nimmt der Roman dann auf der Schiffsfahrt in die Antarktis auf. Sie erhalten auf dem Weg zur einsam gelegenen Forschungsstation plötzlich den Hilferuf der Snow Petrel, ein Schiff, dass die vorherige Crew an Bord hat. Als sie ihr zur Hilfe eilen, steht das Schiff in Flammen und sie finden nur einen Mann, der stark verletzt ist und sich an nichts mehr erinnert, auch nicht wer er ist. Kit findet dieses mehr als merkwürdig und hat ihre Zweifel. Spielt er das nur vor und was ist mit der Crew passiert. Sie geht dem Ganzen in der Folgezeit auf den Grund.

….und das liest sich unheimlich spannend. Habe ich bei dem Prolog (ein Flugzeugabsturz in der Antarktis) und dem Beginn der Geschichte keinen Zusammenhang herstellen können und mich immer wieder gefragt, was nur passiert ist und wie das alles zusammenhängt, leitet die Autorin einen immer wieder auf neue Fährten. Im weiteren Sinne handelt es sich um einen Locked-Room Thriller, denn neue Personen kommen nicht hinzu, aber die Autorin hat so manchen Twist eingearbeitet. Das ist schon sehr gekonnt und hält den Spannungsbogen bis zum Ende. Dabei kommt sie ohne Blut und richtiger Gewalt aus, sie macht dieses subtil mit Worten und in flüssiger Schreibweise. Bereits die Location ist eisig und so bleibt es auch. Ebenfalls fliesst auch noch einiges über das Leben in einer Forschungsstation ein. Die Autorin hat hierzu genau recherchiert, wie sie in ihrem Nachwort berichtet. Kit ist eine sympathische Protagonistin, wobei ich mir auch hier einige Male die Frage gestellt habe, kann ich dem trauen, was dort von ihr erzählt wird. Es wird nämlich nur zum Teil aus ihrer Sicht erzählt, dann auch aus der von anderen Personen. Um die Spannung aber nicht wegzunehmen, möchte ich zu diesen nichts weiter sagen. Der Thriller hat mich gefesselt und ich habe ihn gespannt zu Ende gelesen. Auf die Lösung bin ich nicht gekommen, aber es wird alles aufgeklärt und ich wusste dann gegen Ende genau, was passiert ist. Ich kann den Roman daher sehr Lesern empfehlen, die nicht auf extreme Gewalt und Blut stehen, sondern eher die subtile Spannung mit Worten mögen und gerne eine Fahrt in die Antarktis unternehmen möchten.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Arktisfeeling

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"Die Kälte" von Riley James, das Erstlingswerk der Autorin, spielt auf einer Forschungsstation in der Arktis. Kit Bitterfeld, deren Ehe kurz vor der Scheidung steht, flüchtet vor ihrem Leben und folgt ...

"Die Kälte" von Riley James, das Erstlingswerk der Autorin, spielt auf einer Forschungsstation in der Arktis. Kit Bitterfeld, deren Ehe kurz vor der Scheidung steht, flüchtet vor ihrem Leben und folgt ihrer Freundin Sally für den langen Winter in der Arktis, um sie bei der Robbenforschung zu unterstützen. Von Beruf her ist sie Tierzahnärztin und soll gleichzeitig den Arzt der Station unterstützen.
Doch schon die Anreise zur Station gestaltet sich anders als erwartet, auf dem Weg dorthin bekommen sie einen SOS-Ruf des Schiffes Snow Petrel. Doch als sie an dem brennenden Schiff ankommen, fehlt von der Besatzung jede Spur, nur ein einzelner verletzter Mann ist an Bord. Leider hat dieser keinerlei Erinnerung an die Geschehnisse auf dem Schiff, die zu dem Brand geführt haben.

Angekommen auf der Station, stellt Kit bei den anderen Bewohnern massive Veränderungen im Verhalten fest. Als eines Abends ein Schneesturm aufzieht und alles in ewiger Dunkelheit versinkt, passieren grausame und gefährliche Dinge auf der Station, ebenso verschwindet Sally spurlos. Kit versucht alles, um die Wahrheit herauszufinden, ist damit aber quasi auf sich selbst gestellt.

Mir hat das Arktissetting in Zusammenhang mit dem mysteriösen Fall ausgesprochen gut gefallen. Die Beschreibung des Lebens auf der Forschungsstation und die Auswirkung auf die Psyche des Menschen waren für mich sehr eindrücklich und beeindruckend geschildert. Auf die eingeflochtene Lovestory hingegen hätte ich gerne verzichten können, aber dies ist immer Geschmackssache. Die Charakterisierung war lebendig und realistisch und machte die Protagonisten nahbar.

Ein langsamer, dabei angenehmer Krimi mit toller geografischer Lage.

Veröffentlicht am 14.10.2025

Eiskalte Angst

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Um dem Scherbenhaufen ihrer gescheiterten Ehe zu entkommen, tritt die forensische Odontologin Kit eine Assistenzstelle als Teil eines Forschungsteams in der Antarktis an. Doch auf dem Weg dahin erhält ...

Um dem Scherbenhaufen ihrer gescheiterten Ehe zu entkommen, tritt die forensische Odontologin Kit eine Assistenzstelle als Teil eines Forschungsteams in der Antarktis an. Doch auf dem Weg dahin erhält das Eisbrecher-Versorgungsschiff den Notruf eines anderen Schiffes: als das Team dort ankommt, um zu helfen, steht es in Flammen! Dann stellt die Rettungsmannschaft fest, dass die Besatzung verschwunden ist - bis auf einen schwerverletzten Mann, der sich an nichts erinnern kann. Was ist passiert? Kann man dem Überlebenden trauen?

An der Forschungsstation angekommen gehen die Dinge ihren Lauf und der Überlebende erholt sich, kann sich aber weiterhin an nichts erinnern. Dann gibt es eine Leiche, eine Vermisste und plötzlich verhalten sich fast alle seltsam ...

Der atmosphärische, eindringliche, bildstarke Schreibstil ist mitreißend, die beklemmende Stimmung kommt hautnah an, viele Charaktere sind herrlich undurchsichtig und die Handlung ist rätselhaft sowie spannend!

Erzählt wird hauptsächlich chronologisch, aus verschiedenen Perspektiven, was faszinierend verstörende Einblicke bietet. Die unwirtliche, grausame Natur (lebensbedrohliche Kälte, White-Outs Gletscherspalten, brechende Eisflächen, Raubtiere), Isolation, Reizbarkeit sowie der begrenzte bzw. fragile Zugriff auf Kommunikation zur Außenwelt, Lebensmittel und Notfallmedizinische Versorgung werden greifbar geschildert! Doch wodurch werden die Notlagen hier ausgelöst - durch Unfälle oder Menschen mit bestimmten Absichten? Oder eine unglückselige Kombination aus beidem?

“Die Kälte” ist ein ereignisreicher, (psychologisch) interessanter Thriller voller Überraschungen, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt!

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Veröffentlicht am 11.10.2025

MacPherson Station

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„Die Kälte“ von Riley James ist ein Thriller über eine Reise in die Antarktis, genauer gesagt zur MacPherson Station. Jeder der an einer solchen Expedition teilnimmt kennt auch die Risiken die auf einen ...

„Die Kälte“ von Riley James ist ein Thriller über eine Reise in die Antarktis, genauer gesagt zur MacPherson Station. Jeder der an einer solchen Expedition teilnimmt kennt auch die Risiken die auf einen zukommen können.
Kit geht als Assistentin ihrer Freundin Sally mit auf ein Schiff, welches sie für Forschungszwecke in die Antarktis bringen soll. Neben eisiger Kälte warten Schiffbrüchige auf Hilfe, werden illegale Experimente aufgedeckt, Gefühle werden wachgerüttelt und Vertrauen wird auf die Probe gestellt.
Ein sehr spannender und risikoreicher Thriller, der sich sehr gut lesen lässt und man jedem Respekt zollen muss, der sich auf solche Reisen zur Forschung von Natur, Umwelt und Tieren begibt. Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es mit 4 Sternen weiter.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Außergewöhnliches Setting

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Inhalt: Um nach ihrer Scheidung Abstand zu gewinnen, schließt sich die forensische Zahnärztin Kit Bitterfeld einer Forschungsmission ins australische Antarktisterritorium an. Sie soll dort ihrer besten ...

Inhalt: Um nach ihrer Scheidung Abstand zu gewinnen, schließt sich die forensische Zahnärztin Kit Bitterfeld einer Forschungsmission ins australische Antarktisterritorium an. Sie soll dort ihrer besten Freundin Sally assistieren. Was als Gelegenheit zur Neuorientierung gedacht war, wird jedoch schnell zur Zerreißprobe: Auf dem Weg zur Station empfängt das Forschungsschiff einen Notruf. Die Snow Petrel wurde nach einem Brand aufgegeben – nur ein einziger Mann ist noch an Bord. Kit fühlt sich sofort zu dem geheimnisvollen Überlebenden hingezogen, doch etwas an ihm stimmt nicht. Angeblich hat er sein Gedächtnis verloren – aber sagt er wirklich die Wahrheit?
In der Isolation der Forschungsstation, umgeben von Eis, Dunkelheit und Kälte, stellt sich bald nicht mehr nur die Frage nach Vertrauen, sondern auch nach Überleben.

Meinung: Die Kälte besticht durch ein außergewöhnliches Setting: Eine entlegene Forschungsstation in der Antarktis, wo jeder Schritt in der lebensfeindlichen Umgebung wohlüberlegt sein muss. Diese Atmosphäre ist durchgehend spürbar und verleiht der Geschichte eine ganz eigene Spannung.
Kit, die Hauptfigur, ist eine starke, pragmatische Frau mit einem wachen Verstand und einem gesunden Maß an Misstrauen – besonders nach ihrer Scheidung. Ihre erste Expedition ist gleichzeitig ein Neuanfang und eine Bewährungsprobe. Die Dynamik mit ihrer quirligen Freundin Sally bringt Leichtigkeit in die sonst so beklemmende Umgebung.
Der Notruf der Snow Petrel bringt das Geschehen ins Rollen. Der einzige Überlebende, Nick, wirkt zunächst charmant und sympathisch – doch sein angeblicher Gedächtnisverlust wirft Fragen auf.
Parallel dazu erhält man Einblicke in das Schicksal der Schiffscrew – diese Passagen sorgen für zusätzliche Spannung und enthüllen nach und nach die Wahrheit hinter dem mysteriösen Vorfall.
Die Geschichte hat mich gut unterhalten, auch wenn ich mir an einigen Stellen noch mehr Tempo und Nervenkitzel gewünscht hätte. Das außergewöhnliche Setting gleicht diese kleinen Schwächen jedoch weitgehend aus.

Fazit: Ein atmosphärisch dichter Thriller im ewigen Eis, mit einem Hauch Romantik und einer interessanten Protagonistin. Kleine Schwächen in der Spannungskurve, aber insgesamt ein empfehlenswerter Pageturner für alle, die Geschichten in extremer Umgebung mögen.

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