Cover-Bild Schatten Brüder
Band der Reihe "O'Brian-Familien-Trilogie"
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28,00
inkl. MwSt
  • Verlag: tredition
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 15.03.2025
  • ISBN: 9783384522658
Rüdiger und Sonja Lehmann

Schatten Brüder

Eine Familiensaga - Trilogie - Indische Schicksale
In ihrer fiktiven Romantasy Neuerscheinung setzen die Autoren ihre historische Roman Prime-Trilogie um die historische Familiensaga der O'Brians fort. Im Jahr 1837 gründet Amy O'Brians Vater Devon in Indien eine zweite Familie, aus der ein heiliger Schamanen Mann hervorgeht, der mit einem Geheimbund anhand mystischer Meditationen und Seelenreisen ein okkultes religionsübergreifendes Buddhismus Buch namens ›Schatten Chronik‹ verfasst.

Gemeinsam mit der Religionswissenschaftlerin Dr. Mauritia Albioni stößt Bridget O’Brian in Rom auf Spuren Devon O’Brians, dem einst verschollenen Vater ihrer Vorfahrin Amy O’Brian. Als Gründer eines Weinguts im indischen Nashik war er Vater des 1838 geborenen Bodhi Bai, dem späteren Urheber der mystischen ›Schatten Brüder‹ Vereinigung. Deren geheimer ›Orden der Dämmerung‹ bis heute besteht - und das angeblich noch immer mit dem als unsterblich geltenden Bodhi Bai als ›Meister der Schatten‹. Nach schweren Schicksalsschlägen begibt sich Bridget mit dem indigenen Aktivisten Allen ›Dakota‹ Harris, einem Ururenkel von Amy O’Brian, auf die Suche nach weiteren Puzzleteilen ihrer Herkunft. Dabei geraten sie in immer rätselhaftere Verknüpfungen ihrer irischen, indischen und indigenen Familienstränge. In denen Bodhi Bais 160 Jahre zurückliegendes Streben nach weltweiter Einheit aller Weltreligionen sich durch Gut und Böse, Reichtum und Elend, Liebe und Gewalt als immer aussichtsloser erweist. Schließlich stehen sie vor dem vermeintlich ›größten Geheimnis aller Zeiten‹, das sich offenbar nur in den Niederschriften der geheimnisvollen ›Schatten-Chronik‹ entschlüsseln lässt ...

Die berührende dramatische Fortsetzung einer Trilogie, die anhand vielschichtiger Charaktere von Liebe und Verlust, Mystik und Schicksal, Romantik und Zerwürfnis erzählt. Über eine Epoche von 180 Jahren im historischen Kontext von oft erschütternden gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Verflechtungen auf drei Kontinenten. Gewissenhaft recherchiert und mitreißend erzählt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2025

Interessant und informativ

1

Die Familiensaga geht weiter. „Schatten Brüder“ ist das zweite Buch der O’Brian-Familien-Trilogie. Das Autorenpaar Rüdiger und Sonja Lehmann hat mir wiederum spannende Lesestunden beschert wie auch schon ...

Die Familiensaga geht weiter. „Schatten Brüder“ ist das zweite Buch der O’Brian-Familien-Trilogie. Das Autorenpaar Rüdiger und Sonja Lehmann hat mir wiederum spannende Lesestunden beschert wie auch schon mit „Zwei Federn“, dem informativen Auftakt der Trilogie.

Es sind mehrere Erzählstränge, jeder ist für sich interessant. Ich beginne mit der charismatischen Religionswissenschaftlerin Dr. Mauritia Albioni, die in Rom lebt. Erzbischof Dr. Lorenzo Monteverdi ist ihr Vorgesetzter im Vatikan, der mir im Gegensatz zu ihr nicht sehr vertrauenserweckend scheint. Nun, das ist meine subjektive Meinung, ich möchte niemanden beeinflussen. Mauritia fühlt sich mit dem geheimnisvollen Bodhi Bai verbunden, er ist sehr mysteriös, ihn beobachte ich sehr genau und kann mir doch lange kein rechtes Bild von ihm machen.

„Bloß weil wir das Unmögliche und Unsichtbare kategorisch ausblenden, heißt es nicht, dass es nicht dennoch existiert.“ O-Ton Bodhi Bai.

Wir lesen von Devon O‘Brian, der von Irland nach Indien fährt und den dortigen Weinbau voranbringt, er gründet eine Familie, seinen Weg und seine Wurzeln könnte man zum Teil als abenteuerlich bezeichnen. Mehr möchte ich dazu nicht verraten.

Und dann ist es auch Bridget, die sich zunächst mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Rian auf die Spuren ihrer Vorfahren begibt. Später dann begegnet sie Allen „Dakota“ Brantfort in Kanada. Um nochmal auf Mauritia zurückzukommen – für sie und Bridget wird es richtig gefährlich, als sie an Unterlagen kommen, die nicht für sie bestimmt sind.

Alles hängt mit allem zusammen, in Rückblenden erfahren wir viel Wissenswertes und nicht zuletzt durch die Kapitelüberschriften behält man den Überblick zwischen dem Gestern und dem Heute und zu den einzelnen Personen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, ich werde hier nicht vorwegnehmen, denn die Spannung soll ja erhalten bleiben.

Hilfreich finde ich die dem Buch vorangestellte Auflistung der fiktiven Hauptpersonen, geordnet nach deren Wohnsitz. Die Familie O’Brian lebt in Irland, in Indien und in den USA, auch in Kanada finden sich Familienangehörige und es kommen noch weitere Personen in diesem Roman vor, auch die realen Persönlichkeiten sind aufgeführt. Gerade anfangs, bis ich im Lesefluss bin, blättere ich immer gerne vor.
Auch dieses zweite Buch ist spannend. Wer sich für Geschichte interessiert, ist hier richtig, allerdings würde ich empfehlen, vorher „Zwei Federn“ zu lesen.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Sehr spannend

0

„...Mauritias strahlendes Lächeln mutete an wie die Landung eines Paradiesvogels. Direkt vor Bodhi Bais Augen, glanzvoll und fast so erhaben wie der Ausblick auf die Ewige Stadt...“

Mit diesen Zeilen ...

„...Mauritias strahlendes Lächeln mutete an wie die Landung eines Paradiesvogels. Direkt vor Bodhi Bais Augen, glanzvoll und fast so erhaben wie der Ausblick auf die Ewige Stadt...“

Mit diesen Zeilen beginnt ein spannender Roman. Dr. Mauritia Albioni ist im Vatikan für den interreligiösen Dialog zuständig. In Florenz hat sie den Inder Bodhi Bai kennengelernt, der eine Bruderschaft gegründet hat, die sich mit der Vereinigung der Religionen beschäftigt.
Das Autorenpaar hat einen abwechslungsreichen und gut recherchierten Roman geschrieben. Es ist der zweite Band einer Reihe. Die Kenntnis des ersten Teils ist von Vorteil, wenn man die Handlung vollständig verstehen will. Die Geschichte beginnt 2022, enthält aber immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit. Die kurzen Kapitel und die unterschiedlichen Protagonisten sorgen für eine hohe innere Spannung. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Er verbindet historische Ereignisse mit eine Spur Mystik.
Dr. Albioni wendet sich an Bridget O‘ Brian. Sie kennt deren Buch und weiß, dass sie nach Spuren ihrer Vorfahren in Indien sucht. Bodhi Bai ist ein Nachfolger von Devon O‘Brian, dem Vater ihrer Vorfahrin Amy.
Die Geschichte führt mich nicht nur nach Rom und Irland, sondern auch nach Indien und Amerika. Bridget plant ein nächstes Buch. Doch Ryan, ihr Partner, will davon nichts mehr wissen. Der Beginn des Romans wird geprägt durch die Diskussionen zwischen Dr. Albioni und Bridget.

„...Rein wissenschaftlich deuten wir die Ewigkeit als einen Zustand, der über die zeitliche Begrenzung hinausgeht. Es ist die Vorstellung einer Anordnung, in der es keinen Anfang und kein Ende gibt...“

Diese Fragen kommen auf, weil sich Bodhi Bai als unsterblich bezeichnet. Seine Schatten - Chronik enthält angeblich das endgültige Geheimnis. Dr. Albioni ist an dem Buch interessiert. Doch sie weiß, dass sie sich auf ein riskantes Spiel eingelassen hat. Trotzdem stellt sie spannende Fragen.

„...War die Unbestimmtheit der Quantenmechanik vielleicht so etwas wie ein Metapher für die unergründliche göttliche Freiheit? Oder noch weiter gedacht, eine verständliche Interpretation für das grenzenlose Handeln Gottes?...“

Das Buch enthält aber nicht nur philosophische Themen, sondern handfeste geschichtliche Fakten. Delon O‘Brian hatte 1838 in Indien eine neue Familie gegründet und dort mit dem Weinanbau begonnen. Das ging lange gut, bis der Monsunregen in einem Jahr ausblieb.
Dann erhält Bridget Nachricht aus Amerika. Der amerikanische Journalist Dakota ist ebenfalls einer ihrer Nachfahren. Das Schicksal seiner Mutter Winona gleicht dem vieler Kinder der indigenen Völker Amerikas.

„...Sie können sicher sein, dass sie dort, wo wir sie hinbringen, gut versorgt und erzogen wird. Was mir hier eher zweifelhaft erscheint...“

Winona wird aus ihrer intakten Familie herausgerissen und in ein Internat gesteckt. Dort bleibt sie glücklicherweise nicht lange. Die Zwangsadoption war für sie im Moment das kleiner Übel Ein ähnliches Szenarium spielt sich in Indien unter britischer Herrschaft ab. Auch dort werden Kinder aus den Familien genommen und in ein Waisenhaus gesteckt. Die Geschehnisse in den Nähten bleiben der Öffentlichkeit verborgen.
Bridget und Dakota beschließen, die Familiengeschichte weiter zu schreiben. Wie ein roter Faden scheint ihnen dabei an vielen Etappen bis in die Gegenwart der 1847 in Indien geborene Bodhi Bai, der Sohn von Devon, zu begegnen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist vielschichtig und lässt dunkle Seiten der Historie lebendig werden.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Schattenbrüder

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Darum geht es (Klappentext) :

Gemeinsam mit der Religionswissenschaftlerin Dr. Mauritia Albioni stößt Bridget O’Brian in Rom auf Spuren Devon O’Brians, dem einst verschollenen Vater ihrer Vorfahrin Amy ...

Darum geht es (Klappentext) :

Gemeinsam mit der Religionswissenschaftlerin Dr. Mauritia Albioni stößt Bridget O’Brian in Rom auf Spuren Devon O’Brians, dem einst verschollenen Vater ihrer Vorfahrin Amy O’Brian. Als Gründer eines Weinguts im indischen Nashik war er Vater des 1838 geborenen Bodhi Bai, dem späteren Urheber der mystischen ›Schatten Brüder‹ Vereinigung. Deren geheimer ›Orden der Dämmerung‹ bis heute besteht - und das angeblich noch immer mit dem als unsterblich geltenden Bodhi Bai als ›Meister der Schatten‹. Nach schweren Schicksalsschlägen begibt sich Bridget mit dem indigenen Aktivisten Allen ›Dakota‹ Harris, einem Ururenkel von Amy O’Brian, auf die Suche nach weiteren Puzzleteilen ihrer Herkunft. Dabei geraten sie in immer rätselhaftere Verknüpfungen ihrer irischen, indischen und indigenen Familienstränge. In denen Bodhi Bais 160 Jahre zurückliegendes Streben nach weltweiter Einheit aller Weltreligionen sich durch Gut und Böse, Reichtum und Elend, Liebe und Gewalt als immer aussichtsloser erweist. Schließlich stehen sie vor dem vermeintlich ›größten Geheimnis aller Zeiten‹, das sich offenbar nur in den Niederschriften der geheimnisvollen ›Schatten-Chronik‹ entschlüsseln lässt ...

Die berührende dramatische Fortsetzung einer Trilogie, die anhand vielschichtiger Charaktere von Liebe und Verlust, Mystik und Schicksal, Romantik und Zerwürfnis erzählt. Über eine Epoche von 180 Jahren im historischen Kontext von oft erschütternden gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Verflechtungen auf drei Kontinenten. Gewissenhaft recherchiert und mitreißend erzählt.

Meine Meinung :

Eins muss ich vorweg sagen, den ersten Teil muss man gelesen haben, sonst versteht man den 2 Teil nicht!!

Ich habe das Buch sehr genossen und bin sehr gerne durch drei verschiedene Welten und so vielen Orten gereist. Bridget auf ihren persönlichen Weg zu begleiten und sovieles von ihrer Familie zu erfahren war sehr spannend. Das lag aber auch an dem tollen Schreibstil. Es kamen auch immer wieder die Gegensätze des Lebens zum Vorschein. Es kann kein Gut ohne Böse geben, kein Reichtum ohne Elend und keine Liebe ohne Gewalt. Wir müssen nur schauen das alles im Einklang bleibt. Und die Hoffnung auf eine friedliche Welt dürfen wir niemals aufgeben. Lebt Bodhi Bai so lange? Ist er unsterblich? Das verrate ich natürlich nicht...

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Veröffentlicht am 03.05.2025

Schatten Brüder

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Dies ist der zweite Teil der Familientrilogie über die O'Brians. Bridget hat nun einen schweren Schicksalsschlag hinter sich, will aber weiter nach ihrer Herkunft suchen. Sie lernt die Religionswissenschaftlicher ...

Dies ist der zweite Teil der Familientrilogie über die O'Brians. Bridget hat nun einen schweren Schicksalsschlag hinter sich, will aber weiter nach ihrer Herkunft suchen. Sie lernt die Religionswissenschaftlicher Dr. Mauritia Alboni kennen und mit ihr zusammen macht sie sich auf die Suche nach alten Schriften in einem Kloster in der Nähe von Rom. Durch Mauritia erfährt sie auch vom Gründer der Schatten Brüder, Bodhi Bai. Dieser soll in Indien geboren sein und bereits 160 Jahre zählen. Bridget erfährt durch ihre Recherche, das Amys Vater nach seinem Verschwinden in Indien einen Weinbau betrieben hat und eine junge Inderin geheiratet hat. Aus dieser Ehe entstammt dieser sagenumwobene Bodhi Bai. Als sie den indigen Aktivisten Dakota kennen lernt, macht sie sich mit ihm auf, um weitere Familiengeheimnisse aufzudecken. Und nun werden ihr einige Verknüpfungen vom Leben ihrer Vorfahren bekannt, die sich von Irland über Kanada bis hin nach Indien erstrecken. Dies ist inzwischen das fünfte Buch, das ich von dem Autorenehepaar gelesen habe und ich bin wie immer fasziniert über deren großes Wissen, die Akribie, die Geschichtskenntnisse wie auch die historischen und geographischen Kenntnisse und deren wirklich mehr als genauen Recherchen. MIr wurde erst jetzt bewußt, dass der indigen Bevölkerung sowie aus der Unterschicht Indiens dien Kinder weggenommen wurden, um sien zur Adoption freizugeben. Hier werden Fiktion, Historie und die persönlichen Belange der Protagonisten. Besonder die Macht dieses Bodhi Bai zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und die von ihm geschriebene geheimnisvolle Schattenchronik. Die Autoren sind sehr sprachgwandt und sie verstehen es, dem Leser die Geschichte durch Spannung und Rückblick in die Vergangenheit zu fesseln. Auch in diesem Buch ist am Anfang wieder ein Namensverzeichnis über die fiktiven und die reellen Personen mit Geburtsdatum und Todeszeitpunkt, so dass man sich immer wieder vergewissern kann, in welchem Zusammenhang die Personen zueinander stehen. Das Cover zeigt einen Mönch und dessen Schatten. Man darf auch die Fortsetzung mehr als gespannt sein.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Zwischen Mystik und Realität

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Bridget O’Brian ist noch nicht bereit, ihre Familienforschung aufzugeben und freut sich daher umso mehr als die Italienische Religionswissenschaftlerin Dr. Mauritia Albioni auf neue Spuren zu ihrem Vorahnen ...

Bridget O’Brian ist noch nicht bereit, ihre Familienforschung aufzugeben und freut sich daher umso mehr als die Italienische Religionswissenschaftlerin Dr. Mauritia Albioni auf neue Spuren zu ihrem Vorahnen Devon O’Brian stößt. Gemeinsam tauchen sie in die Geschehnisse rund um den mysteriösen Orden der„Schatten Brüder“ und deren Gründer Bodhi Bai ein. Schon bald merkt Bridget, dass es überraschende Verbindungen zwischen den irischen, indigenen und indischen Wurzeln ihrer Familie gibt. Doch die Suche nach der Wahrheit gestaltet sich weitaus gefährlicher als Bridget jemals hätte erahnen können. Unterstützung erhält sie dabei vom indigenen Aktivisten Dakota, mit dem sie sich langsam dem Kern der Geschichte nähert.

Ich muss zugeben, dass dieses Buch mich mit recht gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Ich bin ein großer Fan des Autorenpaars, da es ihnen gelingt spannende, fiktive Geschichten in einen interessanten historischen Kontext zu verpacken. Allerdings war mir die ganze Handlung rund um Bodhi Bai zu esoterisch und mystisch. Keine Sekunde habe ich an seine Unsterblichkeit geglaubt und der Sinn und Zweck hinter seinem Orden blieb für mich unklar. Vieles wirkte eher wie ein Versuch, durch den Einfluss berühmter Persönlichkeiten Bedeutung zu erlangen, statt durch echte Substanz. Vielleicht fehlt mir als Atheistin persönlich der Zugang zur Idee einer Vereinigung der großen Weltreligionen, aber für mich erscheint das weder besonders greifbar noch realistisch. Erst als der indigene Aktivist Dakota die Bildfläche betrifft, nimmt die Geschichte für mich wieder an Spannung und Relevanz zu. Besonders das Thema der Zwangsadoption von Kindern indigener Herkunft hat mich bewegt. Auch wenn mir das Thema grundsätzlich bekannt war, hat es mich in dieser Konstellation dazu gebracht, mich damit auseinanderzusetzen. Außerdem habe ich mich sehr über die zarten Entwicklungen zwischen Amy und Dakota gefreut, da mich Rian und Bridget schon im letzten Teil nicht wirklich für sich gewinnen konnten. Besonders gelungen fand ich das Ende des Romans. Es bringt nicht nur die dringend benötigte Auflösung, sondern rückt auch das Wirken von Bodhi Bai in den richtigen Kontext. Das macht mich hoffnungsvoll und natürlich auch neugierig auf den nächsten Teil der Reihe.

Während mich der Beginn der Geschichte und das Leben des Bodhi Bai nicht wirklich überzeugen konnten, hat vor allem die indigene Perspektive der Geschichte mehr Tiefe verliehen und das stimmige Ende konnte mich dann doch wieder für sich gewinnen.

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