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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Seelenleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 17.03.2026
  • ISBN: 9783446287785
Sanna Samuelsson

Melken

Roman
Stefan Pluschkat (Übersetzer)

Eine der aufregendsten neuen Stimmen aus Schweden: »Sanna Samuelssons zärtliche Geschichte über Zugehörigkeit – was für ein Debüt.« Svenska Dagbladet

Als ihre Freundin Diana sich von ihr trennt, setzt Ellen sich kurzerhand ins Auto und fährt raus aus der Stadt, auf den Hof, auf dem sie aufgewachsen ist. Es ist Sommer, die neuen Besitzer scheinen verreist, doch der Schlüssel ist im selben Versteck wie früher. Ellen verschafft sich Zutritt zum Haus, streift umher, legt sich in ihr altes Zimmer – und bleibt. Wer sagt eigentlich, dass dieser Ort nicht mehr ihr gehört? Die Kühe sind verkauft, aber sie schmeckt die Milch wie damals, der Mistgeruch hängt ihr in der Nase, sie spürt die Wärme der Tierkörper. Dann taucht Max auf, der Freund aus Kindertagen, der nie weggezogen ist. Das Debüt einer der aufregendsten neuen Stimmen aus Schweden: Wer ist man, wenn es die Welt, aus der man kommt, nicht mehr gibt?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2026

Krasse Kontraste

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'Melken' hat mich neugierig gemacht, da ich selbst auf dem Land groß geworden bin und viele Vorurteile, viele Wahrheiten kennen.
Für mich hat die Autorin einen sehr klugen Fokus gelegt auf das Heranwachsen ...

'Melken' hat mich neugierig gemacht, da ich selbst auf dem Land groß geworden bin und viele Vorurteile, viele Wahrheiten kennen.
Für mich hat die Autorin einen sehr klugen Fokus gelegt auf das Heranwachsen im Nichts, das durchaus auch Alles sein kann. Die harte Arbeit, die Entbehrungen, die Sticheleien der Anderen - all das wirkt realistisch und lebensnah. Bruchstückhaft beleuchtet die Autorin auch die Idylle, doch sie tritt deutlich in den Hintergrund und überlässt die große Bühne den Einbußen, dem Dilemma.

Die Erzählsprache, in der die Autorin über das Leben der Protagonistin erzählt, vermittelt krasse Kontraste. Teilweise wirkt die Sprache nahezu poetisch, sehr ausgewählt und zart. Andererseits wirkt sie auf mich oft verstörend, gar provokant und rau - vermutlich explizit so ausgewählt, um als Stilmittel zu dienen und den Facettenreichtum der Geschichte und der Protagonistin selbst aufzuzeigen.

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