Cover-Bild Das Retreat
Band 2 der Reihe "Ein Fall für Elin Warner"
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 19.06.2025
  • ISBN: 9783442494552
Sarah Pearse

Das Retreat

Thriller - Von der Autorin des Bestsellers 'Das Sanatorium'
Ivana Marinović (Übersetzer)

Es ist der perfekte Ort, um der Welt zu entfliehen. Oder zu sterben ... Von der Autorin des SPIEGEL-Bestsellers »Das Sanatorium«.

Die Einheimischen nennen die Insel Reaper's Rock – Fels des Sensenmanns. Vor Jahren hatte hier ein Serienkiller eine Gruppe Jugendlicher getötet, und man munkelt, der Ort sei verflucht. Nun wurde hier vor der malerischen Küste Devons ein Öko-Wellness-Retreat eröffnet, das Ruhe und Entspannung verspricht. Nichts deutet noch auf die dunkle Vergangenheit. Bis die Leiche einer jungen Frau auf den Felsen unterhalb des Yoga-Pavillons gefunden wird. Ein Unfall? Doch das Opfer war kein Gast, sie sollte eigentlich gar nicht auf der Insel sein, wie DS Elin Warner erfährt. Am nächsten Tag ertrinkt ein Mann bei einem Tauchunfall, und Elin ahnt, dass es sich nicht um Zufälle handelt. Sie muss den Mörder finden, bevor sich die tödliche Geschichte der Insel wiederholt ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2026

eine verfluchte Insel?

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Cover: Das Cover ziert das titelgebende Retreat auf der einsam gelegenen Insel vor dunklem Himmel. Das sieht recht schön aus. Doch das wirklich unfassbar Schöne ist der besondere Farbschnitt.
Inhalt: ...

Cover: Das Cover ziert das titelgebende Retreat auf der einsam gelegenen Insel vor dunklem Himmel. Das sieht recht schön aus. Doch das wirklich unfassbar Schöne ist der besondere Farbschnitt.
Inhalt: Schon zweimal in ihrer Geschichte wurde die Insel von Verbrechen heimgesucht. Und es soll nicht das letzte Mal bleiben. Hana will mit ihrer Familie eine kleine Auszeit in dem Retreat verbringen. Doch dann gibt es eine Leiche. Und der Mörder ist mitten unter ihnen.
Meine Meinung: Das Buch ist das zweite aus der Reihe um die Kommissarin Elin Warner. Der erste Fall wird immer wieder mal erwähnt. Allerdings kann man „Das Retreat“ problemlos lesen ohne den Vorgängerband zu kennen. Vielmehr machen die Anspielungen Lust darauf den ersten Thriller auch zu lesen.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Hana und Elin erzählt. Hierbei erfährt der Leser sowohl einiges über die Sorgen und Nöte, mit denen die Kommissarin zu kämpfen hat, als auch über Hanas Vergangenheit und der Beziehung zu ihrer Familie. Am Anfang wird für meinen Geschmack allerdings etwas viel über die Gedanken und Gefühle der beiden erzählt. Es passiert nicht wirklich viel. Bei Seite hundert gibt es dann die erste überraschende Wendung. Für meinen Geschmack hätte das gern etwas früher sein können. Ab da nimmt der Thriller an Fahrt auf und es folgen noch einige weitere Twists.
Ich liebe es immer an Stories, wenn sie eine Verbindung zur Vergangenheit haben. Und das ist hier gleich in zweifacher Form gegeben. Denn schon zweimal in der Vergangenheit fanden hier mysteriöse Ereignisse statt. Hängen diese zusammen? Wurde der wahre Mörder damals wirklich verhaftet? Oder er ist er nach wie vor auf freiem Fuß und mordet jetzt wieder? Wie Elin die damaligen Ereignisse nach und nach aufdeckt und die Verbindung zu den heutigen Taten herstellt hat mich gefesselt. Der Zusammenhang zwischen den damaligen und heutigen Taten ist von der Autorin einleuchtend gewählt. Allerdings konnte ich Elins zwar durchaus zielführende Gedankengänge nicht immer nachvollziehen. Mehr als einmal dachte ich „Was für ein Zufall, dass die Kommissarin so um die Ecke denkt und somit der Lösung näher kommt.“ Das wirkt mitunter schon arg konstruiert auf mich.
Das Setting auf der einsam gelegenen Insel ist zwar nicht Neues, aber immer wieder spannend. Die zum Teil ungewöhnlichen Ermittlungsorte sorgen für das richtige Maß an Abenteuer und Abwechslung.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Atmosphärisch, düster, rätselhaft

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Sommer im Südwesten Englands, auf der Insel “Reaper's Rock” (Fels des Sensenmanns): der Ort gilt als verflucht, denn er hat eine dunkle Geschichte voller Tragödien und Tod. Vor Kurzem hat jedoch ein Wellness-Retreat ...

Sommer im Südwesten Englands, auf der Insel “Reaper's Rock” (Fels des Sensenmanns): der Ort gilt als verflucht, denn er hat eine dunkle Geschichte voller Tragödien und Tod. Vor Kurzem hat jedoch ein Wellness-Retreat eröffnet, das den Ruf der Insel ändern soll, aber dann häufen sich die Todesfälle wieder ...

DS Elin Warner beginnt zu ermitteln, es ist allerdings kompliziert, weil die Schwester ihres Lebensgefährten das Retreat führt, dass er als Architekt entworfen hat. Zudem haben die rätselhaften Todesfälle mit dem Eintreffen einer Reisegruppe begonnen, in der ein toxisches, undurchschaubares Miteinander herrscht.

Der Erzählstil ist sehr atmosphärisch eindrücklich - ich konnte die drückende Hitze, die beklemmende Stimmung, Elins Unbehagen, die wabernden Geheimnisse sowie Lügen nahezu spüren, mir die Gegebenheiten der Insel lebhaft vorstellen!

Elins Innenleben wird intensiv und nachvollziehbar geschildert, sie leidet unter verschiedenen traumatischen Erfahrungen bzw. daraus resultierenden Panikzuständen, die während der Ermittlungen mehrmals getriggert werden. Aber auch andere Figuren haben in der Vergangenheit Traumatisches erlebt und werden nun von den dunkelsten Kapiteln ihrer Lebensgeschichte heimgesucht.

Die Figuren sind interessant und glaubwürdig gestaltet, zudem ist die Dynamik zwischen ihnen faszinierend verstörend: es wimmelt von Unsicherheiten, Vorwürfen, Entschuldigungen, Groll, Missgunst, Wut sowie Hass ...

Die Handlung schreitet mMn zwar langsam voran, aber das sorgt dafür, dass sich das “Verfluchte-Insel-Flair", die erschütternden Erkenntnisse, die überraschenden Zusammenhänge sowie die komplexen zwischenmenschlichen Beziehungen eindringlich entfalten können. Nervenaufreibende Spannung kam für mich jedoch erst spät auf.

“Das Retreat” ist ein psychologisch interessanter, raffiniert verschachtelter Spannungsroman voller entsetzlicher Enthüllungen und unerwarteter Wendungen – bis ganz zum Schluss.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Thriller für zwischendurch

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„Das Retreat“ hat mich mit seinem Setting sofort neugierig gemacht: eine abgelegene Insel, düstere Vergangenheit, ein Luxus‑Resort, das genau dort eröffnet wurde, wo einst ein Serienmörder sein Unwesen ...

„Das Retreat“ hat mich mit seinem Setting sofort neugierig gemacht: eine abgelegene Insel, düstere Vergangenheit, ein Luxus‑Resort, das genau dort eröffnet wurde, wo einst ein Serienmörder sein Unwesen trieb. Die Atmosphäre funktioniert – rau, abgeschottet, leicht unheimlich – und bildet einen spannenden Kontrast zu dem Wellness‑Anspruch des Ortes.

Elin Warner reist gemeinsam mit ihrem Kollegen auf die Insel, um den Tod einer jungen Frau zu untersuchen. Was zunächst wie ein tragischer Unfall wirkt, entwickelt sich schnell zu einem Fall mit vielen offenen Fragen. Dass Elins Partner und dessen Schwester ebenfalls in die Ereignisse hineingezogen werden, sorgt für zusätzliche Reibung, auch wenn diese persönlichen Verstrickungen manchmal etwas konstruiert wirken.

Der Einstieg ist stark: Der Prolog verspricht Tempo und Härte, doch danach flacht die Spannung erst einmal deutlich ab. Über viele Kapitel hinweg plätschert die Handlung eher ruhig dahin, und die Ermittlungen wirken stellenweise unüberlegt – als würden Hinweise verfolgt, ohne sie wirklich zu hinterfragen. Dadurch entstehen Längen, die den Lesefluss bremsen. Auch die Figuren bleiben insgesamt blasser, als sie hätten sein können; da wäre mehr Tiefe möglich gewesen.

Was das Buch aber rettet, sind die kurzen Kapitel und der insgesamt angenehm leichte Schreibstil. Sobald die Geschichte Fahrt aufnimmt, liest sie sich schnell weg, und gegen Mitte/Ende gibt es tatsächlich eine Wendung, die mich überrascht hat. Das Finale selbst bleibt allerdings etwas zahm und hinterlässt nicht den erhofften Nachhall.

Unterm Strich ist „Das Retreat“ ein solider, leicht zu lesender Thriller für zwischendurch – atmosphärisch, aber ohne große Wow‑Momente. Wer Lust auf ein abgeschottetes Setting und klassische Ermittlungsarbeit hat, wird hier gut unterhalten, sollte aber keine allzu tiefgehende Charakterzeichnung oder dauerhaft hohe Spannung erwarten.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Nicht mein Fall – meine Meinung zu Das Retreat

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Das Retreat von Sarah Pearse hat mich leider nicht überzeugt. Obwohl die Idee eines abgelegenen Hotels in den Bergen zunächst spannend klingt, konnte mich die Geschichte nicht fesseln. Die Handlung zieht ...

Das Retreat von Sarah Pearse hat mich leider nicht überzeugt. Obwohl die Idee eines abgelegenen Hotels in den Bergen zunächst spannend klingt, konnte mich die Geschichte nicht fesseln. Die Handlung zieht sich stellenweise und wirkt dadurch langatmig, sodass ich mich zwischendurch schwer getan habe, dranzubleiben.

Die Hauptfigur und ihre Konflikte wirkten auf mich eher vorhersehbar, und die Wendungen in der Story konnten mich nicht wirklich überraschen. Auch die Atmosphäre des abgeschiedenen Hotels, die eigentlich gruselig oder spannend sein sollte, hat bei mir nur mäßig Wirkung gezeigt.

Insgesamt war das Buch für mich enttäuschend. Ich persönlich konnte mich mit Das Retreat nur schwer identifizieren und würde es nicht weiterempfehlen.

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