Cover-Bild Das Retreat
Band 2 der Reihe "Ein Fall für Elin Warner"
(2)
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 19.06.2025
  • ISBN: 9783442494552
Sarah Pearse

Das Retreat

Thriller - Von der Autorin des Bestsellers 'Das Sanatorium'
Ivana Marinović (Übersetzer)

Es ist der perfekte Ort, um der Welt zu entfliehen. Oder zu sterben ... Von der Autorin des SPIEGEL-Bestsellers »Das Sanatorium«.

Die Einheimischen nennen die Insel Reaper's Rock – Fels des Sensenmanns. Vor Jahren hatte hier ein Serienkiller eine Gruppe Jugendlicher getötet, und man munkelt, der Ort sei verflucht. Nun wurde hier vor der malerischen Küste Devons ein Öko-Wellness-Retreat eröffnet, das Ruhe und Entspannung verspricht. Nichts deutet noch auf die dunkle Vergangenheit. Bis die Leiche einer jungen Frau auf den Felsen unterhalb des Yoga-Pavillons gefunden wird. Ein Unfall? Doch das Opfer war kein Gast, sie sollte eigentlich gar nicht auf der Insel sein, wie DS Elin Warner erfährt. Am nächsten Tag ertrinkt ein Mann bei einem Tauchunfall, und Elin ahnt, dass es sich nicht um Zufälle handelt. Sie muss den Mörder finden, bevor sich die tödliche Geschichte der Insel wiederholt ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2025

Atmosphärisch, düster, rätselhaft

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Sommer im Südwesten Englands, auf der Insel “Reaper's Rock” (Fels des Sensenmanns): der Ort gilt als verflucht, denn er hat eine dunkle Geschichte voller Tragödien und Tod. Vor Kurzem hat jedoch ein Wellness-Retreat ...

Sommer im Südwesten Englands, auf der Insel “Reaper's Rock” (Fels des Sensenmanns): der Ort gilt als verflucht, denn er hat eine dunkle Geschichte voller Tragödien und Tod. Vor Kurzem hat jedoch ein Wellness-Retreat eröffnet, das den Ruf der Insel ändern soll, aber dann häufen sich die Todesfälle wieder ...

DS Elin Warner beginnt zu ermitteln, es ist allerdings kompliziert, weil die Schwester ihres Lebensgefährten das Retreat führt, dass er als Architekt entworfen hat. Zudem haben die rätselhaften Todesfälle mit dem Eintreffen einer Reisegruppe begonnen, in der ein toxisches, undurchschaubares Miteinander herrscht.

Der Erzählstil ist sehr atmosphärisch eindrücklich - ich konnte die drückende Hitze, die beklemmende Stimmung, Elins Unbehagen, die wabernden Geheimnisse sowie Lügen nahezu spüren, mir die Gegebenheiten der Insel lebhaft vorstellen!

Elins Innenleben wird intensiv und nachvollziehbar geschildert, sie leidet unter verschiedenen traumatischen Erfahrungen bzw. daraus resultierenden Panikzuständen, die während der Ermittlungen mehrmals getriggert werden. Aber auch andere Figuren haben in der Vergangenheit Traumatisches erlebt und werden nun von den dunkelsten Kapiteln ihrer Lebensgeschichte heimgesucht.

Die Figuren sind interessant und glaubwürdig gestaltet, zudem ist die Dynamik zwischen ihnen faszinierend verstörend: es wimmelt von Unsicherheiten, Vorwürfen, Entschuldigungen, Groll, Missgunst, Wut sowie Hass ...

Die Handlung schreitet mMn zwar langsam voran, aber das sorgt dafür, dass sich das “Verfluchte-Insel-Flair", die erschütternden Erkenntnisse, die überraschenden Zusammenhänge sowie die komplexen zwischenmenschlichen Beziehungen eindringlich entfalten können. Nervenaufreibende Spannung kam für mich jedoch erst spät auf.

“Das Retreat” ist ein psychologisch interessanter, raffiniert verschachtelter Spannungsroman voller entsetzlicher Enthüllungen und unerwarteter Wendungen – bis ganz zum Schluss.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Nicht mein Fall – meine Meinung zu Das Retreat

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Das Retreat von Sarah Pearse hat mich leider nicht überzeugt. Obwohl die Idee eines abgelegenen Hotels in den Bergen zunächst spannend klingt, konnte mich die Geschichte nicht fesseln. Die Handlung zieht ...

Das Retreat von Sarah Pearse hat mich leider nicht überzeugt. Obwohl die Idee eines abgelegenen Hotels in den Bergen zunächst spannend klingt, konnte mich die Geschichte nicht fesseln. Die Handlung zieht sich stellenweise und wirkt dadurch langatmig, sodass ich mich zwischendurch schwer getan habe, dranzubleiben.

Die Hauptfigur und ihre Konflikte wirkten auf mich eher vorhersehbar, und die Wendungen in der Story konnten mich nicht wirklich überraschen. Auch die Atmosphäre des abgeschiedenen Hotels, die eigentlich gruselig oder spannend sein sollte, hat bei mir nur mäßig Wirkung gezeigt.

Insgesamt war das Buch für mich enttäuschend. Ich persönlich konnte mich mit Das Retreat nur schwer identifizieren und würde es nicht weiterempfehlen.

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