Cover-Bild Schwimm, kleines Boot. Wut darf sein!
(4)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: neunmalklug verlag GbR - Charlotte Stiefel & Sarah Roller
  • Genre: Kinder & Jugend / Bilderbücher
  • Seitenzahl: 24
  • Ersterscheinung: 10.08.2020
  • ISBN: 9783945677148
  • Empfohlenes Alter: ab 2 Jahren
Sarah Roller

Schwimm, kleines Boot. Wut darf sein!

Ein Pappbilderbuch über Gefühlsausbrüche und wie man Kinder dabei liebevoll begleiten kann. Für Kinder ab 2 Jahren.
Tina Nagel (Illustrator)

Ein Pappbilderbuch über Gefühlsausbrüche und wie man Kinder dabei liebevoll begleiten kann. Für Kinder ab 2 Jahren.

Auf Augenhöhe die Wut begleiten!


“Das Boot, das bau ich ganz allein
denn ich bin groß und nicht mehr klein.”

Doch es klappt einfach nicht. Verständlich, dass das kleine Mädchen da wütend wird. 
Zum Glück bleibt die Oma geduldig, denn 
gemeinsam geht vieles leichter.

Eine liebevolle Geschichte in Reimen.

Umweltfreundliches Bilderbuch, nachhaltig produziert und frei von Giftstoffen, dank Cradle to Cradle.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2026

Einfühlsam, liebevoll und voller Gesprächsanlässe – ein wunderbares Buch über große Gefühle

0

„Schwimm, kleines Boot. Wut darf sein!“ hat uns beim gemeinsamen Lesen wirklich positiv überrascht. Ich habe das Buch zusammen mit meiner gerade zweijährigen Tochter gelesen. Für dieses Alter sind vor ...

„Schwimm, kleines Boot. Wut darf sein!“ hat uns beim gemeinsamen Lesen wirklich positiv überrascht. Ich habe das Buch zusammen mit meiner gerade zweijährigen Tochter gelesen. Für dieses Alter sind vor allem die wunderschönen Bilder ein echter Blickfang, auch wenn die tiefere Botschaft vermutlich erst mit der Zeit noch stärker verstanden wird. Genau deshalb ist es für mich ein Buch, das man immer wieder zur Hand nehmen kann und das mit dem Kind mitwächst.

Meine Tochter war sofort von den liebevoll gestalteten Illustrationen begeistert. Besonders die vielen Tiere und die ruhigen, detailreichen Zeichnungen haben sie fasziniert. Es gibt auf jeder Seite viel zu entdecken, wodurch wir immer wieder ins Gespräch gekommen sind. Gerade die kleinen Details im Hintergrund laden dazu ein, gemeinsam zu schauen, zu benennen und über das Gesehene zu sprechen. Das macht das Buch auch für jüngere Kinder sehr spannend, selbst wenn sie der Geschichte noch nicht vollständig folgen.

Die Geschichte selbst ist kindgerecht und verständlich erzählt. Die gereimten Texte lesen sich angenehm vor und haben einen schönen Rhythmus. Manche Formulierungen waren für meine Tochter noch etwas anspruchsvoll, da sie gerade erst zwei geworden ist, aber genau deshalb denke ich, dass das Buch durch mehrfaches Lesen immer mehr erschlossen werden kann. Schon jetzt konnten wir auf einfacher Ebene über Gefühle sprechen, besonders über Wut und wie man damit umgehen kann.

Besonders schön finde ich, wie einfühlsam das Thema umgesetzt wurde. Die Emotionen sind sehr gut dargestellt und für Kinder nachvollziehbar gezeigt. Dass die Oma in der Geschichte Hilfe anbietet, vermittelt auf liebevolle Weise, dass starke Gefühle sein dürfen und Kinder dabei begleitet werden können. Das schafft einen wunderbaren Gesprächsanlass für den Alltag.

Auch die stabile Pappbuch-Ausgabe ist perfekt für kleine Kinderhände. Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Buch, das sensible Themen altersgerecht vermittelt und Eltern eine tolle Möglichkeit gibt, mit ihren Kindern über Gefühle ins Gespräch zu kommen. Eine klare Empfehlung für Familien mit kleinen Kindern.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2026

Toll gemacht

0

Plötzliche Wutausbrüche. Wer kennt das nicht. Eine schon fast typische Alltagssituation mit der wir alle zu kämpfen haben, egal ob groß oder klein. Die Autorin Sarah Roller setzt sich in dem Pappbilderbuch ...

Plötzliche Wutausbrüche. Wer kennt das nicht. Eine schon fast typische Alltagssituation mit der wir alle zu kämpfen haben, egal ob groß oder klein. Die Autorin Sarah Roller setzt sich in dem Pappbilderbuch Schwimm, kleines Boot erschienen im neunmalklug Verlag mit der Thematik Wut auseinander. Auf dem matten Cover blickt man auf ein kleines Mädchen im Wald, welches sich über ihr selbstgebautes Boot freut. Wie es dazu kam wird anhand einer kleinen Geschichte in Reimform erzählt. Wir treffen das Mädchen und ihre Oma bei einem gemeinsamen Waldspaziergang, lauschen Vogelstimmen, beobachten Tiere und sammeln Gegenstände, die auf dem Waldboden herum liegen. Damit kann man schöne Dinge basteln und hier soll es ein Boot werden. Leider klappt nicht alles so wie sich das Mädchen gedacht hat.

Das Pappbilderbuch hat ein handliches Format und gehört zu einer Reihe mit bunten Geschichten in grünen Büchern. Es wurde mit Herz für Kinder gemacht. Sarah Roller erzählt die kindgerechte warmherzige Geschichte in Reimform und mit wenig Worten, so dass man es sehr gut vorlesen kann. Auf jeder Seite gibt es einiges zu betrachten, allerdings ist es keineswegs überladen und die Kleinen können sich an jedem einzelnen Detail erfreuen. Für die lebendigen farbenfrohen Illustrationen sorgte Tina Nagel. Die Emotionen aller sind deutlich zu erkennen. Das wirkt lebendig und authentisch. Die Botschaft manchmal darf man wütend sein und gemeinsam geht alles besser kommt hier deutlich an.

Für uns alle ein pädagogisch wertvolles kleines Pappbilderbuch, welches auch die häufige Nutzung durch kleiner feuchte Händchen gut aushält.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2026

So toll! - Wut kindgerecht besprechen

0

Ich bin einfach nur begeistert! „Schwimm, kleines Boot. Wut darf sein!“ eignet sich wirklich perfekt für alle Familien die bemüht sind Bindungs- und Bedürfnissorientiert zu erziehen. Selten ist mir eine ...

Ich bin einfach nur begeistert! „Schwimm, kleines Boot. Wut darf sein!“ eignet sich wirklich perfekt für alle Familien die bemüht sind Bindungs- und Bedürfnissorientiert zu erziehen. Selten ist mir eine Geschichte für Kleinkinder begegnet, welche einerseits so kindgerecht und andererseits so pädagogisch durchdacht ist. Die Geschichte behandelt eine ganz alltägliche und für alle nachvollziehbare Situation. Wenn Selbermachen nicht auf Anhieb klappt, kommt es eben zu berechtigter Wut. Dies anzuerkennen und auch noch ruhig zu begleiten ist nicht immer einfach. Umso wichtiger durch diese Geschichte mit dem Kind darüber ins Gespräch zu kommen.

Mein Zweieinhalb Jähriger hat absolut aufmerksam gelauscht und vor allem beim "Nein, Nein, Nein!" war er richtig nachdenklich. Die Erkenntnis dass auch Große sich gegenseitig helfen, hat uns Beiden gut gefallen. Aber auch das natürliche Setting im Wald gefiel uns super. Auf allen 20 Seiten gibt es nämlich heimische Tiere und Pflanzen zu entdecken. Aber auch die Illustrationen kann ich nur loben. Detailliert, aber nicht überladen und stets ist der emotionale Ausdruck im Gesicht von Oma und Enkelin sehr gelungen festgehalten. So kann man das Thema Wut nicht nur Anhand der Situation und des Textes besprechen, sondern auch mithilfe der bildhaften Mimik. Da ich wirklich nichts zu kritisieren habe und das Buch auch schon mehrfach vorlesen sollte, vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2026

Wut begleiten

0

Das Cover des Buches "Schwimm, kleines Boot", mit seiner wunderschönen, ansprechenden Illustration, weißt auch schon auf das Thema "Wut" hin, um welches in diesem Buch geht. In der kurzen und dadurch für ...

Das Cover des Buches "Schwimm, kleines Boot", mit seiner wunderschönen, ansprechenden Illustration, weißt auch schon auf das Thema "Wut" hin, um welches in diesem Buch geht. In der kurzen und dadurch für Kleinkinder sehr gut geeigneten Geschichte geht es darum, dass ein kleines Mädchen wütend wird, da sie etwas noch nicht alleine schafft, dies aber, da sie ja schon groß ist selber schaffen möchte. Die Oma des Kindes steht ihr hier sehr aufmerksam zur Seite, nimmt sich selber zurück, ist aber für das Kind da. Sie ist also sehr feinfühlig, was hier sehr gut rübergebracht wird.
Die Geschichte ist in kurzen Reimen geschrieben und für Kinder gut zu verstehen, da die Sätze mit bekannten Wörtern geschrieben sind. Auch die Geschichte selber ist für Kinder gut nachzuvollziehen und bietet Platz für Gespräche.
Sehr gut gemacht finde ich es persönlich, dass sowohl das Mädchen, als auch die Oma keinen Namen haben. So kann man einfacher seine eigene Situation hineininterpretieren und sich mit den beiden identifizieren.
Die Illustrationen sind sehr gelungen und passend zum Text. Es gibt zwar viel zu sehen, dennoch beschränken sie sich auf das Wesentliche und sind durch ihre Farben und den Stil beruhigend und nicht reizüberflutend. Mir ist immer wichtig, dass die Emotionen gut zu erkennen sind. Dies ist sowohl bei der Oma, als auch bei dem Mädchen gelungen. Auch die Waldtiere, welche sehr naturgetreu illustriert sind, spiegeln diese Emotionen wieder.
Das Buch hat eine für Kinder handliche Größe und ist durch die dicken Kartonseiten sehr robust.
Auf dem Cover gibt es einen Hinweis "bunte Geschichten in grünen Büchern". Dieser Hinweis wird für Erwachsene auf der letzten Seite des Buches erklärt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere